Unboxing Naschplatz

Gestern kam via Kurierdienst die Auflösung zum postalischen Vorboten der vergangenen Woche. Das rätselhafte NP in Verbindung mit der Frage, was Blogger gegen die Wirtschaftskrise tun, löste sich in eine Marketing-Kampagne von Naschplatz.de auf. Beeindruckt vom Inhalt des handlichen Päckchens möchte ich mit Euch in guter alter “Unboxing”-Manier den Moment des Öffnens und Staunens teilen:



Gefreut haben wir und unsere Gaumen uns über die kleine Leckerei sicher, aber noch mehr beeindruckt hat uns das Anschreiben. In feinster Handschrift und literarisch hoher Manier wurden die in der Kollektion enthaltenen Sortimentsbestandteile beschrieben, eingepackt in die tagesaktuelle Story der Wirtschaftskrise. Hands up!
Ich ziehe meinen Hut vor einer solchen Liebe zum Detail. Mir ist bei keiner anderen Marketing-Aktion, deren Ziel ich war, soviel Authentizität vorgekommen, wie bei den Machern von Goldbär. Wer sich diese Aktion – besonders das handschriftliche Verfassen der Anschreiben – ausgedacht hat, weiß, was die Zielgruppe in der heutigen Zeit sucht: Nicht Masse, sondern Klasse.
Also habe ich einen Blick auf die Webseite von naschplatz.de geworfen, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Schon das bloße Nennen der angebotenen Artikelgruppen löste bei mir pawlowsches Reflexverhalten aus: Fruchtgummi, Schaumzucker, Saures, Lakritz, Drops & Brause. YamYam!
Die dropsbunte Seite ist recht simpel aufgebaut. Besonders gut gelöst finde ich die Ausgrenzungskriterien in der Artikelliste. Wer keine künstlichen Farbstoffe mag, kann dieses Kriterium für die Produktselektion aktivieren.
Dennoch fehlt mir noch etwas der optische Appetizer, auf der Seite zu bestellen. Da muß der Speichel tropfen. Aber wer eine so gelungene Marketingaktion durchzieht, der wird auch noch ein grafisches Ass im Ärmel haben.
PS: Ich wäre nicht abgeneigt in meiner Funktion als Webdesigner die Webseite konzeptionell zu pimpen. Mail siehe Impressum
























