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22. September 2009

naschplatz01

Gestern kam via Kurierdienst die Auflösung zum postalischen Vorboten der vergangenen Woche. Das rätselhafte NP in Verbindung mit der Frage, was Blogger gegen die Wirtschaftskrise tun, löste sich in eine Marketing-Kampagne von Naschplatz.de auf. Beeindruckt vom Inhalt des handlichen Päckchens möchte ich mit Euch in guter alter “Unboxing”-Manier den Moment des Öffnens und Staunens teilen:

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Gefreut haben wir und unsere Gaumen uns über die kleine Leckerei sicher, aber noch mehr beeindruckt hat uns das Anschreiben. In feinster Handschrift und literarisch hoher Manier wurden die in der Kollektion enthaltenen Sortimentsbestandteile beschrieben, eingepackt in die tagesaktuelle Story der Wirtschaftskrise. Hands up!

Ich ziehe meinen Hut vor einer solchen Liebe zum Detail. Mir ist bei keiner anderen Marketing-Aktion, deren Ziel ich war, soviel Authentizität vorgekommen, wie bei den Machern von Goldbär. Wer sich diese Aktion – besonders das handschriftliche Verfassen der Anschreiben – ausgedacht hat, weiß, was die Zielgruppe in der heutigen Zeit sucht: Nicht Masse, sondern Klasse.

Also habe ich einen Blick auf die Webseite von naschplatz.de geworfen, um zu sehen, was sich dahinter verbirgt. Schon das bloße Nennen der angebotenen Artikelgruppen löste bei mir pawlowsches Reflexverhalten aus: Fruchtgummi, Schaumzucker, Saures, Lakritz, Drops & Brause. YamYam!
Die dropsbunte Seite ist recht simpel aufgebaut. Besonders gut gelöst finde ich die Ausgrenzungskriterien in der Artikelliste. Wer keine künstlichen Farbstoffe mag, kann dieses Kriterium für die Produktselektion aktivieren.
Dennoch fehlt mir noch etwas der optische Appetizer, auf der Seite zu bestellen. Da muß der Speichel tropfen. Aber wer eine so gelungene Marketingaktion durchzieht, der wird auch noch ein grafisches Ass im Ärmel haben.
PS: Ich wäre nicht abgeneigt in meiner Funktion als Webdesigner die Webseite konzeptionell zu pimpen. Mail siehe Impressum ;-)

no_ie

Darf man als Webdesigner eigentlich noch von Anwender sprechen, wenn jemand mit einem Internet Explorer der Generationen 5 bis 6 im Internet unterwegs ist?

In zyklischen Abständen empört sich die Gemeinde der Aktivisten, Seitenbetreiber, Webdesigner & Coder darüber, wie Nutzer so weit hinter dem Mond leben können und ihren Browser nicht updaten. Besonders interessant sind die dann auf dem Programm stehenden Sanktionen gegenüber den Seitenbesuchern. Diese reichen von schwarz/weiß-Layouts über vollflächige Hinweisseiten bis zur kompletten Zugangsverweigerung.

Bullshit rufe ich den Verfechtern zu! Alle sind sie auf dem Holzweg.

Zugegeben, die Entwicklung von Webanwendungen für die veraltete Browser-Generation von Microsoft ist umständlich und kostet einen Haufen zusätzlichem Geld. Aber sollte nicht hinterfragt werden, warum immer noch eine beträchtlich hohe Quote der Surfer mit Oldtimern unterwegs ist?
Wirft man einen Blick in Unternehmen, sieht man nicht selten sechste Generation des Browsers. Die systemseitige Infrastruktur orientiert sich ggf. an den innerbetrieblichen Anforderungen und nicht an den Leistungsansprüchen des Redmonder Monsters in der 8. Version. Der Weg zu Open Source-Browsern wird teilweise durch Wartungsverträge und Lizenzvereinbarungen versperrt.
Und auch im privaten Segment scheut so manch ein Gelegenheitssurfer den ressourcenfressenden Umstieg. Selbstverständlich gibt es auch einen nich unerheblichen Anteil an Unwissenheit, die ein Update verhindert.

Wirft man alle drei Szenarien zusammen, kommt man zu dem Schluß, dass es keinen Sinn macht, Nutzer auszuschließen oder zum Wechsel zu zwingen. Gerade für Unternehmen bietet sich hier die Chance, den Kunden mit Service zu begegnen.

Wir von “HASENFARM – Manufaktur für Fellersatzstoffe” haben uns lange überlegt, wie wir zur Ausrottung des Oldies beitragen können ohne unsere Besucher mit Updateforderungen zu verschrecken. Unsere Lösung heisst Aufklärung. Jeder Internet Explorer – Nutzer findet einen kleinen Button oben rechts auf der Webseite. “INTERNET EXPLORER – NEIN DANKE!” steht dort geschrieben. Beim Anklicken gelangt er zu einer integrierten Infoseite, die ihm die Nachteile des IEs erklärt und zugleich Lösungen präsentiert. Dennoch ist das gesamte Angebot voll funktional und grafisch angepasst.

Wir finden, unseren Kunden fair und verständnisvoll gegenüber zu treten und zugleich unsere Ablehnung gegenüber alten Browsern zum Ausdruck zu bringen.

Lingerine by Agent Provocateur
(C) Agent Provocateur

Der Herbst schickt seine grau-kalten Nieselregenfronten über Deutschland und drinnen vorm Rechner wird es heiß, klickt man auf die kongeniale Präsentation der hochgradig erotischen Unterwäsche von Agent Provocateur.
Schon auf der in 3D-Optik produzierten Einstiegseite beschlägt der Monitor von innen. Wer dann noch die Maus ruhig führen kann, hat die Wahl zwischen der Produktgalerie und einem interaktiven Video auszuwählen. Egal welche Wahl getroffen wurde, der Testosteronspiegel steigt im Anschluss unwillkürlich an.
Der Kunde kann sich inspirieren lassen – in Form eines heißen, interaktiven Videos. In diesem Film tragen die Protagonisten die angebotene Mode, die mittels “Totenkopfklick” im Detail betrachtet werden kann. Oder der man möchte sich eigenständig erregen lasseneinen Überblick über die “Kleidung” verschaffen.
Ganz nebenbei kann auf dieser Seite natürlich hervorragend nach einem Weihnachtsgeschenk für die Partnerin (und somit auch für sich selbst) recherchieren. Aber man sei gewarnt, ein BH kostet um die 90 Pfund!

Webseite Agent Provocateur: http://www.agentprovocateur.com

Und wer jetzt noch nicht von dieser Seite hier runter ist, um vor Ort zu recherchieren, dem kann ich hier noch das Video von Agent Provocateur bieten, welches niemand geringen als Kylie Minogue zeigt.


DirektErotik

(via Das Meinungsblog)

Eco unlimited
(C) Marc Ecko

Selten hat mich eine Webseite so in den Bann gezogen, wie die vom Pixelgangster empfohlene Seite Marc Ecko´s, verantwortlich für die Produktion von Jeans, Sneaker, Uhren und mehr sowie Marken wie Ecko UNLTD und ECKO RED.
Die Seite kommt mit viel Sexyness daher – nackte Haut mit dezentem Understatement eingesetzt - und bietet dem Besucher so einen großartigen Augenschmaus. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Blick auf das Produktionsvideo (“Manufacturing”) zu werfen. Ungeahnte Einblicke in die Produktion der Jeans verlangen dem Besucher eine Menge Wiederstandskraft ab, nicht direkt in den nächsten Laden zu stürmen, um sich eine solche handgefertigte Hose zu kaufen. Der Spot bei “Air Force One” sei auf keinen Fall zum Nachmachen – wohl aber zum Ansehen maximal empfohlen.
In den Rubriken, die leicht navigierbar sind, verbergen sich Fotos, Videos und Informationen. Sehr schön finde ich auch die Möglichkeit, seine iGoogle-Seite in den Style von Marc Ecko zu verwandeln.
Einziger Wehrmutstropfen ist der eigentlich Shop. Dieser fällt grafisch deutlich ab. Aber zum Kaufen der Kalmotten geht man ja eh besser in den kleinen Laden um die Ecke.

Marc Ecko Webseite: http://www.marcecko.com
Marc Ecko bloggt: Being Marc Ecko

Wer sich im Jahr 2008 mit Webdesign beschäftigt, kommt an CSS nicht vorbei. Eine Menge an Büchern gibt es zu diesem Thema, mir persönlich liegen die Veröffentlichungen des Galileo-Verlages. Um so erfreuter war ich heute als ich las, im Blog “Webstandard” gibt es eine Verlosung des Buches “Fortgeschrittene CSS-Techniken”. Also mache da direkt mal mit. …und schrieb diesen Kurzzeiler.

Es wendet sich an Profis und Fortgeschrittene, die über das einfache Verständnis von CSS hinaus wollen. Es richtet sich an diejenigen, die bis ins Detail dieser Spezifikation vordringen wollen. Auf der zum Buch befindlichen DVD finden Sie ausgewählte Video-Lektionen, zum Thema CSS-Frameworks. Insbesondere YAML und YUI-Grids werden hier genauer beleuchtet. Außerdem finden sie sämtliche Lektionen und nützliche Tools für den Umgang rund um CSS. (Quelle: Webstandard)

25. Juli 2008

HASENFARM Webdesign

In diesem Bildschirmfoto begründet sich die Ursache des deutlich reduzierten Schreibaufkommens in der zurückliegenden Woche. Da ich neben meiner Haupttätigkeit freiberufliches Webdesign betreibe, bedrängte mich das Verlangen, den Auftritt für eben jenes Unternehmen wieder umzugestalten. Und so habe ich mich, beeinflusst von den z.T. opulenten, überladenen Seiten im Netz entschieden, mein eigenes Heim minimal und übersichtlich zu gestalten. Viel Inhalt gibt es nicht zu bestaunen, aber wer glaubt ernsthaft, dass sich ein Kunde ellenlange Texte über seinen evtl. Auftragnehmer durchliest. Was zählt, ist der erste Eindruck, die Referenzen und vielleicht ist es ratsam eine Kontaktseite einzubauen. Mehr muss aber nicht sein. Neben dem neuen grafischen Layout hat die Seite im Hintergrund mit dem CMS “Websitebaker” auch gleich noch eine neue Plattform gefunden, die es nicht nur Google sondern auch mir zukünftig leichter machen soll, mit ihr umzugehen.

Du bist herzlich eingeladen, einen Blick in mein neues Heim zu werfen: www.hasenfarm-webdesign.de

Cute Overload
Foto: Sophia R. and Tiffany S.

“Och guck mal, wie süüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüü ßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßß das ist.” So sollte der Ausruf jeder gefühlsorientierten Person beim Blick auf das Blog “Cute Overload” sein. Und in der Tat stellt sich der emotionale Overload spätestens nach dem Betrachten des 50. Bildes eines niedlichen, süßen, kleinen Kätzchens, Hündchens, Häschens und was die Natur sonst noch mit dem Kindchenschema ausgestattet hat.

Neben Bildern gibt es auch noch kleine Videos, die aber ebenso starke Gefühlsregungen hervorrufen können:

YouTubeDirektBunny

Winkler + Noah Photography
Copyright by Winkler + Noah Photography

Und wieder einmal zeigt sich, wie stark die Kraft von Bildern sein kann. Es brauch keine aufwendig aufgestylten Seiten, wenn die Fotos eines Portfolios für sich sprechen. Bei der italienischen Agentur Winkler + Noah Photography stehen die Bilder in einer aussergewöhnlichen Selektionsart zum Ansehen bereit. Dafür erhält jedes Bild nach der Wahl den maximalen Raum, um seine volle Wirkung zu entfalten.

13. Mai 2008

Das hat man nun davon, wenn man ein beliebiges Foto durch den Warholizer in die Farbschematas des namhaften Künstlers umrechnen lässt. Einfach ausdrucken, an die Wand kleben und schon hat man seinen individuellen “Warhol” im Hause zu hängen. Nur echt ist er leider nicht. Wertsteigerungen ausgeschlossen.

60 Photography Links You Can’t Live Without titelt Cameraporn. Eine sehr übersichtliche und breitgefächerte Sammlung von Links rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung. Neben Fotografen kommen auch die Technik- und Gadget”versorger” vor – schließlich braucht es neben dem geschulten Auge auch die entsprechende Technik, um das Motiv einzufangen und später ggf. zu verändern.

In der Liste der Top-20 Fotografen findet sich z.B. das Portfolio von Michael Muller wieder. Neben einer Fülle von Fotos von Bekannten und Unbekannten beeindruckt die Seite durch eine geniale Art der Navigation durch die Bilder eines Models. Durch Hin- und Herbewegungen kommen die nächsten Bilder zum Vorschein.


(Quelle: Michael Muller)

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