--> Web2.0Web2.0 | HASENFARM
26. Oktober 2008

Nein, im Moment nicht bei mir – aber das kommt noch. Schrieb ich vor wenigen Tagen über meine Erfahrungen von Lifestream.FM-Werbeplatzierungen bei Robert Basic und deren magere Ausbeute an Besuchern, so geht es in die nächste Runde meiner eher spontan gestarteten Erkundungstour durch die Werbemöglichkeiten der Bloglandschaft.

Aktuell bietet DasWebdesignBlog einen prominenten Werbeplatz für den Monat November an, um den ich mich mit diesem Beitrag bewerbe.

Warum ich diesen Werbeplatz erhalten sollte?

Es wäre eine durchaus interessante Möglichkeit, die Wirkung verschiedener Werbekonzepte zu analysieren. Gerade Jungblogger sind gelockt von der Vielzahl an Werbeflächen, Partnerprogrammen und Bannern. Welchen Erfolg bringen die verschiedenen Angebote? Ich teste seit ein paar Wochen verschiedene Werbesysteme und glaube, eine wichtige Erkenntnis gewonnen zu haben – die ich aber noch nicht verrate.

25. Oktober 2008

Lifestream.FM

Neulich Morgens wurde ich von meinem Postfach mit folgender Mail begrüßt:

Hallo (meinUsernameHier),

heute ist es soweit: dein Lifestream erscheint bei Robert Basic im Blog!
Jetzt ansehen? – einfach einen beliebigen Blogartikel anklicken, z.B. diesen:

(…)
Einen schönen Tag wünscht
das Lifestream-Team

Lifestream.FM ist ein Medien- und Service-Aggregator bei dem man seine Accounts verschiedener Web2.0-Anwednugnen verdichten lassen kann. So sehen eingeladene Freunde z.B. welche Lesezeichen oder Fotos bei flickr man gerade gespeichert hat. Man kann seine Twitter-Tweets und defnierte RSS-Abos anzeigen lassen und noch vieles mehr. Man selbst kann im Gegenzug die Aktivitäten der eigenen Freunde verfolgen.

Es hält sich ja – vor Allem in der New-Blogger-Generation – das Gerücht, dass eine Werbung bei A-Bloggern für einen unheimlichen Schub auf der eigenen Seite sorgt. Mein Lifestream also bei Robert Basic, der in den Rankings immer ganz weit oben ist. Also hielt ich den Atem an und schaute, was die prominente Einbindung für ein Ergebnis erzielte.

Google registrierte genau 7 Besucher von BasicThinking. Wow!

Google Analytics
Ein Burner ist was anderes. Obwohl ich in meinem lifestream.fm ausschließlich die RSS-Feeds meines Blogs eingebunden hatte und wirklich jeder Klick direkt zu mir führte.

Was aber guter Content auslösen kann, übersteigt die Leistung von Werbebannern neuerlicher Web2.0-Applikationen:

Google Analytics
An diesem Tag verlinkte Robert inhaltlich auf einen Eintrag bei mir. Die Resonanz an diesem und den folgenden Tagen war signifikant spürbar.

Inhalt siegt, könnte man anhand des gezeigten Vergleichs ableiten. Werbung kann zwar in ein Blog, aber nur zur Kostendeckung bzw. zum Bestreiten des Lebensunterhalts (wovon ich bei Newcomern aber nicht ausgehe). Wer sein Blog bekanntmachen möchte und sich inhaltlich weiterentwickeln möchte, braucht Inhalte, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ich finde, das dies die wichtigste Motivation beim Bloggen ist, den eigenen Stil zu entwickeln und sich nicht hinzusetzen und abzuwarten, dass die Werbebanner die Leser heranschaffen.
Habt ihr andere Erfahrungen? Wie seht ihr das?

Fuck offIch fass es nicht. Was gibt es nur für Spacken auf diesem Planeten? Da sind ja Speichellecker und Puderzuckerpuster angenehme Zeitgenossen, vergleicht man diese mit den Abmahngeiern der Nation.

Jetzt hat es mal wieder Blogger getroffen. Nachdem die Mehrheit gecheckt hat, keine Bilder ohne Rechte zu verwenden, wird das System angegriffen.
Das Upload-Magazin bietet, wie tausende andere Blogger seinen Lesern den Service, per Mail über Folgekommentare per Mail informiert zu werden. Das Plugin “Subscribe to comments” erfüllt(e) diesen Job (bis heute) ganz ordentlich. Nun hat aber ein Spacko das Magazin abgemahnt. Der Grund: Spam! Denn, trägt man anstelle seiner eigenen Mail-Adresse die eines Fremden bei der Anforderung von Benachrichtigungsmails ein, ist die Benachrichtigung Spam, wenn der Empfänger dies nicht ausdrücklich gewünscht hat – und damit unzulässig. Alles klar?

Man munkelt, der Abmahner hat sich selber mit dem Spam belästigt. Und so rüsten in diesen Minuten viele Blogger ihr System um, anstatt sich wirklich guten Beiträgen zu widmen. So I did.

Ich bin dem Rat von Pierre und Cindy gefolgt und habe CommentMailer eingesetzt. Der kleine aber feine Unterschied: er sendet eine Bestätigungsmail an den Mailempfänger. Erst nach deren Bestätigung und damit Autentifizierung des Empfängers erhält dieser die Benachrichtigungsmails. Das wird den ein oder anderen Leser und Kommentierer meines Blogs stören, aber ich habe keine Lust, mich von irgendwelchen Klugscheißern anpinkeln zu lassen. Sollte jemand Probleme bei der Einrichtung haben, kann er sich gerne hier melden.

Die Einbindung ist sehr einfach:

  1. Deaktiviere dein altes Plugin “Subscribe to comment”
  2. Lade CommentMailer herunter
  3. Entpacke die ZIP-Datei und packe sie in das Verzeichnis ../wp-content/plugins/
  4. öffne vom Server die Datei comments.php und füge unter dem Code
    <textarea name="comment" id="comment" rows="10" tabindex="4"></textarea>

    den Code
    <?php if( function_exists("setCommentMailer") ) setCommentMailer( $_GET ); ?>
    ein.
  5. wechsele in den Admin-Bereich deines Blogs und aktiviere das Plugin
  6. wechsele im Admin-Bereich zu den Kommentaren und lass im Menüpunkt CommentMailer eine Tabelle in der Datenbank erstellen
  7. wenn du jetzt noch Lust hast, übersetzte die Texte in der Datei cmailer.php

Wie spannend das Thema ist, zeigt der Auszug der Berichte, die sich heute mit diesem Thema beschäftigen: MacTV, Anwälte in Vulkane werfen, mlogger, mlogger,

Was für eine Zeitverschwendung.

Ob das Plugin bei mir richtig läuft, weiß ich noch nicht. Ich wäre sehr froh, wenn sich der eine oder andere zu einem Test hinreißen ließe.

(Fotonachweis: “Gunnhildur” by kiddikerr)

15. Oktober 2008

Das ist unser Beitrag zum heutigen Blog Action Day 2008.

Blog Action Day: Armut

Armut bezeichnet primär den Mangel an lebenswichtigen Gütern (beispielsweise Essen, Obdach, Kleidung)… (Quelle: Wikipedia)

Wie aus dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht, sind 13 Prozent der Bürger in Deutschland arm. … Als arm gilt nach einer Definition der Europäischen Union, wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient – das sind 781 Euro netto im Monat. (Quelle: dw)

Dieser Tage knallt uns das Thema aus aktuellem, finanzkrisenverursachtem Anlass verstärkt um die Ohren. Aber können wir in Deutschland wirklich von Armut sprechen, wenn Menschen in anderen Ländern verhungern? “Rund um den Globus leiden derzeit fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Hungernden weltweit von 848 auf 923 Millionen Menschen.” (Quelle: ORF). Man klagt auf hohem Niveau. Der Diskussion, ob man mit den staatlichen Subventionen tatsächlich leben kann, möchten wir hier nicht neuen Brennstoff verpassen.

Wir halten die Diskussion über Armut für obsolet, denn im Jahr 2007 gab es weltweit einen Geldbeutel, aus dem 1.339 Milliarden US-Dollar für Militärausgaben genommen worden sind.

Broker

Ich wollte nichts über die Finanzkrise schreiben, muss nun aber doch.
Bei der Sammlung “Brokers mit Händen vor ihrem Gesicht” kann man sich eine etwaig Vorstellung davon machen, was gerade in der Finanzwelt los ist. Großartig erschreckend.

Update: Und hier ist die Vorstufe o.g. Bilder zu sehen: “Sad Guys on Trading Floors“. Ich hoffe nicht, dass das nächste Kapitel lautet: “Dead Brokers in front of Stock Exchanges”.

(via Vincent Chow)

10. Oktober 2008

BarCamp Hamburg 2
Das BarCampHamburg2008 kommt! Es findet am 22./23. November 2008 in den Gebäuden von OTTO (GmbH & Co KG) statt. Start der Veranstaltung wird wohl am Freitag Abend in Form einer “Warm-Up-Party” sein, bevor es am Samstag und Sonntag wahrscheinlich um Themen rund um Web2.0 gehen wird. Derzeit hast du noch die Gelegenheit, deine eigenen Themenvorschläge einzureichen. Momentan sehen mir die vorgeschlagenen Themen sehr nerdy aus. Vielleicht tut sich noch eine kleine Nische für die bloggenden Hamburger auf. Die zentrale Anlaufstelle für alle Interessierten ist die Webseite http://www.barcamp-hamburg.de/. Hier wird auch, wenn es soweit ist, die kostenlose Anmeldung möglich sein.

Ich habe mich schon lange darauf gefreut, dass mal wieder ein BarCamp nach Hamburg kommt. Gerade wenn man sich intensiver mit der “Szene” beschäftigt, kommt man an den Punkt, wo es notwendig wird, sich mit Gleichgesinnten zu treffen und Gedanken auszutauschen. Dass man mich jedoch auf dem BarCamp 2008 trifft, ist sehr unwahrscheinlich, da mich zu dem Zeitpunkt ein Flugzeug in wärmere Gefilde bringen wird.

Veranstaltungsort:
Otto (GmbH & Co KG)
Wandsbeker Straße 3-7
22172 Hamburg
Und so kommt ihr da hin

Weitere Berichte gibt es u.a. hier:

Twitter Vogel

Es war im März, als meinen Widerstand gegen den seinerzeit megagehypten Dienst brach und mir einen Account zulegt. Seitdem ist viel Wasser die Elbe runter gelaufen und ich wage ein Fazit. Ein Fazit, ob und wie mir Twitter hilft und mich weiterbringt.

mein aktueller Status:
Following_me: 158
Followers_me: 85
Updates: 379

Von den 379 Updates sind ca. 80% via WordPress-Plugin veröffentlichte Ankündigungen neuer Blog-Postings. Die 85 Personen, denen ich folge, habe ich anfänglich hinzugefügt. Jeder der mir folgt, wird auch von mir gefolgt. Ich kann mit sagenhaften 10 Replies aufwarten, was auf nicht stattfindende Kommunikation hinweist.

Ich mag Twitter nicht. Darum:

Ich habe zum Beweis willkürlich in die Tweed-Kiste gegriffen und Statusmeldungen herausgefischt, mit denen jeder Twitterer konfrontiert ist:

  • Namen für 3.0 steht fest. Werden diesmal nicht zwei. Nun kann es kommen :)
  • Nasenbluten. Heftig. Ansonsten ein guter Tag.
  • xxx macht sich bettfertig
  • profiliere mich bei mir selbst
  • *rofl
  • Konsumiere Bandbreite und Luftschokolade
  • meaning meaning meanin oh my holy semantic webs
  • Oh in Marburg kann man Club-Mate kaufen, gleich neben dem psychologischen Institut. Werd ich nächsten Montag gleich mal gucken.
  • Morgen, fast ordentlich verpennt, nun doch nur 20 Minuten
  • Avatargeneratoren sind toll.
  • So, guten morgen erstmal.
  • Nehme mir vor, von Weltverbesserung zu träumen. Wecker auf halb sieben.
  • helm ab zum gebet … gute nacht twitterworld

Hierbei handelt es sich um keine Antworten oder Verweise. Die Liste hätte endlos länger sein können. Bei allem Respekt, aber ich kann meine Zeit auch anders verschwenden

ABER:
Twitter kann doch was. Beim Blick in die Statistiken dieses Blogs fiel mir auf, dass Twitter eine nicht zu verachtende Performance zu Tage legt.

Zwar kommen nur 2,6% aller Besucher über meine Blogankündigungen von Twitter zu mir, aber bei der Betrachtung ihrer Qualität war ich erstaunt: Twitter-Nutzer rangieren bei der Anzahl der durchschnittlich gelesenen Seiten, der Länge der Verweildauer und der niedrigen Absprungrate auf Rang 3 (von 10). Sehr schön finde ich jedoch die Pole-Position bei neuen Zugriffen. Mit deutlichem Abstand sind meine Followers die treuesten Leser.

Fazit:
Auch wenn Twitter, aktiv betrieben, keinen greifbaren Nutzen für mich darstellt, so erfüllt diese Plattform für die Entwicklung und Bekanntmachung meines eigenen Blogs eine wichtige Funktion.

HASENFARM Graffiti

Fasziniert stehe ich immer mal wieder vor mit Graffiti verschönerten Betonwänden oder Zügen und frage mich, wo derartige Kreativität und Fingerspitzengefühl seine Ursache hat. Meine Kunstlehrerin hat mir schon früh zu verstehen gegeben, dass meine Fähigkeiten jenseits von Pinsel und Zeichenblock liegen.Jetzt bietet sich aber jedem die Möglichkeit, sein eigenes Graffiti zu erstellen und nach Belieben zu individualisieren – das Ganze auch noch ohne wegen Sachbeschädigung in Konflikt mit dem Gesetz zu geraten oder Unsummen für vergeudete Spraydosen auszugeben.

Der Graffiti Creator erlaubt die Auswahl von Fonds und im Anschluss, nach Eingabe des Textes, kann man viele Elemente der Buchstaben variieren und kombinieren. Wenn man mit seiner Kreation zufrieden ist, kann man das Erschaffene ausdrucken oder per Screenshoot für die Nachwelt erhalten.

(via Streetart Berlin Blog)

Und wer nach seinen kreativen Übungen am Rechner den Weg in die freie Wildbahn nicht scheut, dem empfehle ich zur EInstimmung folgende großartigen Meisterwerke:

Über Geschmack kann man nicht streiten. Musikgeschmack wird meistens in Form von individuellen Playlisten oder Rezensionen dokumentiert. Das ist zeitaufwändig und hat so manch Trommelfell gequält.
Jetzt gibt es eine neue Dokumentationsform, wie man seinen Musikgeschmack anderen Menschen näher bringen kann – ohne ihnen Schmerzen zuzufügen. Getreu dem Motto “Ein Bild sagt mehr als tausend Worte” macht sich Master Giraffe den Service von Wordle zu nutze, anhand von eingegebenen Begriffen eine Wortwolke zu erstellen. Als Datenbasis verwendet er die gespeicherten Titel- und Künstlerinformationen von Last.FM. Dabei kann man noch auswählen, auf welche Datenbasis bei der Erstellung zugegriffen werden sollen (z.B. 3- oder 6-Monats-Charts, Gesamtcharts, Top-Tracks). Die daraus generierten Daten werden per Copy&Paste bei Wordle eingefügt und im Nu ist der Musikgeschmack visualisiert. In Wordle kann man noch einige optische Anpassungen vornehmen. Das Ergebnis sieht dann z.B. in meinem Fall so aus:

Last.FM+Wordle

Die Blogparade: “Wie sieht Dein Musikgeschmack aus?”
Generiere deine Wortwolke und poste sie in deinem Blog mit einem Trackback auf diesen Artikel. Das dauert max. 5 Minuten. Am 1.11. gibt es bei reger Beteiligung eine Auswertung, deren Art und Weise ich noch nicht verrate. Je mehr mitmachen, desto interessanter wird es werden.

Und so geht es:

  1. bei Master Giraffe deinen Last.FM-Username eingeben und “Rolling 3 Month Charts” auswählen
  2. den generierten Code ausschneiden
  3. den Code bei Wordle einfügen (und mir per Mail “blog (at) hasen-farm (.) de” zusenden!!!) & “Go” klicken
  4. Bild nach eigenem Geschmack stylen
  5. in deinem Blog posten und Trackback (Link) auf diesen Beitrag nicht vergessen
  6. fertig!

Ich bedanke mich an dieser Stelle schon bei allen, die mitmachen!

Pokal: Best of the WeekEs ist mal wieder Zeit für die Auszeichnung des besten Beitrags der Woche. Und das schon am Montag. Was für eine deklassierende Leistung vom Autor.
Lars, so der Name des Autors, vom Spitblog, so der Name des Blogs, regt sich über das Nutzerverhalten im Internet auf, im Speziellen über die Mitteilungsbedürftigkeit manch Zugehöriger der Spezies Mensch. Ich saß mit Tränen in den Augen und Krämpfen im Bauch vor dem Bildschirm und konnte vor Lachen den Text nicht lesen. Seine Meinung teile ich vollkommen und der gewählte Schreibstil hätte besser nicht sein können.
Und darum geht der Wanderpokal für den besten Beitrag der Woche, “Fresse halten. Jetzt.” an Lars. Also, Bild ausdrucken, ausschneiden, an die Wand nageln.

Herzlichen Glückwunsch.

verlinkt

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Bloggeramt.de frisch gebloggt Das Blog Verzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop blogtotal