--> VideoVideo | HASENFARM
13. Oktober 2009

Sehr schönes Video über die Endfertigung des Trabants in der DDR. Wenn man sich zu den Bildern der brachialen Dehn- und Schlagübungen der Monteure auch noch vor Augen führt, dass man als DDR-Bürger auf dieses Auto mehr als 10 Jahre warten musste, fällt einem nichts mehr ein.

(via Nightline)

12. Oktober 2009

Typisch Amerika, typisch New York -- ein Sammelsurium von Individualisten, die sich in der Großstadt den Freiraum nehmen den sie brauchen -- so wie dieser Parkplatzwächter, der lt. Augenzeuge ein großer Michael Jackson -- Fan ist. Wer die Songs errät, die er da nachsingt, der gewinnt einen Lolli.

…und nachdem er seine Dokumentation bemerkt, dreht er noch mal richtig auf:

Mit bestem Dank von der Frau, die weiß, dass sie gemeint ist.

Momentan scheinen Aufnahmen, die mit sog. Tilt-Shift-Objektiven aufgenommen werden, in Mode zu sein. Die Aufnahmen wirken durch Verschiebung und Verschwenkung der Linsen, als beobachte man eine künstlich geschaffene Miniaturlandschaft.

Hierzulande läuft derzeit ein Spot der Telekom, der mit der Miniatisierungstechnik aufgenommen wurde:

In Australien wirbt die Australische Nationalbank ebenfalls mit einem einen Spot im Miniatur-Look:

Anders als bei anderen visuellen Effekten stelle ich jedoch einen schnellen Abnutzungseffekt fest. Fand man die ersten Aufnahme mit dieser Technologie noch tricky, beginnt es mit zunehmender Anzahl an Outputs langsam monoton zu werden.

9. Oktober 2009

2005 lehnten sich die kreativen Werber der taz mit ihrem Werbespot etwas zu weit aus dem Fenstern. Zwar hatten sie mit ihrer Kernaussage recht, aber der “Bild” gefiel dies nicht. Also stoppte Bild die Ausstrahlung per einstweiliger Verfügung.

Auch wenn nun schon einige Jahre ins Land gegangen sind, hat der Spot auch heute noch seine Gültigkeit.

(via xFUCKERx)

4. Oktober 2009

marc_chiat

Als Kinder haben wir mit Chinaböllern zu Silvester regelmäßig dafür gesorgt, dass Briefkastenproduzenten ihre Luxuskarossen auch im Folgejahr finanzieren konnten. So ein explodierender Briefkasten wirkt auf Kiddies hypnotisch.
Marc Chiat hat sein Feuerwerk offenbar häufiger in den Popos seiner Plüschtiere gezündet. Anders als wir (hoffentlich) macht er dies heute auch noch, filmt es in Zeitlupe und nennt es Kunst. Und was für welche! Interaktiv kann man auf seinem virtuellen Schießstand der Kuscheltiere die Plüschis zerfetzen. Aber hey, Finger weg von dem Hasen! Verstanden?!

Überhaupt beschäftigt sich der Künstler mit Momentaufnahmen von explodierenden Gegenständen. Ein Blick auf seine Webseite ist zu empfehlen: http://www.marcchiatgoodandplenty.com/

(via Kfmw)

1. Oktober 2009

Eigentlich flasht im Moment der Shir Khan-Edit von dOP´s “Mambo Jumbo”. Aber da ich ihn im Netz ausserhalb des Bodytronic Podcast #34 von und mit Shir Khan nicht finden konnte, gibt´s zum Eingrooven den Hemlock Remix von Guy Gerber. Der kommt zwar nicht an Shir Khan´s ran, aber treibt trotzdem ganz ordentlich.

Cooles Stück Film von den Künstlern Blu and David Ellis.

Was macht man als Künstler, wenn man in einer Fernsehsendung nicht live singen darf? Richtig, man beugt sich und singt Vollplayback. Klingt ja auch viel besser und die Zuhöhrer sind ja eh blöde. Stop! Muse sehen das anders.
Als man ihnen die Liveperformance auf Rai Due (das italienische Sat1?) verwehrte, vertauschten sie als Zeichen ihres Protests kurzerhand ihre Rollen: so saß der Sänger an den Drums und wirbelte entsprechend unmotiviert mit den Sticks, der Bassist spielt Gitarre und der Drummer gibt sich für den Sänger aus. Die Fans erkennen den Fake -- die Moderatorin hingegen nicht.
So führt man Qualitätsfernsehen richtig vor und bleibt seinen eigenen Qualitätsansprüchen treu! Respect Muse!

(via Popkulturjunkie)

Statusbericht der neuen Bundesländer 20 J.n.d.W. (Jahre nach der Wende). Tränen in den Augen.

Sachsen

Thüringen

und der Klassiker zum Wegwerfen: Brandenburg

Es ist inzwischen schon gefühlte 20 Jahre her, als Duracell Plüschkaninchen Akkus in den Popo schob, sie lustig trommeln ließ und so für die Standkraft der eigenen Batterien warb. Dank der Sweetness und dem Plüsch blieb der Spot vielen -- insbesondere Kindern -- im Gehirn eingebrannt.

Lange Zeit war Pause. Keine Plüschhasen weit und breit. Und dann, plötzlich, brechen sie wieder über uns herein. Millionenfach. HasenGalore!!! Die Animation des Clips “Bunny Fusion” an sich ist nicht sonderlich neu oder spannend (erinnert mich irgendwie an Effekte aus dem Film “Die Mumie”), aber die umherfliegenden Bunnies rocken das Video definitiv. Dank der geballten Hasenpower hat man den damaligen Sprecher aus dem Off ins Off gejagt.

Mehr davon, Duracell!

Und nein, ich bekomme kein Geld von Duracell. Ich nutze Varta.

(via AotW)

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