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29. September 2011

twocktail

#Twittnite, #Twittwoch, #Twocktail… diesem Twitter entspringen immer neue Formen des Netzwerkens. Eines gemeinsam haben sie alle: die Zusammenkunft von virtueller in der realen Welt. Gestern erreichte mich der Aufruf, im Hadley´s Cocktails zu trinken.

3. Dezember 2009

Heute versammelten sich knapp 250 aktive Twitter-Nutzer in der Rösterei im Levantehaus in Hamburgs Zentrum, um zum zweiten Mal im Rahmen der TwittNite rund um das Medium Twitter & Web 2.0 zu diskutieren & philosophieren.

Acht Referenten berichteten in 5minütigen Stand-Ups über ihre Erfahrungen rund um Twitter. Im Anschluß eröffneten sich bei Speis und Trank zahlreiche Möglichkeiten alte und neue Bekannte zu treffen oder kennen zu lernen.

Als Phänomen des Online-Treffens in der Offline-Welt zeigte sich mir als Nutzer eines nicht-twitterfähigen Handys die fehlende Möglichkeit, die aus der Onlinewelt bekannten Gesichter in der Wirklichkeit zu begegnen. Dank old-schooliger “@twitter-username”-Zettel gelang es mir dann aber doch das ein oder andere Gesicht wieder zuerkennen und den dazugehörigen Menschen zu begrüßen.

Als Manko eines offenen Meetings scheint sich ein hoher Drang zum Networken mit mangelndem Interesse an den Referenten zu paaren, der in seiner Konsequenz zu z.T. undurchdringbarem Stimmengewirr und Übertönen des Vortragenden führte. Hier kann man sich zukünftig für a) eine dickere Stereoanlage oder b) rücksichtvolleres Verhalten und Respekt entscheiden.

Dennoch ist die TwittNite eine spannende Veranstaltungsreihe, die einen Besuch lohnend macht – egal ob Profi-PRler oder Hobby-Tweeter.

Hier ein paar Eindrücke aus der Rösterei:

TwittNite

TwittNite

TwittNite

TwittNite

TwittNite

TwittNite

20. November 2009

twidder
“tWidder”: zu adoptieren bei der HASENFARM

So ein One-Night-Stand kann böse Folgen haben. Man könnte sich ne fiese Krankheit einfangen, dem Beischläfer im am nächsten Morgen in nüchterndem Zustand gegenüber stehen – oder 9 Monate später ein quietschendes Baby im Arm halten, dass die Ähnlichkeit mit…ja wem denn….hat.

Genau das ist dem Twitter-Bird passiert, als ihn der langohrige Rammler in einem Moment der Unachtsamkeit beim Picken von Samen erwischte. Das Ergebnis flatterte heute in unseren Shop: der tWidder. Eine gekonnte Laune der Natur, getreu der Mendelschen Gesetze. Und nun, wo das Malheur passiert ist, freut sich der Mutant, mit Euch die Welt zu entdecken. Er kann hier abgeholt werden.

21. Oktober 2009

“Virtuality meets Reality” konnte man heute Abend im Layback meinen. Die erste Twittnite lud allerlei Volk in das Layback nach Hamburg ein. Im Focus – wie der Name verrät – stand Twitter. Im weitesten Sinn Synonym für das, was es als neue Strömungen im Netz gibt. Neben Kurzvorträgen, die sich allesamt um die individuelle, business-orientierte Nutzung der Applikation drehten, stand das Face-2-Face-Netzwerken im Vordergrund.

Sehr spannend zu erleben war die offensichtliche Vernetzung von realer und digitaler Welt. Da wurde parallel zum Gespräch das Gegenüber per mobiler Device “gecheckt” und ggf. gleich gefollowed. Selten trifft man auf Menschen, die Online und Offline so konzentriert und begeistert verzahnen. In diesem sehr angenehmen Rahmen ist derartiges Verhalten sogar recht amüsant, im normalen Tagesablauf würde mir das befremdlich vorkommen.

Zweifelsfrei das Highlight des Abends: Roland Kühl-von Puttkamer berichtet, wie er die letzten Tage des durch seinen werbeblogger.de-ausgelösten Jack-Wolfskin-Abmahn-Diss erlebt hat.

Fazit: Eine sehr spannende Veranstaltung, der es sehr gut gelingt, den Bogen aus Nerd-Kultur, Business, Privatem und Persönlichem zu spannen. Ich freue mich auf die nächste Twittnite am 02.12.2009.

Logo Twittnight Hamburg

Cem Basman hat eine exzellente Idee. Und diese exzellente Idee braucht etwas visuelle Unterstützung. Seinem Aufruf, ein Logo für die TwittNite zu gestalten, bin ich auf und an dieser Stelle nachgekommen.

Wie findet Ihr es?

social-network-experiment

Soziale Netzwerke sind der Hype des Jahres: “Facebook, Twitter, StudiVZ und Co. sind DER neue Markt, um Produkte zu bewerben, Produktinformationen zu streuen und neue Kunden zu aquirieren” – so begründen Unternehmen und Web2.0-Aktivisten ihre neuen Tätigkeitsfelder.

Aber stimmt das wirklich? Wir HASENFARMer möchten es genauer wissen und starten darum an dieser Stelle das “große Social-Network-Experiment“. Wir möchten wissen, ob und wie schnell man den Besucherstrom auf einen Online-Shop steigern kann – einzig und allein mit Hilfe der sozialen Netzwerke.

Um die Werbewirksamkeit nachzuweisen, haben wir uns ein kleines Spiel ausgedacht, mit dem wir ableiten wollen, ob auch kleine, finanzschwächere Unternehmen auf die Dynamik der sozialen Netzwerke zählen können.
“Opfer” der Attacke soll unser eigener T-Shirts-Shop unter http://www.hasenfarm.com sein. Bisher bewerben wir ihn eher zurückhaltend in diesem Blog, auf Twitter und Facebook. Zusätzlich haben wir ihn in Form von Interviews auf versch. Plattformen gepusht. Seit Kurzem nutzen wir die kostenpflichtigen “Adwords” von Google.

Die Aufgabe des Experimentes ist, den Besucherstrom der durch die gesteigerte Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken entsteht, zu erhöhen und zu messen. Für die Auswertung nutzen wir die Google-Analytics-Statistiken und möchten zusätzlich auch die aktivsten Socializer befragen. Natürlich mag man jetzt denken, wir machen das nur, damit wir unsere Conversion Rate erhöhen. Doch wer uns kennt und dieses Blog liest weiß, dass wir aus Interesse am Neuen handeln und nicht, um billig an Klicks zu kommen.

Der Lohn der Arbeit: Der Gewinner erhält aus unserem Shop

  1. drei exklusiv für ihn gestaltete T-Shirts
  2. einen Einkaufsgutschein i.H.v. 20 EUR
  3. fünf exklusive Hasenfarm-Pins.
    Das ganze Paket hat einen Wert von ca. 100 EUR.

So einfach machst du mit:

  1. Du schreibst einen Artikel über unser Experiment INKL. einem Trackback auf diesen Artikel (manueller TB ist auch ok),
  2. in dem Artikel MUSS der Link zu http://www.hasenfarm.com gesetzt sein,
  3. Du nutzt deine anderen sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter, StudiVZ…), um auf DEINEN Blogartikel hinzuweisen.

So ermitteln wir den Gewinner:

  • Wir identifizieren dich anhand deines Trackbacks auf diesen Beitrag,
  • wir zählen die Trackbacks zu deinem Blogartikel,
  • wir zählen die Zugriffe auf hasenfarm.com, die aus deinem Artikel heraus entstanden sind und multiplizieren sie mit 2,
  • gewonnen hat, wer die höchste Punktzahl hat

Die Doppelwertung der Zugriffe ist nötig, damit wir deine Aktivitäten in den Netzwerken messen können. Leider ist es (noch) nicht möglich, zu erkennen, wer einen Twitter- oder Facebook-Zugriff auf unsere Ziel-Seite hervorgerufen hat. Darum messen wir auch nur die Aktivitäten, die aus deinem Blogbeitrag kommen. Links, die direkt aus Facebook oder Twitter auf hasenfarm.com landen, bleiben unberücksichtigt.
Dein Vorteil: du erhöhst mit deiner Aktivität auch gleich noch den Traffic auf deinem Blog.

Da wir den Gewinn aus der eigener, desertifizierten Tasche zahlen und ein aussagefähiges Ergebnis präsentieren möchten, schütten wir den Gewinn erst aus, wenn die Mindestteilnehmerzahl von 40 eingehenden Trackbacks erreicht ist. In die Wertung fließt nur der ein, der die o.g. Anforderungen erfüllt hat.

Das Experiment endet am 30. September 2009. Auf geht´s! Wir sind gespannt!

Mitte der neunziger Jahre stand ich in der Destillery Leipzig, im stockdunklen, bassgeschwängertem Keller. Heiko Laux, Begründer des Kanzleramtes, legte neueste Platten auf und ich tat, was mit der DJ-Kultur so fest verbunden ist, wie Siamesiche Zwillinge – ich stand am DJ-Booth und versuchte im Schein der Nadelbeleuchtung vom drehenden Plattenaufdruck abzulesen, welche Scheibe gerade läuft. Als Deck-Shark wurde ich und all jene Musik-Junkies genannt, die den Club als lauteste Plattenvorhör-Station betrachteten und das DJ-Pult belagerten, wie die Fliegen den Kuhfladen.

Im Jahr 2009 gehört der Deck-Shark jedoch zu einem der Verlierer der digitalen Musikrevolution, sieht er ausser 2 neutralen Impulsplatten nur noch die Rückseite eines Laptops. Richie Hawtin jedoch scheint sich aktiv gegen das Verschwinden dieser Personen einzusetzen und entdeckt dabei gleich noch einen neuen Vertriebskanal für Tanzmusik.

Sein neuester Clou: er lässt TraktorPro, die Abspiel- und Musikverwaltungssoftware, über Twitter die aktuellen Titelinformationen twittern. Damit erhält jeder Follower auf seinem mobilen Empfangsgerät den aktuell gespielten Titel in der Form “is now playing:…” mitgeteilt. Nicht mehr, nicht weniger. Banal!

Stelle dir vor, mit deinem mobilen Empfangsgerät im Club zu sein und plötzlich einen großartigen Track zu hören – früher hatte man nie die Chance, die Emotion und Stimmung in das Leben ausserhalb des Clubs zu transferieren (oder nur durch einen zufälligen Fund im Plattenladen), kann man heute den Tweet einfach als “Favorit” markieren. Am Ende des Abends kann man sich mit dieser Favoritenliste vor Beatport setzen und ebene jene Tracks kaufen, die in der Nacht zuvor geflasht haben. Damit eröffnet Richie Hawtin besonders neuen und unbekannten Künstlern einen neuen Vertriebskanal.

Haben wir Mitte der 90er die Hardwax-Faxausdrucke nach heißen Neuerscheinungen abgesucht, schickt uns heute der DJ seine heißen Track direkt per Twitter zu. Schöne neue Welt!

DeckSharking der Zukunft: @rhawtin

(inspiriert von De:Bug)

twitshirt

Was kennen wir nicht alles für neue Services rund um Twitter? TwittEarth, Twitstat, Topify, TwitterGrader, Twitterfeeder u.s.w.

Und jetzt haben wir auch noch TwitShirt. Die Idee hinter dem Service ist äußerst charming. Während sich eine Vielzahl der Twitter-Dienste um die Verbesserung des Kurznachrichtenservices bemühen, sorgt TwitShirt für eine dauerhafte Archivierung von Twitter-Kommunikation – auf T-Shirts.
Begegnet man bei Twitter einem coolen “Tweet”, kann man sich auf TwitShirt im Handumdrehen ein Shirt kreieren, welches eben jenen Tweet auf der Brust trägt. Das Shirt kostet 20$. Und damit der Urheber des Tweets nicht leer ausgeht, erhält jeder, dessen Spruch auf ein T-Shirt geprintet wird, 1$ auf sein Paypal-Konto überwiesen.
Twirkrit bietet eine Browserintegration. Landet man auf einem Tweet, muss man nur noch TwitShirt per Javascript auf den Tweet “loslassen”. Im Anschluss kann man sich noch sein zukünftiges Shirt farblich gestalten. Fertig.

Fazit: Ein spannender Service, der digitale Bohéme in die analoge Welt transportiert. Für nerdy people ein drugstore.

21. April 2009

ein-herz-fuer-blogs

Die deutschen Blogs sind krank. Zumindest könnte man das denken, schaut man sich die Entwicklung der Verlinkungsquote an. Immer weniger Beiträge werden von Blogs untereinander verlinkt, was zu einer massiven Verwirbelung der alt-gediegenen Bewertungsverfahren a la technorati führt.

Haben in der Vergangenheit die Blogs Wege zu neuen Blogs aufgezeigt in dem sie deren Inhalt zitierten, übernimmt diese Aufgabe zunehmend Twitter. Eine sehr interessante und aufschlussreiche Auswertung findet sich am Ende des Beitrags.

Kai Müller vom StyleSpion möchte das Linksterben der Blogs aufhalten und initiierte den heutigen Aktionstags “Ein Herz für Blogs”, an dem wir gerne teilnehmen. Die Aufgabe ist banal wie genial: Wir stellen unsere Top-Blogs vor und sorgen so für eine Menge neuer Verlinkungen. Und hier sind sie, unsere Perlen, ohne die wir keinen Tag auskommen:

Ich spare mir bewusst die Beschreibung der Inhalte, denn schließlich sollt ihr selbst rausbekommen, ob das Blog was für euch ist.

Bei der Aktionsplanung vom StyleSpion zeigte sich jedoch beeindruckend ein Symptom der Linkarmut. Rief er am 17.04. auf, die Aktion bekannt zu machen, verlinkten per 18.4., 12:00 Uhr laut rivva 19 Blogs auf die Aktion, 140 Kommentatoren bezogen direkt bei StyleSpion Stellung, aber sagenhafte 265 Twitter-Nachrichten sorgten für die notwendige Bekanntheit. Damit hat Kai eindruckvoll bewiesen, warum es unabdingbar ist, Twitter als Blogger im Auge zu behalten. Diese Notwendigkeit unterstreich auch der Popkulturjunkie in seiner Auswertung über den Rückgang der Verlinkung der Blogs: hier nachzulesen.

Blogs sind tot. Ok, vielleicht noch nicht ganz – aber fast. Denn seit Microblogging via Twitter und Co. fehlt dem populären Medium die Schnelligkeit, die noch vor kurzer Zeit den Reiz des Bloggens ausgemacht hat.

So titelt Admartinator auf seiner “formely-know-as-blog”-Webseite. Liegen die Blogs auf dem Sterbebett? Halten Twitter & Co. die Giftspritze in der Hand?

Haben wir noch vor wenigen Monaten gegrölt, als uns jemand mit statischen HTML-Konstrukten um die Ecke kam, wird man heute belächelt, wenn man seine Kommunikationsfähigkeiten noch nicht auf die 140 Zeichen von Twitter subtrahiert hat. Noch nicht einmal abgeebbt sind die Beschimpfungen der Journaille, Blogs sind die Klowände des Internets und schon erklären wir Blogs für tot?

Wirft man aber einen genauen Blick auf das, was bei den Microbloggingdiensten inhaltlich abgeht, wird man feststellen, dass ein Microbloggingdienst ohne Blogs nicht mal Micro wäre. Das “Micro” bezieht sich zumeist auf die Menge der übertragenen Informationen. Kurze Informationsfragmente werden mehr oder minder zusammenhanglos veröffentlicht. Mag das bei Zustandsberichten auf Twitter und identi.ca (“Fieser Nieselregen. Immer wieder gern.”), Linkstipps bei Del.icio.us und Plattentipps auf Blip.fm und Last.fm funktionieren, lahmt das Geflügel an anderer Stelle.

Die Revolution, die die Blogs angeblich in die Netzwelt gebracht haben, war das dezentrale und individuelle Bearbeiten und Recherchieren von Themen, die individuelle Meinungsäußerung, die demokratisch offene Diskussion. Die Klowandbeschmierer setzten die klassischen Redaktionen unter Druck, ihre Beiträge zu öffnen und kommentierbar zu machen. Webinhalte waren stets monodirektional. Der Kunde durfte konsumieren und seine Klappe halten. Erst Blogs haben die bidirektionale Kommunikation ermöglicht.

Wie bei allem was neu ist, bedarf es einer Zeit von Selbstfindung und Evolution. Neunzig Prozent der Blogs spielen innerhalb der Netzwelt angeblich eine zu vernachlässigende Rolle. Dennoch hat sich die Spezies Mensch auch aus einer Ursuppe mit abermillionen Einzellern entwickelt. Ebene jene Blogursuppe brachte das hervor, was den Platzhirschen das Fürchten lehrte: ausführliche Themenabhandlungen, kritische Standpunktbeleuchtung, geekige Gadgetsammlungen und vieles mehr – von Personen jenseits des Mainstream-Bizz. Was einst Redaktionen als Monopolisten erschufen, liefert heute der Blogger. Und der soll jetzt zum Microblogger werden?

Beim Blick auf die Microbloggingdienste Twitter und identi.ca begegnet man sehr häuft den niedlich verstümmelten Links a la http://tinyurl.com/ag54bzt. Wo landet man, wenn man auf diesen Link klickt? Auf einem Weblog, meistens zumindest.
Welchen Gehalt hätte nun so ein Microbloggingdienst, würde man nicht mehr auf opulenten Texten, verknüpften Playlisten oder Fotoblogs landen?

Microblogging ergänzt die digitale Welt, das Web2.1. Es gibt Statements, die keiner vielen Worte bedürfen, es gibt Nachrichten, die schnell um die Welt müssen und manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Es wird die Kunst sein, Blogs und Microblogs miteinander zu verknüpfen. Aber wir sollten nicht auf die Idee kommen, Blogs zu Grabe zu tragen, da wir damit den digitalen Fortschritt den Ast absägen, auf dem er wächst.

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