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In der letzten Woche sind wir auf Borneo zwei vom Aussterben bedrohten Tierarten in ihrem natürlichen Lebensraum begegnet. Auf dem Weg in den Lebensraum von Orang-Utan und Nasenaffe fuhren wir an endlosen Palmölplantagen vorbei.

Zeitgleich zu unseren Vor-Ort-Erlebnissen zerrt Greenpeace den Lebensmittelkonzern Nestlé mit dieser viralen Kampagne über unverantwortliche Palmölbeschaffung in die Öffentlichkeit:

Hintergrund:
Nestlé bezieht für die Produktion einer Vielzahl von Artikeln Palmöl aus Indonesien -- dem natürlichen Lebensraum der Orang-Utans. Durch die stetig steigende Nachfrage nach dem Rohstoff, werden mehr und mehr Waldflächen in “tote” Plantagen umgewandelt.

Mehr spannende (und erschütternde) Fakten gibt es bei Greenpeace

Bereits 2008 war die Firma Unilever mit der Marke “Dove” in den Fokus von Greenpeace gelangt, denn ein Bestandteil von Dove ist eben jenes Palmöl.

Gerade wenn man wie wir direkt mit den Auswirkung der Palmölproduktion konfrontiert wird, verdeutlicht sich, wie wichtig es ist, durch verantwortungsvollen Konsum, den Unternehmen die Regeln für nachhaltiges Wirtschaften aufzuzeigen.

Wir sprechen nicht vom Verzicht von Süßigkeiten oder Körperpflege!

Vielmehr sollten wir, die Konsumenten, (und die Politiker) ihre Macht ausspielen, um Unternehmen ein für allemal die Regeln für verantwortungsvollen Umgang mit unserem Ökosystem einhämmern.

Wie heißt es so schön: es gibt Dinge, die kann man mit Geld nicht kaufen! Dazu gehören auf jeden Fall Orang-Utan und Nasenaffen.

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Nasenaffe

Nasenaffen (Nasalis larvatus), hier auch Proboscis genannt, leben ausschließlich auf Borneo. Grund genug, ihnen einen Besuch abzustatten. Wir haben die Affen schon in der freien Wildbahn gesehen – dreißig Meter entfernt, hoch oben in Bäumen – aber unserem Teleobjektiv gelang kaum ein scharfes Bild vom als „stark gefährdet“ eingestuften (lt. IUCN) Primaten.

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Uncle Tan ist eine Institution am Kinabatangan-Fluß. Seit über 10 Jahren wird den Naturliebhabern und Dschungel-Freunden in Mitten des Sekundär-Walds entlang des Flusses ein unvergesslicher Aufenthalt geboten. Von Reisebekanntschaften hörten wir sogar in Laos, dass man die Besucher des Wildlife-Camps an ihren Schwärmereien über Flora und Fauna erkennen kann. Da gab es für uns kein Halten mehr: auf zum Onkel. Eins vorab, den 3-Tage/2-Nächte-Trip haben wir bereits wenige Stunden nach der Ankunft um eine Nacht verlängert.

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Sie gelten als unsere evolutionsgeschichtlichen Vorfahren, die Orang Utans, bei denen wir heute im Sepilok Orang-Utan Rehabilitations-Zentrum zu Besuch waren.

Es ist schwer zu beschreiben, was wir dort erlebten.
Die Besucher des Zentrum bekommen bei zwei Fütterungen täglich die rothaarigen Affen zu Gesicht. Sonst im Dschungel verborgen, wagten sich je nach Laune einige der gemächlichen Primaten auf die von Regenwald umgebene Fütterungsplattform, die vorher von einigen Dutzend hungrigen Makaken belagert wurde, die den Orang-Utans zu gerne das Essen stibitzen. Im Gegensatz zu den ständig umherhüpfenden und -kletternden Makaken erschienen die imposant großen Orangs bedächtig. Die Makaken, sonst ziemlich dreist, hielten sich plötzlich auf Abstand. Die menschengroßen Affen schwangen sich in aller Ruhe auf die Plattform, um dort bedächtig ihre Bananen zu essen und Milch zu trinken, um im Anschluß wieder ebenso gemächlich in den Urwald zurück zu schwingen.

28. Februar 2010

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Nein, wir waren nicht zu Besuch beim Treffen internationaler Hedge-Fond-Manager in Malaysia, sondern haben nach einigen Tagen der Bewegungsstarre am Strand von Perhentian unserem Tatendrang nachgegeben. Klimabedingt entschieden wir uns für die wassergekühlte Form der inseltypischen Aktivität und fuhren Schnorcheln.
Mit viel versprechenden Spots wie „Shark-Bay“, „Turtle-Beach“ oder „Romantic Beach“ werden hier Tagesausflüge für den Schleuderpreis von 40 Ringit (ca. 8 EUR) angepriesen.

27. Februar 2010

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Man kennt diese Bilder zumeist aus Hochglanzprospekten der Reiseveranstalter, die ihren potentiellen Kunden das Paradies auf Erden verkaufen wollen. Oft glaubt man sich einer guten Fotoretusche gegenüber, wenn sich das Meer in Türkis-Schattierungen vom weißen Sandstrand ergießt und sich die Palmen in sattem Grün im Wind zu wiegen scheinen.
Als wir nach Perhentian Island kamen, erwarteten wir zwar einen Strand der Oberliga, fanden uns aber an einem Plätzchen wieder, welches uns auch nach 7 Tagen noch den Kopf schütteln ließ: das Wasser schillert in allen erdenklichen Türkis-Blautönen und hat seine erfrischende Wirkung längst verloren, der Wind bläst die 35°C warme Luft vorbei an Palmenhainen.

20. Februar 2010

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7. Februar 2010

Egal ob Bordsteinkante, wackeliger Hocker auf dem Gehweg, lose Tisch- und Stuhlgruppierung in einer Garage oder die Terrasse des Gästehauses – wir essen an den unterschiedlichsten Orten. Da Laos reich an Fauna ist, dauert es meist auch nicht lange, bis wir „Tischgesellschaft“ bekommen. So haben wir selten das Gefühl in trauter Zweisamkeit zu speisen. Meistens zahlt sich das Warten für die Zaungäste aus.

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