--> TelekommunikationTelekommunikation | HASENFARM

Heute ist das Mobilfunknetz der T-Mobile zusammengebrochen. Millionnen Menschen waren ohne Funkempfang, konnten keine SMS verschicken oder telefonieren. Damit dürfte es der Telefongesellschaft gelungen sein, die folgende Statistik zu verfälschen:

15. April 2009

telefonterror

Gerüchten zufolge dürfen Telefondrückerkolonnen nicht mehr ohne das Anzeigen der eigenen Telefonnummer durch die Welt nerven. Erscheint also auf dem Telefondisplay ein “unbekannt”, ist Vorsicht geboten und die Säbel zu wetzen.
So klingelte heute zum erneuten Mal anonym der Fernsprecher und am anderen Ende überfiel mich eine Mitvierzigerin eines namentlich unbekannten MaFo-Institutes. Ob sie mich belästigen könne, fragte sie, zumindest interpretierte ich ihre Frage “Haben Sie einen Augenblick” als solchen Wunsch.

Verneinend wies ich sie auf die begangene Unhöflichkeit hin, mich ohne die angezeigte Rufnummer zu belästigen. Kaum ausgesprochen kläffte sie mich an, das sei technisch sehr kompliziert und somit nicht zu lösen. Ihr Versuch, mich mit Ihrer Verbalkritik als Vollidioten hin zu stellen, der von digitaler Technik keine Ahnung zu haben scheint, prallte an mir ab, genauso wie ihr Angebot, mir eine Telefonnummer zu geben, unter der ich mich beschweren könne. Sicher, erst werde ich dumm angemacht und dann soll ich auch noch Geld ausgeben, um mich zu beschweren.

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt “Unbekannter Teilnehmer” ruft an.

Die Deutsche Telekom sollte sich als Agentur für ihre kommenden Kampagnen definitiv nicht die Extra3-Redaktion aussuchen. Auch wenn das Mash-Up ein gesundes Maß an Realität besitzt, treibt derartiger Umgang mit Wahrheit potentielle Kunden eher in die Flucht, denn Stasi-Methoden bei einem Telekommunikationsriesen wecken bei vielen Deutschen unschöne Erinnerungen.


YouTubeDirektStasiTelekom

PS: Tausche mein T-Com-Aktienpaket gegen BMW.

Am Samstag, den 31. Mai 2008 findet in vielen Städten der bundesweite Aktionstag gegen die ausufernde Überwachung politik durch Wirtschaft und Staat statt. Im ganzen Land soll unter dem Motto “Freiheit statt Angst – Für die Grundrechte” dagegen demonstriert werden.
Auch in Hamburg darf auf die Straße gegangen werden.

Die Demonstration beginnt um 14:00 Uhr, Abmarschzeit 14:30 Uhr. Startpunkt ist der Bahnhof Dammtor Ausgang Mittelweg in Hamburg, auf dem Parkplatz bei der Shell Tankstelle. Die Abschlusskundgebung findet ab ca. 16:00 Uhr auf dem Rathausmarkt statt.

Nach der Vorratspeicherung der gesamten elektronischen Telekommunikation seit Januar 2008 stehen nun mit der heimlichen Online-Durchsuchung von Computern, der massenhaften Überwachung von Flugreisenden, der elektronischen Gesundheitskarte, den geheimdienstlichen und exekutiven Befugnissen für das BKA (BKA-Novelle), sowie dem neuesten Vorschlag für einen neuen “nationalen Sicherheitsrat” weiter verschärfte Überwachungsbefugnisse auf der politischen Agenda der unersättlichen Sicherheitspolitik. Dabei bewirkt die zunehmende elektronische Erfassung und Überwachung der gesamten Bevölkerung keinen verbesserten Schutz vor Kriminalität oder Terrorismus, kostet Millionen von Euro und gefährdet die Privatsphäre aller BürgerInnen. Wo Angst und Aktionismus regieren, bleiben gezielte und nachhaltige Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit ebenso auf der Strecke wie ein Angehen der wirklichen, alltäglichen Probleme der Menschen.

Die Forderungen des AK Vorratsdatenspeicherung:

  • keine Totalprotokollierung von Telefon, Handy und Internet (Vorratsdatenspeicherung),
  • keine heimliche Durchsuchung von Computern,
  • Stopp der Videoüberwachung des öffentlichen Raums, keine automatische Gesichtskontrolle,
  • Stopp von Biometrie und RFID-Chips in Ausweisen und Reisepässen,
  • keine Vorratsspeicherung von Flugpassagierdaten,
  • keine geheimdienstlichen oder exekutiven Befugnisse für das BKA (BKA-Novelle)
  • kein automatischer Kfz-Kennzeichenabgleich auf öffentlichen Straßen,
  • kein nationaler Sicherheitsrat, stattdessen Einrichtung einer Grundrechte-Agentur,
  • Stopp der elektronischen Gesundheitskarte
  • Stopp der Einschränkungen des Versammlungsrechts auf Länderebene

Alle Informationen rund um das Thema Vorratsdatenspeicherung und den Aktionstag finden sich hier: “Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! – Freiheit statt Angst 2008 – Bundesweiter Aktionstag am 31. Mai 2008

(via Hauptstadtblog)

Die neue Mitarbeiteren schickt eine Terminanfrage. Thema: “Einführungstermin”, Dienstag, 10:00-10:30 Uhr.
Der Eingeladene stellt zu Recht die Frage, ob man sich nicht erst kennenlernen sollte, bevor man sich zum Einführen verabredet.

Manchmal ist es existenziell, das Geschriebene zweimal zu lesen, bevor man den “Senden”-Button drückt.

Es hat sich gelohnt, zu protestieren. Es hat sich gelohnt, vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Es hat sich gelohnt, mit Leuten drüber zu reden. Es hat geholfen, Masken auszudrucken.

Das Bundesverfassungsgericht gab heute dem Eilantrag von über 34.000 Klägerinnen und Klägern teilweise statt und erkennt damit die Brisanz des am 1.1.08 in Kraft getretenen Gesetzes zur verdachtsunabhängigen Speicherung von Telekommunikationsdaten und untersagt den staatlichen Zugriff auf Telefonverbindungsdaten:

Die Verfassungsrichter entschieden, das nur in Fällen schwerer Straftaten die Daten vorerst genutzt werden dürfen. Für die Aufklärung von einfachen oder per Telekommunikation begangenen Straftaten dürfen die Daten nicht genutzt werden.

(Quelle: Netzpolitik)

Demnach ist die Verwendung der gewonnen Daten nur in Fällen von z.B. Mord, Körperverletzung oder Betrug möglich. Das Bundesverfassungsgericht begründet seine Entscheidung u.a. so:

In dem Verkehrsdatenabruf selbst liegt ein schwerwiegender und nicht mehr rückgängig zu machender Eingriff in das Grundrecht aus Art. 10 Abs. 1 GG (Schutz des Telekommunikationsgeheimnisses). Ein solcher Datenabruf ermöglicht es, weitreichende Erkenntnisse über das Kommunikationsverhalten und die sozialen Kontakte des Betroffenen zu erlangen.

Damit können die Staatsorgane erstmal keinen Unfug treiben, bis die finale Entscheidung Ende des Jahres getroffen wird. Der AK Vorrat begrüßt die getroffene Entscheidung und sieht eine Bestätigung, sich für einen Rücktritt von Frau Zypries einzusetzen.

Schon wieder Hansenet´s Alice, die sich nicht so benehmen kann, wie man sich das als Kunde wünscht. Noch immer tobt zwischen mir und dem Kundencenter ein reger Schriftkampfverkehr. Der letzte Brief aus dem Hause Hansenet war ungewöhnlich kurz. Ob ich das persönlich nehmen soll?
Hier meine Antwort:

Sehr geehrte Frau xxxxx,
sehr geehrte Frau xxxxxxxxxxxxxxxx,

ich freue mich über die nun schon einigen Wochen andauernde Briefkorrespondenz mit Ihnen. Leider habe ich den Eindruck, mit Ihrem letzten Schreiben ist Ihnen die Lust vergangen, sich mit mir zu befassen. Dies kann ich verstehen, schließlich ist Kritik nie angenehm und Sie haben weitere Beschwerden zu bearbeiten.

k770i_isync.jpg
Standardmäßig weigert sich iSync, das Sony-Ericsson K770i zu bedienen. Zwar erkennt es das Telefon, aber dann ist auch Schluß. Wie immer lautet an dieser Stelle die Devise: Nur nicht verzagen und uns fragen, denn wir haben das hinbekommen. Und zwar so:

  1. das Handy muss “Bluetooth” auf “ein” und “Sichtbarkeit” auf “Telefon zeigen” gestellt sein
  2. am Handy empfehle ich die Einstellung “Bestätigung” auf “aus” zu stellen
  3. der Mac sollte das Handy über die USB-Schnittstelle bereits erkannt haben
  4. den Treiber für das 770i herunterladen: SonyEricsson-K770.phoneplugin.zip
  5. die Datei entpacken und das extrahierte Verzeichnis in das Verzeichnis “AktuellerNutzer/Library/Phones” (oder in den Ordner PhonePlugins (wenn nicht vorhanden, einfach anlegen)) kopieren
  6. iSync starten und neues Gerät suchen lassen
  7. das Handy sollte nun gefunden und bedient werden können

Alice DSL
Was ist nur mitbei Alice los? Hat die Liaison mit Brad Pitt (siehe Teil 1, Teil 2) den Mitarbeitern das Gehirn vernebelt. Anders kann ich mir den derzeitigen Schriftwechsel zwischen mir und Alice nicht erklären. Nachdem mein Anschlußumzug auf Grund von falschen Aussagen eines Hotline-Mitarbeiters einen vierwöchigen Leistungsausfall zur Folge hatte, bildete ich mir ein, die Grundgebühr zurück fordern zu können.
Aber es kommt bekanntlich immer anders.

Wenn Programmierer oder Nerds ihre Kompetenzgrenzen überschreiten und sich niemand über evtl. Folgen Gedanken macht, bleibt meist der Kunde auf der Strecke oder die Sache wird lächerlich. So erlebt beim Telefonieren.

Bei Mobilfunkanbietern ist es inzwischen üblich, dass im Falle des Besetzseins des Angerufenen der Anrufer die freundlich artikulierte Ansage erhält, der Angerufene wird per SMS über den Anruf informiert. In anderen Fällen, darf man mittels Tastatureingabe diese Rückrufbenachrichtigung auslösen. Hansenet weisst den Anrufer mit blecherner Stimme draufhin, dass der Teilnehmer besetzt ist. Allemal besser, als nur ein Besetztzeichen zu hören. Das Anklopfen im Hintergrund führt bei Teilnehmern mit moderer Kommunikationstechnik zum selben Ziel wie im Mobilfunksektor.
Der rosa Riese Telekom hingegen konfrontiert den Kunden mit unverständlichem Fachchinesisch. Bis zum Hinweis mit der Tastatureingabe sind die Ansagen noch verständlich, aber bei den Bestätigungen hört das dann schlagartig auf: “Das Dienstmerkmal wurde aktiviert” (soll heißen: “Danke, wir informieren den Angerufenen über Ihren Anruf”) bzw. “Dienst oder Dienstmerkmal nicht aktiviert” (soll heißen: “Es tut uns leid, aber dieser Service steht Ihnen nicht zur Verfügung.”) treiben jedem Technikanthipaten Fragezeichen ins Gesicht. Aber wir können froh sein, dass die Telekom nicht noch die technisch korrekte Langform verwendet. Sonst hieße es womöglich: “Das vermittlungstechnische Leistungsmerkmal wurde aktiviert.”

zuletzt inspiriert

verlinkt

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Bloggeramt.de frisch gebloggt Das Blog Verzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop blogtotal