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5. November 2009

arte Tracks hat einen sehr schönen Beitrag über Banksy gesendet. Sollte man sich anschauen, um zu verstehen, dass bemalte Wände auch ernstzunehmende Kunst sind.

yeah

Es ist inzwischen beängstigend, wie schnell Netzthemen in die Wiklichkeit überspringen. Heute Abend war wieder so ein Ereignis in Deutschlands schönster Stadt, Hamburg.

Doch zuerst ein kurzer zeitlicher Abriss der sich überschlagenden Ereignisse:

Schwer beeindruckend, wie ein eigentlich banales Fotos im Netz zu einem Happening gepusht wird, welches in der Realität sein großartiges Finale findet. Mehr davon!

Kacie Kinzer baut Roboter. Kleine niedliche Roboter, die nicht viel mehr können, als in einer konstanten Geschwindigkeit geradeaus zu fahren. Keine wirkliche Meisterleistung mag man denken, wäre ihre Mission mit ihren vorhandenen technischen Ausstattungen eigentlich unmöglich: die erste Mission hieß: komme von der Nordwest-Ecke zur Südwestecke des Washingtoner “Square Park”.
Damit sie ihr Ziel erreichen können, welches auf einem kleinen Wimpel aufgedruckt ist, benötigen die Tweenbots die Hilfe von Fußgängern. Hat sich ein Tweenbot am Bordstein festgefahren, sich in einem Schlagloch verfangen oder ist unter einer Parkbank hängengeblieben kommt er ohne die Hilfe von Fußgängern nicht mehr weiter. Die Mission wurde dank der Hilfe von 29 Fußgängern in einer Zeit von 42 Minuten absolviert.

Kinzer stößt die Frage an, ob Roboter vollkommen autarke Maschinen sein müssen oder ob es eine Option gibt, Mensch und Maschine in eine gegenseitigen Abhängigkeit zu versetzen.

Weitere Informationen und Bilder unter tweenbots.com

WiiSpray -- wie groß ist das denn? Wem die inzwischen recht ausgereiften Graffiti-Tools am Rechner nicht genug Realtitätsgefühl besitzen und wer keine Lust auf Konflikte mit den Ordungshütern hat, für den dürfte die Diplomarbeit einiger Studenten der Bauhaus Universität Weimar das NonPlusUltra sein. Ermöglicht die Kombination aus Software und spezieller Hardware (Spraydose) doch das Austoben und Herausfinden der eigenen Kreativität. Monstertool!

(via Kraftfuttermischwerk)

Schon nach wenigen Hausecken in Lissabon´s Zentrum, fiel auf, dass sich die Stencil-Kunst dort sehr präsent platziert hat. An manchen Stellen sind die Botschaften eher dezent in das Umfeld integriert, an anderer Stelle artet die Motivdichte pro Quadratmeter aus. Komm mit auf einen kleinen Stadtrundgang durch die Motive im Zentrum von Lissabon finden

Man mag es kaum glauben aber dieser Stromverteilungskasten mit seinem chiquen Namenszug findet sich auch auf dem Video der Stencil-Gruppe “Mayday! Lisboa” wieder. Bei Minute 00:40 hat er seinen Auftritt: Das Youtube-Video
stencil_01

Mayday

Monkey

Maid

Thinking

The Stencil-Side of Life

Inhaling

Brutus

Die Monroe

Rolltreppe

Vegetatier #1

Vegetarier #2

27. Februar 2009

Wände bemalen kann jeder, egal ob Groß ob Klein, egal ob gekonnt oder geschmiert. Selbst die Straßen bemalen kann man. Dafür gibt es in den meisten Ländern die Straßenmeistereien. Die beschränken sich in ihrer gestaltenden Eigenschaft zumeist auf lineare Formen, besonders dashed und solid lines haben es ihnen angetan. Manchmal sind sie aber mutig und gruppieren solid lines, um den Herdentrieb der Bevölkerung kanalisierend zu beeinflussen.

Das es auch anders geht, beweist der Street-Art-Künstler Edgar Müller. Seine Straßenbemalung hat jedoch weniger leitende und lenkende Aufgaben zum Ziel, vielmehr scheint er sich mit der Überwindung der Höhenangst auseinander zusetzen. Denn was er im Rahmen seiner Serie “Pavement Art” auf Straßen malt, treibt jedem Akrophobiker schon beim Anblick auf dem Monitor die Gänsehaut am Rücken herunter. Cool!

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(C) Edgar Mueller – 3D Pavement Art
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(C) Edgar Mueller – 3D Pavement Art
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(C) Edgar Mueller – 3D Pavement Art

Ebenso beeindruckend seine Kunstwerke sind, so thematisch passend ist seine Webseite, deren Besuch lohnt: metanamorph.com

(via IloveGraffiti)

19. Januar 2009

Peter Fox, die personifizierte Auskopplung aus der Berliner Band “Seeed”, hat dieser Tage sein neues Video “Schwarz zu Blau” aus seinem Album Stadtaffe präsentiert. Die Homage an Berlins nächtliche Straßen geht nicht nur durch die groovenden Trommelbeats der phantastischen Cold-Steel-Band und seiner prägnanten Stimme auf, denn das Video ist eine phantastische Werbung für zeitgenössische Straßenkultur, Graffiti und Streetart. Manch Motiv hat unabhängig vom Video schon seinen Weg durch´s Netz gefunden. Bombe!


DirektFox

18. Januar 2009

nopants

Trotz frostiger Temperaturen, die auch jenseits des Atlantik für vielschichtige Kleidung sorgte, gab es genügend Unerschrockene, die im Rahmen des Aktionstages “No Pants!” in New York in aller Öffentlichkeit ihre Hosen runter ließen.

Eine umfangreiche Sammlung an Bildmaterial mit vielen sexy, nackigen Beinen, zeigen die Initiatoren, Improve Everywhere, hier.

No Pants

Die New Yorker Einwohner – im Speziellen die Beschäftigten des Finanzdistriktes – sind in den letzten Monaten wahre Meister im Hose-Runterlassen und letztes-Hemd geben geworden. So passt die nun angekündigte Aktion von “Improve Everywhere” thematisch-räumlich hervorragend in die aktuelle Lage der Nation, ja sogar der Welt.

Zum 8. Mal wird der “No Pants! Subway Ride” zelebriert und Interessierte aufgerufen, teilzunehmen. Aber nicht nur im Großraum New York soll man an diesem Tag mit plötzlich herunter gelassener Hose in der U-Bahn stehen, sondern auch in Städten wie Adelaide, Amsterdam, Boston, Chicago, Denver, Lissabon, Los Angeles, New York, Phoenix, Portland, San Francisco, Toronto, Wien und Washington sammelt sich der Mob.

Wer teilnehmen möchte und wissen will, wie´s geht, der lese sich auf der Webseite von Improve Everywhere die Anleitung durch.

Und wer wissen will, wie die Aktion im vergangenen Jahr verlief, der sehe sich dieses kleine Filmchen an:


DirektDroppedPants

HASENFARM Graffiti

Fasziniert stehe ich immer mal wieder vor mit Graffiti verschönerten Betonwänden oder Zügen und frage mich, wo derartige Kreativität und Fingerspitzengefühl seine Ursache hat. Meine Kunstlehrerin hat mir schon früh zu verstehen gegeben, dass meine Fähigkeiten jenseits von Pinsel und Zeichenblock liegen.Jetzt bietet sich aber jedem die Möglichkeit, sein eigenes Graffiti zu erstellen und nach Belieben zu individualisieren – das Ganze auch noch ohne wegen Sachbeschädigung in Konflikt mit dem Gesetz zu geraten oder Unsummen für vergeudete Spraydosen auszugeben.

Der Graffiti Creator erlaubt die Auswahl von Fonds und im Anschluss, nach Eingabe des Textes, kann man viele Elemente der Buchstaben variieren und kombinieren. Wenn man mit seiner Kreation zufrieden ist, kann man das Erschaffene ausdrucken oder per Screenshoot für die Nachwelt erhalten.

(via Streetart Berlin Blog)

Und wer nach seinen kreativen Übungen am Rechner den Weg in die freie Wildbahn nicht scheut, dem empfehle ich zur EInstimmung folgende großartigen Meisterwerke:

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