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Dominika Huzvarova auf YouTube

Jedes Ereignis hat sein Maskottchen. Nicht jedes muß so daneben gehen, wie Goleo, das untenrum-nackige Zotteltier der letzten Fußball WM. Das es auch hochwertiger geht, beweist Dominika Huzvarova. Die Tschechin setzte sich gegen 15 andere Miss EM 2008 Kandidatinnen aus den UEFA EM 2008 Teilnehmerländern durch. Als Botschafterin der EM 2008 wird sie bis Ende Juni bei verschiedenen EM-Events sowie bei diversen EM-Spielen auftreten und nicht nur den Spielern die Schweißperlen auf die Stirn treiben.

Wer sicher gehen will, das ihm sein Chef nicht versehentlich einen Termin während eines der Spiele währendder kommenden EM reindrückt, dem sein empfohlen, sich den Spielplan der EM 2008 für Outlook und iCal zu installieren. Man hat die Wahl zwischen den Daten für Outlook und ICal, sowie für kleine Displays. Am Ende der Installation findet man detaillierte Infos in seinem Kalender. Damit kommt keiner auf dumme Ideen bei der Terminkoordination.

Kickermittwoch in der Barabarabar

Mit Körperpflege hatte das gestrige Abendereignis nicht viel zu tun. K., A. und ich waren nach einer stärkenden Pizza bei “Pauli Pizza” (Talstraße) in der Barabarabar (Hamburger Berg) zum Kickertunier. Nichtsahnend haben wir uns diesem Unterfangen hingegeben. Zugegeben, wir wissen wohl, wie ein solches Spiel funktioniert und mit unseren Freunden haben wir durchaus die eine oder andere Stunde an einem solchen Gerät verbracht. Aber es kam anders.
Zwei Euro Startgeld und wir waren aufgenommen in den Kreis der Spieler. Schon beim ersten Match kam uns langsam, dass hier eine andere Liga spielt. Kreisklasse (wir) trifft auf Weltmeister (Deutschland, Frankreich, Brasilien, Italien). Zum Glück gibt es für Sportler wie uns stets das Motto: “Dabeisein ist alles” – und genau in diesem Moment schminkten wir uns die Triumphhoffnungen ab und spielten nach eben diesem Motto. K. schaffte es dann doch noch ins Halbfinale, ich hatte nach fünft Vorrunden schon die Endstation erreicht.
Dennoch war es eine Offenbarung zu sehen, wozu Menschen mit einem Ball, zwei Stangen mit Figuren dran und einem Gegner in der Lage sind.
Wir üben weiter…

31. März 2008

Kiteboard-Pass

Fünf Monate hat es gedauert aber nun ist endlich das letzte Stück Erinnerung an den Venezuela-Urlaub eingetroffen. Grau auf türkis steht da geschrieben, was den Wassersportlern an Nord- und Ostsee nicht gefallen wird: der Sachkundenachweis über meine Teilnahme am Kitesurf-Kurs für Anfänger in El Yaque.
Bringt Euch also lieber in Sicherheit, wenn demnächst ein Kite eine hilflose Person durch´s Wasser pflügt. Oder helft mir!

26. März 2008

Nun mag die Aussage vom Kicker-Chefredakteur stimmen, wenn er im Kicker.de meint

Gerade der Sport kann politische Dogmen überspringen und die Menschen zusammenführen, wie Dutzende aktuelle Beispiele im Nahen Osten belegen…

und sich somit gegen einen Boykott der Olympischen Spiele ausspricht.
Allerdings beinhaltet diese Ansicht auch ein Eingeständnis, dass es sich bei der vorherrschenden politischen Ordnung in China um eine autoritäres Gesellschaftsform handelt, also eine diktatorische Form von Herrschaft. Alleine diese Erkenntnis müsste nun die Frage aufwerfen, ob eine Veranstaltung wie die Olympischen Spiele, die zwar den Grundgedanken beinhaltet “altius, citius, fortius” (höher, schneller, weiter) (und somit auch die Maxime des Kapitalismus verkörpert) aber immer noch als Sinnbild einer friedlichen Völkerverständigung steht, in diesem Land ausgetragen werden darf/sollte. Jedoch ist es auch diese gesamte Diskussion Sinnbild für die mediale Meinungsmache und das Gutmenschgehabe von Politikern. Denn wenn mein Lieblingsstaatsmann Nicolas Sarkozy sich gegen den Austragungsort ausspricht, so spiegelt dies meiner Meinung nach nicht etwa Mitgefühl oder Nächstenliebe wieder, sondern vielmehr eine Polarisation einer Volksmeinung und die Ablenkung von möglichen innenpolitischen Verfehlungen. Solange noch Hartholzmöbel, elektrische Rasierer oder Kinderspielzeug von uns, ach so liberalen, Europäern für zwei Markfünfzehn bezogen werden, ist ein Boykott der Spiele einfach nur eine Ausblendung der wirklichen Probleme. Erst ein Umdenken des Konsumverhaltens kann langfristig zu Verbesserung der weltweiten Lage mit beitragen. Denn die Olympiade hat eben nicht Unicef, Greenpeace oder sonstige Weltenverbesserer als Sponsoren, sondern Firmen die eben in China Ware herstellen und bereitwillig politische Regime unterstützen damit der Preis stimmt.

Ist der Begriff Olympiade somit nicht eher ein Apronym für „Over life you’re making profits in an dispiteful art”. Aber der Sport alleine kann und sollte hier nicht als Instrument gebraucht werden um auf die Missstände dieser Welt aufmerksam zumachen. Sport ist, mit Abstrichen, vielmehr Ausdruck von Freude und Spaß. Doch solange auch Sportmagazin Redakteure ihre Meinung zu weltpolitischen Geschehen äußern, verkommt der Sport zu einem Instrument der Meinungsmache.

Eins vorweg: Ich werde für diesen Artikel von keiner der genannten Firmen bezahlt, sondern tue das rein als Erfahrungsweitergabe.
Da sind mein Odlo-Shirt crew neck l/s EVOLUTION WARM und mein Tchibo-”namenloses” Shirt. Beide Kleidungsstücke haben eine eindeutig definierte Aufgabe: bei Sport (in diesem Fall Radfahren) für den Abtransport von Kühlflüssigkeit (in diesem Fall Schweiß) zu sorgen.

Während man das Odlo nach der Nutzung auswringen kann, eignet sich das noch trockene Tchibo hervorragend zum Abtrocknen. Dank der unisize von Tchibo sorgt der wirr am Körper umherschlabbernde Lappen für regelmäßige Be- und Entlüftung der feuchten Haut und damit gleichzeitig für regelmäßige Kälteschübe mit Gänsehauteffekt.
Das Odlo entwickelt sich dank Stretchtechnologie, Passgenauigkeit und Schweiß zu einer zweiten, klebenden Haut. Nicht gerade lecker, aber für eine optimale Funktionalität unabdingbar. Denn durch die mit der oberen Hautschicht eingegangenen Symbiose kommt erstens keine Luft an die Haut und zweitens schafft es keine Schweißperle, an der Hautoberfläche für Verdunstungskälte zu sorgen. Sie wird schlichtweg abgesaugt.
Zwar trennen beide Kleidungsstücke ca. 40 Euro aber im Trage- und Funktionskomfort sind es erst recht Welten.

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