die japanische Teezeremonie

Wie schon beschrieben, kann man sich in Japan dem Tee nicht entziehen. Selbst ungesüßt in Tetra-Packs verpackt, verdrängt er die sonst inflationär vorkommende amerikanische Koffeinbrause aus dem Kühlschrank.
--> Reise

Wie schon beschrieben, kann man sich in Japan dem Tee nicht entziehen. Selbst ungesüßt in Tetra-Packs verpackt, verdrängt er die sonst inflationär vorkommende amerikanische Koffeinbrause aus dem Kühlschrank.


Es waren nur ein oder zwei Augenblicke, dann war sie so schnell wieder verschwunden, wie sie vor uns erschien – die Geisha im Stadtteil Gion, Kyoto´s legendärem „Geisha“-Bezirk.
Gehört die Geisha, die Frau der Künste, heute zur aussterbenden Kultur, konzentriert sich deren Erscheinen besonders in Kyoto. In den gehobenen und sehr gehobenen Restaurants der Gegend verkehren allabendlich die auffällig gekleideten und schlohweiß geschminkten Frauen. Einen Blick auf sie zu erhaschen war aber dennoch nicht leicht, nutzten sie die engen und verwinkelten Gassen, um schnell und weitgehend ungesehen zu ihrem Arbeitsplatz zu gelangen.

Was wir von Aalen halten, ist seit unserer Abschiedstour 2009 ja jedem Leser bekannt. Was die Japaner von Aal halten, wissen wir jetzt auch. Unagi ist hier eine Delikatesse. Grund genug, sich ein Restaurant zu suchen, in dem es zum Duell zwischen ammerländer Räucheraal und japanischem Aal kam. Das Ergebnis vorab: beide sind Gewinnertypen.

Neben rohem Fisch, Sake und Reis hat Tee einen festen Platz in der japanischen Ernährung. Zu jedem Essen erhält man in den Restaurants grünen Tee for free (in unbegrenzter Menge), aus grünem Tee werden hier die aberwitzigsten Lebensmittel hergestellt (Süßigkeiten, Eis) und er wird zeremoniell zu sich genommen.
Aufgrund der in Japan vorherrschenden extrem schnellen Anbindung an das WeltWeiteWeb, haben wir ein paar Videos der letzten Zeit online gestellt. Neben einer ausführlichen Dokumentation unseres Treffens auf den Dalai Lama findet ihr einen Mitschnitt unseres Besuchs bei den Mönchen im Thiksey-Kloster und einer ganz normalen Fahrt mit einer Fahrrad-Rickscha durch Varanasi.
Viel Spaß.
Achtung: schwarzer Humor!!!
Das ist deine einmale Gelegenheit, straffrei und ohne juristische Nebenwirkungen russisch Roulette mit uns zu spielen. Mit etwas Glück siehst du uns nie wieder – mit etwas Pech schreiben wir einen weiteren Bericht „Auf Einladung von: …“.

Asien ist Nudelland und so wundert es nicht, dass in Japan neben Reis & Fisch auch die Teigware auf dem Speiseplan steht. Anders als z.B. in Laos oder Indonesien findet man in Japan nicht Reis- sondern Weizenmehlnudeln, hierzulande Ramen genannt.
In Shibuja machten wir nicht nur unsere erste Ramen-Erfahrung, sondern erlebten auch die sonderbare Form der Bestellabgabe.
Karin hätte ihren Spaß gehabt, mit uns das Essen zu bestellen und Nudeln und Suppe in ungewohnter Atmosphäre wegzuschlürfen.
Eigentlich fahren wir ja gerne Bahn. In Deutschland und auf unseren Reisen. Man sieht was von der Landschaft, trifft Leute und erlebt Abenteuer.
In Japan ist Bahnfahren ein außerordentlich langweiliger Prozess, wie wir heute erfahren mussten. Mit dem Shikansen „NOSOMI“ Superexpress-Zug, einem so genannten „Bullet Train“, ging die Fahrt von Tokio nach Kyoto. Satte 110 Euro hat uns das Ticket für die Fahrt gekostet und was wurde uns dafür geboten?
“Beweg´ deinen Popo im Rhythmus des Strobos von Genf nach Kyoto….”
OK Michi, wird gemacht!