--> RadioRadio | HASENFARM

Heute war für uns ein ganz besonderer Tag. Das Modeteam des Jugendradios FRITZ aus Berlin/Brandenburg hat sich in ihrer Kolumne unsere “Manufaktur für Fellersatzstoffe” vorgenommen. Herausgekommen ist ein wunderschönes Stück Akustik. Besonders geehrt fühlen wir uns, denn wir hören Radio Fritz so ziemlich immer, wenn ein Radio im Empfangsbereich steht. Und wer nicht weiß, wer FRITZ ist oder unser Snippet hören möchte, der klickt hier:

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Zu Lesen gibt´s den Beitrag auch: hier

Und hier gibt´s die feinen Stoffe: www.hasenfarm.com

Googelt man sich durch die Beiträge über die GEZ, liest man selten Positives. Wie auch, will diese Zwitterorganisation aus staatlicher Institution und privatwirtschaftlichem Unternehmen doch an unsere schwer verdienten Einkünfte. Auch die Erhebung von Gebühren auf Computer und neuartige Empfangsgeräte sorgt bei kontinuierlicher Verschlechterung des gebotenen Rundfunk- und Fernsehprogramms für weiteren Unmut.
Ist man dann auch noch so schmerzbefreit und schaut sich die Werbekampagnen der GEZ an, überfällt dem Betrachter spontan mit Hass gepaarter Würgereiz. Da wird profan der potentielle Nichtzahler psychisch unter Druck gesetzt. Da wird die negativ-besetzte Farbe Schwarz verwendet und sich drohend gebärdende Jungendliche schauen finster in die Kamera. Anti-Werbung at it´s best.

Nun aber sind wir auf eine neue Form der GEZ-Werbung gestoßen, die uns – man glaube es kaum – völlig begeistert hat. Gehört haben wir den Werbe-Jingle auf Radio Fritz, dem Jungendradio des rbb.

GEZ-Spot “Plattenboss”:

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Diese Werbung für die Zahlung der Rundfunkgebühren ist aus unsere Sicht erstmals eine Werbung, die nicht den drohenden Zeigefinger hebt und mit Psychodruck zur Kasse bitten will. Sie zeigt knallhart die Konsequenzen des Nicht-Zahlens auf: Kein Geld, keine Qualität!
Gerade bei musikinteressierten Radiohörern, die keinen Bock auf die üblichen Deppen-Sender a la “die größten Hits der 70er, 80er 90er, 2000er und dem Besten von heute” haben, wirkt dieser Spot. Zeigt er doch auf profane Art und Weise, wie Musik in die Radios kommt, wenn das Geld nicht durch die öffentlich-rechtliche Hand verteilt wird. Da wir Radio Fritz aufgrund seiner hervorragenden Musikauswahl und seinen Formaten für junge, unbekannte Künstler in unseren Augen einer der besten Radiosender ist, passt dieser Spot für die Zahlung der Rundfunkgebühren hervorragend ins Konzept.

Was hältst du von dieser Art der Werbung?

4. Januar 2009

Pünktlich zum Jahreswechsel treten Regelungen in Kraft, die nur ein Ziel verfolgen: die Umverlagerung von monetärem Besitz. Abgeltungssteuer, KfZ-Versicherungen, Bahn-Tarife und GEZ.

Das privatstaatliche Zwitterunternehmen hat sich schon vor Jahren mit dem Virus des modernen Ablasshandels infiziert und erhebt Gebühren auf alles, was irgendwie gebührenfähig erscheint. Neues Opfer der GEZ-Freibeuter ist das iPhone – und das, obwohl man mit dem Gerät keine flash-basierten Radio- oder TV-Stream der öffentlich-rechtlichen empfangen kann. Auf Nachfrage von iFun.de erklärte die GEZ, dass für das iPhone ab Januar 2009 trotzdem 5,76 Euro pro Monat fällig werden. Wer noch kein Erstgerät angemeldet hat, muss zahlen.

Und wieder einmal stellt man sich die Frage, warum man eine Pauschalabgabe abführen soll, die nur erhoben wird, weil man einen Dienst nutzen kann. Überträgt man das GEZ-Modell auf Autos, müsste jeder KfZ-Halter jährlich 2000 EUR Bußgeld bezahlen und 15 Punkte in Flensburg bekommen: man kann ja schließlich mit dem Auto rasen, Alkohol am Steuer trinken und beim Fahren mit dem Handy telefonieren.

Ebenfalls geäußert haben sich u.a.:

Rappen zu können, bedarf einer Menge Übung, Erfahrung, Musik- und Taktgefühl. Aries Spears, bekannt aus der Fernsehserie MadTV zeigt in dieser Radioshow seine Skills, die weit über denen von LL Cool Jay, Snoop Dogg, DMX und Jay-Z liegen – auch wenn sie maßgeblichen Anteil an diesem Auftritt haben.


DirektLink

(via MarioBlog)

Gerade auf Radio Fritz gehört:

Anzahl der Atomkraftwerke in Deutschland 2008: 17
Anzahl der Atomkraftwerke, die abgeschaltet werden könnten, wenn wir den Netzstecker bei Stand-by ziehen würden: 2

Fritz Soundgarden

Wer Wert auf Musik jenseits des Mainstream und der Rotation der Platzhirsche der Radiolandschaft legt, der kann sich in den Unweiten der Sendervielfalt im Netz verlaufen, oder den “Soundgarden” und “Nightflight” auf Radio Fritz, dem Jugendradio des rbb, hören. 20:00 Uhr bzw. 0:00 Uhr steht Musik im Vordergrund, die es noch nicht in den Mainstream geschafft hat, oder es nie schaffen wird. Jede Sendung steht im Zeichen eines mehr oder weniger weit gefassten Genres. Ob Club, Rock, Hip-Hop oder International, für jeden Geschmack gibt es eine Sendung. Kompetente Moderation untermauert die Musik mit nützlichen Hintergrundinformationen über Künstler, Label und Geschichten und macht die beiden Sendungen somit zu “Must-have”´s für musikbegeisterte Radiokonsumenten. Ob der späten Sendezeit – besonders beim “Nightflight” (bis 5 Uhr Morgens) – entgeht dem Tagschaffenden aber meist dieses phantastische Angebot.

Doch jetzt gibt es endlich Abhilfe. Ab sofort bietet Fritz per Loopstream die Möglicheit, die Aufzeichnungen nochmals zu hören und zu hören und zu hören…

Hier geht es zu den Streams.

Zu meinen meinen Favoriten gehören die “Nightflights” mit André Langenfeld.

…denn ich wohne in Hamburg und bin dem akkustischen Sondermüll Hamburger Sendeanstalten schutzlos ausgeliefert.

Gestern Abend, 19:27, Radio Energy Hamburg. Ein BRANDNEUER Song wird angekündigt. Zitat: “NEU – Amy Winehouse – Back to Black”. Während des Songs nochmals der Hinweis: “NEU“. Ich bin fast aus dem Auto gefallen!

Für alle, denen Amy Whinehouse´s Veröffentlichungstermine nicht spontan im Kopf sind: laut Wikipedia lagen diese beim Album um den 27.10.2006 und bei der Single am 30.04.2007. Und in Hamburgs Radio redet man am 07.05.2008 von “NEU”.

Auf Radio Fritz habe ich den Song schon Anfang Januar ausgiebig gehört, bei 1Live ist man schon mit “Valerie”, der Nachfolgesingle durch, HR3 war das Album bereits Anfang März 2007 Album der Woche und der WDR2 nahm es Anfang Januar 2008 in die Rotation.

Das Wort “NEU” kann in diesem Zusammenhang in zweierlei Hinsicht interpretiert werden. Entweder bedeutet es, der Song ist neu – was in diesem Fall nicht zutreffend ist, oder es bezieht sich darauf, dass er neu in der Rotation ist – was durchaus der Fall sein kann. Dann stellt sich aber die Frage, was das für ein Jugendsender ist, der derart hinter dem Trend hinterher läuft.

Was müssen wir uns hier oben im Norden von den Radiomachern eigentlich noch alles bieten lassen? Kann ich etwas dafür, dass ich qualitativ hochwertiges Radio a la Fritz, 1Live, Radio1, HR-XXL erwarte?
Wir brauchen hier in Hamburg dringend Hilfe. Hier muß ein Sender her, der Inhalt bietet. Information, Moderation und Musik sind gefragt. Was einem hier heute geboten wird, ist geistiger Schwachsinn, Volksverdummung, Dumpfbirnenberieselung. Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber entweder haben sich die Stationen dem Intellekt der Bevölkerung angepasst, oder umgekehrt. Ich hoffe Letzteres ist der Fall.

Für sachdienliche Hinweise zur Umsetzung meiner Forderungen wenden Sie sich bitte an mich, den Autor.


Familie Steinar und ihren national befreiten Problemzonen

Unter dem Titel “Laut gegen Nazis” gaben die Sportfreunde Stiller am Freitagabend ein Konzert in Finowfurt (Barnim). Die Band will den Erlös lokalen Initiativen gegen Rechts spenden.

(Zitat: rbb, auch bei Welt)

Gleichzeitig versammelte sich ein kleines Häufchen UnglückRechter, um für mehr Toleranz gegenüber Nazis zu demonstrieren. HaHaHa! Dabei wird wieder einmal deutlicht, wie wichtig die aktive Ausseinandersetzung mit Rechtsextremismus ist. Totschweigen und Hoffnung in die Politik stecken, nützen nichts. Das Thema gehört laut in die Öffentlichkeit, in die Presse, in die Köpfe.
Diesen Weg geht Radio Fritz, das Jugendradio des rbb. Neben Diskussionen zum Thema läuft auch oben verlinkter Radiospot. Die Verhöhnung der Rechtsradikalen anhand der in der “Szene” beliebten Marke “Thor Steinar” ist vorbildlich!

Weitermachen!!!

Drum&Bass-Pionier Grooverider hat die sehr strikten gesetzlichen Richtlinien der Vereinigten Arabischen Emirate unterschätzt und nun zu spühren bekommen. Am 23. November wurde er mit 2,16 Gramm Cannabis am Flughafen von Dubai festgenommen. Nun veruteilte ihn das Gericht zu einer 4jährigen Haftstrafe. Dabei haben die Richter offensichtlich Gnade walten lassen, denn ein britischer Tourist saß wegen dem Besitz von 0,002 Gramm Cannabis 4 Jahre hinter Gittern.

(Quelle: Times Online)

18. Februar 2008

Was hätte dieser kalte, verregnete Tag langweilig werden können, wäre da nicht heute Morgen aus den quäckigen Lautsprechern meines Laptops die Ansage gekommen, dass Holger Klein heute Abend wieder den Blue Moon auf Fritz moderiert. Und so blieb zwar das Wetter unverändert, aber meine Laune klarte auf.

Also Holger, keine Drohung, aber ich lungere heute Abend vor´m RadioRechner!

Holger schreibt hier und hier.

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