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Peter Fox

Gestern Abend hat sich der rote Fuchs aus Berlin mit seiner Trommelgruppe geschickt, dem tristen, gefriebrandverursachendem Hamburger Wetter den Kampf anzusagen. Herr Fox schlug in der Stadt der Füchse in der Großen Freiheit 36 mit ebenso großartigem Gefolge auf. Der Mann ist gerade so angesagt, dass sogar Cosma Shiva Hagen und Smudo dem Spektakel lauschten!

Und ein Spektakel war es wirklich: durch die großartigen Trommler der Truppe “Cold Steel” ist der Abend erst so richtig Klasse geworden. Die 4 Männer haben mit großartiger Musik, heißen Hüftschwungen und coolerChorgeographie voll überzeugen können. Überraschender Weise zeigte sich der Frankfurter Sänger J-Luv als Backgroundsänger, der vor ein paar Jahren mit eigenem Album “Threeshot” am Start war.
Leider tappte der Fuchs in jene Falle, die allen Künstlern auflauert, die gerade ihr erstes Album auf dem Markt haben. Ein Konzert mit 12 Tracks ist und bleibt zu kurz. Zwar versuchte Peter Fox mit Remixen von Timbaland und Seeed dem frühzeitigen Ende der Show vorzubeugen, gelungen ist ihm das jedoch nicht. Warum er nicht mal alle Songs des Albums “Stadtaffen” gespielt hat, bleibt sein Geheimnis. Und so machten sich bereits nach 75 Minuten die Rowdies an den Abbau der Bühne.

(Bild: “Red Fox” by mikebaird)

iPhone-App: FourTrack Was wäre die Musikgeschichte ohne den legendären 4-Spur-Rekorder MPC von Akai. Kaum ein Hip-Hopper oder Oldschool-Techno-Produzent lässt diese Kiste als Startausrüstung seiner musikalischen Laufbahn unerwähnt. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis sich ebene jener 4-Spur-Rekorder in den Gadgets des 21. Jahrhunderts einnistet. Und so bekommen jetzt iPhone und iPodTouch ihre Killer-Applikation zum Erstellen “komplexer” 4-Spur-Tracks. Sonoma Wire Works hat den Brückenschlag zwischen den Welten mit seiner Applikation FourTrack (App Store Link) geschaffen.

FourTrack kann Klangfragmente über Mikro oder WiFi laden. WiFi sorgt zudem dafür, dass die erstellten 4-Spur-Tracks auf einen lokalen Rechner geladen und von dort aus weiter verarbeitet werden können. Erstere Eingangsquelle macht die Applikation zu einer interessanten Alternative zum Fieldrecording. Besonders Klangexperimente in urbanen Räumen lassen sich damit durchaus leicht erstellen.

FourTrack Features:

  • Track Count – 4
  • Track Length – unlimited
  • Recording Quality – 16 bit, 44.1 kHz
  • Calibrated Meters – accurately monitor record and playback levels
  • Recording Clip Lights – ensure input levels do not cause distortion
  • Calibrated Faders – accurately adjust playback level of each track
  • Pan Control – move tracks from left to right
  • Time Line – seek to anywhere in your song instantly
  • Shuttle Wheel – accurately move within your song
  • Slide-to-Record – prevents over-writing your tracks
  • Latency Compensation – accurate to within 1ms
  • Compressor-Limiter – automatically fattens sound of the output mix
  • Song List – unlimited song count
  • WiFi Sync – copy recordings to a desktop computer

Als Alternative zu den komplexen Produktionsumgebungen auf einem Laptop, kommt diese App nicht in Frage. Aber für die Kreativen dieser Zeit könnte es eine willkommene Anwendung sein, mit dem iPhone bzw. iPodTouch nicht nur zu Konsumieren, sondern auch zu Produzieren.

(via De:Bug)

Vorsicht: Ganz schlimme Musik, aber das Ende hat es in sich!


DirektBeat

(via Eyesaiditbefore)

shure se110

Warum schreibe ich über Shure?

  1. Ich nutze seit Jahren an meinem iPod In-Ear-Kopfhörer von Shure und bin begeistert von der Klangqualität, dem Tragekomfort und der Abschirmung der Aussengeräusche – und das muss ich mal loswerden
  2. Weihnachten steht vor der Tür und es kündigt sich Großes an – in den nächsten Tagen gibt es mehr Infos
  3. Einer von Euch wird diese Infos brauchen ;-)

Ein Wort zur Firma:

Shure, die Klangexperten aus Heilbron sind aus der Musikszene nicht wegzudenken. Legendär ihre Mikrofone die an der Produktion großer Musikstücke maßgeblich beteiligt waren, nicht wegzudenken die Ohrstöpsel, die bei Live-Auftritten im Ohr des Künstlers die Schnittstelle zum Tontechniker sind und den Auftritt zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen.

Über den Kopfhörer der Kopfhörer:

Mit dem In-Ear-Kopfhörer SE110 setzt Shure neue Maßstäbe im Bereich Personal Listening. Der neue Sound-Isolating(TM)-Ohrhörer bietet Klang in Studioqualität für alle Musikfans. Dabei wird Technik aus dem Profibusiness auch dem passioniertem Musikliebhaber zugänglich gemacht. Der Ohrhörer leistet, was kein anderer Ohrhörer bislang geleistet hat:

  • allerhöchste Audioqualtiät
  • unvergleichliche Sound Isolation
  • Modularität
  • ansprechendes Design in leichtem Transport-Case.

Der kompakte SE110 wurde für Musikliebhaber entwickelt, die nach einem Upgrade zu den mit ihrem MP3 Player gelieferten Ohrhörern suchen und ist der perfekte Einstieg in die bemerkenswerte Klangwelt der Shure Ohrhörer. Das neue SE Modell wurde im Live-Einsatz von Profimusikern getestet und von Shure Ingenieuren perfektioniert. Besonderes Merkmal sind die perfekt abgestimmten MicroSpeaker, die eine optimierte Klangqualität für ein hervorragendes, live-ähnliches Hörerlebnis liefern. Eine Auswahl an Ohrpassstücken und ein modulares Kabel sorgen für unvergleichlichen Komfort und individuelle Anpassung.

Folgende Merkmale zeichnen den Shure Sound Isolating Ohrhörer SE110 aus:

  • Balanced MicroSpeaker: Balanced MicroSpeaker (Mikro-Lautsprecher) wurden für den anspruchsvollen Musikliebhaber entwickelt und liefern eine optimierte Klangqualität für ein live-ähnliches Hörerlebnis voller Details.
  • Sound Isolating Design: Perfekt sitzende Sound Isolating Ohrpassstücke schirmen über 90 Prozent der Umgebungsgeräusche ab. Sie reduzieren störende Außengeräusche auf ein Minimum und ermöglichen so unbeschwerten Hörgenuss.
  • Fit Kit: diverse Ohrpassstücke, 91cm-Kabel, Transport-Case, Reinigungswerkzeug

Das Zubehör – ein Traum für iPod- und iPhone-Besitzer:

Music Phone Adapter (MPA):

  • Unauffälliges VoicePortTM-Mikrofon: Dieses professionelle Shure-Mikrofon ist darauf ausgelegt, die Verständlichkeit, unabhängig von Hintergrundgeräuschen, zu verbessern. Es nutzt die VoicePort-Technologie für eine überlegene Klangqualität und gewährleistet, dass die Teilnehmer des Telefongesprächs einander auch in lauten Umgebungen deutlich verstehen.
  • Kontrollknopf: Bietet Funktionalität und Komfort; Verbraucher können problemlos Anrufe tätigen und beenden – ohne das iPhone berühren zu müssen. Darüber hinaus werden über den Kontrollknopf weitere Funktionen wie z.B. die Anklopf-Funktion aktiviert.
  • Modulares Design: Bietet größere Flexibilität, da der Nutzer den MPA in Situationen, in denen er ihn nicht benötigt, vom Gerät abnehmen kann, z.B. im Fitness-Studio oder im Flugzeug.
  • Schlankes Design: Stylishes Design und hoher Tragekomfort – ideal für unterwegs.
  • Kompatibilität: Zusätzlich zum Apple iPhone ist der Shure MPA-3c mit dem Motorola RAZR V3i kompatibel.
11. November 2008

!K7-Sampler

Bekannt durch die erstklassige DJ-Kicks Serie ist Studio !K7 ein Garant für hochwertigen, anspruchsvolle Musik. Jetzt verschenk das Label einen Samplet. Der Qualitätsstandard ist auch dort extrem hoch: geben sich dort Hot Chip, Carl Craig, Quiet Village, The Herbaliser, Milosh, Bomb The Bass, The Matthew Herbert Big Band, Circlesquare und Boozoo Bajou die Klinke in die Hand. Download-Must-Have!

kostenloser !K7-Sampler

10. November 2008

Wie immer zu spät, habe ich mir die Aufzeichnung der diesjährigen European Music Awards vom untergehenden Musiksender MTV angesehen. Ich frage mich, wie es sein kann, dass sich MTV mehr und mehr aus dem Qualitätsfernsehen zurückzieht, bei seinen Verleihungen aber immer ganz großes Kino bietet.
Es scheint nach wie vor mit beeindruckenden Performances und Bühnenshows – also gutem Musikfernsehen zu klappen – man muss es nur wollen.

Bin ich von Kanye West´s “Love Lockdown” per se begeistert, wurde ich von seinem Auftritt vollends geflasht. Über seine synthtisch verzerrte Stimme mag man sich streiten, aber die Kombination aus dunkler Haut mit weißem Anzug auf strahlend-weiß beleuchteter Bühne bot teils skurrile Anblicke.


DirektWeiß

Aber auch die Performance von “The Killers” wurden dank aufgefahrener Bühnentechnik zu einem optoakkustischem Erlebnis, wie man hier sehen kann.

DirektKiller

Beyoncé

Auf Tape.tv lief heute ein mir gänzlich unbekanntes Video von Beyoncé, von dem ich anfangs, dachte es wäre neu. Doch das Internet verrät mir, dass dieses heiße Video schon seit 2007 existiert, aber in unseren Landen nicht als Single veröffentlicht wurde. Ich habe es weder bei unseren “großartigen” Musiksendern noch jemals im Radio gehört und dabei ist das Teil ein Hit. Na ja, in einem Land in dem Schnappi oder DJ Ötzi wochenlang Nummer eins sind, hat gute Musik wohl nur wenig Platz. Definitiv sieht Miss Knowles in dem Video mal wieder wie das hotteste Chick im Musikbusiness aus.

Also, falls es euch bisher auch verborgen blieb: hier der Link zum Video (jedoch mieseste Qualität).

Blogparade mit Wordle und Last.FM

Ladies and Gentlemen, die Leitungen sind geschlossen und die Zeit abgelaufen. Wir freuen uns, Euch das sensationelle Endergebnis der Last.FM+Wordle-Blogparade zu präsentieren. Bei uns treffen Subway to Sally auf Alice Cooper, Pink Floyd begegnen In Extremo und Die Ärzte jammen mit den Söhnen Mannheims.

Vor einem Monat rief ich zur Blogparade “Visualisiere deinen Musikgeschmack” auf. Es galt, seine Last.FM-Hörgewohnheiten mittels Wordle grafisch darzustellen. Was in diesem Monat passierte, übertraf meine Erwartungen. Beeindruckende 45 Wortwolken trudelten bei uns ein und machten diese Parade zur erfolgreichsten Blogparade des Monats Oktober 2008 und eröffnen einen spannenden Einblick in den Musikgeschmack der Bloggerinnen und Blogger.

Die Blogparade war sogar Thema in der Sendung “Trackback” auf Radio Fritz. Hörst du hier:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Dank und Respekt für die sensationelle Unterstützung, ihr phantastischen Wortwolkenkünstler:

freeQnet, Bastie.Silke, Andreas Rodler, 9mal6, Gedankendeponie, presently, alpha666.de, Westaflex, Blogaddict, Das blonde Alien, funkygog Blog, -= DAiLY FRAGGLE =-, 110th Street, 49 Suns, maxfriedrich.de, kunze-web.de, Songtext-Lyrics.net, Mendener.Net, Pegasus’ Traum, Captain-obvious, nerdTainment, Stephan A. aus B., Candy College, eisitu, Dentaku, acidlevel, Rebellenidyll, Mikas kleine Welt, Das DanyWeb, Elke Zedlitz, Hertleins Kolumnen, Guitar-Blog, A Blog about nothing, Willipedia.net, emblog (m-project), Hyde and Seek, Tinkerbell’s Weblog, bloghouse.org, Spontis, iGuts, UPLOAD – Magazin für digitales Publizieren, pistenstuermer.de, Payamo.de, vizekönigin

Und hier nun, wie angekündigt, das visuelle Gesamtergebnis – der Musikgeschmack von allen Teilnehmern, deren Daten ich freundlicherweise per Mail erhalten habe.
Was auf den ersten Blick auffällt, ist der hohe Anteil deutscher Künstler. Ich+Ich, die Ärzte und Klee führen ganz klar die Hitliste an. Aber was ist nur los mit Hip-Hop, R´n´B und elektronischer Tanzmusik? Ich musste mit der Lupe auf Suche nach den Fantastischen Vier, Timbaland und Moby gehen. Ihr da draußem steht offenbar musikalisch auf Handarbeit und Stimmkraft – als Ausgleich zum digitalen Leben der Bloggerei?

Aus den Einsendungen der Last.FM-Charts ergeben die vertretenen 1500 Künstler diese Musik-Wolke:
die große Wortwolke

Klicke, um die Wolke groß zu sehen. Made with wordle.

Und in Anbetracht der bevorstehenden Weihnachtszeit und Eurem offensichtlichem Interesse an Musik, plane ich den nächsten Streich. Nichts Genaues weiß man noch nicht, aber es lohnt sich, hin und wieder auf diesem Blog vorbeizuschauen.

31. Oktober 2008

Frühes MTV-Mastermind, Held meiner Jugend und inzwischen zur Kultperson geworden: Ray Cokes bezog gestern Abend bei Polylux Stellung zur jüngsten Krise bei MTV. Programmverödung und Personalabbau in Folge von finanziellen Engpässen lassen die einstige Musikfestung MTV zu einem drittklassigen Regionalprogramm verkommen und sind Indiz für den längst eingesetzten Untergang des Fernsehens. Der Einsturz einer Bastion.


MTV Teaser WEB @ www.polylog.tv/videothek

MTV has no heart for me anymore and it hasn´t for a long time. But I still get emotionally hurt when they spend a lot of money on shit reality tv-shos and paying idiots money to tell their lie-story and jet they put 40 people out of work in berlin. It´s gone mad.

Letztendlich ähnelt die Entwicklung von MTV dem anderer musikbasierten Wirtschaftszweige. Die Digitalisierung von Musik macht auch vor dem Medium TV nicht halt. War es aufgrund der großen Datenmengen von Videos Anfang des Jahrtausend schwer möglich, dem Fernsehen im Internet Paroli zu bieten, ermöglicht der rasante, technische Fortschritt den Musikvideo-Fans nun auch im Netz ein individuell, umfangreiches Angebot zu offerieren. Und es scheint, als habe kein Unternehmen die Kraft oder den Willen, sich mit neuen Formaten unter Rückbesinnung auf seine Wurzeln der Flucht ins Netz zu stellen.
Aber vielleicht, auch wenn es bitter ist, muss es das auch nicht. Vielleicht ist die Zeit reif für das Abschalten von MTV im Fernsehen. Mit MTV Music oder Tape.TV sind die ersten Schritte in Richtung Fernsehen der Zukunft getan.

28. Oktober 2008

MTV Music

Nachdem die finanziell angeschlagenen MTV-Networks in der vergangenen Woche vielerorts Negativkritik bezüglich der Streichung von Sendern und Programminhalten erntete, durfte man über die Zukunft des Musikfernsehens philospophieren.

Jetzt veröffentlicht MTV Music sagenhafte 22.000 Videos zum Online-Gucken unter dem Slogan “I want my MTV”. Schwerpunkt der Sammlung bieten derzeit die Genres Rock und Alternative. Einbetten der Videos in die eigene Seite ist ebenso möglich wie das Vergeben von Wertungen.

Auf den ersten Blick lief die Seite eher mäßig schnell und die Videos verleiten zur Nutzung eines Opernglases. Vielleicht bietet der Service einen Anlaufpunkt für jene, die bei Youtube nicht fündig geworden sind. Ob es die Ablösung des Fernsehformates ist, wage ich stark zu bezweifeln. Sollte MTV das Konzept von Tape.TV mit MTV Music fusionieren lassen, könnte schon eher ein Schuh drauß werden.

Webseite: MTV Music

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