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13. Juli 2008

Photoshop-Retusche
Copyright 2007 Hot Pixel LLC, www.digitalphotoshopretouching.com

Wer glaubt, die Schönheit auf o.g. Foto sei so, wie sie Gott bzw. der Maskenbildner schuf, der irrt und gehe zu genanter Webseite. Auch so manch pupertierendes Mädchen (und auch erwachsene Frau) darf sich gerne davon überzeugen, was mit moderner Retuschetechnik möglich ist. Da kommt das Original durchaus in die Attraktivitätsklasse einer Kassiererin bei Aldi.

(via Klangbastler)

Männerschlußverkauf

Verkauft der Herrenausstatter Anson´s jetzt auch schon Männer? Also irgendwie kam ich mir wie ein Stück Ware vor, als ich heute im Elbe-Einkaufszentrum erschrocken auf dieses Plakat blickte. Ich hoffe bei Palmers gibt es im nächsten Jahr den  “Frauenschlussverkauf”.

Och Manno! Nun ist´s aus, nun ist´s raus, wer Deutschland´s neues Vorzeigekind ist. Seal und Heidi haben die Show wieder über die Bühne gebracht und für uns Männer stellt sich die Frage, wie wir es an den kommenden Donnerstag-Abenden schaffen, ungestört von unserer weiblichen Mitbewohnerin unserem Hobby nachzugehen. So albern die Show auch war, sie hatte existentielle Bedeutung selbst für Männer.

Kaum hat Boris Entrup der östrogenierenden Zuschauerschar nach dem adrenalinen Ende der vorletzten Staffel von GNTM wieder super-pfiffige Tipps zum Verstecken der eigenen Makel gezeigt, brechen bei Mabelline.com die Server zusammen. Herscharen junger, gefolgsamer Zielgruppenanhängerinnen folgen dem Gewinnspielaufruf des Herrn Bentrup
Ich schau mal Morgen, was es zu gewinnen gab.

26. April 2008

Die Hasenbesitzerin hat klare Regeln für das donnerstägliche Abendprogramm aufgestellt. Es gilt, das zukünftige Laufstegflittchen beim Kampf unter Gleichgesinnten zu beobachten. Um so erfreulicher die erhaltene Einladung des Autors, den Abend unter Kollegen bei einer gepflegten Happy-Hour in der Zaza-Bar im Hofweg zu verbringen. Der Hamburger Spontanregen schafft es nicht, die Stimmung zu trüben, auch wenn es sich mit trockener Hose deutlich bequemer in der Runde sitzen ließe. Die Cocktails lecker, die Stimmung heiter, die Diskussionen tiefgründig. Aber was passiert da kurz vor Acht? Plötzlich senkt sich die Testosteronquote in der Bar durch die reihenweise einfallenden FrauenMädchen. Was der Autor nicht wußte, ab viertel nach Acht wird die Bar in eine “TopModels”-Sports-Bar verwandelt. TV an, Musik aus, spitze! Die Flucht vor der heimischen Heidi-Mania gelang also wieder nicht. Wenige Minuten nach Beginn des TV-Duells der Hungerhaken war die Bar mit den Kandidatinnen rein äußerlich ebenbürtigen Personen gefüllt. Alle mit Blick auf den Flachbildschirm und die Hand am Drink. Uns blieb nur das akkustische Disaster. Eine visuell orientierte Show nur akkustisch zu verfolgen muss ähnlich aufreibend sein, wie den Live-Auftritt der Rolling-Stones ohne Ton zu verfolgen.

Dank angeregter und TV-Ton-überlagernder Unterhaltung driftete der Abend doch nicht ab. Aber für Donnerstags nach Feierabend muß sich der Autor was anderes überlegen. So geht das nicht weiter.

18. April 2008

Levis Online-Präsentation

Auch wenn ich nicht verstehe, wieso Bekleidungshersteller ihre Kollektionen online präsentieren, weise ich an dieser Stelle gerne auf Levi’s® Lady Style – 2008 Spring Summer Collection hin. Denn eine so aufwendige, stylische und grafisch interessante Präsentation der Frühjahr/Sommer-Kollektionen für Frauen ist, wie Perlen vor die Säue werfen. Schauen sich Frauen die Kollektionen nicht lieber bei C&A oder H&M am eigenen Körper und im Spiegel an. Ich kann mir das Bild der Fashion-Victims vor dem Bildschirm irgendwie nicht vorstellen. Aber schön ist die Seite trotzdem.

Eins vorweg: Ich werde für diesen Artikel von keiner der genannten Firmen bezahlt, sondern tue das rein als Erfahrungsweitergabe.
Da sind mein Odlo-Shirt crew neck l/s EVOLUTION WARM und mein Tchibo-”namenloses” Shirt. Beide Kleidungsstücke haben eine eindeutig definierte Aufgabe: bei Sport (in diesem Fall Radfahren) für den Abtransport von Kühlflüssigkeit (in diesem Fall Schweiß) zu sorgen.

Während man das Odlo nach der Nutzung auswringen kann, eignet sich das noch trockene Tchibo hervorragend zum Abtrocknen. Dank der unisize von Tchibo sorgt der wirr am Körper umherschlabbernde Lappen für regelmäßige Be- und Entlüftung der feuchten Haut und damit gleichzeitig für regelmäßige Kälteschübe mit Gänsehauteffekt.
Das Odlo entwickelt sich dank Stretchtechnologie, Passgenauigkeit und Schweiß zu einer zweiten, klebenden Haut. Nicht gerade lecker, aber für eine optimale Funktionalität unabdingbar. Denn durch die mit der oberen Hautschicht eingegangenen Symbiose kommt erstens keine Luft an die Haut und zweitens schafft es keine Schweißperle, an der Hautoberfläche für Verdunstungskälte zu sorgen. Sie wird schlichtweg abgesaugt.
Zwar trennen beide Kleidungsstücke ca. 40 Euro aber im Trage- und Funktionskomfort sind es erst recht Welten.

The Knicker Picker
Während wir hier noch den Diesel-Onlineshop begutachtet und für gut befunden haben, zeigt jetzt KnickerPicker was das Maß der Dinge ist. Die Zielgruppe: der Mann. Die virtuelle Anprobe von Unterwäsche setzt Konzentration und ruhige Nerven vorraus. Sonst kann es passieren, dass Mann versehentlich jedes Kleidungsstück in den Warenkorb packt, denn der Anblick der VerVorführenden spricht den Hypothalamus direkt an.
Hier gehts zur Anprobe.

Dieser Tage, an denen es tagsüber in Hamburg so hell ist wie in einem Entwicklungslabor für Filme, besinnen sich leider die wenigsten Erwachsenen auf einen Ratschlag, den jedes Vorschulkind mit erhobenem Zeigefinger von der Mutter erhalten hat. Jedesmal, wenn der Nachwuchs in der Kinderabteilung rebellierte, weil er nicht die quietschgelbe Daunenjacke (sieht aus wie ein Küken) sondern die coole schwarze (Gangsta-Style) haben wollte, kam die Erziehungsberechtigte mit dem Spruch: “Damit dich die Autofahrer besser sehen können”. Und schwupps hing die gelbe Jacke zu Hause und musste fortan in der dunklen Jahreszeit getragen werden. Auf dass der Nachwuchs von so manch landendem Flugzeug aus zu sehen war.
Ca. 99% aller Erwachsenen scheinen dies vergessen zu haben. Nicht, dass die Landschaft schon mit tristem Grau-in-Grau auf die Seele drückt, nein, auch die Kleidung passt sich der Umgebung an. Hauptsache dunkel. Höchstens hellgrau! Und so greife ich dieser Tage häufiger beherzt in die Bremsen meines Rades, wenn meine Halogenbeleuchtung einen unreflektierenden, schwarzen gekleideten Haufen Mensch in mein Sichtfeld bringt.
Den Typen, den ich demnächst im Dunklen umfahre, schenke ich ein beleuchtetes Hundehalsband.

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