ökologische Ahnungslosigkeit bei VW-Fahrern
Vor drei Stunden musste ich wieder Geld investieren – in Diesel, an der Tankstelle, nicht in der Parfümerie. Neben meinem Wagen stand auch ein VW Touareg V6 TDI aus “KLE” an der Station, tankte zwar nicht, ließ aber seinen Motor laufen. Da nur der Beifahrer im Auto saß, vermutete ich den Umweltschänder an der Kasse. Und siehe da, auf meine Frage hin, wem der Wagen gehöre, meldete sich der Besitzer mit gebrochenem Deutsch. Hingewiesen auf das Verbot, an Tankstellen den Motor laufen zu lassen sowie das ökologisch destruktive Verhalten, begann er sogleich mich anzumachensich zu empören. Ein sinngemäßer Dialog:
Er: Wer sagt das?
Ich: mein gesunder Menschenverstand.
Er: Aber der Beifahrer ist drin.
Ich: Aber er fährt nicht.
Ende der Diskussion.
Es gehört wohl zum Liefervertrag des fast 47.000 EUR teueren Wagen, seinen Verstand für ökologisches Handeln in Zahlung zu geben. Bei einem Verbrauch von 9,6 l/100km und einem CO2-Ausstoß von 250g/km braucht man das auch nicht.
















