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Wahnsinn!

Für alle, die als Kampf gegen den imperialistischen Feind des Sozialismus Russisch als erste Fremdsprache lernen mussten, hier die inhaltliche Übersetzung: National-Geographic-Fotograf springt mit Kamera ins Wasser, um diese xxl-Robbe zu fotografieren. Die Robbe hält seine Kamera für ein aufgerissenes Maul und den Fotografen für einen hungrigen Artgenossen. Kumpel wie sie ist, fängt sie ihm prompt Pinguine. Dumm nur, dass so eine Kamera keine Pinguine in mundgerechte Stücke zerkleinern kann. Das merkt die Robbe und übernimmt auch diesen Job. Drei Tage versorgt sie den Fotografen mit frischen Pinguinen.

Solch ein Verhalten sucht man unter den Menschen z.T. vergeblich.

(gesehen u.a. bei Hagen rockt)

5. Oktober 2009

Gestern Abend drängten sich wieder knapp 10 Millionen Menschen vor den Bildschirmen, um den Kommissaren Freddy Schenk und Max Ballauf in Köln beim Ermitteln zuzusehen. Und dabei werden Sie Zeugen einer Straftat – ausgeübt von den Kommissaren selber. In der Einstiegsszene zu ”Platt gemacht” kippt ein Obdachloser von einer Parkbank und bleibt vor den Augen der Polizisten regungslos liegen.

Nachdem Ballauf wenige Sekunden später bei dem Opfer ist, diagnostiziert er Herzstillstand. Und was macht man in einer solchen Situation? Wiederbelebung mit Herz-Lungen-Massage durchführen. Was das ist und wie´s geht sieht man beim DRK.

Und was macht der geschulte Kriminalist? Teilnahmslos daneben sitzen und seinem Kollegen cool zurufen, er möge mal ´nen Krankenwagen rufen. Dieses Verhalten fällt meiner Einschätzung nach in die Kategorie “Unterlassene Hilfeleistung” und ist strafbar.

Da wird deutlich, dass das Fernsehen einen Bildungsauftrag hat. 10 Millionen Menschen, die nun der Meinung sind, dass man im Fall eines Herzversagens nur den Krankenwagen rufen muss – unfassbar. ARD Fail!

1. Januar 2009

Thüringens Ministerpräsident Althaus wurde auf einer österreichischen Skipiste von einer Frau umgefahren. Der Spiegel meint: “Das politische Thüringen ist schockiert.”
Ich will mal stark hoffen, dass auch das unpolitische und menschliche Thüringen und Deutschland überhaupt schockiert ist. Habe ich in diesem Artikel eher humoristisch auf die Notwendigkeit von Schutzausrüstung hingewiesen, zeigt sich anhand dieses tragischen Vorfalls, dass die eigene Sicherheit häufig unterschätzt wird.

Der Ministerpräsident trug einen Helm und überlebte. Die Frau trug keinen Helm und verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus.

Lasst mal eine Melone aus Schulterhöhe auf Asphalt fallen und ihr werdet Euch wundern, wie schnell ihr das Gehirn von der Straße schaben könnt.

Das war mein gehobener Zeigefinger zum Jahresbeginn!

Da hat das Oberhaupt der katholischen Kirchen in seinen Gemächern wohl beim Schreiben seiner Ansprache zum Jahresende anstatt des Weihrauchs zu Crack gegriffen. Dessen psychische transformierende Wirkung äußerte sich am heiligen Abend, als der Papst den Quell allen Übels auf der Welt entlarvte: die Homosexuellen. Nein, nicht Bush, Cholera oder Klimawandel bedrohen den Fortbestand der Menschheit, es sind die Schwulen und Lesben. Mit seinen Aussagen wie “Nicht der Mensch entscheidet, nur Gott entscheidet, wer Mann und wer Frau ist.” und das Homosexualität “eine Selbstzerstörung des Menschen und die Zerstörung von Gottes Werk selbst” ist, nimmt uns der Papst mit auf eine Zeitreise, als Hexen verbrannt bzw. Schwule und Lesben vergast wurden.

Ja, dieser Tage geht so manch kosmopolitischem Deutschen der Spruch “Wir sind Papst” nur schwerlich über die Lippen. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, welche Rolle die Kirche in der heutigen Zeit spielt. Es geht nicht um Bekämpfung von Not, Elend, Krieg, Hunger, Korruption und sonstigen Taten des Bösen – es geht um das Einmischen und das Intimste eines jeden Menschen – seine Liebe und Sexualität. Damit hat der Papst der Kirche zum heiligen Feste ein solches Eigentor geschossen, dass es weit länger als bis zu Ostern dauern wird, sich davon zu erholen.

Mehr Meinungen:

15. Oktober 2008

Das ist unser Beitrag zum heutigen Blog Action Day 2008.

Blog Action Day: Armut

Armut bezeichnet primär den Mangel an lebenswichtigen Gütern (beispielsweise Essen, Obdach, Kleidung)… (Quelle: Wikipedia)

Wie aus dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht, sind 13 Prozent der Bürger in Deutschland arm. … Als arm gilt nach einer Definition der Europäischen Union, wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient – das sind 781 Euro netto im Monat. (Quelle: dw)

Dieser Tage knallt uns das Thema aus aktuellem, finanzkrisenverursachtem Anlass verstärkt um die Ohren. Aber können wir in Deutschland wirklich von Armut sprechen, wenn Menschen in anderen Ländern verhungern? “Rund um den Globus leiden derzeit fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Hungernden weltweit von 848 auf 923 Millionen Menschen.” (Quelle: ORF). Man klagt auf hohem Niveau. Der Diskussion, ob man mit den staatlichen Subventionen tatsächlich leben kann, möchten wir hier nicht neuen Brennstoff verpassen.

Wir halten die Diskussion über Armut für obsolet, denn im Jahr 2007 gab es weltweit einen Geldbeutel, aus dem 1.339 Milliarden US-Dollar für Militärausgaben genommen worden sind.

Pokal: Best of the WeekEs ist mal wieder Zeit für die Auszeichnung des besten Beitrags der Woche. Und das schon am Montag. Was für eine deklassierende Leistung vom Autor.
Lars, so der Name des Autors, vom Spitblog, so der Name des Blogs, regt sich über das Nutzerverhalten im Internet auf, im Speziellen über die Mitteilungsbedürftigkeit manch Zugehöriger der Spezies Mensch. Ich saß mit Tränen in den Augen und Krämpfen im Bauch vor dem Bildschirm und konnte vor Lachen den Text nicht lesen. Seine Meinung teile ich vollkommen und der gewählte Schreibstil hätte besser nicht sein können.
Und darum geht der Wanderpokal für den besten Beitrag der Woche, “Fresse halten. Jetzt.” an Lars. Also, Bild ausdrucken, ausschneiden, an die Wand nageln.

Herzlichen Glückwunsch.

25. September 2008

Wie konnte es nur dazu kommen? Milliardengräber tun sich erst in Amerika, dann Europa auf, Unternehmen der freien Wirtschaft werden durch staatlich verordnete Finanzspritzen beinahe wieder verstaatlicht und der kleine Mann auf der Straße fasst sich kopfschüttelnd in seine Hosentasche in der er neben ein paar Brotkrümeln und Staniolpapier ein paar Cent findet. Die Verantwortlichen der Geldvernichtungsmaschinen dürften dieser Tage zwar unruhige Zeiten erleben, ihre Schäfchen aber schon längst im Trockenen haben. Im Geldtornado verlieren eh nur sehr wenige Manager ihr Obdach. Warum und vor allem, wie konnte es nur soweit kommen, schallt es durch die Lande? Faule Kredite, geplatzte Bürgschaften und versehentliche Millionenüberweisungen. Gier und Macht – die Schlüssel zum Erfolg.

Bereits hier konnte man das großartige Video “Deine Unterschrift hat mehr Macht, als du denkst.” von Amnesty International sehen. Jetzt veröffentlicht AI einen weiteren Spot in ebenso beeindruckender Machart, diesmal unter dem Titel “Ink”.


DirektLink

Dieser Spot ist weit mehr als Werbung und Kunst!

(via Osocio)

3. September 2008

Das Wort Camoflague assoziiert sich bei den meisten Mitteleuropäern mit dem modischen Danebengreifen in die Wühlkiste der Militärbekleidung. Der Camoflague-Stil hat zum Ziel, Menschen und Gegenstände in ihrer Umgebung zu verstecken. Meist kennt man die grün-braun bzw. weiß-grau-beige-Variante – die eine für Starkvegetationsgebiete, die andere für Wüstengegenden. Wie man sich aber im extrem heterogenen urbanen Raum wegtarnt, zeigt Liu Bolin eindrucksvoll.

liu bolin is a young beijing based artist who has exhibited primarily in china until last year’s solo show at paris’ galerie bertin toublanc and a group show with the gallery in miami. he recently finished up a show at eli klein fine art in new york showcasing a variety of his pieces including some form the series ‘camoflague’. this series is an exploration of human nature and animal instincts which features chinese citizens painted to blend into their surroundings. the subjects are covered head to toe in paint, camouflaging themselves in front of the chinese flag, a billboard or downtown beijing. (Quelle: Designboom)

Heraus kommt z.B. dieses Kunstwerk:
Camoflague

Mehr gibt es hier zu bestaunen.

(via MCWinkel)

Biotonne mit Plastikmüll

Da möchte man doch am liebsten laut “Hilfe” schreien. Plastiktüten in der Biotonne. Was glauben die Menschen, sind Plastiktüten? Biologisch wertvolle, verrottende Produkte, die dem Kompost zugeführt werden müssen? Oder herrscht der Glaube, dass bei der Stadtreinigung ein Team aus usbekischen 1-EUR-Jobbern den ganzen Biomüll Hamburgs nochmal durchsortiert.
Einfach bescheuert!

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