--> KaufenKaufen | HASENFARM

Erinnere ich mich noch an die Streiks der milchproduzierenden Bauern Anfang 2009, gehe ich jetzt davon aus, dass die meisten inzwischen Porsche fahren. Schließlich ist der Preis für ein Stück “ja”-Butter im Laufe des Jahres von 0,65 auf 0,99 Euro gestiegen. Das ist mehr als 50% Steigerung.

Warum glaube ich aber, dass von dieser Preissteigerung nicht viel bei den Bauern angekommen ist???

hasenfarm_teaser

Seien wir doch mal ehrlich, so wirklich zeitgemäß ist der Playboy-Hase – und ich meine dabei eindeutig das Logo der Nackigen-Vermarktungsmaschine – nicht mehr. Vor ein paar Jahrzehnten mag es noch trendy und chic gewesen sein, den stilisierten Hasen auf seinem Shirt zur Schau zu tragen. Aber seit Ed Hardy Tattoos auf auf Klamotten drucken lässt, lassen nur noch die nackten Tatsachen der Playboy-Bunnies den Puls ansteigen.
Da wird es Zeit, dem Hasen in der Modewelt ein neues Standing aufzubauen. Und wer könnte das besser machen, als wir, die wir uns HASENFARM nennen. Vor ein paar Monaten haben wir unseren Shop im Rahmen dieses Blogs gestartet. Die Resonanz war aber so angenehm überraschend, dass wir uns dazu entschlossen haben, den Shop auf eigene Beine zu stellen. Seit wenigen Tagen es es nun soweit. Er heißt jetzt so, wie alles von uns heißt und zwar:

“HASENFARM –  Manufaktur für Fellersatzstoffe”
http://www.hasenfarm.com

Wir freuen uns auf deinen Besuch und hoffen auf rege Unterstützung, den Hasen in der urbanen Fashion ein neues Gesicht zu verpassen. Und weil das, was wir in diesem Jahr Sommer nennen mussten, demnächst zu Ende geht, bekommst Du vom 6. – 23. August fette 15% Rabatt auf deine Bestellung. Wenn das keine gute Voraussetzung für unser Vorhaben ist.

Ideen, Feedback, Anregungen sind stets und ständig herzlich willkommen.

30. Juli 2009

Ich bin mal wieder dabei, meinen ungebrauchten Hausrat in Goldtaler umzuwandeln. Viel bekommt man ja bei der Online-Plattform eBay nicht mehr für seinen gebrauchten Kram – aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Und wie oft habe ich mich darüber gefreut, für wenig Geld ein dringend benötigtes Gadget von einem Käufer zu erwerben, der nichts mehr damit anfangen kann. Quasi “materielles Socializing”.

Was aber haben sich die Verantwortlichen bei eBay dabei gedacht, mir als Verkäufer in die Betriebswirtschaft zu pfuschen? Wenn ich 20 Minidiscs versteigere (die meiner Einschätzung nach keine 5 EUR Umsatz erbringen), muss ich kostenlosen Versand anbieten. Die Post nimmt ca. 3,60 EUR für ein Päckchen. Bleiben mir noch zwei Kugeln Eis übrig.

Warum sagt eBay nicht gleich, dass wir KrimsKrams-Verkäufer uns zum Teufel scheren sollen. Nach dem Lesen der Begründung, musste ich jedenfalls laut lachen.

Wichtig: Seit dem 15. Juni 2009 müssen Verkäufer in einigen Zubehör- und Accessoires-Unterkategorien kostenlosen Versand als erste nationale Versandart anbieten.

Zu hohe Versandkosten sind für viele Käufer der häufigste Grund, doch nicht online einzukaufen. Im eCommerce-Bereich hat sich daher zusehends kostenloser Versand als Marktstandard durchgesetzt. Wir haben uns dazu entschlossen, auch auf unserem Marktplatz in einigen Zubehör- und Accessoires-Kategorien kostenlosen Versand innerhalb Deutschlands einzuführen, damit wir auch in Zukunft ein attraktiver Handelsplatz bleiben.

(Quelle: eBay)

Was sagst du dazu?

amazonKeine 48 Stunden werden vergehen und in Deutschland liegen sich die Familien in den Armen, um sich gegenseitig die Weihnachtsgeschenke aus den Armen zu reißen. Noch eineinhalb Tage Zeit hat der unentschlossene Käufer, seine Geschenke in den Sack bzw. Einkaufswagen zu packen. Wer sich dem engen körperlichen Kontakt mit seinen anderen Leidensgenossen entziehen möchte, der schenkt entweder nichts oder lässt Versandhändler für sich schuften.
Amazon schiebt in diesen Stunden seinen Service vor die Startseitenangebote. Denn nichts ist kundenverärgernder als die bestellte Ware nicht unter dem Weihnachtsbaum abzuliefern. Anhand der Liefer-Garantien hält sich Amazon seine Kunden noch bis zum 23.12. 17:45 bei der Stange. Gerade mal ca. 8 Stunden weniger Zeit bleibt somit dem Amazon-Kunden gegenüber dem Stationärkäufer, sich seine Geschenke zu beschaffen. Manch Ladengeschäft dürfte bei dieser Zahl Angst und Bange werden!

Wer sich entspannt in das Weihnachtsgeschenkekaufen stürzt, dem kann es wie mir vor einigen Stunden gehen. Alle wichtigen Geschenke liegen verpackt zu Hause, trotzdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, durch die Läden zu streifen, als Art Brainstorming. Vielleicht findet sich ja noch was Kleines. Und plötzlich stehe ich nach Jahren der Suche an einem Plattenregal und ziehe die Originalpressung von “Bambule” von den Absolute Beginner aus dem Fach. Yes! Wer hätte gedacht, dass ich mir selber so ein großartiges Weihnachtsgeschenk beschere.

Jedoch endete der Einkaufsausflug leider mit einem No!: Hier schrieb ich bereits über nicht stattfindenden Service in einem Schuhladen im “In”-Viertel Hamburgs. Heute wollte ich mir dann mal die Schuhe oder das Geld abholen, denn die angedrohten vier Monate Reparaturzeit sind ja schließlich um. Ich hab nicht schlecht geschaut, als sich der Sneaker-Shop mir plötzlich als neue Heimat für Taschen, Schmuck und Schals orientalischer Herkunft offenbarte. Dreck, bef#*kte Sche#*e, der Eigentümer hat den Laden verkauft. Ich würde mal sagen, der schmort sich von meinem Fuffi ´ne Weihnachtsgans. Möge ihm ein Knochen im Hals steckenbleiben. Mal sehen, was mein Anwalt zu diesem Geschäftsgebaren zu sagen hat.

Als Fazit kann ich festhalten, dass die Vorweihnachtszeit eine Zeit voller Anspannung, Erfolge, Entschäuschungen und Herausforderungen ist. Welche Erfahrungen habt Ihr beim Kauf der Geschenke gemacht?

19. Dezember 2008

Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Menschen.

Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.

John Ruskin (1819-1900)

Vor anderthalb Monaten habe ich in einem kleinen Szenelanden ein Paar Sneakers von Kostum erworben. Heute war ich wieder im Laden, mit den Schuhen. In der Hand. Die Sohle löste sich bereits, obwohl noch nicht einmal die Schnürsenkel ihre Weißfärbung eingebüßt hatten. Miese Qualität für 60 EUR.
Aber es scheint, als werde ich in dem Landen nicht glücklich. Die Verkäuferin bot mir an, die Schuhe nach Frankreich einzuschicken – was aber 8 Wochen dauert oder ich solle zum Schuster und die kleben lassen.
Fassungslos rang ich um eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Ich verlange nicht´s Unmenschliches, ich verlange keinen Kniefall. Aber ich verlange, ernst genommen zu werden.
Jetzt sind meine Schuhe auf dem Weg nach Frankreich. Und ich werde wohl nur noch einmal in meinem Leben den Laden in der Schanzenstraße betreten – wenn ich bei herbstlichen Regenstürmen meine Sneakers abhole.

20. Juli 2008

Rubel

Samstag Nachmittag, gegen 16 Uhr. Jeder normale Mensch sucht sich ein Café und genießt selbigen mit leckerem Kuchen. Die Anderen rennen zu IKEA. Wohlwissend, wie der Einkauf verlaufen wird. Man darf auch gerne zwischen Männer- und Frauenerwartungen unterscheiden. Während die Männer die Erwartung pflegen, direkt in die Abhol- und Lagerhalle zu gehen, um die bereits zu Hause im Katalog zusammengestellte Kollektion zu verladen, bittetfordert die Begleiterin den Gang durch die Ausstellung. “Nur mal schauen” hört man da und im Nachsatz die Bemerkung “Aber nimm mal eine Tragetasche mit.” Aha, nur mal schauen! Der Mann, genervt, trabt hinter der Begleiterin her und nickt gelangweilt zu ihren Fragen. Nachdem das Paar mit einer prall gefüllten Tasche endlich die Lagerhalle erreicht hat, trocknen auch endlich die Schweißtropfen auf der Stirn des Mannes, der die Pakete verlädt, um sich wenige Schritte später in einer ca. 2 km langen Warteschlange unter tausenden Gleichgesinnter wiederzufinden. Zwar sind 90% aller Kassen geöffnet, aber die aus Schweden importierte Entspannung der Verkäufer sorgt dafür, dass man in aller Ruhe neue Freundschaften mit Wartegenossen knüpfen kann.
Richtig lustig wird es, wenn dann auch das passiert, was mir gestern wiederfahren ist. Nach einer gefühlten Stunde Wartezeit (es waren in Wirklichkeit 59 Minuten) , als ich dem Ruhepol “Kassierer” endlich meine EC-Karte überreichen durfte, verweigerte das Karten-Lesegerät seinen Dienst. “Karte leider nicht lesbar” – 1a. Dumm nur, dass ich kein Bargeld bei mir hatte. Der Kassierer reagierte leicht irritiert, als ich die neue Garnitur Bettbezug für zusammen vierzig Euro mit finsterer Miene und liegen lies und ohne Antwort auf den gejodelten Wochenendsgruß abzog. Hätte er sich schenken können. Die Kunden nach mir standen dann sicher noch einige Minuten länger, da der Betrag ersteinmal von einer dafür legitimierten Person ausgebucht werden musste. Wenigstens etwas Spaß!
Summa summarum habe ich also ca. 2 Stunden damit verbracht, neues Bettzeug nicht zu kaufen.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich all den Einzelhändlern mit elektronischen Zahlungmöglichkeiten auf den Weg geben: Wenn auch nur eine Karte nicht lesbar ist (die es Minuten zuvor im Laden nebenan noch war), dann schickt das bef*#*#e Gerät an den Hersteller zurück. Ich zahle Beträge ab 20 EUR stets mit Plastik und im Jahre 2008 erwarte ich, das im Rahmen von Servicedefinition zu können. Oder könnt ihr auf den Umsatz verzichten?

Beleuchtung bei REWE

Man kann diese Frage durchaus mit JA beantworten. Schaut man sich in den alltäglichen Lebenssituationen um, dann merkt man, dass an jeder Ecke gelogen und betrogen wird. Ziel der Machenschaften sind wir in unserer Rolle als Kunde. Von der Werbung wollen wir hier mal nicht reden, denn was dort getäuscht wird, holt niemanden hinter dem Kamin hervor.
Gestern bei der Lebensmittelbeschaffung im örtlichen REWE war offenbar eine Lampe in der Obst- und Gemüseauslage defekt. Und so wechselten die Gurken ihre Grünfärbung im Takt des Lampenblinkens von mattem Mint auf sattes Grün, die Tomaten blinkten von blassrosa zu kräftigem Rot – je nachdem, ob die Beleuchtung aus oder an war. Nicht dass mir die Täuschungsmanöver der Lebensmittler, mittels besonderer Spektralfarben die Lebensmittel gesünder aussehen zu lassen, neu wären, verlogen ist es trotzdem. Man könnte mit seinem Gemüse in die Schnapsabteilung laufen, um dort – unter Normalbeleuchtung – zu prüfen, ob die Tomaten wieder einmal voll Wasser strotzen oder wirklich saftrot sind. Macht aber niemand, weil´s krank aussieht.

Airwaves

Des weiteren ist mir bei meinem Streifzug durch die sonst ignorierten Warensortimente eine doppelte Dreistigkeit in die Finger gekommen.  55 Dragees des Mundgeruchbeseitigers Airwaves werden vom Hersteller Wrigleys in eine überdimensionale Dosierbüchse gepackt in der nach groben Schätzungen eigentlich die doppelte Menge Platz hat. Ja haben wir denn zu viel Öl (Grundstoff zur Kunststoffproduktion) auf der Welt? Dass die Amerikaner ein gestörtes Verhältnis zu ökologischem Denken haben, ist seit Kyotovorzugaukeln ist dreist. Man stelle sich vor wie günstig das Produkt wäre, würden die 50% Verpackungsmehraufwand aus dem Preis gerechnet werden. Aber der Kunde scheint es auch so zu kaufen. Öl scheint noch nicht teuer genug zu sein (Gerade melden die Nachrichten den Rekordstand von Benzin in Deutschland bei >1,60 EUR).

Aufwachen allerseits!

27. März 2008

Spiegel und Stern meldeten, Lidl interessiert sich besonders für seine Mitarbeiter. Auf ganz besondere Art. Ich unterstelle, Herr Schäuble wird blass vor Neid geworden sein, denn Lidl weiß jetzt:

Wie… hoch das Guthaben auf der Handykarte eines Mitarbeiters ist.
Wo…Mitarbeiter tätowiert sind.
Was…für Freunde ein Mitarbeiter so hat.
u.v.m.

Die Observation und Profilerstellung diene laut Lidl jedoch nur einem Ziel: der Feststellung von Fehlverhalten.
Bei dem Aufschrei, der gestern durch die Nachrichtenagentur-, Magazin- und Verbraucherlandschaft ging, konnte man sich nicht des Eindrucks erwehren, man sei überrascht. Was wiederum mich überrascht.
Auf dem Weltmarkt explodieren die Preise für Rohstoffe. Gold erreichte vor kurzem sein Allzeithoch, die Chinesen finden das Milchtrinken trendy und lutschen unseren Kühen die Euter leer und in Mexiko erleiden die Menschen Hunger, weil der Mais anstatt für Burritos jetzt als Biosprit in Autos Verfeuert wird.
Uns kunden Kunden stellen sich im örtlichen Supermarkt die Nackenhaare auf und wir drohen mit Kaufverweigerung, wenn sich der Preis von H-Milch an der zweiten Nachkommastelle erhöht. Oder finden es toll, wenn wir aus Südamerika importiertes Bio-Obst für unter nem Euro bekommen. Was also bleibt einem Unternehmen übrig, die Teuerung so abzupuffern, dass wir kaufen und die Mitarbeiter – wenn auch dürftig – bezahlt werden können? Es konsolidiert Warenflüsse, knebelt Lieferanten und optimiert wo es nur geht. Oder es optimiert Warenflüsse und knebelt Lieferanten? Und weil eben der in Deutschland angestellte Mitarbeiter der Kostentreiber  vor dem Herrn ist, gilt es, auch diesen zu controllen, zu benchmarken und ggf. zu feuern. Alles für einen günstigen Preis, alles für den Kunden.
Bleibt die Frage offen, wie Lidl mit den gewonnen Kundendaten umzugehen pflegt?

Converse-Store
Coole Schuhe verkauft man am besten in einem coolen Laden. Converse® schafft mit allerlei Flash-Programmierung ein erlebnissreiches, virtuelles Firmenpräsentationsvergnügen. Neben der Firmengeschichte gefällt mir die Darstellung der Schuhe und Klamotten sehr gut. Ein riesiger Stern – das Markenlogo – bestehend aus Minibildchen der Artikel, bildet das Sortiment ab. Nebenher steht der coole Junge und unterhält mit lockerer Mimik und Gestik. Vor allem sein gelangweilter Bilck auf die nicht vorhandene Armbanduhr ist ganz groß.

http://www.converse.de

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