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28. Oktober 2008

Festplatte als Buch #1

Grad vorhin wurde ein Bekannter abgezockt. Am hellen Tage das Haus aufgeknackt und geklaut, was in die Finger kam: Schmuck, Geld, Laptop. Dankfehlender Datensicherung waren sie weg, die ungesicherten Daten, die digitalen Liebesbriefe, die pikanten Fotos, die animativen Videos. Mal sehen, wann die bei youtube oder hotpicsofmygirldfriend.com.cn auftauchen. Aber wie schützt man sich am Besten vor Datenverlust durch Diebstahl?

Ganz fabulös finde ich diese externe Festplatte in Form eines Buchs. Einfach Daten sichern (ich empfehle den CarbonCopyCloner) und ab damit ins Bücherregal. Welcher Einbrecher durchsucht schon die Bibliothek nach alten Schinken? Einen Laptop ersetzt die Hausrat, Datenverlust niemand.

Festplatte als Buch #2

Festplatte als Buch #3

Das BuchDie Platte hat die Maße 120×195x45 mm und das ist leider auch das Einzige, was darüber zu finden war. Dennoch, tolle Idee.

“Book Harddrive” von Linus Berglund

(via Curse)


Richie Hawtin 2008 DJ Setup from Dean Koch on Vimeo.

Richie Hawtin, in Berlin lebender Kanadier und Pionier elektronischer Tanzmusik, hat schon früh eigene Wege jenseits des Konventionellen gesucht. Jetzt lässt er einen Blick zu auf seine DJ-Umgebung im technischen Sinn.

Während der plattenauflegende DJ im Grunde blind auflegen kann, da er sich beim Beatmixing und Scratchen auf seine Ohren verlassen muss und sein Mischpult im Schlaf beherrscht, sollte Hawtin stets bei gutem Sehvermögen sein, ist doch der Bildschirm seine digitale Schaltstelle und Plattenkiste. Es dürfte sogar nahezu überflüssig werden, sich auf sein Gehör zu verlassen, zeigt die Software doch alles wellenformgenau an. Selbst die Beeinflussung der Drehregler am Mischpult bildet die Software, Traktor übrigens, ab. Der Bildschirm wird zum zentralen Gestaltungselement des nächtlichen Auflegens.
Man fragt sich, welche Fähigkeiten in einer solchen Umgebung wichtiger sind: das Gefühl für Musik oder das Verstehen der Technik.

(via djmq)

Image Fulgator
Image Fulgurator by Julius von Bismarck

Stell dir vor, du machst Abends ein Foto mit deiner Digitalkamera und bei der Kontrolle siehst du plötzlich einen Leuchttext, der dein Motiv überlagert. Dann hast du entweder zu viel getrunken oder dich hat der Image Fulgurator, ein Apparat zur minimal-invasiven Manipulation von Fotografien, erwischt. Ein Sensor erkennt den Blitz deiner Kamera und projiziert für den Augenblick der Belichtung ein Bild oder einen Text auf das fotografierte Objekt. Und weil die Projektion nur für den Moment der Belichtung stattfindet, nimmt das menschliche Auge diese Manipulation nicht war.

Wie sich die Technologie in der Wirklichkeit darstellt, zeigt dieses Video anhand von verwirrten Touristen am Checkpoint Charlie in Berlin.

(via Engadget)

Sony Ericsson C905

Halleluja! Mit den über 8 (in Worten: Acht) Megapixeln bläst Sony Ericsson mit seinem gegen Ende des Jahres 2008 angekündigten Mobiltelefon gegen den Technikbalast in der Handtasche. Der Hobbyfotograf wird bei derartiger Pixelmenge wohl kaum noch eine Digicam mit sich herumtragen. Sony Ericsson hat dem Cybershoot-Modul neben Autofokus mit Gesichtserkennung auch einen Bildstabilisator und einen Xenon-Blitz mit auf dem Weg gegeben. Bleibt abzuwarten, wie die Linse in belichtungstechnischen Grenzbereichen reagiert, denn hier liegt bei den Kleinobjektiven die wohl eindeutige Schwäche zu echten Digitalkameras.

Die weiteren Features des Handys klingen eher nach Standard: Quadband-GSM/EDGE, HSDPA, WLAN-Anbindung, 2,4-Zoll-Display mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln sowie A-GPS.

(Quelle: 01blog)

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