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18. Januar 2009

nopants

Trotz frostiger Temperaturen, die auch jenseits des Atlantik für vielschichtige Kleidung sorgte, gab es genügend Unerschrockene, die im Rahmen des Aktionstages “No Pants!” in New York in aller Öffentlichkeit ihre Hosen runter ließen.

Eine umfangreiche Sammlung an Bildmaterial mit vielen sexy, nackigen Beinen, zeigen die Initiatoren, Improve Everywhere, hier.

No Pants

Die New Yorker Einwohner – im Speziellen die Beschäftigten des Finanzdistriktes – sind in den letzten Monaten wahre Meister im Hose-Runterlassen und letztes-Hemd geben geworden. So passt die nun angekündigte Aktion von “Improve Everywhere” thematisch-räumlich hervorragend in die aktuelle Lage der Nation, ja sogar der Welt.

Zum 8. Mal wird der “No Pants! Subway Ride” zelebriert und Interessierte aufgerufen, teilzunehmen. Aber nicht nur im Großraum New York soll man an diesem Tag mit plötzlich herunter gelassener Hose in der U-Bahn stehen, sondern auch in Städten wie Adelaide, Amsterdam, Boston, Chicago, Denver, Lissabon, Los Angeles, New York, Phoenix, Portland, San Francisco, Toronto, Wien und Washington sammelt sich der Mob.

Wer teilnehmen möchte und wissen will, wie´s geht, der lese sich auf der Webseite von Improve Everywhere die Anleitung durch.

Und wer wissen will, wie die Aktion im vergangenen Jahr verlief, der sehe sich dieses kleine Filmchen an:


DirektDroppedPants

TV-B-Gone

Es ist schon ein paar Wochen her, als ich das erste mal von TV-B-Gone hörte. Ein Gruppe Hacker, Bastler und Löter hat ein kleines Gerät entwickelt, mit dem man Fernsehgeräte via Infrarot einfach ein- und ausschalten kann. Super, wirst du sagen, kann man ja mit jeder Fernbedienung machen. Das Besondere an TV-B-Gone ist, dass es nahezu jeden Fernseher steuern kann. Man stelle sich den Einsatz in der Fernsehabteilung des örtlichen S@t#r*-Marktes vor. Plötzlich sind alle Glotzen aus.

Your TV-B-Gone® universal remote control resembles other TV remote controls, but is different in two important ways. First, it only has a power button that allows you to switch a TV on or off. You control when you see, rather than what you see. Second, the device is so small that it easily fits in your pocket, so that you have it handy whenever you need it wherever you go: airports, bars, restaurants, laundromats, etc.

Jetzt muss nur noch geklärt werden, ob ein solcher unerlaubter Eingriff in die Steuerung von fremden TV-Geräten als Sachbeschädigung o.ä. bewertet und damit strafbar wird.

Auf jeden Fall kann man mit diesem kleinen Gerät Peter Lustig´s Aufforderung am Ende von Löwenzahn wunderbar nachkommen: “Abschalten”.

Webseite zum Bestellen: www.tvbgone.com

(Bild: “Turn off your TV, Live your Life, Valparaiso, Chile” by Marc_Smith)

Improv Everywhere - MP3

Die 5. Auflage und gleichsam der Tourstart der MP3-Experimente fand an diesem Wochenende auf Governor’s Island in Lower Manhattan, New York City statt. Wieder ein großartiges Projekt der Leute von Improv Everywhere.

Die Regeln dieses Spiels sind denkbar einfach:

  1. Downloade die Mp3: Download Page (aber spiele sie auf keinen Fall ab)
  2. lade die Mp3 auf deinen Mp3-Spieler
  3. ziehe am Tag des Ereignisses ein T-Shirt mit einer der folgenden Farben an: rot, blau, grün oder gelb
  4. nimm einen Schirm und einen nicht aufgeblasenen Ballon mit
  5. Bringe eine synchronisierte Uhr mit
  6. erscheine am Ort des Geschehens
  7. exakt zur verabredeten Zeit drückst du “play” und folgst den Anweisungen

Und schon beginnt der Mp3-Player die Mitspieler synchron zu steuern. Ich glaube, als Teilnehmer merkt man eigentlich nicht, welchen Teil man in diesem Puzzle einnimmt. Das am Boden stattfindende Chaos wird später aus der Vogelperspektive Bild ergeben. Die Tour macht noch Halt in Toronto, San Francisco und Chicago. In den kommenden Tagen wird es eine Vielzahl von Bildern und Videos zu den Experimenten in den einzelnen Tourstädten zu sehen geben. Vor Allem hier.

Der Aktionskünstler und Komponist Johannes Kreidler fuhr heute morgen um elf Uhr bei der GEMA in Berlin vor. Er tat dies, um sein Werk “product placements” ordnungsgemäß anzumelden. So muss man das als Künstler nämlich machen, da sein Werk Samples anderer, GEMA-betrete Musiker enthält. An sich ein Vorgang, den niemand so wirklich interessiert. Kreidler jedoch nutzt für sein “Musikstück” sagenhafte 70.200 Fremdsamples. Und weil die GEMA den Hals normalerweise nicht voll kriegen kann, hat sie nun den Salat.

Wie sich die Verantwortlichen der GEMA aus dem medialen Interesse zu lavieren versuchten, liest man am besten bei Julia Seeliger.

Der Hintergrund zur Aktion in multimedialer Form:

DirektLink

Update: Scheinbar ging die Aktion letztendlich noch völlig in die falsche Richtung los – nämlich retour nach Hause.

15. Juli 2008

Dass ich die Aktionen der Gruppe “Improv Everywhere” großartig finde, ist ja kein Geheimnis. Jetzt wurde ein kompletter Wagon einer U-Bahn mit Zwillingen gefüllt. Diese haben sich gegenübergesessen und sich identisch – spiegelverkehrt bewegt.

Improv Everywhere - Twins

Sehr beeindruckend, welchen Effekt man mit einer eigentlich banalen Ansammlung von Zwillingen erreichen kann. Das Video zur Aktion findet sich hier. Wenn mal jemand im Raum Hamburg eine Aktion in diesem Stil plant, möge er sich bitte bei mir melden.

1. Februar 2008


Großartige Aktion der Aktionsgruppe Improv everywhere. Über 200 Eingeweihte platzierten sich in der Haupthalle der New Yorker Grand Central Station und erstarrten zu einer vorher verabredeten Uhrzeit in ihren Bewegungen: FREEZE!
Gefunden bei Spreeblick.

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