--> FlashmobFlashmob | HASENFARM

“Ich als Einzelner kann doch eh nix bewegen”. Immer die gleiche Leier derer, die noch nie was von der Macht der Gruppe gehört haben. Kleiner Film zum besseren Verständnis:

How Organized Consumer Purchasing Can Change Business from carrotmob on Vimeo.

Carrotmob, namentlich in Anlehnung an Flashmobs entstanden, bezeichnet das Zusammentreffen von Leuten, die durch ihr zielgerichtetes Konsumverhalten nachhaltige Veränderungen in Industrie und Handel herbeiführen. In Berlin steigt demnächst der 2. Carrotmob. Wer Currywürste mag, sollte sich den Termin gut merken:

Dazu schließen wir uns zusammen und kauften und essen alle am 24. Oktober 2009 bei einem Imbiss eve&adam’s ein. 46% des von uns in dieser Zeit erzielten Umsatzes, werden dann dazu verwendet um diesen Imbiss energieeffizienter und nachhaltiger umzubauen, und so langfristig seine CO2-Bilanz zu senken und damit das Klima zu schützen.

(Quelle: Carrotmob Berlin)

Eine extrem clevere Idee, die es zu unterstützen gilt!

Ich stelle mir gerade vor, wie sich die Benzinpreise verändern würden, wenn plötzlich alle Privatpersonen eine Woche lang nicht an die Zapfsäulen fahren. Hey, lasst mich träumen!

350

Am 24. Oktober 2009 ist Klima-Aktionstag. Klingt langweilig, oder? Klima-Aktionstag – ebenso langweilig wie “Rettet die Wale”. Da rennen also ein paar Menschen auf die Straße und wollen, dass wir… Ja was eigentlich? Und warum heisst die offizielle Webseite überhaupt 350.org?

Bewiesener Maßen steigt der CO2-Anteil in unserer Atmosphäre kontinuierlich an. Durch den Anstieg verändert sich das Klima global. Pathetisch gesprochen ist 350 die Zahl, die uns am Leben hält, denn…

…Wissenschaftler gehen davon aus, dass dies die sichere Obergrenze an Kohlendioxid in der Atmosphäre ist.

Vor 2 Jahren, nachdem führende Klimaforscher in der Arktis eine rapide Eisschmelze und andere beängstigenden Anzeichen von Klimawandel beobachtet haben, brachten sie einige Studien heraus, die belegen, dass die Erde bei anhaltenden CO2-Konzentrationen von über 350 ppm mit menschlichen und natürlichen Katastrophen konfrontiert sein wird.

Nach heutigem Stand werden an diesem Tag mehr als 3200 Aktionen in über 156 Ländern stattfinden. In Berlin findet eine aussergewöhnliche und recht untypische Demonstration statt. Bei der “Silent Climate Parade” tanzen 350(!) Leute zu den Klängen von Dr. Motte und DJ Dirty Döring. Der Clou: alle Teilnehmer haben Funkkopfhörer auf den Ohren und empfangen darüber die Beats der DJs. Demnach wird sich ein sehr atypisches Bild für die Zuschauer bieten: ein tanzendes Partyvolk ohne Musik. Und was hat das jetzt mit CO2-Reduktion zu tun? Ganz einfach: Aufmerksamkeit schaffen und ein Zeichen setzen. Organisierte Flashmobs haben ja seit “…und alle so: Yeahh!” ungeahnte Öffentlichkeitswirksamkeit.

Also, wir sehen uns am 24.10. um 14 Uhr am Potsdamer Platz.

16. Oktober 2009

Die Wiederbelebungsmaßnahme der deutschen Blog-Landschaft geht in die 2. Runde. Kai vom Style-Spion hatte bereits Anfang des Jahres die Idee, dass man seinen Bloglesern 5 interessante Blogs näher bringt, um so etwas Bewegung im eigenen Feedreader auszulösen. Die Aktion fand riesige Resonanz und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Teil II ankündigte. Heute ist´s wieder soweit und ich öffne für dich meinen Feedreader und verrate dir, wo ich super-gerne unterwegs bin.

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1 Song/day

An sich kein klassisches Blog in dem sich der Schreiber zu unterschiedlichen Themen äußert. Vielmehr ist 1song/day eine Fundgrube für phantastische Songs, die ich z.T. viele Jahre nicht mehr gehört habe oder noch gar nicht kannte. Die elektronische Ausrichtung der Musikauswahl kommt mir dabei sehr gelegen. 1song/day liefert meine täglichen 4 Minuten garantieren Zufriedenseins.

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osocio Weblog

“Social advertising and non-profit campaigns from around the globe” – ist der Untertitel des Blog. Da mühe ich mich nicht ab, um eine andere Formulierung zu finden. Ich verfolge dieses Blog bereits sei ca. 2 Jahren. Es gräbt beeindruckende Werbung und Aktionen aus, die auf die sozialen und umweltrelevanten Missstände aufmerksam machen. Ich bin stets beeindruckt mit welche aufwändigen Spots Umwelt- oder Menschenrechtsorganisationen für ihre Belange eintreten. Osocio ist mein tägliches Stück Wachrütteln und Augenöffnen.

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Urban Prankster

Die Stadt lebt. Urban Prankster spottet “pranks, hacks, participatory art, flash mobs, and other creative endeavors that take place in public places in cities across the world.”. Wenn Menschen beginnen den urbanen Lebensraum auf ihre eigene, kreative Art zu nutzen, kommen meist beeindruckende Aktionen dabei heraus. Wer Flashmobs mag, dem bietet Urban Prankster den geeigneten Aggregator. Urban Prankster ist mein tägliches Stück Rebellion gegen Normen.

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Showreelarchive

Was gibt es geileres (verzeiht den Ausdruck, aber is´doch wahr!) als sich die Showreels von Künstlern aller Couleur anzusehen. Geballte Kreativität in opto-akkustischer Synerie. Wie ein kleines Kind sitzt man da vor seinem Bildschirm und bekommt den Mund nicht mehr vor Staunen zu. Das Showreelarchive sammelt eben jene Präsentationsfilme und stellt damit einen Ort erstklassiger modern Art dar. Showreelarchive ist meine tägliche Ration Kreativität.

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XFuckerX

Flo Hauck sammelt in seinem Blog diverse Themen moderner Netz- und Lebenskultur und trifft dabei meinen Geschmack sehr gut. Er legt sich – ähnlich wie ich – nicht auf ein spezielles Thema fest, sondern schreibt, was ihm gefällt. Das Layout der Seite gefällt mir sehr gut und auch der sehr prekär gewählte Name zeugt von Mut zum Anders sein. XFuckerX ist mein täglich Ausflug nach Süddeutschland.

Fast jedes Kind hatte irgendwann einmal einen unsichtbaren Freund oder ein unsichtbares Haustier (bei manchen sind diese Unsichtbaren nie verschwunden, aber das gehört in die Abteilung “Psychische Dysfunktion” und nicht hierher).
Wie es aber aussieht, wenn plötzlich einige Dutzend Pseudo-Hundebesitzer mit ihren eingebildeten Freunden durch die Straßen laufen, dass zeigen uns die Macher von Improve Everywhere mit ihrem neuesten Projekt “invisible dogs“. An Spezialleinen befestigtes Hundegeschirr vermittelt den Eindruck, als gehen die Passanten tatsächlich mit einem Vierbeiner Gassi. Und beim Anblick dieser recht perfekt inszenierten Vorstellung fragen sich plötzlich auch die unbeteiligten Beobachter, ob bei ihnen selbst die Psyche noch ganz intakt ist.

yeah

Es ist inzwischen beängstigend, wie schnell Netzthemen in die Wiklichkeit überspringen. Heute Abend war wieder so ein Ereignis in Deutschlands schönster Stadt, Hamburg.

Doch zuerst ein kurzer zeitlicher Abriss der sich überschlagenden Ereignisse:

Schwer beeindruckend, wie ein eigentlich banales Fotos im Netz zu einem Happening gepusht wird, welches in der Realität sein großartiges Finale findet. Mehr davon!

Wenn ich am Samstag Nachmittag nicht umfangreiche technische Modifikationen an meinem Fortbewegungsmittel geplant hätte, müsste ich nicht auf das von Farbwolke verlinkte Video verweisen. Dann hätte ich nämlich meinen ersten Flashmob live erlebt. Tänzerisch durchaus entwicklungsfähig, musste ich schon vor Begeisterung vor dem Monitor meine Gänsehaut wegstreichen. Toll gemacht und vor allem beeindruckend viele Teilnehmer. Hätte ich von den teils unterkühlten Hamburgern nicht erwartet.

Link: Dancing Flashmob im Hauptbahnhof Antwerpen


Telagon Sichelputzer
hat neben dem großartigen Dance-Flashmob im Bahnhof von Antwerpen auch die Idee aufgeworfen, unseren Politikern die Macht des Internets auf ganz besondere Art und Weise zu demonstrieren – in Form eines Flashmobs. Zwar hat die ePetition bereits dazu geführt, dass sich online mehr als 65.000 Nutzer für eine erneute Prüfung des Gesetzes zur Indizierung von Webseiten ausgesprochen haben, dennoch könnte man durch die schnelle – und unzensierte – Kommunikation im Netz eine Art Anti-Zensur-Choreografie aufgeführt werden.

Mich würde interessieren, welche Ideen ihr habt. Wie könnte so ein friedlicher Flashmob aussehen?

Alle Jahre wieder geben sich die Menschen Mühe, ihren Mitmenschen am 1. April einen Streich zu spielen. Die Bandbreite reicht von lustig über gemein bis hin zu makaber. Makaber konnte man denken, als man am 1. April das Video der Flashmobs von “Improve Everywhere” sah. Einige Mitglieder der Gruppe planten, die Familienmitgliedern eines Verstorbenen auf der Beerdigung zu schocken. Sie suchten sich für ihren makaberen April-Scherz eine Person, die nicht viele Angehörige hatte und so standen plötzlich bei der Beerdigung eine ganze Menge in Schwarz gekleidete Menschen, die die Familienangehörigen nicht ansatzweise kannten.

Hier das Video, der Stein des Anstoßes:

Das Video landete bei YouTube und in den Nachrichten des Fernsehsenders CW 11. Skandal schrien tausende YouTube-Nutzer, Skandal schrien die geifernden News-Macher con CW11 und zeigten das YouTube-Video im TV. Als “neues Level” der Aprilscherze wurde die Aktion betitelt. Im Sturm der Entrüstung und im mangel der Recherche ging jedoch unter, dass ALLES, selbst die Beerdigung selber von “Improve Everywhere” inszeniert wurde. Kein Toter, keine Beerdigung, keine Angehörigen -- alles ein Aprilscherz.

Nun jedoch, legt der TV-Sender nochmal nach und strapaziert die Lachmuskeln erneut -- jedoch auf eigene Kosten. Während der Sender am 1. April das makabere Video von “Improve Everywhere” ohne Erlaubnis der Macher im Fernsehen ausstrahlte und damit eine Verletzung geltenden Urheberrechts beging, veranlasste der Sender nun die Löschung des Sende-Mitschnitts, den “Improve Everywhere” auf YouTube stellt und den Sender so vorführte. Die Begründung lautet lapidar: Verletzung von Urheberrecht.

Die Frage der Macher von “Improve Everywhere” bezeichnet das Dilemma treffend:

It’s “fair use” for the news to take a video off of YouTube and broadcast it, but it’s not “fair use” for a citizen to expose their poor reporting on his own content?

Und hier ist das Video, in dem sich der Sender zum Horst macht:


CW 11 News Falls for Fake Improv Everywhere April Fool’s Mission -- video powered by Metacafe

Mehr Infos zum Aprilscherz

pillowfightday

Mal wieder ein Flashmob von dem wir nichts gewusst haben. Der Welt-Kissenschlachttag -- brutal formuliert Pillow-Fight-Day -- fand heute, am 4.4. neben einer beeindruckenden Anzahl an Städten auch in Hamburg statt. Eigentlich muss man dazu nicht viel sagen: Leute treffen sich, um sich mit ihren mitgebrachten Kissen in aller Öffentlichkeit eine Schlacht zu liefern. Ziemlich geniales Event, hilft es doch, neben Abbau von gestauten Aggressionen auch die Folgeumsätze in den Verkaufseinrichtungen für Schlafzubehör steigen.

Wer nicht dabei war, der schaue sich am besten diese Video an, welches die Kissenschlacht am Hamburger Rathausmarkt dokumentiert.

Und damit niemand sagen kann, er hätte 2010 nichts davon gewusst, es gibt eine Facebook-Gruppe, in der man auf dem Laufenden gehalten wird.

(via Testspiel)

10. Februar 2009

ImprovEverywhere haben wieder zugeschlagen, die Welt mit einem Lächeln zu überziehen. Zumindest Teile davon. Jene Passagiere, die sich Morgens 8:30 Uhr durch die überfüllten Rolltreppen der U-Bahn 53. und Lexington Avenue treiben lassen.
Das Ziel: 2000 High Fives von wildfremden Menschen zu bekommen. Im Video sieht man, ob´s geklappt hat.

(via Nerdcore)

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