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KK, so die übliche Bezeichnung für Kota Kinabalu, der Hauptstadt Sabahs, ist unsere erste Station auf der Reise durch Borneo. Ein Highlight der Stadt ist zweifelsohne der Nachtmarkt entlang der Hafenmauern. Fast jedes asiatische Dorf hat seinen eigenen Nachtmarkt und wir können die Zahl der besuchten nicht zuverlässig ermitteln. Was wir aber hier erlebt haben, stellt das zuvor Gesehene in den Schatten. Noch nie sind wir über einen derart riesigen Markt geschlendert. Grund genug, diese Erfahrung mit Euch zu teilen. Die folgenden Bilder zeigen einen bunten Querschnitt über das Angebot und Treiben auf einem der wichtigsten Handelsplätze Asiens.

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Gleich doppelt gefreut haben wir uns über die Einladung von Karin. Doppelt, weil sie uns neben der Einladung auch die frohe Botschaft überbrachte, dass sie mal wieder zur Oma gemacht wurde. Das Leben macht halt für uns Reisevögel keine Pause. So haben wir uns kurzerhand entschlossen, standesgemäß, zuerst auf den neuen Erdenbüger und die Familie anzustoßen. Wie für ein muslimisches und zudem tropisches Land typisch, haben wir etwas ganz leckeres Alkoholbefreites bestellt: Ice-blendet Mango. Das ist Mangofleisch im Mixer püriert und mit ebenfalls püriertem Eis verfestigt. Ohne Frage: das Getränk macht süchtig.

Herzlichen Glückwunsch Karin!

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Red Snapper mit Knoblauch und Zucker(!)

Rainer und Manuela trafen wir vor zum letzten Mal, als wir ihrer Einladung zum legendären Aalessen folgten. Jetzt liegen knapp zwei Monate und 35°C Aussentemperaturdifferenz dazwischen aber wir folgen ihrer herzlichen Einladung erneut sehr gerne.
Wie es sich für Fischliebhaber gehört, haben wir uns für ein Essen frisch aus dem Meer entschieden. Red Snapper in einer Knoblauch-Sauce mit Reis stand auf der Speisekarte des kleinen Strandlokals in Kuala Besut im Nordosten Malaysias. Dass die Malayen neben Chilli auch eine Leidenschaft für Knoblauch haben, weiß man spätestens dann, wenn man unverhofft auf einer ganzen Zehe herumkaut, die im Essen versteckt lag.

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Wenn wir unsere Mittagspausen gemeinsam verbrachten, organisierten sich die Drei häufiger vermeintlich orientalische Kost vom indischen Bring-Dienst. Mein Wettern, dass dieses Essen mit indischer Küche etwa so viel zu tun hat, wie ein Steak mit vegetarischer Ernährung, stieß auf taube Ohren.
Umso mehr freute ich mich, dass uns Stephi, Grit und Bettina mit ihrer Einladung zum Essen, die Möglichkeit geben, unsere Leidenschaft für die indische Küche an dieser Stelle erneut und aus der Ferne aufflammen zu lassen. Wir haben lange warten müssen, bis wir unsere erste indische Mahlzeit vor uns hatten, aber das Warten hat sich gelohnt.

7. Februar 2010

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Als ich auf Twitter von unserer bevorstehenden Reise schrieb, folgte mir plötzlich Maik, der sich inzwischen zu einem der motiviertesten Kommentatoren unserer Berichte entwickelt hat. Über seine Kommentare freuen wir uns bei jedem Mail-Check. Umso erfreuter waren wir, als er uns dann auch noch zum Essen einlud und dies bei Twitter verkündete.
Weil Maik sich so für unseren Tripp begeistert, haben wir uns extra für ihn geopfert, ein neues Experiment zu wagen.

7. Februar 2010

Egal ob Bordsteinkante, wackeliger Hocker auf dem Gehweg, lose Tisch- und Stuhlgruppierung in einer Garage oder die Terrasse des Gästehauses – wir essen an den unterschiedlichsten Orten. Da Laos reich an Fauna ist, dauert es meist auch nicht lange, bis wir „Tischgesellschaft“ bekommen. So haben wir selten das Gefühl in trauter Zweisamkeit zu speisen. Meistens zahlt sich das Warten für die Zaungäste aus.

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Es geschah bei einer kurzen Bootsfahrt zurück von den 4.000 Inseln. Eine deutsche Backpackerin gab uns den Tipp, ab Nong Kiew mit einer einstündigen Bootsfahrt weiter nördlich nach Muang Ngoi Neua zu reisen, um in einer beeindruckenden Bergwelt die Abgeschiedenheit zu genießen. Abgeschiedenheit hört sich nach den strapaziösen Reisetagen über die holperigen straßenähnlichen Pisten durch das nördliche Laos sehr gut an.
So landeten wir in Muang Ngoi Neua und bezogen unser „River View Guesthouse“.
Aber wer hält es schon aus, den ganzen Tag faul in der Hängematte auf seiner Terrasse zu schaukeln? Aufgrund im Weg stehender Bergmassive und dichter Wälder fiel die sportliche Betätigung des Laufens aus. Radfahren war ebenso unmöglich. Also gingen wir fischen. Besser gesagt, wir gingen, Fische fangen lassen. Auf laotisch. Mit großem Engagement verfolgten wir, wie ein Fischer die verschiedenen Fangmethoden mit dem Netz vorführte und fette Beute machte. Uns wurde schon beim Zusehen ganz schwindelig und hätten uns beim Versuch, das Netz selber auszubringen, sicher selber gefangen. So aber konnten wir den Fang in praller Mittagssonne, am Lagerfeuer mit Gemüse, Suppe und Klebreis genießen.
Nach anstrengender Fischfangbeobachtung trieben wir abschließend den Nam Ou hinab – in Autoreifen liegend.

6. Februar 2010

Vor zwei Jahren haben wir Marko auf einem 5taegigen Dschungel-Trek in Venezuela kennen gelernt und dort gemeinsam in stockdunkler Nacht mit unseren Headlights Nudeln gekocht und uns ueber Skorpione auf dem Waldboden erschrocken.
Jetzt fordert uns Marko aus der Ferne, in dem er uns mit seiner Einladung zum Essen auch gleich noch eine knallharte Aufgabe stellt: Was bekommt man für den Gegenwert eines Whopper Menüs mit Bacon und Cheese, ohne Zwiebeln?

Die Laoten sind echte BBQ-Freaks. Wer bisher dachte, die Amerikaner seien Fleisch- und Grillverliebte, der wird hier eines Besseren belehrt. Ueberall stehen gluehende Holzkohlepoette und schon Morgens ziehen Grillduefte durch die Luft. Egal ob Fisch, Schwein, Huehnchen oder Frosch – hier kommt alles auf den Grill, was nicht bei drei auf den Baeumen ist. Bei unseren Streifzuegen durch die Gassen Vientianes fiel unser Blick auf folgende, kuriose “Serviervorschlaege”:

essenraten

huehnchen

Mit Schaudern dachten wir an Mutterดs meistgehassten Spruch: “Was auf den Tisch kommt wird gegessen”. Mahlzeit.

Heute Abend fuehrten uns die Insidertipps unseres Reisefuehrers zum “Ban Anou Nachtmarkt”, der vorwiegend von Einheimischen besucht wird. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit – dreiviertel Sechs – trafen wir am Ort des Geschehens ein. In eine kleinen Seitengasse reihten sich die Staende mit ihren duftenden, rauchenden, garenden, blubbernden, heissen und kalten Verlockungen.

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