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Mit dem Einzug der digitalen Musik ging es all den analogen Aufzeichnungsgeräten an den Kragen. Videokassette, Tonband und Kassette sind Reliquien vergangener Zeit magnetischer Übertragung. CD, DVD und MP3 haben ihren virulenten Siegeszug angetreten. Wie die Bewohner eines kleinen gallischen Dorfes, trotzt eine ganze Riege von Designern dem Aussterben Musikkassetten mit allen Mitteln verhindern. Stefano Pertegato, Massimiliano Rampoldi, Eloisa Tolu, Francesco Schiraldi & Giovanni Mendini haben ein MP3-Tape entwickelt, was es in sich hat.

Die NVDRS Tapes sehen äußerlich zwar wie alte Magnetkassetten aus, haben in sich aber einen astreinen digitalen MP3-Player. Selbst die Notwendigkeit, die richtigen Titel auszuwählen, wurde nachgebildet. So gibt es die Tapes mit Speicherplatz für  45/60/90 Minuten. Man hat, wie mein Oldschool-Tape auch, die Qual, 10/15/20 Songs auszuwählen und mittels USB auf die Player zu laden.

Auch in Punkto Haptik sind die MP3-Tapes völlig auf Retro eingestellt. Erinnerst Du dich noch, was du gemacht hast, wenn du ein Tape für den Walkman vorspulen wolltest? Richtig, du hast einen Finger oder Bleistift in ein Transportrad gesteckt und gedreht. Und genau so funktioniert das Spulen. Die Bewegung wird jedoch digital abgegriffen und umgesetzt. Das Aufladen funktioniert übrigens ebenfalls durch Drehen des Transportrades. Eine kinetische Batterie im zweiten Spulrad sorgt für schnelles Aufladen. Eine kleine Diode zeigt den Ladestatus der Batterie an.
Optisch hilfreiches Gimmick ist die Darstellung der Spieldauer. Dort wo bei Magnetkassetten das kleine Fenster war, in dem man erkennen konnte wieviel Band bereits auf- bzw. abgerollt war, zeigt jetzt ein digitales Display den Spielfortschritt an.

Hier die Features in optischer Form:

3 verschiedene Speichergrößen:
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Vor- und Zurückspulen durch Drehen mit dem Finger:
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Oldschool-Tape-Hülle als Tronsporttasche:
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bequemer Dateiupload mittels USB-Verbindung:
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einfaches Laden durch kinetischen Akku, inkl. digitaler Ladestandsanzeige:
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(via Yanko Design)

All jene, die ihre Bretter an den Nagel gehängt haben, oder solche die sich gerne cool präsentieren, haben dank erfinderischer Tüftler die Gelegenheit, ihr Wohn-/Spiel-/Arbeitszimmer in trendy Skaterplaces zu verwandeln.

Da hätten wir als erstes Objekt ein bequemes Sitzmöbel. Das Skateboard fungiert an dieser Konstruktion als Rückenlehne und Stuhlbein. Ob das Board den Rückenwirbeln ähnlich viel Entspannung zukommen lässt, wie einst den Füßen, kann nicht beantwortet werden. Designer: Tunto. (via Yanko Design).

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Wer das aufrechte Sitzen meidet oder wer nach einem anstrengenden Tag in der Half-Pipe mal die Beine lang machen möchte, für den gibt es diese stylische Designer-Liege. Was normalerweise über Bordsteine und Geländer grindet, bietet hier dem Rücken Entspannung. Die Boards sind mit Neopren überzogen und sollen somit hohen Liegekomfort bieten.
Designer: Skate Study House

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An dieser Stelle schon ausführlich beschrieben, komplettiert dieser Tisch die Sitzecke. Das Sportlichste an diesem Möbel ist sicher der Preis in Höhe von 1795$. Zu erwerben: hier.

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Wenn draußen die Straße im Dunkel unbefahrbar ist und man sich Abends mit Freunden auf Skate-Stuhl/Liege um den Tisch versammelt, möchte man ungerne im Dunkel sitzen. Zur Beleuchtung empfiehlt sich die verchromte Deckenlampe im Wert von mageren 149$, zu erwerben hier.  (via I am Jeriko)

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Um seine Platten-/CD- oder Magazinsammlung immer schön ordentlich zu halten, bieten sich dieses praktischen Skate-Boards (ha, Doppeldeutigkeit!) zur Aufbewahrung an:
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Damit man nach gemütlichem Abend weiß, wann man seine Freunde vor die Tür setzen muss, nutze man diese Uhrenkonstruktion. Die Uhr hat einen Durchmesser von 14″.

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Diese Artikel sind nur eine kleine Auswahl an zweckentfremdeten Skateboards. Wer noch mehr coole Möbel sehen möchte, der begebe sich zu Skate Study House. Sollte dir noch eine erwähnenswerte Skate-a-morphose (wow!) über den Weg laufen, hinterlasse einen Link in den Kommentaren.

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Die externe Festplatte des Industrie-Designers Franco Marino Cagnina dürfte in Form und Funktion so ziemlich das Ausgefallenste sein, was es auf Markt der portablen Datenspeicher geben wird. Die einem Mülleimer nachempfundene Speichereinheit sichert automatisch alle in den Papierkorb verschobenen Dateien. Neben ihrer Funktion als transportabler Mülleimer, kann sie aber auch als normale externe Festplatte verwendet werden. Besonderes Design-Highlight sind die aussen aufgebrachten LEDs. Diese zeigen durch ihr Leuchten die Speicherplatzbelegung der Platte an. Je mehr Dioden leuchten, desto voller ist die Platte.

Die Festplatte lässt sich u.a. mit Bluetooth unter Windows und Mac betreiben. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Platte ist eine Designstudie und noch nicht im Handel erhältlich. Da heißt es Abwarten und Daumendrücken, dass sie den Weg zur Markteinführung schafft.

Pha, da kann Apple einpacken. Wer will schon mit globigen, aus einem Stück gefrästen Aluminiumkisten durch die Gegend laufen? Jeffrey S. Engelhardt zeigt mit seinem Design-Konzept “HP LiM”, wie die Zukunft des mobilen Computings auszusehen hat.

Die Einheit besteht aus einem transparentem 19″ OLED-Touchscreen mit Funktastatur. Um eine bessere Ergonomie und Navigation zu erreichen, kann der Bildschirm abgesenkt werden. Eine Maus sucht man vergebens, denn wer in gewohnter Haptik neben seiner Tastatur etwas zu fummeln braucht, dem steht ein virtuelles Trackpad zur Verfügung. Aufgrund des Minimalismus, der sich nicht nur in der Optik niederschlägt, sondern auch im Materialverbrauch, sollen die Kosten der Serienproduktion sinken. Das wäre dann das erste Mal, dass ein Design-Rechner billiger ist, als ein vergleichbarer in konventioneller Bauweise.

Sollte HP die Produktion eines Tages aufnehmen, sollten die Strategen von Apple irgendwo ein Ass aus dem Ärmel zaubern, denn stylischer geht´s wohl kaum:

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(via YankoDesign)

5. Februar 2009

Der in Brighton lebende Illustrator und Designer Kyle Bean, bringt seine z.T. futuristischen Ideen nicht nur eindimensional auf ein Blatt Papier sondern erweckt sie zum Leben, indem er seine Kunst baut.
So geschehen bei seiner Studie über die Zukunft von Büchern. Aufgrund der abnehmenden Größe von Laptops und der Entstehung immer leistungsfähiger Netbooks dürfte die aufwendig hergestellte Version von Bean nicht mehr lange Fiktion bleiben.

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Bilder: (C) KyleBean

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Tonia Welter, Industrie-Designerin aus Berlin, setzt sich maßgeblich für eine schöne Welt ein. Gemeinsam mit der Schmuck-Designerin Julia Reymann verbindet sie Stil und Funktion – und das auf beeindruckende Art und Weise. So sieht man der Schmuckkollektion auf den ersten Blick nicht gerade an, dass es sich um portable Datenträger handelt, sondern ebene um Schmuck. Mit Hilfe von Sterling-Silver werden die 2 oder 4 GB fassenden USB-Sticks in edlen Schmuck verwandelt. Die Kollektion umfasst Manschettenknöpfe, Handgelenks- und Halsketten

The actual collection is made of sterling silver, available in limited edition of 500 pieces. The surface appears in two different designs: shiny-brushed and icy-matt finish. Individual whishes like engraving, gemstones (zirconia, coral, chrystals) and other materials (white and yellow gold, platinum, titanium, palladium) upon request.

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Weitere Informationen und Bilder finden sich auf der ebenso stylischen Webseite der Künstlerin: toniawelter.de

(C) Bilder: Tonia Welter

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Wer sich gerne an seine jugendliche Akrobatik auf einem Skateboard erinnern möchte, oder sich endlich mal sportlich zeigen möchte, der muss $1795 auf den Tisch legen und erhält dafür dieses Meisterwerk. Nur mit dem Grinden dürfte es etwas umständlich werden.

Perfectly engineered truck, wheel and glass interplay, the 360 table is a grown up Lazy Susan that celebrates that instance of teenage rebellion. Taking seriously the claim that skating is a lifestyle, this piece accommodates and furnishes that life quite well.

(via Nerdcore, via Book of Joe)

verlinkt

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