--> ClubClub | HASENFARM
10. April 2005

09.04.2005 – Noch 7 Tage bis zum Ende! Der Countdown läuft und so verschlug es mich erneut in die heiligen Hallen der elektronischen Tanzmusik. Gegen halb ein parkte ich mein Auto in sicherer Distanz zum Club und holte mir erstmal einen Stempel. Der Laden war noch recht übersichtlich gefüllt. Also nochmal raus, Kamera geholt und wieder rein. Leider verhinderte die doch schon erstaunlich hohe Luftfeuchtigkeit ordentliche Fotos. Gegen halb zwei war ich dann so langsam bereit, mich den Sets der Nacht hinzugeben. Jonzon legte unerwarte klassisch und Jubelschreie-auslösend auf. Ich habe Jonzon noch nie zuvor spielen gesehen, werde nach dieser Nacht aber auf jeden Fall noch ein Auge auf den Jungen halten. Der ist echt gut! Nach Jonzon übernahm Wolle XDP der im Set mit bösen Sicherungsausfällen der Anlage zu kämpfen hatte. Die Masse reagierte gemischt aber erfreut, wenn´s wieder krachte. Nach Wolle übernahm dann DJ Shufflemaster aus Tokio. Trotz meiner Ohrenstöpsel hatte ich den Eindruck, mit platzt das Trommelfell und meine Atmung setzt aus. Solch derbe Bässe, die die Magengrube massieren habe ich selten erlebt. Sein Mix, der mittel Traktor perfektioniert wurde, hielt mich bis zu seinem Ende, gegen 6 Uhr auf der Tanzfläche. Leicht benommen bahnte ich mir den Weg in den Globus, wo ich Zeuge eines PingPongs zwischen Blake Baxter und Mike Grant wurde. Leider überschnitten sich die Sets von Shufflemaster und BB & MG. Ich hätte gerne noch mehr von den beiden gehört, aber gegen 6:15 Uhr übergaben sie an das folgende Live-Set. Ich folgte dem Licht, dass durch die Eingangstür in den Club lugte – aber wegen dem Neben/Schweißgemisch nicht weit kam. Ich genoss den schönen Sonnenaufgang am Sonntag Morgen und schoss noch einige Fotos, bevor ich mich wieder in Richtung Schlafstätte begab.

3. April 2005

02.04.2005 – Noch 14 Tage bis zum Ende! Nachdem ich einen sonnigen Samstag verschlafen hatte und meine Mom mir eine Tasse Kaffee gekocht hat, die Tote aufwecken hätte können, setzte ich mich wieder in mein Auto und fuhr erneut zum Tresor. Heute sollten u.a. D.Diggler, Gianni Vitiello und Alexander Kowalski die Crowd erfreuen. Nachdem Wartemanöver am Vorabend trudelte ich schon gegen halb eins im Tresor ein und hatte somit genug Zeit, durch die heiligen Hallen zu streifen und nochmals die Aura dieser aussergewöhnlichen Location in mich aufzusaugen. D.Diggler legte im Globus knackige, aber für meine Stimmung zu harmlose Tracks auf. Also gings ab in den Keller, wo Mr. Vitiello ein für meine Ohren eher mäßiges Set ablieferte. Seine Tracks auf Platte gefallen mir definitiv besser. Aber als dann in den frühen Morgenstunden Alexander Kowalski an seine Geräte trat, war die Masse nicht mehr zu halten. Großen Respekt an diesen Jungen! So gegen 6:30 Uhr habe ich mich dann langsam wieder an die frische Luft geschoben und mich in Richtung Schlafstätte begeben.

2. April 2005

01.04.2005 – Noch 15 Tage bis zum Ende! Am Freitag hat es mich mal wieder in mein Zweitwohnzimmer verschlagen. Es hieß, den Beendigungsmarathon zu beginnen. Nun liegt Berlin ja nicht gerade in unmittelbarer Nähe zu Hamburg und so musste ich vor der Feier noch die 200 km auf der Autobahn zurücklegen. Besonders Tanith´s Auftritt hatte es mir angetan, da ich in frühen Tresorzeiten zu seinem “Club – The Rest” regelmäßig abgegangen bin. Sein Auftritt war für 5:00 – 7:00 Uhr angesetzt. Also peilte ich meine Ankunft zwischen 2 und 3 Uhr an. Nachdem ich mich aufgrund fehlender Orientierungsfähigkeiten in Berlin verfahren habe, stand ich dann doch schon gegen 2:30 am Potsdamer Platz. Den kleinen Hunger bekämpfte ich mit einem übel schmeckenden China-Burger bei M.C. Doof. Als ich dann kurz vor 3:00 Uhr um Einlass bat, wurde mir dieser verwehrt, da der Laden so voll war, dass erstmal die Tür geschlossen wurde. Also hieß es 1 Stunde in der Kälte warten. So gegen 4 Uhr öffneten die z.T. recht netten Türsteher die Pforten und so bekam ich Chris Liebings Set nur noch wenige Minuten mit.
Als dann aber plötzlich Moby´s “1.000 bpm” erklang, war klar, was die Stunde geschlagen hatte: Tanith zelebriert alte Zeiten. In den nächsten 2 Stunden fühlte ich mich direkt in das Jahr 1992 versetzt. Techno wie es sich gehört – dunkel, laut und schweißig.
Gegen 7:30 Uhr entschloss ich mich, zu meinem Schlafplatz zu fahren, da ich Samstag Abend ja ein erneutes Date in dieser aussergewöhnlichen Location hatte.

zuletzt inspiriert

verlinkt

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Bloggeramt.de frisch gebloggt Das Blog Verzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop blogtotal