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 Eintrittskarte
Es lohnt sich, das Kleingedrucke auf Rückseiten von Konzertkarten durchzulesen. “Das Mitbringen von… Tieren, Nazis, Tonbandgeräten… ist untersagt.” Klasse, selbst Tiere werden zuerst genannt.

gefunden bei Spreeblick

24. Februar 2008
  • Über Wissen, dass wir aufgrund der fortschreitenden Entwicklung vergessen, schreibt Spreeblick. Vgl. dazu “Generation Doof”
  • Um sich mal wieder die Nächte um die Ohren zu schlagen, findet man bei Robert 25 Layouts, die neidisch machen und zum Rumfrickeln am eigenen Layout ermutigen.
  • Dieter Bohlen´s Mutter schaut ihrem Sohn bei der Arbeit gründlich auf die Finger und kassiert dabei auch noch ab. Tja, der Teufel sch*#ßt halt auf den größten Haufen.
  • Der Pensionär Ulrich Wickert geht in dieser Woche mit Zoomer.de, dem neuen Nachrichtenportal, an den Start. Wem das Ganze per RSS-Feed auf dem Rechner kommt, dem wird schlecht.

Vor wenigen Tagen jubellierte die Blogosphäre aufgrund dieser Nachricht: CeBit verteilt Presseausweise an Blogger. Heute wissen wir: leider nicht an uns.

(…) zunächst einmal vielen Dank für Ihr Interesse an der CeBIT 2008.
Nach eingehender Prüfung Ihres Blogs/ Internetseite müssen wir Ihnen mitteilen,
dass wir keinen direkten Bezug zu den Themeninhalten der CeBIT erkennen.
Für eine Akkreditierung im Bereich Blog/Onlinemedien ist dieser Zusammenhang
jedoch Grundlage für eine Akkreditierung zur CeBIT.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Grüße aus Hannover

Wenigstens haben wir eine Page-Impression mehr und im März alle Wochenenden frei. und zum IT- oder Nerd-Blogger werden wir deswegen auch nicht.

Die Zeiten ändern sich. Die Messeleitung der CeBit hat dies standes- und erwartungsgemäß erkannt und lässt den aktuellen Trend im Netz für sich arbeiten. Indem in diesem Jahr Presseausweise an Blogger vergeben werden, setzt die CeBit auf eine neue Art der Berichterstattung. Aufgrund der damit drastisch steigenden Zahl der Berichterstatter erhält die Messeleitung bei guter Recherche ein sehr umfassendes Meinungsspektrum abgebildet. Diese Daten können helfen, die Messe zukünftig weiter an den Zielgruppen auszurichten. Im Grunde eine Art kostenlose Kundenbefragung.
Die Mitteilung und Details zur Anmeldung findet der Interessierte beim 01blog.

(Quelle: Basic Thinking Blog)

Dass die Hamburger manchmal etwas zu weit vom Schuß ab sind, ist nicht neu. Das namentlich dort ansässige Landgericht fällt gerne mal Entscheidungen, die subjektiv gefühlt, nicht zur aktuellen Entwicklung der Technologie und Kultur des Landes passen. So auch in im Fall von Stefan Niggemeier gegen Callactive. Niggemeier wurde aufgrund eines Kommentars auf einen Beitrag in seinem Blog von Callactiv gerichtlich belangt. In der Urteilsbegründung heißt es nun, er hätte schon im Vorfeld ahnen müssen, dass ein rechtswidriger Kommentar abgegeben wird und die Kommentare vorab kontrollieren. Ohne inhaltlich mit den deutschen Gesetzestexten vertraut zu sein, versuche ich die Situation auf das Leben ausserhalb des Internets zu beziehen. Ist es im Rahmen der freien Meinungsäußerung überhaupt möglich, Kommentare vor deren Äußerung zu verhindern? Gespochenes Wort kann nicht mehr gelöscht werden. Findet hier eine rechtliche Unterscheidung zwischen Online und Offline statt? Ist dies zulässig? Ist gesprochenes Wort mehr oder weniger wert als geschriebenes?

Niggemeier geht in Berufung und wir drücken ihm die Daumen!

Meine Lieblingspassage der Urteilsbegründung:

(…) Wer ein öffentliches Diskussionsforum eröffnet, kann sich seiner Pflicht zur angemessenen Überwachung dieses Forums nicht dadurch entziehen, dass er es auf ein für ihn nicht mehr angemessen kontrollierbares Maß anwachsen lässt. (…)

(Quelle: www.stefan-niggemeier.de)

“Anwachsen lassen” klingt nach einer Maßnahme zur Verhinderung von großen, meinungsbildenden Ansammlungen. Könnte man auch mit Versammlungsverbot übersetzen. Könnte man, muß man aber nicht.

30. Januar 2008

Wenn man weiß, was mit dem hier Geschriebenen im weltweiten Netz passiert und welche Wege der digitale Text zurücklegt, überlege man lieber zweimal, was man aufschreibt. In diesem Fall zählt nicht, was hinten rauskommt, sondern was vorne reinkommt. Klingt nach der Weisheit des Tages.
Der_Weg_eines_Beitrags_large
(Quelle: Wired)

Die Quelle des Anstoßes steht in der taz.de.

Jan Metzger, stellvertretender Leiter des ZDF-heute journals, sagt: “Das Web 2.0 und der Bürgerjournalismus werden überschätzt. Das Meiste davon ist irrelevantes Geplapper”.

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