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22. November 2008

Lonely Planet - Malaysia

Das hier ist für mich sicherlich der schönste Artikel des Jahres, den ich verfassen darf. Besonders, weil ich just in diesem Moment, 14:45 Uhr den Emirates-Fliege in Richtung Dubai besteige.
Wenn der Lonely Planet zum täglichen Standardwerk wird, der Rucksack aufgeschultert ist und wir uns gegen Horden von Taxifahrern im fernen Osten erwehen müssen, heisst es Abschied nehmen vom geregelten Tagesablauf. Wir lassen den winterlichen Herbst hinter uns, kehren euch den Rücken, um Eindrücke und Erlebnisse jenseits der digitalen Welt zu sammeln. Aber keine Sorge, dank der wunderbaren Zeitstempelfunktion passiert auf diesem Blog in den kommenden Wochen etwas mehr, als dass nur trockene Zweige durch das Layout geweht werden.

Haltet die Ohren steif und uns die Treue!

Heute ist nicht aller Tage, wir komm´ wieder, keine Frage!

shure se110

Die Firma SHURE hat uns ein Exemplar des Premium-Kopfhörers SE110 im Wert von ca. 100 EUR gesponsort. Da wir schon mit einem Paar SHURE E3 ausgestattet sind, haben wir uns gedacht, wir schenken ihn dir. Was du machen musst, um sie zu gewinnen, steht hier geschrieben.

Speakers Corner
(Bild: “UK London” by xpgomes2)

Dieser Artikel ist für DICH und nur DU kannst ihn schreiben!

Die Speakers Corner in London ist legendär. Jeder, der etwas zu sagen hat, kann dies dort tun – ohne Anmeldung. Vorbeiziehende Passanten bleiben stehen, hören zu, diskutieren, lamentieren oder gehen einfach weiter. Am Ende fühlt sich der Redner erleichtert und erhört. Nichts, was man einmal dort gesagt hat, wiegt schwer auf der Seele.

Dieser Artikel ist die “SPEAKERS CORNER – das Blog im Blog” – der Ort, an dem Du frei und thematisch grenzenlos schreiben kannst. In den Kommentaren bieten wir dir den Freiraum, in dem du schreiben kannst, was dich bewegt, was dich lähmt, was du denkst, was du fühlst, was dich rasend macht, was dich lachen lässt. Schreibe, was du schreiben möchtest. Hauptsache, du schreibst! Die Regeln sind einfach: Alles ist erlaubt, außer es verletzt Menschen und verstößt gegen geltendes Recht.

Andere Leser kommen vorbei, hören dir zu, sagen ihre Meinung, streiten mit dir oder surfen einfach weiter – wie in London, am nordöstlichen Ende des Hyde-Parks.

…so, und jetzt kommst DU:

pola_head

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier. Und wenn das fünfte Lichtlein brennt, dann hat der Weihnachtsmann verpennt. Na und? Wer braucht schon den Weihnachtsmann? Es gibt doch uns!

Das alte Jahr neigt sich dem Ende und wie immer glauben die Menschen in unserer Hemisphäre, sich an diesen Tagen gute Vorsätze für das bevorstehenden Jahr auferlegen zu müssen. Fragt man nach der Ausnüchterung am Neujahrsabend nach, wird nicht mal mehr die Hälfte wissen, dass sie überhaupt Vorsätze hatte.

Nichts desto Trotz glauben wir, gibt es da draußen eine ganze Menge toller Ideen, Hoffnungen und persönliche Wünsche, was sich am Ende des Jahres 2009 verändert haben sollte. Und daraus machen wir eine Blogparade mit Weihnachtsgewinnspiel.

Das Ziel der Parade:
Wir möchten mit Euch gemeinsam eine Fotogalerie erstellen. Motto: “Die Vorsätze der deutschen Blogosphäre”. Mache dazu ein Foto von Dir oder einem Gegenstand, der dir nahe steht und vervollständige den Spruch “2009 möchte ich…”. Damit das Ganze aber nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ganz großes Kino wird, bitten wir dich, das Foto in der Art eines Polaroid-Abzuges zu erstellen.
Wir empfehlen dir, das kleine Programm Poladroid (derzeit nur für Mac) herunterzuladen. Das macht aus einem “normalen” Foto ein Polaroid. Oder du nimmst diese Vorlage und bedruckst, photoshops oder besprayst sie – be creative!

How-To: Die Parade in 4 Schritten:

  1. Erstelle ein Polaroid (via Programm oder Vorlage)
  2. Schreibe Wunsch, Traum, Vision, whatever “2009 möchte ich…” drauf
  3. Poste das Bild auf deinem Blog inkl. Trackback auf diesen Beitrag
  4. Sende uns dein Foto (Höhe 600px) per Mail an: blog (at) hasen-farm (punkt) de

Bitte benutze nur Fotos, an denen du die Rechte besitzt!

Am 31.12.2008 gibt es an dieser Stelle, wie von uns bekannt, eine fulminante Auswertung der Parade inkl. Trackback an alle Teilnehmer.

Gewinne, Gewinne, Gewinne!

Unter allen Teilnehmern verlosen wir anlässlich des Weihnachtsfestes den Profi-Kopfhörer SE110 der Firma SHURE im Wert von über 100 EURO (und wenn mehr als 50 Fotos zusammen bekommen, packen wir noch was oben drauf).

UPDATE: Zusätzlich verlosen wir noch das PC-Spiel zum neuen James Bond 007 “Ein Quantum Trost”!!!

Wir freuen uns auf Deine Wünsche & Hoffnungen und wünschen Dir viel Spaß!!!

PS: weitersagen! ;-)

Blogparade mit Wordle und Last.FM

Ladies and Gentlemen, die Leitungen sind geschlossen und die Zeit abgelaufen. Wir freuen uns, Euch das sensationelle Endergebnis der Last.FM+Wordle-Blogparade zu präsentieren. Bei uns treffen Subway to Sally auf Alice Cooper, Pink Floyd begegnen In Extremo und Die Ärzte jammen mit den Söhnen Mannheims.

Vor einem Monat rief ich zur Blogparade “Visualisiere deinen Musikgeschmack” auf. Es galt, seine Last.FM-Hörgewohnheiten mittels Wordle grafisch darzustellen. Was in diesem Monat passierte, übertraf meine Erwartungen. Beeindruckende 45 Wortwolken trudelten bei uns ein und machten diese Parade zur erfolgreichsten Blogparade des Monats Oktober 2008 und eröffnen einen spannenden Einblick in den Musikgeschmack der Bloggerinnen und Blogger.

Die Blogparade war sogar Thema in der Sendung “Trackback” auf Radio Fritz. Hörst du hier:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Dank und Respekt für die sensationelle Unterstützung, ihr phantastischen Wortwolkenkünstler:

freeQnet, Bastie.Silke, Andreas Rodler, 9mal6, Gedankendeponie, presently, alpha666.de, Westaflex, Blogaddict, Das blonde Alien, funkygog Blog, -= DAiLY FRAGGLE =-, 110th Street, 49 Suns, maxfriedrich.de, kunze-web.de, Songtext-Lyrics.net, Mendener.Net, Pegasus’ Traum, Captain-obvious, nerdTainment, Stephan A. aus B., Candy College, eisitu, Dentaku, acidlevel, Rebellenidyll, Mikas kleine Welt, Das DanyWeb, Elke Zedlitz, Hertleins Kolumnen, Guitar-Blog, A Blog about nothing, Willipedia.net, emblog (m-project), Hyde and Seek, Tinkerbell’s Weblog, bloghouse.org, Spontis, iGuts, UPLOAD – Magazin für digitales Publizieren, pistenstuermer.de, Payamo.de, vizekönigin

Und hier nun, wie angekündigt, das visuelle Gesamtergebnis – der Musikgeschmack von allen Teilnehmern, deren Daten ich freundlicherweise per Mail erhalten habe.
Was auf den ersten Blick auffällt, ist der hohe Anteil deutscher Künstler. Ich+Ich, die Ärzte und Klee führen ganz klar die Hitliste an. Aber was ist nur los mit Hip-Hop, R´n´B und elektronischer Tanzmusik? Ich musste mit der Lupe auf Suche nach den Fantastischen Vier, Timbaland und Moby gehen. Ihr da draußem steht offenbar musikalisch auf Handarbeit und Stimmkraft – als Ausgleich zum digitalen Leben der Bloggerei?

Aus den Einsendungen der Last.FM-Charts ergeben die vertretenen 1500 Künstler diese Musik-Wolke:
die große Wortwolke

Klicke, um die Wolke groß zu sehen. Made with wordle.

Und in Anbetracht der bevorstehenden Weihnachtszeit und Eurem offensichtlichem Interesse an Musik, plane ich den nächsten Streich. Nichts Genaues weiß man noch nicht, aber es lohnt sich, hin und wieder auf diesem Blog vorbeizuschauen.

26. Oktober 2008

Nein, im Moment nicht bei mir – aber das kommt noch. Schrieb ich vor wenigen Tagen über meine Erfahrungen von Lifestream.FM-Werbeplatzierungen bei Robert Basic und deren magere Ausbeute an Besuchern, so geht es in die nächste Runde meiner eher spontan gestarteten Erkundungstour durch die Werbemöglichkeiten der Bloglandschaft.

Aktuell bietet DasWebdesignBlog einen prominenten Werbeplatz für den Monat November an, um den ich mich mit diesem Beitrag bewerbe.

Warum ich diesen Werbeplatz erhalten sollte?

Es wäre eine durchaus interessante Möglichkeit, die Wirkung verschiedener Werbekonzepte zu analysieren. Gerade Jungblogger sind gelockt von der Vielzahl an Werbeflächen, Partnerprogrammen und Bannern. Welchen Erfolg bringen die verschiedenen Angebote? Ich teste seit ein paar Wochen verschiedene Werbesysteme und glaube, eine wichtige Erkenntnis gewonnen zu haben – die ich aber noch nicht verrate.

25. Oktober 2008

Lifestream.FM

Neulich Morgens wurde ich von meinem Postfach mit folgender Mail begrüßt:

Hallo (meinUsernameHier),

heute ist es soweit: dein Lifestream erscheint bei Robert Basic im Blog!
Jetzt ansehen? – einfach einen beliebigen Blogartikel anklicken, z.B. diesen:

(…)
Einen schönen Tag wünscht
das Lifestream-Team

Lifestream.FM ist ein Medien- und Service-Aggregator bei dem man seine Accounts verschiedener Web2.0-Anwednugnen verdichten lassen kann. So sehen eingeladene Freunde z.B. welche Lesezeichen oder Fotos bei flickr man gerade gespeichert hat. Man kann seine Twitter-Tweets und defnierte RSS-Abos anzeigen lassen und noch vieles mehr. Man selbst kann im Gegenzug die Aktivitäten der eigenen Freunde verfolgen.

Es hält sich ja – vor Allem in der New-Blogger-Generation – das Gerücht, dass eine Werbung bei A-Bloggern für einen unheimlichen Schub auf der eigenen Seite sorgt. Mein Lifestream also bei Robert Basic, der in den Rankings immer ganz weit oben ist. Also hielt ich den Atem an und schaute, was die prominente Einbindung für ein Ergebnis erzielte.

Google registrierte genau 7 Besucher von BasicThinking. Wow!

Google Analytics
Ein Burner ist was anderes. Obwohl ich in meinem lifestream.fm ausschließlich die RSS-Feeds meines Blogs eingebunden hatte und wirklich jeder Klick direkt zu mir führte.

Was aber guter Content auslösen kann, übersteigt die Leistung von Werbebannern neuerlicher Web2.0-Applikationen:

Google Analytics
An diesem Tag verlinkte Robert inhaltlich auf einen Eintrag bei mir. Die Resonanz an diesem und den folgenden Tagen war signifikant spürbar.

Inhalt siegt, könnte man anhand des gezeigten Vergleichs ableiten. Werbung kann zwar in ein Blog, aber nur zur Kostendeckung bzw. zum Bestreiten des Lebensunterhalts (wovon ich bei Newcomern aber nicht ausgehe). Wer sein Blog bekanntmachen möchte und sich inhaltlich weiterentwickeln möchte, braucht Inhalte, die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Ich finde, das dies die wichtigste Motivation beim Bloggen ist, den eigenen Stil zu entwickeln und sich nicht hinzusetzen und abzuwarten, dass die Werbebanner die Leser heranschaffen.
Habt ihr andere Erfahrungen? Wie seht ihr das?

Fuck offIch fass es nicht. Was gibt es nur für Spacken auf diesem Planeten? Da sind ja Speichellecker und Puderzuckerpuster angenehme Zeitgenossen, vergleicht man diese mit den Abmahngeiern der Nation.

Jetzt hat es mal wieder Blogger getroffen. Nachdem die Mehrheit gecheckt hat, keine Bilder ohne Rechte zu verwenden, wird das System angegriffen.
Das Upload-Magazin bietet, wie tausende andere Blogger seinen Lesern den Service, per Mail über Folgekommentare per Mail informiert zu werden. Das Plugin “Subscribe to comments” erfüllt(e) diesen Job (bis heute) ganz ordentlich. Nun hat aber ein Spacko das Magazin abgemahnt. Der Grund: Spam! Denn, trägt man anstelle seiner eigenen Mail-Adresse die eines Fremden bei der Anforderung von Benachrichtigungsmails ein, ist die Benachrichtigung Spam, wenn der Empfänger dies nicht ausdrücklich gewünscht hat – und damit unzulässig. Alles klar?

Man munkelt, der Abmahner hat sich selber mit dem Spam belästigt. Und so rüsten in diesen Minuten viele Blogger ihr System um, anstatt sich wirklich guten Beiträgen zu widmen. So I did.

Ich bin dem Rat von Pierre und Cindy gefolgt und habe CommentMailer eingesetzt. Der kleine aber feine Unterschied: er sendet eine Bestätigungsmail an den Mailempfänger. Erst nach deren Bestätigung und damit Autentifizierung des Empfängers erhält dieser die Benachrichtigungsmails. Das wird den ein oder anderen Leser und Kommentierer meines Blogs stören, aber ich habe keine Lust, mich von irgendwelchen Klugscheißern anpinkeln zu lassen. Sollte jemand Probleme bei der Einrichtung haben, kann er sich gerne hier melden.

Die Einbindung ist sehr einfach:

  1. Deaktiviere dein altes Plugin “Subscribe to comment”
  2. Lade CommentMailer herunter
  3. Entpacke die ZIP-Datei und packe sie in das Verzeichnis ../wp-content/plugins/
  4. öffne vom Server die Datei comments.php und füge unter dem Code
    <textarea name="comment" id="comment" rows="10" tabindex="4"></textarea>

    den Code
    <?php if( function_exists("setCommentMailer") ) setCommentMailer( $_GET ); ?>
    ein.
  5. wechsele in den Admin-Bereich deines Blogs und aktiviere das Plugin
  6. wechsele im Admin-Bereich zu den Kommentaren und lass im Menüpunkt CommentMailer eine Tabelle in der Datenbank erstellen
  7. wenn du jetzt noch Lust hast, übersetzte die Texte in der Datei cmailer.php

Wie spannend das Thema ist, zeigt der Auszug der Berichte, die sich heute mit diesem Thema beschäftigen: MacTV, Anwälte in Vulkane werfen, mlogger, mlogger,

Was für eine Zeitverschwendung.

Ob das Plugin bei mir richtig läuft, weiß ich noch nicht. Ich wäre sehr froh, wenn sich der eine oder andere zu einem Test hinreißen ließe.

(Fotonachweis: “Gunnhildur” by kiddikerr)

15. Oktober 2008

Das ist unser Beitrag zum heutigen Blog Action Day 2008.

Blog Action Day: Armut

Armut bezeichnet primär den Mangel an lebenswichtigen Gütern (beispielsweise Essen, Obdach, Kleidung)… (Quelle: Wikipedia)

Wie aus dem Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hervorgeht, sind 13 Prozent der Bürger in Deutschland arm. … Als arm gilt nach einer Definition der Europäischen Union, wer als Alleinlebender weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens verdient – das sind 781 Euro netto im Monat. (Quelle: dw)

Dieser Tage knallt uns das Thema aus aktuellem, finanzkrisenverursachtem Anlass verstärkt um die Ohren. Aber können wir in Deutschland wirklich von Armut sprechen, wenn Menschen in anderen Ländern verhungern? “Rund um den Globus leiden derzeit fast eine Milliarde Menschen an Hunger. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Hungernden weltweit von 848 auf 923 Millionen Menschen.” (Quelle: ORF). Man klagt auf hohem Niveau. Der Diskussion, ob man mit den staatlichen Subventionen tatsächlich leben kann, möchten wir hier nicht neuen Brennstoff verpassen.

Wir halten die Diskussion über Armut für obsolet, denn im Jahr 2007 gab es weltweit einen Geldbeutel, aus dem 1.339 Milliarden US-Dollar für Militärausgaben genommen worden sind.

Broker

Ich wollte nichts über die Finanzkrise schreiben, muss nun aber doch.
Bei der Sammlung “Brokers mit Händen vor ihrem Gesicht” kann man sich eine etwaig Vorstellung davon machen, was gerade in der Finanzwelt los ist. Großartig erschreckend.

Update: Und hier ist die Vorstufe o.g. Bilder zu sehen: “Sad Guys on Trading Floors“. Ich hoffe nicht, dass das nächste Kapitel lautet: “Dead Brokers in front of Stock Exchanges”.

(via Vincent Chow)

verlinkt

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