--> BlogBlog | HASENFARM
21. April 2009

ein-herz-fuer-blogs

Die deutschen Blogs sind krank. Zumindest könnte man das denken, schaut man sich die Entwicklung der Verlinkungsquote an. Immer weniger Beiträge werden von Blogs untereinander verlinkt, was zu einer massiven Verwirbelung der alt-gediegenen Bewertungsverfahren a la technorati führt.

Haben in der Vergangenheit die Blogs Wege zu neuen Blogs aufgezeigt in dem sie deren Inhalt zitierten, übernimmt diese Aufgabe zunehmend Twitter. Eine sehr interessante und aufschlussreiche Auswertung findet sich am Ende des Beitrags.

Kai Müller vom StyleSpion möchte das Linksterben der Blogs aufhalten und initiierte den heutigen Aktionstags “Ein Herz für Blogs”, an dem wir gerne teilnehmen. Die Aufgabe ist banal wie genial: Wir stellen unsere Top-Blogs vor und sorgen so für eine Menge neuer Verlinkungen. Und hier sind sie, unsere Perlen, ohne die wir keinen Tag auskommen:

Ich spare mir bewusst die Beschreibung der Inhalte, denn schließlich sollt ihr selbst rausbekommen, ob das Blog was für euch ist.

Bei der Aktionsplanung vom StyleSpion zeigte sich jedoch beeindruckend ein Symptom der Linkarmut. Rief er am 17.04. auf, die Aktion bekannt zu machen, verlinkten per 18.4., 12:00 Uhr laut rivva 19 Blogs auf die Aktion, 140 Kommentatoren bezogen direkt bei StyleSpion Stellung, aber sagenhafte 265 Twitter-Nachrichten sorgten für die notwendige Bekanntheit. Damit hat Kai eindruckvoll bewiesen, warum es unabdingbar ist, Twitter als Blogger im Auge zu behalten. Diese Notwendigkeit unterstreich auch der Popkulturjunkie in seiner Auswertung über den Rückgang der Verlinkung der Blogs: hier nachzulesen.

new

(C) by laffy4k

Ich verbrenne mein Blog, schnupfe den Code wie Koks
Ich erschlag mein Theme, lösch es vom Host
Ich jag meinen Server hoch, alles was ich hab lass ich los
mein altes Blog sieht aus wie´n labbriges Toast.

Brat mir nen Prachttheme,
HASENFARM kocht jetzt die feinste Seite
Bin das Update, HASENFARM-Blog die zweite.

Alles glänzt, so schön neu!
Wenn´s dir nicht gefällt, egal!

Hinweis für Eilige: Das GEWINNSPIEL ist am Ende des Artikels!

Seit 2005 beschäftigen wir uns mit dem digitalen Niederschreiben von allerlei Alltäglichem und Außergwöhnlichem. Zwischendurch haben wir das Blog optisch etwas aufgehübscht und uns gefragt, wo die Reise hin gehen soll. Kolumbus wusste wo er hin wollte, kam aber woanders an. Also haben wir unseren Kahn aufpoliert, neue Segel gehäkelt und das Ruder nachjustiert.
Wir laden dich ein, uns auf unserer Reise durch die unbekannten Gewässer des World Wide Wassers zu folgen. Mit dem Wechsel der grafischen Oberfläche gibt es auch einen Wechsel in dem Was und Wie wir schreiben.

Was gibt es Neues?
Die Seite hat jetzt eine Microblogging-Abteilung bekommen (ganz oben). Dort verschwinden all die Kurzkommentare, Link- und Video-Tipps. Alles, was in wenigen Worten – oder ohne Worte – beschrieben werden kann, hat ab sofort dort seinen Platz. Die dortige Twitter-Abteilung kann ganz bequem von dir abonniert werden.
Die neue Titelseitengestaltung wirkt übersichtlicher und komprimiert die Themen auf übersichtliche Art. Sie entfernt sich bewusst vom klassischen “Blog-Design”. Auf einen Blick kann der Besucher sehen, was in letzter Zeit thematisch besprochen wurde. Wir verabschieden uns bewusst von reiner Textverarbeitung und geben dem Bild mehr Bedeutung. Umgewöhnungsbedürftig, nachbearbeitungsnötig aber sexy.
Neu sind auch unsere wechselnden Themen-Specials auf der rechten Seite. Hier werden saisonal und aktuell Beiträge thematisch gefeaturet. Letzte Wortmeldungen, letzte Trackbacks und die Tag-Wolke haben wir in der Fußzeile untergebracht.

Das Themenspektrum?
Das wird das Spannendste an der Umstellung sein. Es wird Veränderungen geben. Wir werden uns, wie im Editorial versprochen, überwiegend mit erheiternden Themen beschäftigen. Nicht dass wir die Augen vor Problemen verschließen und die Konflikt meiden wollen, aber es kommt auf die Art an, sich damit auseinander zu setzen. Möglich, dass Neues hinzukommt und Altes entfällt. Sei gespannt!

Ohne dich sind wir allein!
Wenn du schon mal da und neugierig auf das Kommende bist, dann bleib auf dem Laufenden und abonniere unseren RSS-Feed (hier klicken) oder lass dich von uns per Twitter-News (hier klicken) auf dem Laufenden halten.

GEWINNE, GEWINNE, GEWINNE!
Verpass´ auch auf keinen Fall eine Gelegenheit, an unserer vorgezogenen Osterverlosung teilzunehmen: Unter allen, die vom 1.3. bis zum Ostersonntag einen sinnvollen Kommentar oder Trackback auf einen der HASENFARM-Artikel abgeben, verlosen wir unser persönliches Gadget-#1, das goldene Piep-Ei! (mehr Kommentare erhöhen die Gewinnchance).

Wir sind gespannt auf das was kommen wird, wir sind gespannt auf dich und deine Meinung!

Blogs sind tot. Ok, vielleicht noch nicht ganz – aber fast. Denn seit Microblogging via Twitter und Co. fehlt dem populären Medium die Schnelligkeit, die noch vor kurzer Zeit den Reiz des Bloggens ausgemacht hat.

So titelt Admartinator auf seiner “formely-know-as-blog”-Webseite. Liegen die Blogs auf dem Sterbebett? Halten Twitter & Co. die Giftspritze in der Hand?

Haben wir noch vor wenigen Monaten gegrölt, als uns jemand mit statischen HTML-Konstrukten um die Ecke kam, wird man heute belächelt, wenn man seine Kommunikationsfähigkeiten noch nicht auf die 140 Zeichen von Twitter subtrahiert hat. Noch nicht einmal abgeebbt sind die Beschimpfungen der Journaille, Blogs sind die Klowände des Internets und schon erklären wir Blogs für tot?

Wirft man aber einen genauen Blick auf das, was bei den Microbloggingdiensten inhaltlich abgeht, wird man feststellen, dass ein Microbloggingdienst ohne Blogs nicht mal Micro wäre. Das “Micro” bezieht sich zumeist auf die Menge der übertragenen Informationen. Kurze Informationsfragmente werden mehr oder minder zusammenhanglos veröffentlicht. Mag das bei Zustandsberichten auf Twitter und identi.ca (“Fieser Nieselregen. Immer wieder gern.”), Linkstipps bei Del.icio.us und Plattentipps auf Blip.fm und Last.fm funktionieren, lahmt das Geflügel an anderer Stelle.

Die Revolution, die die Blogs angeblich in die Netzwelt gebracht haben, war das dezentrale und individuelle Bearbeiten und Recherchieren von Themen, die individuelle Meinungsäußerung, die demokratisch offene Diskussion. Die Klowandbeschmierer setzten die klassischen Redaktionen unter Druck, ihre Beiträge zu öffnen und kommentierbar zu machen. Webinhalte waren stets monodirektional. Der Kunde durfte konsumieren und seine Klappe halten. Erst Blogs haben die bidirektionale Kommunikation ermöglicht.

Wie bei allem was neu ist, bedarf es einer Zeit von Selbstfindung und Evolution. Neunzig Prozent der Blogs spielen innerhalb der Netzwelt angeblich eine zu vernachlässigende Rolle. Dennoch hat sich die Spezies Mensch auch aus einer Ursuppe mit abermillionen Einzellern entwickelt. Ebene jene Blogursuppe brachte das hervor, was den Platzhirschen das Fürchten lehrte: ausführliche Themenabhandlungen, kritische Standpunktbeleuchtung, geekige Gadgetsammlungen und vieles mehr – von Personen jenseits des Mainstream-Bizz. Was einst Redaktionen als Monopolisten erschufen, liefert heute der Blogger. Und der soll jetzt zum Microblogger werden?

Beim Blick auf die Microbloggingdienste Twitter und identi.ca begegnet man sehr häuft den niedlich verstümmelten Links a la http://tinyurl.com/ag54bzt. Wo landet man, wenn man auf diesen Link klickt? Auf einem Weblog, meistens zumindest.
Welchen Gehalt hätte nun so ein Microbloggingdienst, würde man nicht mehr auf opulenten Texten, verknüpften Playlisten oder Fotoblogs landen?

Microblogging ergänzt die digitale Welt, das Web2.1. Es gibt Statements, die keiner vielen Worte bedürfen, es gibt Nachrichten, die schnell um die Welt müssen und manchmal sagt ein Bild mehr als tausend Worte. Es wird die Kunst sein, Blogs und Microblogs miteinander zu verknüpfen. Aber wir sollten nicht auf die Idee kommen, Blogs zu Grabe zu tragen, da wir damit den digitalen Fortschritt den Ast absägen, auf dem er wächst.

Stefan Winterbauer veröffentlichte vor Kurzem einen Beitrag mit dem Titel “Zehn Dinge, die an Twitter nerven“. Nun lässt sich über Vieles vortrefflich lästern und kritisieren – ein Umstand der auch erlaubt ist – aber schwieriger wird es, die guten Seiten hervorzukehren. Und so habe ich mich an Stefan´s Aussagen entlang gehangelt und versucht, diese unter positivem Aspekt zu beleuchten. Durchaus kein leichtes Unterfangen und auch nicht immer ganz ernst gemeint. Und es sind auch nur 8 Dinge geworden.

1. Der „Guten Morgen – gute Nacht“-Tweet
Während ich in in der prähistorischen Zeit vor Twitter oft zu später Stunde vor dem Rechner sitzend dachte, ob mit mir alles in Ordnung ist, geben mir die schriftlich dokumentierten Schlaf-/Aufsteh-Bekundung anderer Twitter-Nutzer die Sicherheit, dass es da draußen genug Verrückte gibt und ich mir über mich keine Sorgen machen muss. Zudem ermöglichen mir die launischen “Morsche”-Bekundung gezielt zu erkennen, welchen User ich nicht mit meiner morgendlichen Euphorie belästigen sollte. Mein Vorschlag zur Verbesserung der emotionalen Transparenz: Einführung des Hashtags “#sleep”. Damit kann dann allmorgendlich erkannt werden, wer wie lange geschlafen hat. Auch Arbeitgeber dürften sehr an der Dauer der regenerativen Phase interessiert sein. Erkennt man daran doch sehr einfach, wie fit der Mitarbeiter ist, dem man das Geld in den Rachen wirft.

2. Die PR-Tröte
Twitter entfaltet für Blogger ungeahnte Möglichkeiten, da man durchweg sein großes Mitteilungsbedürfnis befriedigen kann. Jedoch hat kein normaler Mensch Zeit, die täglich 50 coolen, crazy Links ordentlich als Posting zu verpacken. Manch Blogger schreibt als Beitrag seine Linktipps stumpf untereinander. Spätestens nach dem dritten Link liest eh keiner mehr weiter und doof sieht das Posting dann auch noch aus. Also kann man Twitter wunderbar nutzen, seine Linktipps über den Tag verteilt unter die Massen zu schleudern. Wenn man sich als Blogger einen Zweitaccount anschafft, der auf die eigenen Postings und die Links verweist, dann kann dem Nutzer durchaus ein nicht unerheblicher Mehrwert geboten werden. All jenen, die auf einem Account Hardcore-Linkloving und persönliche Nachrichten verbreiten, denen sei gesagt, dass es bei Twitter noch eine super Funktion gibt, die sich “unfollowen” nennt.

3. Der Dauer-Tweeter
Welch hervorragende Möglichkeit bietet sich der observierenden Zunft, wenn man bequem jeden steigen-gelassenen Pups des Objekts der Überwachung bequem per Twitter empfangen kann. Nicht zu unterschätzen ist der dadurch entstandene volkswirtschaftliche Nutzen, denn das sonst für Spionageexperten aufgewendetes Geld kann jetzt in die Verstaatlichung der deutschen Großbanken investiert werden. Und so trägt der mitteilungsbedürftige Sekundenspinner zur Abkehr von der freien Marktwirtschaft bei.
Für solche Leute nutze ich gerne die Funktion, die sich “unfollowen” nennt.

4. Show-Twittern auf Englisch
Oh, I don´t have anything gegen two people wich are twittern in english obwohl they are german. They can do it whenever they want. Aber they don´t have to denken, that I´m following ihrem Gespräch. For that people TweetDeck offers me the group-function. Jeder english-speaking Twitterer landet in this group or wird geunfollowed.

5. Der Ego-Twitterer
Ja, lasst mich teilhaben an eurem Erfolg, eurer Geilheit. Nichts ist motivierender für mich, als Zitate wie diese zu lesen: „Wow, wir sind im Pitch!“, „Auftrag für ein großes Medienunternehmen an Land gezogen.“. Ich sitze dann immer vorm Rechner und denke mir, was es doch für sensationelle Flachpfeifen gibt, die nix mehr merken. Ich erfreue mich an meiner Bodenständigkeit und Unüberheblichkeit. Danke für diese Motivation! Schakka!

6. Der Follower-Grüßaugust
Wenn mir ein Tweet a la „Ich begrüße meinen 300. Follower, vielen Dank!“ vor die Flinte kommt, dann sitze ich mit einem breiten Lachen da und klicke direkt auf den Reply-Button. So kann ich mich direkt bedanken, auch wenn ich nicht gemeint war. Lustig ist es allemal. Und zum Glück haben all jene, die sich persönlich bei jedem Follower bedanken, selten eine so hohe Relevanz und Followerzahl, dass sie mich damit belästigen. Ich unterstelle mal, dass sich die Followerzahl reziprok der Grußhäufigkeit verhält.

7. Twitter-Spielchen
Das ganze Leben ist ein Quiz und auch Twitter hat seinen Platz darin gefunden. Als Kind hat man Telefonstreiche gemacht, später mit Böller Briefkästen gesprengt und heute veranstaltet man dämliche Spiele auf Twitter. Es gehört zu einem so jungen Medium dazu, wie die Beule zur Pest. Das Schöne dabei ist, es können sich andere zum Heinz machen und man selber greift egoistisch die gewonnenen Erfolgsfaktoren ab. Oder man macht sich selbst zum Klaus und ist vorne mit dabei. It´s up to you!

8. Der Polit-Trittbrett-Twitterer
Twitter hat sie alle erniedrigt. All die Obamas, McCains und Schäfer-Gümbels dieser Welt. Wer im Herrgott´s Namen hätte vor 3 Jahren geglaubt, dass der mächtigste Mann der Welt (nein, nicht Schäfer-Gümbel) in 140 Zeichen zu seinen Gefolgsleuten spricht? Und wer hätte gedacht, dass diese Leute intellektuell so weit unten sind, dass sie sich das antun würden?

Man kann über Twitter denken was man will, aber es hat sich wider Erwarten zu einem Medium entwickelt, welches auf dem Zettel stehen sollte. Ob und wie lange der Hype um Twitter hält, ist unklar. Klar ist jedoch, dass solche Dienste das Verhalten der Nutzer und die Struktur des Netzes, ja sogar die sozialen Strukturen verändern.
Übrigens, mich kann man auch followen:

Tweets: https://www.twitter.com/hasenfarm
Linklove: https://www.twitter.com/hasenfarm_news

Blogcharts

Es ist eine existenzielle Leidenschaft der Menschen, sich mit anderen zu messen. Schon in der Kindheit wurde der Komperativ antrainiert. Schneller, höher, weiter waren die Kriterien, um beim Quartett zu gewinnen. Später, in der Pubertät, ging es unter der Dusche weiter. Wessen ist länger? Zeitgleich hangelte man sich durch die Top50 der deutschen und internationalen Musik-Charts. Wer oben stand, war top, wer unten stand, war flop. Die Charts reflektierten dabei nicht nur, sie schufen auch den Mainstream. Wer sich damit brüstete, die neue Platte eines Künstlers jenseits der Plätze 50-100 sein Eigen nennen zu können, war schneller unten durch, als er “Hit” sagen konnte. Und so wundert es (oder auch nicht), dass sich die aufgeschlossenen Blogger ebenfalls zu Charts hingezogen fühlen.

Dem deutschen Blogger stehen eine Hand voll Chartbuilder zur Verfügung, die der Aussenwelt zeigen, wie top oder flop (s)ein Blog ist. Neben den deutschen Blogcharts, die das Ranking anhand der Blogreactions aus Technorati ermitteln, orientiert sich Blogoscoop an den Zugriffszahlen. Seit Kurzem gibt es jetzt auch noch die Lesercharts, welches sich die Feedburner-Abonnenten als Kriterium für die Bedeutung eines Blogs ausgesucht hat.Damit hätte jeder der üblichen Verdächtigen sein eigenes Ranking.

Schöne Statistiken allesamt. Aber was soll das? Seit wann sind Blogger so “old-school”? Schaut man sich einmal das typische Nutzerverhalten der Massen an, dann scrollt niemand jenseits der Top 100. Die deutschen Bloggercharts ignorieren sogar auf die Schreiber jenseits der Hundert. Was zur Folge hat, dass der, der top ist top bleibt und der, der sich die Finger im unteren Drittel wundtippt, flop bleibt. Zwar geht Blogoscoop einen Schritt weiter und zeigt thematisch oder geografisch benachbarte Blogs, aber dennoch scheint das Ranking in dieser Form ungeeignet oder zumindest benachteiligend. Kaum ein ambitionierter Blogger beschäftigt sich mit den Beiträgen der “niederen Ränge”. Wer oder was sagt uns, dass das strategisch sinnvoll ist?

Zwar sind die Zugriffszahlen, Technorati-Reactions oder RSS-Abonnenten nur Resultate mühevoller Arbeit und stellen entsprechende Anerkennung des eigenen Schreibens dar, aber sie verhindern auch, dass interessante Nischen-Beiträge im Nirvana verschwinden. Die Diskussion, die deutsche Blogosphäre sein nicht innovativ genug, wird mit zunehmendem Chart-Getue durchaus angeheizt und mit Argumenten befüllt. Wer immer auf dem neuesten Stand sein möchte, hat mindestens die Top20 per RSS abonniert und kann somit täglich zwanzigfach die selbe Nachricht lesen. Es stand einmal geschrieben, dass man mindestens die rivva-Aggregation abonniert haben sollte, um zu wissen, was abgeht. Das klingt wie RTL2.0.

Vielleicht gibt es da draußen mal einen Programmierer, der die geschrieben Beiträge nach Individualität und Einzigartigkeit bewertet. Beiträge, die im “Mainstream” auftauchen, werden niedriger bewertet. Es ist zu unterstellen, dass sich die Vielfältigkeit der Beiträge signifikant erhöht und eine nicht zu unterschätzende Themendynamik einsetzt, die wir heute vielerorts vermissen.

Was hältst Du von dieser gewagten Theorie?

Blogparade-Teaser

Da ist es nun, das neue Jahr. Viele gute Vorsätze wurden und werden ausgesprochen, über manche ist man froh, sie nur gesagt und nicht aufgeschrieben zu haben. Viel Mut und vor Allem Kreativität haben die Teilnehmer unserer als Weihnachtsgewinnspiel getarnten Blogparade bewiesen. Es galt den eigenen Vorsatz für 2009 in Form eines Polaroids einzureichen. Erwartungsgemäß, wie bei komplexeren Aufgaben üblich, konzentrierten sich die Teilnehmer auf ein überschaubares Maß. Von den knapp 500 Seitenaufrufen setzten nur 11 Besucher ihre Vorsätze um – dies jedoch in grafisch anspruchs- und liebevoller Weise um. Qualität schlägt Quantität.

Herausgekommen ist eine “Wäscheleine” mit guten Vorsätzen. Da die Leine deutlich zu lang ist, um hier in diesem Blog angezeigt zu werden, habe ich sie hier aufgehängt (es öffnet sich ein neues Fenster).

Die Sammlung von Polaroids wurde möglich gemacht durch den selbstlosen Einsatz von: Alexander Langer, Annik Rubens, Das-Startup, Bigod, daRONNs ostBLOGG, zwotens, Vizekönigin, Stefan Schmatz, Westaflex, Ivonne (per Mail) und Volker (per Mail). Vielen Dank Euch allen!

Nun fehlt nur noch die Bekanntgabe der Gewinner der Preise. In nichtöffentlicher Ziehung hat die Losfee die Gewinner gezogen.
Ladies & Gentleman, auf einem sehr guten 2. Platz beschenken wir Alexander mit dem PC-Spiel “James Bond”. Der Hauptgewinn, ein Paar Kopfhörer der Fa. SHURE geht an Volker. Herzlichen Glückwunsch!

75%How Addicted to Blogging Are You?

Created by OnePlusYou

Bereits an dieser Stelle gab es einen Test, wie Apple-süchtig man ist. Nun gibt es diesen Test auch für die schreibende Zunft, sprich: uns Blogger. Wirklich überrascht hat mich mein Testresultat nicht.

Wie bloggerish bist du? Mache den Test und poste dein Resultat in deinem Blog (und verlinke den Artikel hierher) oder poste dein Testergebnis in den Kommentaren. Ich bin gespannt auf die Resultate.

…und in einem Jahr werden wir sehen, wie sich die “Krankheit” verändert hat ;-)

16. Dezember 2008

Google Reader

Zwei Wochen außer Landes und der Feedreader quillt über. Im vergangenen Jahr konnte ich die 1000+ Artikel ja noch irgendwie bewältigen, aber in diesem Jahr komme ich gegen den Output einfach nicht mehr an. Bei den Postingquantitäten von Herren Basic und Walter, die sich jenseits der 200 bewegten, wir mir schwindelig. Aber auch sonst scheint das Schreibinteresse unter den Bloggern extrem hoch zu sein. Selbst Blogger der zweiten Reihe bestachen mit Postings jenseits der 50er-Grenze.

Da meine Zeit leider beschränkt ist, ich durch Weihnachtsgeschenkeausdenken und Zurück-in-das-Arbeitsleben-finden reichlich eingespannt bin, geschah, was geschehen musste: ich habe alle Artikel als gelesen markiert. Meine lieben abonnierten Blogger, es tut mir von Herzen Leid. Aber ich bin mir sicher, während ich dieses Posting schreibe, blinken in meinem Reader schon wieder neue Geschichten von Euch auf und das Spiel kann weitergehen.

Update: siehe da – Telagonsichelputzer war der erste neue Beitragsverfasser.

15. Dezember 2008

shure se110

In 10 Tagen ist es soweit. Wir werden zufrieden, kugelrund gefuttert unter dem getöteten Tannenbaum sitzen und mit Mutti und Vati Weihnachtslieder zwitschern. Wenn wir Glück haben, halten wir Geschenke in Händen, mit denen wir mehr anfangen können, als sie am nächsten Werktag umzutauschen.
Wir Hasenfarmer haben schon vor ein paar Wochen bekanntgegeben, dass wir Dich beschenken. Neben den Profi-Kopfhörern der Firma SHURE legen wir auch noch ein PC-Spiel zum neuen James Bond-Kinofilm auf den Gabentisch.

Nun gibt es nur noch eine kleine Aufgabe zu erfüllen und mit Fortunas Gnade liegt ein Päckchen von uns unter deinem Baum:

Hier steht, wie du an die heiße Ware kommst.

Und weil Weihnachten ist, wünschen wir uns, dass die Blogger und Bloggerinnen, die schon bei unserer Wordle-Parade ganz hervorragende Arbeit geleistet haben, mitmachen. Und das sind:

freeQnet, Bastie.Silke, Andreas Rodler, 9mal6, Gedankendeponie, presently, alpha666.de, Westaflex, Blogaddict, Das blonde Alien, funkygog Blog, -= DAiLY FRAGGLE =-, 110th Street, 49 Suns, maxfriedrich.de, kunze-web.de, Songtext-Lyrics.net, Mendener.Net, Pegasus’ Traum, Captain-obvious, nerdTainment, Stephan A. aus B., Candy College, eisitu, Dentaku, acidlevel, Rebellenidyll, Mikas kleine Welt, Das DanyWeb, Elke Zedlitz, Hertleins Kolumnen, Guitar-Blog, A Blog about nothing, Willipedia.net, emblog (m-project), Hyde and Seek, Tinkerbell’s Weblog, bloghouse.org, Spontis, iGuts, UPLOAD – Magazin für digitales Publizieren, pistenstuermer.de, Payamo.de, vizekönigin

Du liebst Musik. Was liegt da näher, als Dich mit einem supa-dupa-Kopfhörer der Edelschmiede SHURE zu beglücken. Also, hau´ in die Tasten!

11. Dezember 2008

Chitime-Wichteln

Die Chikatze veranstaltete ein sog. Blog-Wichteln. Nicht dass ich eine Ahnung hatte, was Wichteln per se ist, habe ich mich einfach mal interessiert gezeigt und mich angemeldet. Mit mir haben das auch weitere 94 Blogger gemacht. Aufgabe: Schicke deinem dir zugewiesenem Wichtel ein Geschenk zum Nikolaus. Jetzt ist Nikolaus vorbei und ich habe mein Geschenk heute abgeholt und bin fast vom Stuhl gefallen.
Pherreyh war mein Wichtel und hat sich ganz groß ins Zeug gelegt. Neben Bastians Sick´s Bilderbuch der Deutschen Sprache fand ich Weihnachtsbaumschmuck und Heinrich-Haeberlein-Lebkuchen. Wow. Vielen Dank!!! Da muss ich mich mit meiner Wettkampfente mal ganz hinten anstellen.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich Blogger im Offline so viel Mühe machen, andere zu überraschen. Respekt!

zuletzt inspiriert

verlinkt

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Bloggeramt.de frisch gebloggt Das Blog Verzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop blogtotal