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Die Rede ist von der olympischen Fackel. Es gab heute kaum ein anderes Thema, als das An- und Ausgehen der Flamme im tibetanischen Protest. Zuerst sympathisierten die Pariser, dann machen auch noch die Amerikaner Stunk. Also ab mit dem Feuer in Sicherheitsverwahrung.

Irritiert darf man über die Reaktionen von seiten des IOC sein. Da wird zuerst über Zwischenfälle geredet, die eigentlich Meinungsbekundungen zur Situation in China sind. Und dann beginnt man noch das Nachdenken über den zukünftigen Wegfalls des Fackellaufs.

Man kann zu China und der dortigen Politik stehen wie man will, aber derartige Überlegungen entbehren jeglichem Gefühl für Realität. Olympia ist ein Publikumsmagnet wie kaum ein anderer. Die Welt blickt auf den Ausrichter. Dass die chinesische Führung keine Ahnung von “richtigem” Timing zur Lösung des nationalen Konflikts hat, ist unbestritten. Und dass berechtigter Weise die Veranstaltungen der Olympiade zu Meinungsäußerungen genutzt werden, ist eine logische Schlußfolgerung. Anhand dieser Ursache/Wirkung-Kausalität allen folgenden Austragungsnationen das Privileg des Fackellaufs ab erkennen zu wollen, macht mir Angst, denn in diesem Schritt zeigt sich indirekt die Macht, die China auf die westliche Welt hat. Und dass Demonstrationen als “Zwischenfälle” bezeichnet werden, stellt die, die das so interpretieren, auf die selbe Stufe wie die chinesische Regierung.

5 Jahre Irak-Krieg
4.000 tote Soldaten
40.000 schwerverletzte Soldaten
90.000 tote Iraker
500 Milliarden US-Dollar Investition bis heute

Und das alles basiert auf einem Haufen von Lügen.

(gefunden bei Moby und Wikipedia)


YouTubedirektAntiHomosexualitätslink

Was um Himmels Willen ist nur in Amerika los? Dass sich der Mensch wegen Geld, Gold und Religion gegenseitig den Schädel einschlägt und der Amerikaner den Retter der Welt spielt, daran haben wir uns inzwischen gewöhnen müssen. Aber dass eine Abgeordnete der Republikaner in Oklahoma eine Rede im Stil von A. Hitler (ja, ich halte diesen Vergleich für zulässig!) hält, dürfte sogar George W. Bush die Sprache verschlagen haben. Die Rednerin ist Sally Kern und inzwischen soll sie untergetaucht sein. Was ich ihr aus reinem Überlebensdrang nicht verübeln kann, wenn man sich einige ihrer Thesen anhört:

Homosexuelle infiltrieren dieses Land.

Homosexuelle sind häufiger krank, ihre Lebenserwartung ist kürzer und sie neigen häufiger zu Selbstmord.

Dieser Lebensstil ist nicht gut für diese Nation.

Keine Gesellschaft, die Homosexualität anerkannt hat, bestand danach nicht länger als ein paar Jahrzehnte.

Ich glaube ehrlich, dies ist die größte Bedrohung der unsere Nation ausgesetzt ist, sogar noch mehr als der durch Terrorismus und dem Islam.

Falls das Wahlkampf sein soll, wüsste ich gerne, wieviel Millionen Dollar ihr die Demokraten dafür gegeben haben (<- das war ein Scherz!)
Frau Kern dacht übrigens, es hören ihr nur 50 Personen zu.

(Quelle: Osocio.org)

Die EU-Kommission will seit Sommer, wie bereits im Flugverkehr mit den USA, Daten von allen Flugpassagieren nach oder von Europa sammeln und bis zu 13 Jahre lang speichern.

(Quelle: netzpolitik.org)

Trotz massiver Proteste seitens Datenschutzbeauftragten im Vorfeld, kommt es an diesem Freitag durch den Bundesrat zu einer Abstimmung, ob die Bundesregierung diesem Plan im EU-Ministerrat zustimmen darf.

Da das Verfahren sich nicht auf den gemeinsamen Binnenmarkt bezieht, müssen hier alle EU-Staaten einstimmig dafür sein. Die Niederlande, Österreich, Schweden und Ungarn haben sich schon im Vorfeld skeptisch bis offen ablehnend zu dem Vorhaben geäußert. Die Bundesregierung ist dafür, ist aber hier an Vorgaben von Bundesrat und Bundetag gebunden. Der AK Vorratsdatenspeicherung ruft daher dazu auf, vor Freitag Briefe und Faxe an die Ministerpräsidenten der Bundesländer zu schicken, die sie auffordern, im Bundesrat gegen dieses Überwachungsvorhaben zu stimmen. Alle Faxnummern sowie Musterbriefe gibt es im AK-Wiki.

(Quelle: netzpolitik.org)

Heute war das Fax von  Ole von Beust (CDU), Präsident des Senates und Erster Bürgermeister Hamburgs, permanent nicht erreichbar.

Pointe zum Schluß: Gegen das von den USA geforderte Protokollieren der Bewegungsdaten von Flugpassagieren, protestiert die EU-Kommission.

23. Januar 2008

Was weiß der US-Präsidentschaftskandidat McCain, was wir nicht wissen? In einem Video auf DailyWebb.com berichtet er von einem Treffen mit dem deutschen Präsident Putin.
Liebe Amerikaner,  diesen Mann solltet ihr nicht wählen!

14. Januar 2008

Hummer_HX
Während die Einen darüber diskutieren ob der neue Hummer unter dem Einfluß von Halo entstanden ist, kleben wir uns hierzulande rote, gelbe oder grüne Pappkreise ins Auto, für die wir bis zu 20 EUR ausgeben. Damit wir durch unsere Städt fahren dürfen und jeder weiß, wieviel Feinstaub Der Hummer verbraucht übrigens 30 Liter auf 100 Kilometern und stößt bis zu 470 g CO2 pro Kilometer aus. Umweltschutz dies- und jenseits des Atlantik.

Quelle: Engadget

SpOn meldet und ich lasse mich zu pro-amerikanischen Jubel hinreißen. Keine Wahlcomputer in Kalifornien. Danke Frau Bowen.


Jayceon Terrell Taylor kam straight out of Compton um Hamburg im lauen Herbst mit dem Westcoast-Sound zur rocken. Die Schlange vor dem Grünspan führte trotz freundlicher und schneller Tür zu einer Startverzögerung von 1:30 Stunden. Zum Glück verkürzte sich dadurch das digital-verursachte Vorspiel mit den Hip-Hop-Hits auf ein erträgliches Maß. Anfangs noch voll bekleidet (Mütze, Maske, mehrere Shirts) begann Game den Auftritt etwas verkrampft. Das Publikum nahm das aber nicht persönlich und feierte von der ersten Sekunde euphorisch jede Geste und jeden Rhyme. Mit der Zeit reduzierte er seine Sachen in Richtung Publikum, welches es ihm mit lockeren Hüften und bouncenden Armen dankte. Die Sektduschen, die Game den ersten Reihen zuteilte, brachte die Crowd vollkommen zum Abgehen. Eine gute Mischung als alten Songs, Respektbekundungen an Verstorbene und Tracks vom neuen Album ließ auch die Musikbeobachter der letzten Reihen mitwippen. Ob sein zwischenzeitlicher Sektkonsum dazu führte, dass er zum Abschluß das Publikum auf die Bühne holte und seiner Security Arbeit bescherte, weiß ich nicht. Fest steht nur, dass jedermann nach dem Abgang dachte: 60 Minuten und das war´s? Amerika-un-like kam er nach einigen Minuten zurück auf die Bühne, nachdem einige Gäste das Haus schon verlassen hatten. Die Verbliebenen gingen noch mal völlig irre und die Ladies, die die Ehre hatten, ihm bei seinem letzten Lied auf der Bühne zu begleiten, haben dank seines inzwischen vollends entblößten Oberkörpers, ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk erhalten (sag ich mal so). In Summe dauerte Game´s Auftritt gut 1:30 Stunden, enthielt ein großes Maß an Coolness und Gangsta-Tum aber auch Super-Musik.

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