Dogs of Asia



Kulinarisch bewegen wir uns in den letzten Tagen unserer Reise auf einer Gradwanderung zwischen indonesischer und westlicher Küche. Leider gelingt dieser Gang nicht jeder Köchin gut, so dass jede Mahlzeit ein Stückchen Überraschung darstellt.

Zurück in Indonesien. Nach 4 Monaten fühlte es sich merkwürdig und doch vertraut an, durch die Straßen zu laufen und eine bekannte Fremdsprache zu hören und den Blick in vertraute Speisekarten zu werfen.

Nach elf Monaten Reisen ist jetzt, kurz vor der Heimkehr, Zeit für Urlaub. Dazu haben wir uns einen ruhigen Strandstreifen weit entfernt von jeglicher massentouristischen Belagerung an der Ostküste Balis ausgesucht. Bei derzeit 36°C Luft- und knapp 30°C Wassertemperatur machen wir – entgegen der letzten 11 Monate – nichts.


„Geht mal was indisches Essen“ – mit diesem Auftrag hat uns Christoph seine Einladung übermittelt. Auch wenn wir jetzt nicht gerade in Indien sind, können wir seinem Wunsch nachkommen. Aber wir hatten beim Essen eine Träne im Knopfloch.


Wow! Das war jetzt unser knapper Monat Japan und wir sind urlaubsreif. Es kam uns vor, als habe uns jemand bei der Einreise eine Pille mit einem Extacy-LSD-Cocktail direkt in die Blutbahn gepflanzt. Die 4 Wochen fühlen sich wie eine Woche an, die Zeit ist an uns vorbeigerast, wie in keinem anderen Land unserer Reise. Haben wir uns ständig darüber gewundert, warum die Japaner in der U-Bahn beim Spielen mit ihren Handys einnicken, haben wir die Folgen der „Droge Japan“ schnell zu spüren bekommen: permanente Reizüberflutung und Dauer-Müdigkeit. Unser Gehirn blubberte stets am Ende eines jeden Tages.
Zu einer Japanreise gehört sicher auch ein Abstecher zum Nationalvulkan, dem Mt. Fuji. Es vergeht kein Tag, an dem man nicht mindesten ein Dutzend Illustrationen und Fotos vom Berg sieht. Also machten wir uns auf, dem im Vorherbst recht scheuen Kollegen einen Besuch abzustatten.
Das Ergebnis unseres Besuchs lässt sich anhand von 2 Fotos eindrucksvoll darstellen:

Als wir hungrig durch die Straßen Shinjukus streiften, hörten wir neben dem Blinkern, Klackern, Fiepsen, Piepsen, Schreien und Lärmen der Automaten, Reklamen, Menschen, und Autos plötzlich das Klappern von Küchengeräten und Geschirr, durchaus sonderbar vertraut klingende Geräusche. Nur wo kamen diese her? Aus unserem zukünftigen Lieblings-Udon-Laden Tokios.