Als ich im lauen Schatten einer Palme an der Westküste Lomboks saß, kam mir eine Idee, die ich gerne auf meinem Facebookprofil umsetzen möchte. In Ermangelung spezifischer und allgemeiner Kenntnisse beim Erstellen von Facebook-Applikationen, bin ich auf Unterstützung bei der Umsetzung angewiesen.

Die Idee klingt einfach: die App soll in Form einer Grafik und eines Links in der Seitenleiste des Nutzers erscheinen.

Ich nehme an, es gibt clevere Leute, die auf Anhieb wissen, ob die Umsetzung rechtlich und technisch möglich ist und – was ich hoffe – mir bei der Umsetzung behilflich sind.

Ich würde mich über eine Unterstützung sehr freuen!

So erreichst du mich: wir (at) hasen-farm (punkt) de
– oder –
per Kontaktformular im Blog.

30. Mai 2010

In den letzten Wochen, als wir uns abseits des Touristenstroms in Indonesien aufhielten, kamen wir mit vielen Reisenden ins Gespräch, die lange unterwegs sind und viele Länder erlebt haben. Wir waren überrascht über die Vielfältigkeit ihrer Reisrouten und die Einheitlichkeit in ihrer Aussage, bloß nicht nach Bali zu fahren. Alle verließen die Insel deutlich schneller, als sie ursprünglich geplant hatten.

30. Mai 2010

Nie im Leben hätten wir geglaubt, dass uns die Griechen unser Abenteuer so dermaßen vermasseln können. Zugegeben, ich hätte nach dem Genuss einiger Gläser Ouzo meine Finanzlage auch nicht mehr unter Kontrolle, aber was bitteschön ist da bei den Kontrollorganen der EU schief gelaufen, dass die nicht mitbekommen, dass sich ein ganzer Staat gegen die Wand fährt?
Hat man denn aus dem finanziellen Desaster der Vollpfosten von Lehmann Brothers & Co. nichts dazugelernt?

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Als uns gegen 3:30 Uhr der Wecker aus dem Schlaf riss, war wenige Kilometer von uns entfernt, bereits eine Gruppe Männer dabei, den 2148 Meter hohen Ijen zu besteigen. Zwischen 2 und 4 Uhr machen sich die Schwefelarbeiter auf den Weg zu ihrer Arbeitsstelle.

kartoffel_haus

Im kleinen Örtchen Cemoro Lawan, in unmittelbarer Nähe zum rauchenden Vulkan Bromo, erhielten wir den heißen Tipp, ein kleines Lokal aufzusuchen. Zwar muss man die Köchin suchen, aber dafür gibt´s dort gebratene Kartoffelstückchen mit Spiegelei und super-leckerem Tee.

Oft haben wir in den letzten Monaten Einheimische getroffen, die über die Witterungsverhältnisse in Deutschland bestens bescheid wussten. Beim Thema Kälte hat der äuqatoriale Asiate nicht viel mitzureden – dachten wir. Oft belächelten wir die Bekenntnisse, dass man die Regenzeit als „kalte“ Jahreszeit bezeichnet und bei Regen anfängt, zu frieren. Schwer vorzustellen, zeigte unser Reisthermometer in den vergangenen Monaten meist 30°C an – Tag und Nacht – und auch bei Regen!

bromo
Gunung Bromo, Gunung Barok, Gunung Semeru

Was tut man nicht alles, um tolle Fotos für Euch zu bekommen. Morgens um 3 Uhr klingelte unser Wecker und riss uns aus dem Schlaf. Nun sei gesagt, dass wir es gewohnt sind, normalerweise knapp 6 Stunden später aufzustehen. Aber wir hatten Besonderes vor.

kuerbissuppe

Wenn in Deutschland die Blätter von den Bäumen fallen, dann beginnen einige Menschen damit, Kürbissen böse Fratzen zu schnitzen. Andere sind da optisch weniger einfallsreich, dafür kulinarisch ganz weit vorne.
In Indonesien scheint man in Ermangelung eines meteorologischen Herbstes ganzjährig Kürbisse ernten und verarbeiten zu können. So stand eben jene in Deutschland von uns so gerne konsumierte Kürbissuppe auf der Speisekarte. Damit war klar, was wir bestellten.

23. Mai 2010

Zeitgleich mit dem Abschluß unserer Erkundungstouren in Tana Toraja trafen wir mit einem deutschen Pärchen zusammen, die, gerade angekommen, eine geeignete Wanderkarte der Region suchten. Prompt wechselte unsere Karte den Besitzer und wir kamen ins Gespräch. Bei diesem einen Gespräch blieb es nicht. Vielmehr verbrachten wir fast die ganzen verbleibenden vier Tage mit spannendem Schnack. Mehr als 10.000 km von Hamburg entfernt, stellten wir fest, dass wir einst nur wenige 100 Meter von einander entfernt lebten und Hasen die gleichen Namen geben.

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Traditionelle Grabstätte

Wer die Region Tana Toraja, auf Sulawesi, besucht, den erwarten außergewöhnliche Architektur, traditionelle Rituale, sonderbare Grabstätten und satt-grüne Reisfelder.

Der kulturelle Ausflug in die Region war eher so eine fixe Idee, die quasi am Vorabend der dortigen Ankunft geschmiedet wurde. Spontaneität wird gerne belohnt. In einer 9stündigen Busfahrt haben wir uns von Makassar in das Zentrum Torajas, nach Rantepao, fahren lassen. Dank Liegesitzen und humaner Klimaanlage verging die Fahr quasi wie im Flug. Einzig die dauerkotzende Passagieren vor uns hat uns einiges an Selbstbeherrschung abverlangt. Nachdem auch der Würgereiz abgeklungen war fanden wir uns in einer mythischen Welt wieder.

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