8. September 2011

Zeitbombe Internet

Das habe ich nun davon, dass ich nach dem mäßigen Diskussionsabend mit den Autoren von “ZEITBOMBE Internet” hier im Blog geschrieben habe: “Das Buch werde ich nicht lesen!“. Heute lag´s im Briefkasten.

Aber keine Angst, ich lasse mich sehr gerne auf das Experiment ein, welches so sympathisch von Gesine eingefädelt wurde. Der ehrliche Lesebericht folgt hier… später.

6. September 2011

zeitbombe

Gestern Abend lud das Team des betahaus | Hamburg wieder zu einer spannenden Veranstaltung mit Explosionspotential. Die ZEIT-Stiftung präsentierte im Rahmen ihres „Vernetzt Leben“-Projekts unter Moderation von Katharina Borchert (Spiegel Online) die beiden Autoren des Buchs „ZEITBOMBE Internet“, Thomas Fischermann (stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT) und Götz Hamann (ebenfalls stellvertretender Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts). Vor und mit versammelten „digital Workers“ und Interessierten sollte es ein – sagen wir mal – netter Diskussionsabend werden.

sparfoto_1

[Trigami-Review] Als wir im nach unserer Asien-Reise mit knapp 10.000 Fotos auf unseren Speicherchips nach Hause gekommen sind, stellte sich zwangsweise die Frage, wie wir mit dieser Fülle an Bildern umgehen. Schon allein die bloße Anzahl schreckte die meisten unserer Bekannten ab, nach Fotos zu fragen. Und auch wir hatten geringes Interesse uns in tag- und nächtelangen Diavorträgen hinzugeben.

Jetzt haben wir die Lösung: Dem Zufall sein dank, sind wir auf sparfoto.de gestoßen. Auch wenn wir es nie vorhatten, ein echtes kohlenstoffliches Fotoalbum zu erstellen, war die getroffene Entscheidung goldrichtig. Brillante Erinnerungen suchen nach brillanter Wiedergabe und so entschieden wir uns für die angebotene Variante des Panorama-Fotosbuchs, welches nicht gedruckt, sondern belichtet wird. Doch vor der Freude stand die Arbeit.

“Man of the Month” ist der Frontman von den Foo Fighters.

Als ein Fan während eines Auftritts der Band im Rahmen des iTunes Festivals zu randalieren begann, unterbrach der Sänger den Song und schmiss den Randalierer mit hartem Vokabular raus. Hier die beeindruckende Performance:

Und warum wird er deswegen gleich “Man of the Month”? Weil er couragiert ist. Weil´s so einfach ist. Weil er die Qualität des Konzerts erhöht hat. Weil er ein Vorbild ist. Weil er anderen die Kraft gibt, in Zukunft vielleicht auch so zu reagieren.

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Gestern Abend lud das betahaus | hamburg in Zusammenarbeit mit OTTO ein, um Sascha Lobo´s Sicht der Dinge auf die “Neue Arbeitswelt” zu erfahren. “Wie die digitale Generation und Großkonzerne zusammenfinden können” bot gerade aufgrund der Anwesenheit einiger Vertreter von OTTO teils unterhaltsames aber sehr viel Substanzielles.

Obwohl das Betahaus mit 60 Anwesenden gut gefüllt war, gab es doch eine Reihe von Interessierten, die eben nicht die Möglichkeit hatten, den Auftritt live zu erleben. Selbst der Twitterstream war im Vergleich zu anderen Veranstaltungen eher schmal. Herr Lobo ließ den Anwesenden dank Art und Inhalt des Vortrags kaum Möglichkeiten, sich in die virtuellen Tastaturen ihrer Smartphones zu verkriechen. Er sagte soviel Essentielles, dass ich es – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – hier dokumentiere. Auch als ewige Notiz an mich selbst.

23. Juni 2011

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In Paris quillt Kunst und Kultur ja quasi aus jeder Ritze der Stadt. Unter anderen haben Chopard, Eiffel, Chabrol, Truffaut, Polanski, Monet, Napoleon und Space Invader der Stadt eine Seele geschenkt, die sie einzigartig macht.

Moment! Space Invader? In der Tat traf es mich wie ein Schlag, als ich plötzlich an einer Hauswand das für den Straßenkünstler typische Mosaic eines seiner Space Invader entdeckte. Ohne danach zu suchen, begegneten mir noch ein paar andere seiner Arbeiten. Ich hab mich wie ein Pilz gefreut, seine von mir so geschätzten Arbeiten in Echt und Draußen sehen zu können. Damit hat Mr. Space Invader meinen kulturellen Parisbesuch nice abgerundet. Merci!

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22. Juni 2011

Fünf Tage Paris. Das ist so als läuft man einen Marathon in einer anderen, längst vergangenen Zeit. Die Stadt rockt, das kann man nicht anders sagen. Auch wenn wir stellenweise Angst hatten, von anderen Touristen überrannt zu werden (Paris ist die touristisch höchstfrequentierte Stadt der Welt), konnten wir doch das eine oder andere Stück vom ursprünglichen Flair dieser Stadt einfangen.


15. Juni 2011

In diesen Tagen treibt die Regenbogenpresse die Sau “auf Facebook organisierte Parties” durchs deutsche Dorf. Unerhört, was da passiert. Spontan laden sich – meiste junge – Leute ein, um gemeinsam etwas zu unternehmen – meist feiern.

Das passt den staatlichen Aufsichtsorganen offenbar überhaupt nicht. Also wird das gemacht, was hilft: verbieten. Unter Androhung von Strafen wird die Gruppendynamik zu verhindern versucht.

Höre ich nicht in regelmäßigen Abständen sozial engagierte Politiker darüber sinnieren, wie es gelänge, die multikulturelle Gemeinschaft besser zusammenzubringen? Integration ist das Stichwort.

bio
ARD | Tim Mälzer | Deutschland isst…

Nein, EHEC interessiert mich nicht sonderlich und hat mich auch nicht bewogen, oben angerissenen Selbstversuch zu starten. Aber in Anbetracht der derzeitigen Nachrichtenlagen zum “Killervirus”, der “Todesseuche” oder dem “Mutantenkeim” und der damit verbundenen medialen Beachtung des Themas “Ernährung” habe ich mich entschieden, doch noch was über meine Sinneswandlung zu schreiben.

Der Auslöser war Tim Mälzer´s Sendung “Deutschland isst… immer Fleisch?” vom 02.05.2011. Hier der Link zum 45minütigen Beitrag. Eine absolute TV-Empfehlung. Aber nicht auf leeren Magen!!!

Sachen gibt´s. Toll!

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