3. Juni 2007

Nach Jahren der Abstinenz erschienen Naughty by Nature wieder auf der Bühne. Der Abend im Hamburger Mandarin-Kasino startete spät und ganz weit unten. Ob die Veranstalter der besseren Dramaturgie wegen vor den Höhepunkt (Naughty by Nature) einen musikalischen Tiefpunkt setzten, bleibt unbeantwortet.

So offenbarten sich den Oldschool-Hip-Hop-Anhängern als Vorband “KWA”. Weil Amerikanisierung im Trend ist und die Namenpaten “N.W.A.” (Niggers with Attitude) für die amerikanische und internationale Hip-Hop-Bewegung eine enorme Bedeutung hatten, dachten sich die Hamburger Jungs, “KWA” klingt ähnlich. Fehlte nur noch die passende Übersetzung. Und die lautet “Kanacken wollen alles”. Kein Witz! Ehrlich! Und so wurde über so sozialkritische Themen Männerbärte und Hupen beim Autofahren gerappt. Ganz tiefer Sinn. Ganz weit unten und extrem peinlich!

Für Naughty by Nature war es daher ein Leichtes, das Haus zu rocken und die Leute zum springen zu bringen. Eckpunkte waren “OPP” und “HipHopHorray”. Dazwischen allerlei Adaptionen und Huldigungen anderer Künstler, bevorzugt tote, wie Biggy und 2Pac. Alkohol und Joint sowie das etappenweise Freilegen des Oberkörpers rückten das zuvor vermasselte Bild von Hip-Hop wieder gerade. Am Ende war der Anfang wieder vergessen und alles gut.

G8-Demonstrant

Für alle die Angst haben, auf die Straße zu gehen und Ihre Meinung kund zu tun, hat sich die UNICEF was nettes einfallen lassen: G8 – Gebt acht – bastel dir deinen eigenen Online-Revoluzer. Ohne den guten Geschmack zu verlassen, kan sich hier jeder sein Alter-Ego zusammenstellung laut sagenschreiben, was er sich nicht laut zu sagen traut. Oder was ihm auf dem Herzen liegt.

1. Juni 2007

Herbert Grönemeyer Eintrittskarte
Elektroniker trifft Handwerker. Wir sind gespannt! Fazit demnächst hier.

1. Juni 2007

Man liest viel, man hört viel, man spricht viel. Momentan über G8, Volksbespitzelung im staatlichen Auftrag, Doping, beklopptefragwürdige Politik usw. Viel wird wiederholt, viel relativiert, viel verharmlost. Eigentlich hat man nicht viel zu lachen. Und dann kommt ein 80jähriger Mann daher und poentiert und karikatiert was das Zeug hält.
Zitat: “Ich habe vor allen Politikern Angst, die nicht genau wissen was sie tun… Sie machen die Politk für einen Tag und der war gestern.”
Eigentlich muß man lachen, wenn´s nicht so erschreckend wäre. 27 Minuten, die sich lohnen angeschaut zu werden: Dieter Hildebrandt bei Johannes B. Kerner.

Wwwwwwwwwwww – aaaaaaaaaaaaaaa – hhhhhhhhhhhhhhh – nnnnnnnnnnnnnnn – ssssssssssssss – iiiiiiiiiiiiiiiii – nnnnnnnnnnnnnnn – nnnnnnnnnnnnn!!!!!!!!!!!!!!!
Ein schwach beleuchteter Tunnel führt dich in den Keller. Je weiter du durch den Tunnel läufst, desto hämmernder wird die Musik, die dir entgegen rast. Dein Puls steigt. Es ist dunkel. Du biegst um eine Ecke und wirst frontal von unmenschlich harten Frequenzen umgeblasen. Deine Haut vibriert, die Haare schwingen im Rythmus der Bässe. Blitze zucken. Die dunkeln Silhouetten tanzen in abgehackten Bewegungen. Am Ende des Raumes steht hinter dicken Stahlgittern, in diffus-rotem Licht der DJ. Willkommen im Tresor Berlin, Köpenicker Straße!

Dimitri Hegemann hat mit seinem Team Großes vollbracht. Techno lebt wieder, so wie es nur im Tresor möglich ist. Das Paradies ist wieder ein Ort auf Erden.
Tresor Berlin

28. Mai 2007

Montagshase 2007-05-28
Relax baby!

27. Mai 2007

Gewitter

Das trifft zwar nicht zu, wenn man mal wieder bei 0,01 Grad und dichtem Nieselregen am Hamburger Hafen steht und merkt, dass die Regenjacke an einigen Stellen undicht ist. Aber bei knapp 23 Grad kann ein Gewitter nicht nur durch die Blitze sondern auch durch die Veredelung eines Sonnenuntergangs beeindrucken.

…ohne Spam. Zugegeben, ich habe keine Angst bekommen, als ich heute meine Mails las. Ich habe vielmehr kopfschüttelnderweise gelacht, als mich folgende, bedrohliche Nachricht aus den USA anschaute:
Spam
Ich wünsche dem Verfasser alles Gute bei seiner Konvertierung und bitte ihn, uns mitzuteilen, wie es sich so anfühlt, ebay zu sein.

20. Mai 2007

Montagshase 2007-05-21
Schlafen, Fressen, Schlafen, Fressen… 840 g.

17. Mai 2007

Schanzenpark 2007-05-17

Während in einigen Gebieten Deutschlands das öffentlich Saufgelagedie Feierlichkeiten zum 71. Jahrestag des Vatertags von Regen begleitet wurden, zeigte sich uns Hamburg von seiner sonnigen, wenn auch windigen Seite. Nicht um es den Einsatzkräften bei der Bergung von Bierleichen leichter zu machen, sondern zum gemeinschaftlichen Feiern luden die Machen der Grünanlage in den Schanzenpark. Neben Oliver Koletzki brachte der ein oder andere Lokalheld mit sattem Soundsystem die Flaschen zum Klimpern, die Vögel zum Fliehen, die Leute zum Wippen, die Polizisten zum Gucken. Übrigens: Nicht mehr oder weniger Besoffene als sonst gesichtet. Wir freuen uns auf 2008.

PS: Im Vordergrund auf dem Bettlaken steht “Mehr Hotels” – stille Demonstration gegen den Umbau des Wasserturms im Schanzenpark in ein Hotel.

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