Für alle geschäftigen und zeitlich eingespannten Apple-Aktienbesitzer und solche die es werden wollen, hat sich Mahalo die Mühe gemacht und die Lobpreisungen von Steve aus der Keynote geschnitten. Aus der 90minütigen Präsentation ist eine Essenz von 60 Sekunden übriggeblieben – und es fehlt rein gar nichts.

Quelle: Mahalo und Stereopoly

Warum hat niemand diesen Mu Err- und Shiitake-Pilzen im Glas gesagt, dass sie erst 2010 anfangen dürfen zu schimmeln?

Gleich zwei Damen haben das Schreiben von Hansenet unterzeichnet, dass gestern in meinem Briefkasten lag. Es ist die Reaktion auf meine Bitte, mir 39,00 EUR für meines Telefon- und DSL-Anschlusses gutzuschreiben, den ich wegen Unfähigkeit seitens Hansenet im November nicht nutzen konnte.
Ich bin umgezogen und wollte meine Telefonnummer mitnehmen. Den in der neuen Wohnung vorhandenen ALICE-DSL-Anschluß habe ich gekündigt und den Umzug zum 1.11. angemeldet. Nachdem Alice große Probleme mit dem Erfassen meines schriftlich formulierten Wunsches hatte, gelang es mir telefonisch, einem KC-Mitarbeiter mein Vorhaben zu beschreiben. Die Umstellung sollte pünktlich zum 1.11. stattfinden und ein Techniker sein nicht nötig. Sehr gut. Also bin ich Ende Oktober in den Urlaub gefahren und als ich Ende November wiederkam, lachte mich direkt ein Benachrichtigungsschein der Telekom an, die versucht hatte, am 1.11. einen Technikertermin zu vereinbaren. Aha. Also doch ein Techniker, der mich kennenlernen möchte. Das Telefon indess war tot. Die Kündigung hat offenbar geklappt, der Umzug nicht.
Bei Hansenet tat man an der Hotline verwundert, spühlte die Leitung mehrfach durch und stellte fest, dass die Umschaltung nur mit Technikeeinsatz möglich sei. Termin bekäme ich aber erst in der letzten Novemberwoche. Am besagten Tag kam keiner. Nicht mal der Techniker. Wieder Hotline angerufen. Endlich einen kompetenten Mitarbeiter erreicht. Am Samstag kam dann endlich ein Techniker und siehe da, der Anschluß war frei. Inzwischen war schon Dezember. Im November war an eine Nutzung nicht zu denken, ans Zahlen aber schon.

Die beiden Damen von Alice kommentieren meinen Erstattungswunsch und den geschilderten Vorgang folgendermaßen:

… Die Prüfung des von Ihnen geschilderte Sachverhaltes hat ergeben, dass bei der Bereitstellung des Anschlusses und bei der Abrechnung keinerlei Unstimmigkeiten aufgetreten sind.

Na dann würde mich mal interessieren, was passieren muss, damit Alice Unstimmigkeiten feststellt.

Fortsetzung folgt…

16. Januar 2008

Keinohrhase

Noch bevor ich auf diesen kritischen Artikel inkl. Diskussionsanhang gestoßen bin, war ich im Kino. Und das kommt selten vor. Das Mitgehen, so kann ich das nennen, fand aus Gruppenzwang statt. Gruppenzwang hat manchmal auch seine guten Seiten. Sonst hätte ich Sonntag Abend nicht im Kinosessel gelegen, mir die Tränen aus den Augen gewischt und am nächsten Tag Muskelkater im Sixpackbereich gespührt.
Aber scheinbar nehmen Menschen auch an diesem Meisterwerk von Till Schweiger Anstoß. Menschen, die den Gesamtzusammenhang nicht begreifen und ihren Kiddies zu hohe geistige Fähigkeiten unterstellen. Auch die Gesellschaft und Zeit in der wir leben scheint nicht zu interessieren. Der Film zeichnet auf sehr unterhaltsame Art die skurile Entwicklung einer Liebe und die positive Veränderung eines Menschen. Ein arroganter, karrieregeiler und oberflächlicher Reporter (Till Schweiger) entdeckt als Konsequenz aus einer richterlichen Anordnung seine Leidenschaft für Kinder und eine Frau. Im Grunde ist das Ergebnis des Films doch wohl ein erstrebenswertes, vermittelbares Bild vom Leben und Handeln: Achte deinen Nächsten, sei einfühlsam und liebe deine Frau. Ich bin mir sicher, dass alle Eltern ihren Kindern dies mit auf den Lebensweg geben wollen – egal wie alt sie sind.
Dumm nur, dass es heute aber so einen lockeren Umgang mit dem Thema Fortpflanzung gibt und sich die Umgangssprachen seit den Jugendzeiten der Kritiker auch verändert hat. Vergessen wird dabei all zu oft, dass ein Kind anders zuhört und warnimmt, als ein Erwachsener. Mir kommt es so vor, als sei das Wettern der Kritik ein Bekenntnis der Angst, dem Nachwuchs Rede und Antwort zu stehen und die Aufklärung anderen zu überlassen. Dabei bietet “Keinohrhasen” die Chance, seinem Nachwuch bei auftretenden Fragen zur Seite zu stehen. Pädagogisch ist der Film aus meiner Sicht wertvoll. Wenn ich mal Nachwuch habe, berichte ich, wie´s lief.

15. Januar 2008

MacBookAir

Die Keynote 2008 ist vorüber. Ich bin der Einladung von M&M in Hamburg gefolgt und habe mit 15 weiteren Interessierten dem “one big thing” entgegen gefiebert. Schön mit Bionade und Chips.

Am Ende der Keynote waren wir um folgende technischen Errungenschaften reicher:

  • diverse Updates für iPhone, iPod, iTunes
  • Time Capsule – die Airport Extreme Basis Station mit integrierter Festplatte
  • Leih-Videos auf iTunes
  • AppleTV2
  • MacBookAir

Das Thema Leihvideos, die via iTunes und jetzt auch direkt über AppleTV empfangen werden können (ohne Besitz eines Macs), stellt meiner Meinung nach einen neuen Meilenstein in der Welt der multimedialen Zukunft dar. Die Abschaffung eines klassischen Trägermediums und Auswahl aus mehr als 1.000 Titeln dürfte die Unkenrufe aus Reihen der Videothekenbetreiber lauter werden lassen. Bei Preisen zwischen derzeit 2,99 – 3,99 $ werden einige Videotheken unter Zugzwang geraten. Warum noch die Wohnung verlassen, wenn ich lässig vom Sofa aus durch die Titel suchen kann? Da wird selbst die Titelwahl ein Spaß mit Freunden.

MacBookAir
Quelle:Macrumors

Die heiße Luft der Keynote bescherte das MacBookAir, dass sich lt. Präsentation zwischen MacBook und MacBookPro einordnen soll. Eins vornweg: preislich spielt es in der oberen Liga. Bis zu 2.700 EUR müssen an Apple gezahlt werden. Dennoch, aus meiner Sicht eine durchaus sinnvolle Ergänzung des Sortiments und der Versuch, sich neue Kundengruppen zu erschließen. Seien es Frauen, die ein schickes, kleines Laptop zum Surfen möchten oder der Journalist, der bei den nur 1,3 kg Gewicht des MBAs jetzt Abends mit Sicherheit ins Fitnessstudio muss. In Kombination mit allen kabellosen Rechnerlösungen ein durchaus schickes Gerät mit praktischem Nutzen für mobile Zielgruppen.
Für die Technikverliebten unter Euch: Multitouch-Trackpad, Core2 Duo Prozessor, 2 GB RAM, optional 64 GB Flash-Drive, 1 USB-Eingang, 1 micro-DVI-Anschluß, 1 Kopfhöreranschluß.

Quelle:MacNotes.de

14. Januar 2008

Hummer_HX
Während die Einen darüber diskutieren ob der neue Hummer unter dem Einfluß von Halo entstanden ist, kleben wir uns hierzulande rote, gelbe oder grüne Pappkreise ins Auto, für die wir bis zu 20 EUR ausgeben. Damit wir durch unsere Städt fahren dürfen und jeder weiß, wieviel Feinstaub Der Hummer verbraucht übrigens 30 Liter auf 100 Kilometern und stößt bis zu 470 g CO2 pro Kilometer aus. Umweltschutz dies- und jenseits des Atlantik.

Quelle: Engadget

14. Januar 2008

Ich habe mich gestern Abend im Auto mächtig erschrocken. Da redet auf Energy Hamburg doch plötzlich so ein Moderator los, der mich an den Jürgen von 9live erinnert. Er suche Wörter, die auf “…haus” enden. Wie bitte? Kurz vor Mitternacht möchte ich im Autoradio Musik empfangen, mit mir und der Straße eins sein, wachgehalten von Künstlern und ihren Werken. Das der Call-In-Show-Virus jetzt auch schon im Radio angekommen ist mag daran liegen, dass ich hier in Hamburg “die größten Hits der 60er, 70er, 80er, 90er und den Dreck von heute” wegdrücke und meine eigene Unterhaltungsmusik mitbringe. Wenigstens passt der Schmutz ins hamburger Frequenzprogramm.

Mich würde sehr interessieren, wie sich das Konzentrationsvermögen und die nervliche Anspannung von Autofahrern verändert, wenn sie sich unverhofft einer Energy-Call-In-Show ausgesetzt sehen. Ein Arbeitsauftrag für den ADAC.

14. Januar 2008

Nehmen wir mal folgendes Szenario an: Apple ist das “Backend”, der Verkäufer im Laden das “Frontend” und der Käufer der Nutzer. Wie würde sich eine Fehlfunktion des Backends auf den Nutzer auswirken? Im Normalfall steht dem Nutzer die Funktion des “Frontends” nicht mehr zur Verfügung. Er muss in die Prozesse dahinter einsteigen, es vergeht Zeit. Es kostet Nerven. Es frustriert. Läuft das “Backend” wieder, ist alles bestens.

Wie ich schon hier notierte, hat sich meine Mighty Mouse von mir und ihrer Funktionalität verabschiedet. Der vierte Schaden an einem Apple-Produkt in nur 11 Monaten. Das “Backend” hat sozusagen den Geist aufgegeben. Aber so richtig. Anstatt mich über Apple zu ärgern, steht mein Vertrauensverkäufer im Laden und bügelt das Problem mit einem Lächeln und einer neuen Mighty Mouse weg. Nichts mit Frust. Keine Zeitverschwendung. Keine Nervenbelastung.

Apple wäre ohne die Hingabe besonderer Verkäufer nur halb soviel wert. Und wieder einmal unterscheidet sich Apple von den anderen Systemen. Da funktioniert das “Frontend” auch mit defektem “Backend”.

14. Januar 2008

Ich kenne rehbraune Augen und zartschmelzende Schokolade. Was aber habe ich mir unter “zartschmelzendem Braun” – zu Neudeutsch “Glossy Chocolates” – vorzustellen? Spezielle Farbe für Kinder im Vorschulalter? Wandfarbe mit besonderer Viskosität? Eine neue Eissorte? Nein! Alles falsch.

Es handelt sich um Casting Créme Gloss, Parliné, Pflege-Farbe ohne Ammoniak. Zu Deutsch: Haarfarbe aus Paris.

13. Januar 2008

Montagshase 2008-01-14

Aus eins mach zwei vier.

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