21. Januar 2008

Montagshase 2008-01-21

Das ist ins Auge gegangengehüpft.

N24 beweist große journalistische Fähigkeiten. Der Computerexperte Burkhard Schröder glänzt durch sachlich, objektive Sichtweise:

  • “Es ist für Leute die ganz gerne ein Statussymbol haben und auf einer Party angeben.”
  • “Wenn ich kein Bluetooth machen darf ist da kein Kabel dabei, dass ich extra kaufen darf.”
  • “…und wenn Sie solange auf einen so kleinen Bilschirm schauen, bekommen sie Augenkrebs.”

Im Vergleich – mit Subnotebooks – lässt er es aber sehr gut abschneiden.
Die wenigen dargestellten “Fakten” im Video sind auch nicht richtig und sehen dann so aus:
N24.de - MacBookAir_falsch
Und so definiert Apple die Spezifikation der Speichermedien:
N24.de - MacBookAir_richtig
Apple verwendet keinen “Flashplayer” sondern eine Festplatte, wie sie in vielen Rechnern ihre Kreise dreht oder optional einen Flash-basierten Speicherchip (kurz SSD).

Das subjektive Video gibt es hier: Neues von Apple – N24.de

“Benannt in Gedenken an Charles Darwin, dem Vater der Evolution, erinnern die Darwin Awards an die, die unseren Genpool verbessern, indem sie sich verunfallend aus selbigem entfernen.” unter diesem Motto werden jährlich die Darwin Awards verliehen.

Der Gewinner des Jahres 2007, ein Alkoholiker, bevorzugte es, den Alkohol rektal zu sich zu nehmen. Bei einer exzessiven Party führte er seinem Darm 3 (in Worten: drei) Liter Sherry und dieverse andere Getränke zu. Der Darm, der im Hauptberuf der Absorbtion von Stoffen aus unseren Lebensmitteln nachgeht, gab sein Bestes. Er sorgte für einen Alkoholspiegel von 4,2‰. Der Mann starb.
Weitere Platzierte gibt es hier: The 2007 Darwin Award Winners

Quelle: Trackback

20. Januar 2008

Endzeitmovie.

20. Januar 2008

“Ich find´s ja auch nicht gut, aber dagegen machen kann ich auch nichts” so oder ähnlich lautende Aussprachen habe ich in den letzten Wochen häufiger gehört. Meist im Rahmen von politischem Gedankenaustausch.

Dabei wird deutlich, wie schwiegrig es ist, in einer Demokratie zu leben. Es bedarf weit mehr, als nur aller vier Jahre zur Wahl zu gehen und die “Bild!” zu lesen. Es bedarf Interesse, Recherche und Aufmerksamkeit. Und Mut. Was nützt die freie Meinungsäußerung, wenn man nicht weiß, was im Land vorgeht, wozu man seine Meinung äußern sollte, welchen Standpunkt man vertritt. Es kann nicht erwartet werden, dass sich jeder mit jedem Thema beschäftigt, aber es muß Empfangsbereitschaft für Themen geben und das Interesse, mitzuziehen. Zu sagen, “Ich hab nichts zu verbergen” oder “Das interessiert ich nicht.” ist das verbale Ablegen der demokratischen Mündigkeit.

Wenn aber ein Grundinteresse vorhanden ist, kommt als vermeintlich letztes k.o.-Kriterium die Ohnmacht, nichts dagegen tun zu können. Während im diktatorischen Burma Mönche verprügelt werden, weil sie im stillen Protest auf die Straße gehen, meinen wir, das lieber nicht zu tun. Aus Angst? Wovor? Dem im Grundgesetzt verankerten Grundrecht der Demokratie zu folgen?

Es ist Zeit, sich seinen Möglichkeiten bewußt zu werden, den Staat mit den demokratischen Mitbestimmungschancen zu prägen.

In diesem Sinne, einfach mal dem folgenden Video der Ärzte zuhören und drüber nachdenken.

18. Januar 2008

Tom “MissionGehirn? Impossible!” Cruise predigt 10 Minuten über Scientology. Ein beängstigendes Dokument über fehlgeleitete Menschen. Hier gibt es das Video: gawker.com

Einige frei übersetzte Aussagen:
“Es ist ein Privileg Scientologe zu sein. Du musst es dir verdienen.”
“Als Scientologe hast du die Fähigkeit eine neue Umwelt zu erschaffen.”
“Wenn du als Scientologe an einem Unfall vorbeifährst, dann weißt du, was du zu tun hast, denn du bist der einzige der wirklich helfen kann.”
“Wir sind der Weg zum Glück.”
“Wir können Frieden bringen und die Kulturen vereinen.”

Ich werde jedenfalls keinen Film von Cruise anschauen. Und auch keinen von John Travolta.

Harald Lesch
Bild: SciFi

Wer genug hat, von den reißerischen, inhaltslosen Wissenschaftssendungen, die der Reihenfolge nach von Pro7 über VOX zu N24 springen und sich meist in gigantomanischen Ausdrücken zu überbieten scheinen, dem sei Harald Lesch empfohlen. Irgendwann, mitten in der Nacht, bin ich beim Versuch, den sexy Sportclips und Call-In-Shows zu entfliehen, auf BayernAlpha gelandet und da stand ein Professor und erklärte irgend etwas von Physik. Trotz fortgeschrittener Stunde und abgewählter Naturwissenschaft im Abi, ließ ich die Fernbedienung los und hörte ihm gebannt zu. Verstanden habe ich zwar nicht alles, aber schon die Tatsache, mitten in der Nacht einen Physikprofessor halbnackten, schwitzenden Girlies vorzuziehen sagt viel über seine Art der Wissensvermittlung.

Jetzt gibt´s Harald Lesch auch bei SciFi zu sehen und dank eines Hinweises von Holgi bei hr2 zu hören (hier, hier und hier).

Reinhören/sehen empfehlenswert. Auch für Pädagogen. Dann klappts auch mit Pisa.

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Duden, wir haben ein Problem. Und dagegen kann auch die Rechtschreibreform nichts ausrichten.

Mario Barth würde sagen: Deutsch – Klugscheißer / Klugscheißer – Deutsch

Bayern im tropischen Regenwald

Das lässt sich sehr einfach ausrechnen: Bayern hat ca. 70.552 km2 Fläche, der tropische Regenwald maß 1982 ca. 9.500.000 km2. Ergibt das Resultat, dass Bayern ca. 135 mal in den Regenwald passt. 1950 hätte man das Bundesland noch 227 mal in den Regenwald bekommen. Nicht weil die Bayern expandiert sind, sondern weil der Regenwald geschrumpft ist. 2014 wird man Bayern nur noch 80 mal auf der Restfläche unterbekommen, wenn wir so weitermachen.

Und damit die anderen Bundesbürger ausserhalb von Bayern jetzt nicht in den Taschenrechner beißen, hier die Angaben, wie oft das jeweilige Bundesland in die Regenwaldfläche von 1982 gepasst hätte:

  • Baden-Württemberg: 266 mal
  • Berlin: 10.686 mal
  • Brandenburg: 327 mal
  • Bremen: 23.515 mal
  • Hamburg: 12.583 mal
  • Hessen: 450 mal
  • Mecklenburg-Vorpommern: 410 mal
  • Niedersachsen: 201 mal
  • Nordrhein-Westfalen: 279 mal
  • Rheinland-Pfalz: 479 mal
  • Saarland: 3.696 mal
  • Sachsen: 518 mal
  • Sachsen-Anhalt: 465 mal
  • Schleswig-Holstein: 604 mal
  • Thüringen: 585 mal
17. Januar 2008

Unser Super-MinisterSchnüffler Schäuble hat neue Beihelfer des Terrors ausgemacht. Geistliche, Abgeordnete und Strafverteidiger rücken jetzt ins Visier des Sicherheitsfanatikers.
Wird Zeit, dass er die Schweigepflicht der Ärzte torpediert. Dann würden wir endlich erfahren, wie es um seinen geistigen Zustand bestellt ist.
Via Holgi

verlinkt

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