Mighty Mouse rechte Taste
(Bild: Apple, verändert)

Bin ich haptisch schwerfällig, oder ist es eine sensationell-revolutionäre Entdeckung, die ich da gerade beim versehentlichen, falschen Angrapschen meiner Mighty Mouse gemacht habe? Wenn man auf den in gezeigten Bild orange markierten Bereich klickt, erscheinen die kontextsensivitven Menüs – auf deutsch: die Funktion der rechten Maustaste wird ausgelöst.
Normalerweise springe ich nur zwischen linker Taste (sowie liinke Taste+Ctrl) sowie mittlerer Taste hin und her. Nach ein paar Minuten des Experimentierens in den am häufigsten genutzten Programmen muss ich feststellen, dass mir diese Position für die rechte Maustaste auch gut gefällt. Aber vielleicht leigt es ja wirklich an evtl. motorischen Unzulänglichkeiten meiner rechten Hand ;-) .

Weil die Steuerabgabe kurz bevor steht, die Steuerbehörde ELSTER noch nicht für OS X anbietet und mein altersschwacher PC zu langsam war, habe ich mich entschieden, Windows XP neu zu installieren. An sich keine große Nummer. Doch nach nunmehr vergangenen drei Stunden sehe ich das anders – und mich in meinem Wechsel zu Apple bestätigt.

Ich muß mich fragen, wie ein Konzern wie Microsoft eine derartige Markstellung erlangen konnte, wenn das was mir passiert ist, passieren kann. Ein PC, eine Festplatte, eine USB-Karte und eine 0815-Netzwerkkarte. Mehr gilt es bei mir nicht zu bewältigen. Windows XP SP2 vermeldet nach der Installation, das die Netzwerkkarte nicht korrekt installiert werden kann und fragte mich allen Ernstes, ob im Internet nach Treibern gesucht werden soll. Hahaha. Guter Witz. Nach dem manuellen Download der Treiber mit meinem Mac von der Herstellerseite weigert sich XP nach wie vor, die Karte zu erkennen und mich ins Netz zu lassen.
Ich hasse dieses Betriebssystem und ärgere mich über die verschwendete Zeit. Wer also einen Tipp hat, wie ich XP eine simple Ethernetkarte begreiflich machen kann, der melde sich bitte bei mir. Übrigens: vor dem Formatieren lief XP mit der Karte ohne Murren.

Sony  GPS-CS1KASP

Wer viel mit seiner Kamera unterwegs ist und Wert auf eine lückenlose Dokumentation und Archivierung seiner Fotos legt, der kommt dieser Tage nicht an dem Thema Geo-Tagging vorbei. Google z.B. verknüpft Fotos mit Längen- und Breitengraden mit seinem Kartenmaterial. Sony unterstützt all jene Fotografen mit einem nur 55g schweren GPS-Empfänger. Dieser speichert fortlaufend seine aktuelle Position. Später werden die im Stick gesammelten Daten mittels Software anhand von Datum und Uhrzeit mit den aufgenommenen Bildern abgeglichen. Bei Übereinstimmungen überträgt das Programm die Geo-Daten in die EXIF-Tabellen und verankert diese dort dauerhaft.

Der Stick unterstützt vor allem die Sony-eigene Cybershot-Kameraserie, Handies, sowie Produkte, mit dem EXIF2.1-Format. Ein nützlicher, kleiner Reisebegleiter für all die, die viele Daten räumlich zuordnen müssen, um den Überblick zu behalten.

Wie sich dieses Gadget im Verhältnis zu den derzeit geführten Diskussion rund um das Thema Datenschutz und Überwachung verhält, sein an dieser Stelle unbeachtet gelassen.

(Bild und Quelle: Sony)

Langzeitbelichtung

Eine fantastische Sammlung beeindruckender Fotos gibt es bei Abduzeedo zu bewundern. Mittels Langzeitbelichtung und einer Lichtquelle hat er die nächtliche Umgebung mit “Lichtgraffiti” verschönert. Phantastische Effekte, die nur mit Fototechnik eingefangen werden können.

(via Candy College)

23. April 2008

Der Reiz der Systeme: “Playstation 3 vs. Nintendo Wii”

Wir alle lieben die “Mac vs. PC”-Werbung von Apple. Die beiden Herren – der eine rundlich, lahm (PC), der andere cool und smart (Mac) sorgen regelmäßig für Amüsement. Nun wurde in Apple-Manier eine Parodie auf die üppige Playstation 3 und die berührungswillige Nintendo Wii gedreht.

Also ich finde die Wii deutlich attraktiver. Jetzt so in echt. Als Konsole.

Nicht, dass hier Mißverständnisse entstehen.

(Quelle: Stereopoly)

Apple´s Supertool 1

Ohne extra einberufene Conference in Übersee und ohne temporärem Schließen der Onlinestores hat sich heute ein neues, schickes Gadget für alle Freunde von Apple auf den Markt geschoben. Im inzwischen retro-Weiß kommt es daher und passt sich somit ideal seiner zukünftigen Arbeitsumgebung an.

Beim Material haben die Entwickler aus Cupertino auf ein absolutes Ökoprodukt zurückgegriffen. Papier. Ausser Handbüchern hat sich Apple noch nie auf diesen modernen Werkstoff bezogen. Für die Anstehenden Aufgaben eignet sich diese Materialwahl hervorragend.

Auch in den ersten praktischen Tests konnte das Gerät vollkommen überzeugen. Einfache Installation, intuitive Handhabung und ein erstklassiges Ergebnis sprechen für die Entwickler aus Steve Jobs´ Team.

Ein Anwendungsfotos folgt nach dem Klick auf “bitte weiterlesen”.

k770i_isync.jpg
Standardmäßig weigert sich iSync, das Sony-Ericsson K770i zu bedienen. Zwar erkennt es das Telefon, aber dann ist auch Schluß. Wie immer lautet an dieser Stelle die Devise: Nur nicht verzagen und uns fragen, denn wir haben das hinbekommen. Und zwar so:

  1. das Handy muss “Bluetooth” auf “ein” und “Sichtbarkeit” auf “Telefon zeigen” gestellt sein
  2. am Handy empfehle ich die Einstellung “Bestätigung” auf “aus” zu stellen
  3. der Mac sollte das Handy über die USB-Schnittstelle bereits erkannt haben
  4. den Treiber für das 770i herunterladen: SonyEricsson-K770.phoneplugin.zip
  5. die Datei entpacken und das extrahierte Verzeichnis in das Verzeichnis “AktuellerNutzer/Library/Phones” (oder in den Ordner PhonePlugins (wenn nicht vorhanden, einfach anlegen)) kopieren
  6. iSync starten und neues Gerät suchen lassen
  7. das Handy sollte nun gefunden und bedient werden können

ClustaRack
Was passiert, wenn wieder einmal eine auf Papier gekritzelte Idee eines kreativen Agenturbewohners zusammengeknüllt in den Papierkorb fliegt? Ist doch klar: Neben der Verwüstung des gesamten Büros, verletzen sich zugleich auch noch die achtlos gegen die Wand gelehnten Rollen Endlos-Papier aufgrund des eigenen Bewegungsdranges. Die Firma ClustaRack hat nicht nur die Lösung aller Probleme parat, sondern verpackt diese auch noch in einen grandiosen Werbespot im Domino-Day-Format.

Wenn Programmierer oder Nerds ihre Kompetenzgrenzen überschreiten und sich niemand über evtl. Folgen Gedanken macht, bleibt meist der Kunde auf der Strecke oder die Sache wird lächerlich. So erlebt beim Telefonieren.

Bei Mobilfunkanbietern ist es inzwischen üblich, dass im Falle des Besetzseins des Angerufenen der Anrufer die freundlich artikulierte Ansage erhält, der Angerufene wird per SMS über den Anruf informiert. In anderen Fällen, darf man mittels Tastatureingabe diese Rückrufbenachrichtigung auslösen. Hansenet weisst den Anrufer mit blecherner Stimme draufhin, dass der Teilnehmer besetzt ist. Allemal besser, als nur ein Besetztzeichen zu hören. Das Anklopfen im Hintergrund führt bei Teilnehmern mit moderer Kommunikationstechnik zum selben Ziel wie im Mobilfunksektor.
Der rosa Riese Telekom hingegen konfrontiert den Kunden mit unverständlichem Fachchinesisch. Bis zum Hinweis mit der Tastatureingabe sind die Ansagen noch verständlich, aber bei den Bestätigungen hört das dann schlagartig auf: “Das Dienstmerkmal wurde aktiviert” (soll heißen: “Danke, wir informieren den Angerufenen über Ihren Anruf”) bzw. “Dienst oder Dienstmerkmal nicht aktiviert” (soll heißen: “Es tut uns leid, aber dieser Service steht Ihnen nicht zur Verfügung.”) treiben jedem Technikanthipaten Fragezeichen ins Gesicht. Aber wir können froh sein, dass die Telekom nicht noch die technisch korrekte Langform verwendet. Sonst hieße es womöglich: “Das vermittlungstechnische Leistungsmerkmal wurde aktiviert.”

18. Februar 2008

Colorware
Colorware bietet die, wie der Name schon sagt, die Colorierung u.a. von Laptops an. Neu im Angebot ist der Anstrich des MacBook Air. Passend zum Laptop kann auch die Maus in bunt oder monochrom gestaltet werden. Ab 500 USD ist man im Spiel aber für den guten Geschmack ist jeder selber erantwortlich.
(Quelle: Engadget)

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