Wer sich an der oftmals monotonen Gestaltungsform von Kopfhörern und anderen HiFi-Gadgets stört oder genervt ist, dass alle mit den selben Produkten unterwegs sind, dem bietet die englische Firma Crystalroc.com Rettung aus dieser verzwickten Lebenslage an.
Die Engländer veredeln kurzerhand Kopfhörer und Plattenspieler mit Swarovski-Kristallen, mit denen man auch neben Paris Hilton auf dem roten Teppich promi- und wertmäßig mithalten kann. Heraus kommt Unterhaltungselektronik mit einer gehörigen Portion “Bling-Bling”. Mit dieser Veredelung lässt sich selbst der banalste In-Ear-Kopfhörer in ein Stück Individualtechnik verwandeln. Auch wenn man von soviel Glitzer geblendet ist, kann man eine gewisse optische Verbesserung nicht abstreiten.
Über die Kosten einer solchen Veredelung hüllt sich die Firma in Schweigen. Aber wer über solch eine Veränderung seiner Unterhaltungselektronik nachdenkt, den dürfte das Geld ohnehin nicht drücken.
WiiSpray -- wie groß ist das denn? Wem die inzwischen recht ausgereiften Graffiti-Tools am Rechner nicht genug Realtitätsgefühl besitzen und wer keine Lust auf Konflikte mit den Ordungshütern hat, für den dürfte die Diplomarbeit einiger Studenten der Bauhaus Universität Weimar das NonPlusUltra sein. Ermöglicht die Kombination aus Software und spezieller Hardware (Spraydose) doch das Austoben und Herausfinden der eigenen Kreativität. Monstertool!
Ok, wenn du einen oder mehrere Technics1210er besitzt, dann dürftest du eigentlich schon beim Anblick des knallbunten Plattenspielers das Weite gesucht haben. Dennoch beweist die englische Soundschmiede REGA Mut und wurde damit sogar belohnt. In Zeiten der digitalen Tonabnahme, erhielt das Basismodel, das P3, die Auszeichnung “Produkt des Jahres”. Clou der analogen Abspielvorrichtung ist sicher ihre auffällige Färbung. Den Rega P3 – gibt es in insgesamt 24 Farben – von schlichtem weiß und schwarz bis hin zu rosa und grün.
Unter der hochglänzenden Farbplatte verbirgt sich jedoch ein angeblich vollwertiger Plattenspieler, der laut Hersteller folgende Eigenschaften auf sich vereint:
No unnecessary frills
High performance
Outstanding musical sound performance for cost price
Rugged reliability
High quality components
A long life time
High performance motor
Und wem das neben Technik noch nicht genug Farbe ist, der hat die Möglichkeit mit farbigen Slipmats jeden Sehnerv zum Erblinden zu bringen.
Fazit: Nettes Gimmick, aber keine ernst zu nehmende Konkurenz zu einem Technics1210er.
Wer kennt das nicht? Sonntag Morgen, verkatert aufgestanden, die Zeit-Raum-Koordination funktioniert noch nicht optimal und beim Aufschlagen des Frühstückseis prallt entweder der Löffel an dem zu Stein gekochten Eiweißkörper ab und verletzt den Schläger schwer an Stirn- und Augenbereich oder es ergießt sich die rohe Masse aus durchsichtigem Eiweiß mit schmierigem Eigelb über Hand, Tisch und Hose. Anschließende Diskussionen mit dem Verantwortlichen Falschkocher sind uns nicht zuletzt durch dieses Meisterwerk allzu bekannt:
All denen, denen diese Szenarios nicht unbekannt vorkommen und die ihr Heil bisher vergebens in Eieruhren und Kochilfen gesucht haben, empfehlen wir unser Sonntags-Gadget, das “Piep-Ei -- Die singende Eieruhr”.
Es sieht aus wie ein Ei, fühlt wie ein Ei, kocht wie ein Ei – aber es singt: das PiepEi. Das PiepEi ist eine präzise Eieruhr, die zusammen mit den Frühstückseiern gekocht wird. Haben Eiweiß und Eigelb die gewünschte Festigkeit erreicht, stimmt das PiepEi den Klassiker »Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn« an. Auf die intelligente, wasser- und kochfeste Technik im Inneren des Plastikeis ist Verlass. Lebensmitteltauglich und batteriebetrieben, ist der funktionale Spaßmacher die ideale Ergänzung für jeden Haushalt. Das PiepEi macht jedem klar, wann die Eier den gewünschten Härtegrad erreicht haben. Da Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, gibt es für jeden F[Ei]nschmecker das passende Modell.
Drei verschiedene PiepEier garantieren jedem »Eiertyp« den gewünschten Genuss. Das gelbe PiepEi hört auf den Namen »Detlef« und kontrolliert die Weicheier – für Gourmets, die das Eiweiß durchschimmernd und das Eigelb flüssig mögen. »Schantall« – nichts Halbes und nichts Ganzes, ist orange und fängt an zu singen, wenn das Eiweiß fest, das Eigelb aber noch flüssig ist. Um die hart gesottenen Eierliebhaber kümmert sich der blaue »Hartmut«. Er piept erst, wenn sowohl Eiweiß als auch Eigelb fest sind.
Aufbewahrt wird das PiepEi dort, wo auch die Hühnereier gelagert werden, im Kühlschrank oder in der Vorratskammer. Es muss nur die gleiche Temperatur haben, wie das zu kochende Frühstücksei. Natürlich können bei einem Kochvorgang beliebig viele Eier von einem PiepEi »kontrolliert« werden. Beim Kochvorgang kommt das PiepEi zeitgleich mit den Hühnereiern ins Wasser. Ein kurzer Piepton verkündet, dass die Batterie funktionsfähig ist. Wenn man die Eier schon ins kalte Wasser legt, entfällt das Anpieksen der Eierschale. Hat das Wasser eine Temperatur von 98° C erreicht, ertönt ein weiterer Piepton. Damit signalisiert die singende Eieruhr, dass die Energiezufuhr reduziert werden kann. Das PiepEi kann jedoch auch gemeinsam mit den Hühnereiern in kochendes Wasser gegeben werden. Erreicht das Ei den gewünschten Härtegrad, schmettert PiepEi »Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn«. Dann nur noch abgießen, abschrecken, Hühnerei genießen und PiepEi ab in den Kühlschrank – bis zum nächsten Mal.
Das goldene PiepEi – Ein Ei für alle Fälle!
Das goldene PiepEi ist echt vergoldet und damit auch ein optisches H[ei]l[ei]t. Aber der funktionale Nutzen steht der Optik natürlich in nichts nach. Alle drei PiepEier in einem. Das goldene PiepEi vereint Detlef, Schantall und Hartmut – Die Dreieinigkeit des Eis!
»Golden Ei« ist genau das Richtige für Familien und Wohngemeinschaften mit unterschiedlichen Ei – Vorlieben! Spart Platz und Geld! Für alle, die eigentlich Detlef benutzen, spielt das goldene Ei »Killing me softly«. Erklingt das berühmt berüchtigte »Ich wollt ich wär ein Huhn«, heißt es »Eier aus dem Topf« für alle Schantall-Fans. Die hart gesottenen Eierliebhaber müssen bis zur »Carmina Burana« warten, dann ist auch ihr Ei so, wie sie es von Hartmut gewohnt sind.
In Korea zählt die Komikfigur Mashimaro zu einer Ikone des gezeichneten Film-Genres. Jetzt wurde das Tier (Hase?) in die Realität transformiert. In Form eines MP3-Players beschallt der Komik-Held seinen neuen Besitzer. Bis zu 9 Stunden Spielzeit leisten die Akkus. Der Player kann Formate wie MP3, WMA, OGG, ASF, WAV and APE abspielen und wird mittels USB2.0-Anschluss gefüttert. Lustig ist die Position des Aux-In-Steckers.
Sicherlich holt uns Mitteleuropäer dieses Stück Gadget nicht gerade vom Stuhl, aber auf dem asiatischen Markt, wo all die Hello Kitties und Manga-/Anime-Helden als Superstars gefeiert werden, verspricht dieses Produkt, ein Erfolg zu werden.
Die externe Festplatte des Industrie-Designers Franco Marino Cagnina dürfte in Form und Funktion so ziemlich das Ausgefallenste sein, was es auf Markt der portablen Datenspeicher geben wird. Die einem Mülleimer nachempfundene Speichereinheit sichert automatisch alle in den Papierkorb verschobenen Dateien. Neben ihrer Funktion als transportabler Mülleimer, kann sie aber auch als normale externe Festplatte verwendet werden. Besonderes Design-Highlight sind die aussen aufgebrachten LEDs. Diese zeigen durch ihr Leuchten die Speicherplatzbelegung der Platte an. Je mehr Dioden leuchten, desto voller ist die Platte.
Die Festplatte lässt sich u.a. mit Bluetooth unter Windows und Mac betreiben. Kleiner Wehrmutstropfen: Die Platte ist eine Designstudie und noch nicht im Handel erhältlich. Da heißt es Abwarten und Daumendrücken, dass sie den Weg zur Markteinführung schafft.
Citroën´s Kultfahrzeug, die DS, wurde zwischen 1955 und 1975 knapp 1.5 Mio. mal gebaut. Der Luxuswagen der Mittel- und Oberklasse war damals dank seiner außergewöhnlichen Stromlinienform und der hydropneumatischen Federung seiner Zeit und seiner Konkurrenz weit voraus.
Jetzt haben die Strategen des französischen Autobauers die Konstruktionszeichnungen noch einmal auf den Tisch gelegt und im Namen der “DS” eine Konzeptstudie anno 2009 veröffentlicht. Die Erwartungen waren hoch.
Herausgekommen ist etwas, dass jedoch nur den Namen “DS” trägt, ihn aber nicht verdient. “Different Spirit” versprüht das Konzept, heizt aber auch verschiedene Diskussionen an. Zwar macht die “DS” optisch etwas her, dennoch verabschiedet sich die Linie der DS3, DS4 und DS5 aus dem ursprünglichen Segment der Luxuslimousine. Sie sind Klein- und Kompaktautos und damit das genaue Gegenteil der Prunklimousine. Dank seiner knuffigen Optik, die stark an einen Mini Cooper erinnert, dürfte die Studie vor allem bei Frau Anklang finden. Alle anderen dürften sich abwenden, denn von der Weiterentwicklung der Luxusmarke “DS” ist dieser konzeptionelle Kleinwagen weit entfernt. Die Ingenieure haben einem simplen Kleinwagen den Namen eines Kultobjektes verliehen. Aber chic sieht er trotzdem aus.
Eine multimediale Präsentation gibt es auf der eigens produzierten Webseite.
Pha, da kann Apple einpacken. Wer will schon mit globigen, aus einem Stück gefrästen Aluminiumkisten durch die Gegend laufen? Jeffrey S. Engelhardt zeigt mit seinem Design-Konzept “HP LiM”, wie die Zukunft des mobilen Computings auszusehen hat.
Die Einheit besteht aus einem transparentem 19″ OLED-Touchscreen mit Funktastatur. Um eine bessere Ergonomie und Navigation zu erreichen, kann der Bildschirm abgesenkt werden. Eine Maus sucht man vergebens, denn wer in gewohnter Haptik neben seiner Tastatur etwas zu fummeln braucht, dem steht ein virtuelles Trackpad zur Verfügung. Aufgrund des Minimalismus, der sich nicht nur in der Optik niederschlägt, sondern auch im Materialverbrauch, sollen die Kosten der Serienproduktion sinken. Das wäre dann das erste Mal, dass ein Design-Rechner billiger ist, als ein vergleichbarer in konventioneller Bauweise.
Sollte HP die Produktion eines Tages aufnehmen, sollten die Strategen von Apple irgendwo ein Ass aus dem Ärmel zaubern, denn stylischer geht´s wohl kaum:
Diesen Beitrag widmen wir all jenen, die ohne Nachzudenken glauben, nichts zu verbergen zu haben. Und all jenen die glauben, der digitale Fortschritt ist bedingungslos hinzunehmen und überall einsetzbar.
Jeder von uns hat mindestens 10 Karten, die auf unseren Namen ausgestellt sind. EC-Karte, Kreditkarte, Payback, Miles&More und selbst der trendige 1-Euro-Shop hat heute seine eigene Kundenkarte. Alle haben sie eines gemeinsam: sie sammeln Daten über uns, über unsere Kaufgewohnheiten und über unsere Reisetätigkeiten. Kreditkartenauszüge sind wie moderne Tagebücher: letzte Woche am Flughafen Barcelona bei Alfredo eingekauft, dann mit dem Taxi in Paris und gestern in Berlin bei Rewe an der Kasse. Jet-Set-Total! Total langweilig.
Richtig kickend wird es erst, wenn die gesammelten Daten an Brisanz zunehmen. Unsere Regierung hat dafür gesorgt, dass wir ab 2009 Russisch Roulette spielen dürfen. Mit der Einführung der elektronische Gesundheitskarte geht es nicht mehr um Einkaufsgewohnheiten, sondern um unsere Leistungsfähigkeit. Ich stelle mir schon vor, wie man abends am Stammtisch sitzt und wie beim Quartett seine Gesundheitskarte in die Mitte wirft: “Krebs sticht Inkontinenz” oder “Astma schlägt Alzheimer”. Die eigenen Gebrechen als Spieleinsatz. Halt, wird nun der ignorante Deutsche sagen, die Daten sind doch geschützt, auf der Karte.
Nein, sind sie nicht!
Es folgt ein ganz kurzer Exkurs in die Technik, mit buntem Video am Ende:
Die Daten werden, so die Pläne, mittels sog. RFID-Chip gespeichert. Damit ist es möglich, die Karte ohne unmittelbaren Kontakt auszulesen. Für den naiven Verbraucher scheint dies auf den ersten Gedanken kein alarmierendes Kriterium zu sein. Ob man die Karte nun irgendwo reinsteckt oder drauflegt -- egal!
Jedem Datensammler ist diese Speicherung aber nicht egal, lassen sich die geheimen, persönlichen Daten doch recht einfach von einem RFID-Chip auslesen, wie folgendes Video beweist. Ein HackerDatensammler fährt mit einer Ausrüstung im Wert von 250$ (ca. 150 EUR) durch die Gegend und sammelt fleißig die gespeicherten Daten von eben jenen RFID-Chips, die im Empfangsbereich sind.
So, und nun sage du leichtgläubiger, ignoranter Mensch mir, warum um alles in der Welt du nicht aufschreist, aus Angst, jemand Unbefugtes kommt so leicht an deine Krankendaten, die er gezielt dazu verwenden kann, die fertig zu machen?
Was für ein heißer Scheiß ist das denn bitteschön? Dustin Cantrell hat in exklusiver Arbeit Plasma-Kugeln in so genannte Dunnys verwandelt.
This is what happens when you put a plasma globe into a dunny. Each one has a wooden base that houses the circuit board and connects to an AC adapter that plugs into a wall socket.
Die Plasma-Kugeln an sich sind schon ein must-have. Besonders faszinierend ist der Effekt, wenn man die von Stromblitzen durchwaberte Glaskugel berührt und sich plötzlich alle Energie auf den Punkt der Fingerberührung bündelt. Tresor- bzw. Globusgänger (Technoclub in Berlin) werden wissen, wovon ich rede. Aber in Kombination mit der Form eines Hasen, geraten wir hier gerade in völlige Verzückung.
Und überhaupt ist uns der Junge extrem sympathisch, hat er doch nicht nur die lustigen plasmoiden Hasen in Form frühzeitlicher Tauchausrüstungen erschaffen. Seine glowing Dunnies sind ebenfalls extrem will-haben!