Schuehtern schaute er mich in der Metro Bangkoks an. Ein leichtes Laecheln zuckte ueber sein Gesicht. Beim Aussteigen nahm er allen Mut zusammen und sprach mich an: “You are from Germany?”. Mein “Yes” liess ihn erstrahlen. “Oh I love Germany. I love RAMMSTEIN. Do you know them?”. “Yes, cool” antwortete ich und unsere Wege trennten sich so schnell wie sie sich begegneten. Auch wenn er mein Blog nie lesen wird, so widme ich dem thailaendnischen Rammstein-Fan:

`Reise Reise`

Thermometer in Bangkok

14 Uhr Ortszeit, fast 40°C im Schatten auf der Dachterrasse am Pool. Heute Morgen kam eine Mail aus Gera, die die dortigen Temperaturen auf -10°C bezifferte. Damit wohnen unsere Langohren sagenhafte 50°C kälter als wir.
Bei derartigen Temperaturen haben wir uns nach einstündigem Aufenthalt am Pool wieder in unser klimatisiertes Zimmer zurückgezogen. Es ist nämlich der letzte Tag in der 5-Sterne-Suite.

Heute Morgen haben wir das Zugticket für unsere Weiterreise nach Laos gebucht. Morgen Abend, 18:55 setzen wir uns in den Expresszug, der uns in knapp 12 Stunden an die laotische Grenze bringen soll. Wir haben uns für einen 1st-Class-Sleeper entschieden, d.h. wir haben ein 2er-Abteil mit Betten und eigener Waschmöglichkeit. Dekadenz für knapp 25 EUR/Person. Mit der Abreise aus Bangkok wird sich die Frequenz und der Umfang neuer Beiträge im Blog drastisch verringern, da Laos in Bezug auf Internet extrem dünn ausgestattet ist. Und das ist auch gut so! Wir freuen uns auf die Zeit, abseits der Zivilisation. Und gerade jetzt, kurz nach Weihnachten, wisst ihr ja, dass Vorfreude die schönste Freunde ist.

2. Januar 2010

Heute haben wir uns an die Verteilung der via PayPal eingegangenen Unterstützung von Holger gemacht. Während Till gestern die Ehre hatte, uns am ersten Essenstand “Gesellschaft” zu leisten, gelang es mir heute, für Holger einen legendären Snack ausfindig zu machen. Seit ich an einem Abend im April 2003 in Chumphon eine Portion “Klebreis mit Mango” (Sticky Rice with yellow mango) aß, hängt mir dieser Geschmack in der Erinnerung fest. Und heute stand ich plötzlich nichtsahnend vor einem Stand, der diese Sünde verkaufte. Für 20 Baht kaufte ich eine Portion. Leider war ich schon fast fertig mit essen, als mir einfiel wer mich da eingeladen hat. Aber fragt mal einen Junkie, seine Drogenbeschaffung und seinen Konsum zu dokumentieren – das geht einfach nicht. Also gibt es hier nur den Rest vom Fest:

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Am Abend gaben wir 80 Baht für “Red Pork with Noodles” und “Rice with crispy pork” einem kleine Stand, der mit seinem Nachbarn eine Art “Open-Air”-Restaurant bildete. Dank Soja-Chilli-Sauce und dargereichtem Lauch als Snack eine willkommene Belohnung für die Strapazen des Tages.

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Khop khun, Holger!

2. Januar 2010

Dream Hotel

Das da oben ist unser Hotel. Also zumindest die Terrasse vom Dream Hotel Bangkok in dem wir momentan wohnen. Weil wir Euch mal etwas neidisch machen wollten, zeigen wir Euch mit dem Bild den Ort, an dem wir unsere Urlaubstage im Moment ausklingen lassen.

Aber keine Angst, es kommen auch noch andere Zeiten (und Butzen)…

2. Januar 2010

Der erste nicht-im-Halbschlaf-erlebte Tag in Bangkok war geprägt durch Ausschlafen bis kurz vor Ende der Frühstückszeit (12 Uhr). Demnach gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Denkt man, wenn man sich in einer deutschen Stadt aufmacht, 7 km durch die Stadt zu laufen. Macht man das in asiatischen Großstädten, wird das schnell zur Belastungsprobe für Psyche und Physis. Gegen 14 Uhr und 35°C Aussentemperatur machten wir uns auf, für Katrin (die mit dem Schampus) ein Stück Seife in der Khao San Road zu kaufen. Die Khao San Road ist DIE Backpacker-Gegend in der Leonardo di Caprio im Film “The Beach” übernachtete. Also quasi eine Aneinanderreihung von einfachsten Hostels, bewohnt von Aussteigern und Freaks. Nach dem Film und unserem ersten Besuch hat sich die Gegend zum reinen Kommerz- und Tourismuszentrum für junge Reisende entwickelt. Dennoch war heute der Weg zu Fuß und mit dem Skytrain wieder ein Abenteuer mit Happy End. Die Seife befindet sich in unserem Besitz! Um einen Eindruck von der Khao San Road und der Anstrengung eines Spaziergangs zu bekommen, habe ich zwei Videos eingebunden. Wir haben uns den Luxus gegönnt, mit einem TukTuk zurück zu fahren. Auch wenn man nicht selber läuft, ist so eine asiatische Stadt voll Adrenalin.

Hinweis: Ich habe einen automatischen Bildstabilisator in meiner Kamera. Das Schaukeln wird bereits minimiert!!!

Rückfahrt mit einem TukTuk

Die Khao San Road

2. Januar 2010

Das ist der erste Beitrag in unserer Reihe “Auf Einladung von…”. Oben rechts im Blog kann uns jeder zum Essen einladen. Jedem Gastgeber widmen wir einen Beitrag, der zeigt, wo wir das Geld ausgegeben haben und was wir als Gegenleistung dafür erhielten.

T.v.K. hat es sich leicht gemacht und mir das Geld bei unserer Verabschiedung in Bar in die Hand gedrückt. Damit war er der Erste und sichert sich damit nicht nur den ersten Eintrag, sondern lud uns auch gleich noch zur bedeutendsten Mahlzeit einer solchen Reise ein: dem ersten Essen in der Fremde.

Im Jet-Leg-Delirium gingen wir um die Ecke unseres Hotels in die Sukhumvit 11 und fanden eine kleine, fahrbare Garküche, die von einem jungen Pärchen bewirtschaftet wird.
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Um unsere Mägen langsam an die z.T. scharfe thailändische Küche zu gewöhnen, entschieden wir uns für den Klassiker: Pad Thai. Nudeln mit frischem Gemüse, Hühnchenfleisch und getoppt mit gemahlenen Erdnüssen. Zwar können wir hier das Foto veröffentlichen. Was uns aber nicht gelingen wird, ist den Geschmack und das Flair zu Euch zu schicken: 28°C, Sitzen auf wackeligen Plastikstühlen, vorbeifahrende Mopeds, bollernder Gasbrenner und mittendrin der vorbeiwehende Duft von Reis, Shrimps, Fleisch, Gemüse, Öl. Ein Traum!
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Uns hat die Mahlzeit 90 Baht gekostet (ca. 2 EUR), die damit doppelt so teuer ist, wie vor 6 Jahren, als wir zum ersten Mal in Thailand waren. Mit seinem Sponsoring hat sich Till noch einen weiteren Beitrag verdient, den wir zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.

Wenn auch du uns und die fleißigen Köche unterstützen möchtest, klicke oben rechts auf unsere Aktion “Lass uns nicht verhungern”.

khop khun, Till!

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“Es tut mir leid, aber wir können Sie nicht mitfliegen lassen” sagte die Air Berlin-Mitarbeiterin beim Check-In.
Synchron klappten unsere Kinnladen auf den Tresen, der Puls begann zu rasen und über den Adrenalinspiegel brauche ich wohl nichts mehr zu sagen.

So begann unser Abenteuer schon mit einer echten Katastrophe. Wir haben schlichtweg übersehen, dass man unsere Reiseaktivitäten auch als illegale Einwanderung missverstehen könnte. Thailand benötigt für die Einreise entweder ein Visum oder den Nachweis, dass man spätestens 30 Tage nach Einreise auch wieder aus dem Land verschwindet. Und eben jene Konstellation konnten wir nicht vorweisen. Zwei Stunden blieben uns Zeit, den Supergau – das Verschieben der Reise –  zu verhindern.

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