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	<title>HASENFARM &#187; Singapur</title>
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	<description>Das Leben ist schön. Blog für Dinge des Alltags.</description>
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		<title>Unbekannte Gastfreundschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 13:09:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Tag vor Chinese New Year mit dem Bus von Singapur nach Malaysia zu reisen, grenzt an Leichtsinn, tun dies doch alle in Singapur arbeitenden Malayen mit chinesischen Wurzeln. Sie reisen nach Hause zu ihren Familien. Ebenso leichtsinnig ist es, zu glauben, man kenne alle Besonderheiten asiatischer Transportmittel.
So warf ich einen 10 RM-Schein in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen Tag vor Chinese New Year mit dem Bus von Singapur nach Malaysia zu reisen, grenzt an Leichtsinn, tun dies doch alle in Singapur arbeitenden Malayen mit chinesischen Wurzeln. Sie reisen nach Hause zu ihren Familien. Ebenso leichtsinnig ist es, zu glauben, man kenne alle Besonderheiten asiatischer Transportmittel.</p>
<p>So warf ich einen 10 RM-Schein in den dafür vorgesehenen Schlitzkasten beim Fahrer, um die 5,40 RM Beförderungsentgeld zu entrichten. Der Fahrer antwortet kurz: „No change. OK? – Kein Wechselgeld! In Ordung?“. Nach kurzer Diskussion dämmerte mir, dass ich in einem Bus stand, den man nur passend bezahlen kann. Also überließ ich dem Fahrer frustriert das Wechselgeld und taumelte mit meinem Rucksack in Richtung eines 4er-Platzes, der bereits von einem Malayen besetzt war. Dank der Gravitation meiner 20 Kilo Rückengepäck und dem eingeschränkten Bewegungsfreiraum, fiel ich beim Absetzen des Rucksacks samt selbigen fast auf dem zierlichen Jungen. Wer hätte gedacht, dass dies der Beginn eines unglaublichen Abenteuers sein würde.<br />
<span id="more-4063"></span><br />
Während der knapp 30minütigen Fahrt zum Busbahnhof nach Johor Bahru redet ich mit Ronald, so der Name des Mannes, über unsere Herkunft, unseren Job (meinen Ex-Job), das Leben in Singapur und Chinese New Year. Am Busbahnhof angekommen versuchte er alles, uns Vier ein Weiterreise-Ticket an die Ostküste nach Mersing zu organisieren. Wir hatten die Rechnung jedoch ohne Chinese New Year gemacht und so ging der nächste Bus zur Ostküste erst am Abend des Folgetags. Auch wenn man viel Zeit zum Reisen hat, möchte man sich nur ungern aufgrund einer verzögerten Weiterfahrt in der Nähe eines Busterminals im Nirgendwo aufhalten.</p>
<p>Ronald hingegen hatte den Masterplan zur Hand. Keine Stunde nach unserer Begegnung, lud er uns ein, bei ihm zu Hause zu übernachten – der Zustimmung seiner Mutter vorausgesetzt. Diese erteilte telefonisch ihr OK und so saßen wir ein paar Minuten später in einem Bus an die Ostküste, nach Pontian. Auf dem Weg nach Hause zu Ronald. Am Vorabend des Chinese New Year.</p>
<p>Wir wurden bei unserer Ankunft bereits von Ronalds Mutter, seinem Neffen sowie seinen beiden Schwestern erwartet. Neben Erfrischungsgetränken wurde uns umgehend der Süßigkeitenvorrat für das bevorstehende Fest angeboten. Nach einer erfrischenden Dusche fuhr uns Ronald in das Stadtzentrum. Dort waren wir die Attraktion, sieht man vier Weißhäutige sich wohl nicht allzu oft hierher verirren. In der Tat spielt Pontian keine touristische Rolle und so war uns allerorten ein erhöhtes Aufmerksamkeitspotential sicher. Auf dem lokalen Nachtmarkt und beim anschließenden Essen auf dem Food-Court bescherte uns Ronald eine super-leckere Reise durch die lokale Küche. Nach dem üppigen Essen ging es wieder nach Hause, wo wir gemeinsam am großen runden, für Chinesen typischen, Tisch im Speisezimmer über allerlei bunte Themen redeten.<br />
Wie es der Zufall wollte, halfen wir Ronald und einer Freundin in internationaler Verständigung, indem wir eine in Deutsch verfasste SMS übersetzten. Kleine Ursache, große Wirkung, denn am nächsten Morgen empfing und neben Ronald auch noch die Freundin, um sich für die Übersetzungsarbeit zu bedanken. Gemeinsam machten wir sechs uns auf, dieses außergewöhnlich herzliche Zusammentreffen mit einem typisch chinesischen Frühstück abzuschließen. Bei verschiedenen Nudelgerichten und Gespräche über typisch deutsche Essgewohnheiten, überbrückten wir die Zeit bis zur Abfahrt unseres Busses.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		<title>Wie wir den Zoll überlisten wollten</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 13:06:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
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Um aus dem Stadtstaat Singapur nach Malaysia zu gelangen, bietet sich der Landweg via Bustransfer an. Theoretisch geht es mit dem Bus ab Singapur Queen Street zum Ausreise-Terminal Woodlands, dort steigt man aus, geht zu Fuß durch die Passkontrolle und holt sich seinen Ausreisestempel ab. Dann besteigt man den Bus und fährt weiter über eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/visum_singapur.jpg" alt="visum_singapur" width="500" height="280" class="attachment wp-att-4060 " /></p>
<p>Um aus dem Stadtstaat Singapur nach Malaysia zu gelangen, bietet sich der Landweg via Bustransfer an. Theoretisch geht es mit dem Bus ab Singapur Queen Street zum Ausreise-Terminal Woodlands, dort steigt man aus, geht zu Fuß durch die Passkontrolle und holt sich seinen Ausreisestempel ab. Dann besteigt man den Bus und fährt weiter über eine ca. 2 km lange Brücke zum Einreise-Terminal auf malaysischer Seite, wo man wieder zu Fuß durch die Einreise marschiert und sich sein malayisches Visum abholt. Anschließend besteigt man wieder den Bus und fährt weiter nach Johor Bahur zum Larkin Busbahnhof, um von dort in alle Richtungen Malaysias aufzubrechen. Soweit die Theorie.<br />
<span id="more-4061"></span><br />
Offenbar haben die Asiaten einen anderen Orientierungssinn und so schickte man durch das gezielte(?) Falschanbringen von Richtungspfeilen vier Europäer auf einen abenteuerlichen Trip ins Grenzgebiet zwischen Singapur und Malaysia. Und das ging so:</p>
<p>Nach erfolgreicher Ausreise aus Singapur folgten wir bei der Suche nach dem wartenden Bus den zahlreich angebrachten Richtungspfeilen. Diese zeigten uni sono geradewegs aus dem Terminal, durch ein Drehkreuz, dass wir nur in eine Richtung durchlaufen konnten. Besonders in Gebäuden der Grenzsicherung folgen wir den offiziellen Vorgaben und Ansagen des Personals penibel. Also passierten wir das Drehkreuz, von zwei Grenzpolizisten beobachtet. Wenig später fanden wir uns, immer noch von Richtungspfeilen geführt, auf der Brücke im Niemandsland zwischen Singapur und Malaysia wieder. Mitten auf der Brücke, in glühendheißer Mittagssonne, wechselte die Beschriftung plötzlich in „Fußgänger verboten“. So standen wir mit Ausreisestempel Singapurs und ohne Einreisestempel Malaysias im Niemandsland wieder.</p>
<p>Da uns der Weg zurück zum Ausreiseterminal dank des Drehkreuzes verwehrt blieb, hatten wir keine andere Wahl, als erneut in Singapur einzureisen. </p>
<p>Die Beamtin am Einreiseschalter konnte sich vor Lachen kaum halten, als wir ihr bei unserem erneuten Einreiseversuch erklärten, wo wir herkommen. Nachdem alle Kolleginnen und Kollegen lautstark über unseren Irrlauf in Kenntnis gesetzt und unsere Pässe eingesammelt wurden, geleitete uns eine Beamtin in einen Raum, der als Schleuse fungierte. Dort wurden wir von einem ernst dreinblickenden Beamten deutlich aufgefordert, nicht noch einmal zu versuchen, nach Malaysia zu laufen! Anschließend händigte er unsere Pässe aus und wir durften – ohne erneute Ein- und Ausreise – zum Bus laufen. Dieser wartete in exakt entgegen gesetzter Richtung der angebrachten Richtungspfeilen.</p>
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		<title>Ab hier sind wir Vier</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
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In den kommenden 3einhalb Wochen machen wir Singapur und Malaysia als Quattro unsicher. Gemeinsam mit zwei besten Freundinnen aus Hamburg geht es nicht nur die Ostküste steil hinauf.
Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/wirvier.jpg" alt="wirvier" width="500" height="325" class="attachment wp-att-4058 " /></p>
<p>In den kommenden 3einhalb Wochen machen wir Singapur und Malaysia als Quattro unsicher. Gemeinsam mit zwei besten Freundinnen aus Hamburg geht es nicht nur die Ostküste steil hinauf.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		<title>3 Tage – 3 Hauptstädte</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2010/02/09/3-tage-%e2%80%93-3-hauptstadte/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 12:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere Reise führte uns binnen 72 Stunden in drei asiatische Hauptstädte. Unsere Frisuren sitzen noch immer perfekt.
Ausgangspunkt war das vergleichsweise verschlafene Vientiane. Fast wie in einer Kleinstadt fühlte es sich an, als mir morgens mit dem Tuck-Tuck durch die knapp 260.000 Einwohner beherbergende Hauptstadt von Laos zum geradezu übersichtlichen Wattay International Airport fuhren.

Zweieinhalb Stunden später [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere Reise führte uns binnen 72 Stunden in drei asiatische Hauptstädte. Unsere Frisuren sitzen noch immer perfekt.<br />
Ausgangspunkt war das vergleichsweise verschlafene Vientiane. Fast wie in einer Kleinstadt fühlte es sich an, als mir morgens mit dem Tuck-Tuck durch die knapp 260.000 Einwohner beherbergende Hauptstadt von Laos zum geradezu übersichtlichen Wattay International Airport fuhren.<br />
<span id="more-4052"></span><br />
Zweieinhalb Stunden später landeten wir südlich in Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur. Weitaus westlicher fühlt es sich an, wenn man vom übergroßen Flughafen mit perfekt organisierter Bus- und Bahnanbindung ins Zentrum der Millionenmetropole gefahren wird. Um dem fernöstlichen Lebensstil gerecht zu bleiben, haben wir uns fußläufig in Brickflields zwischen KL Sentral und der Monorail in Little India eine Unterkunft gesucht. Von weitem blickt man auf das Zentrum um die Twin-Towers und die angrenzenden Hochhäuser. KL bietet zwei Gesichter: ursprüngliche asiatische Lebensart und westliche Infrastruktur.</p>
<p>Am nächsten Morgen ging es zurück zum KL Flughafen, um nur 50 Minuten später in Singapur mit seinen 5 Millionen Einwohnern einen Besuch abzustatten. Wirkt KL bereits europäisch, ist Singapure europäischer als Europa. Hier erinnern gerade noch die chinesischen Schriftzeichen daran, dass wir uns im asiatischen Raum befinden. Hochglanzfassaden, hypermoderne Wohnblocks, gigantische Shoppingmalls und Entertainment bis zum Abwinken lassen Singapure wie eine Retorte nach europäisch/amerikanischem Vorbild erscheinen. Auch beim Blick auf die Speisekarten der Gastronomie fühlt man sich wie in Eppendorf oder der Upper East Side.</p>
<p>Drei Tage, drei Städte, drei völlig verschiedene Welten – und alle nur max. drei Flugstunden voneinander entfernt. Asien hat verdammt viele Gesichter.</p>
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		<title>Malaysia vs. Singapur</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 13:04:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Malaysia]]></category>
		<category><![CDATA[Singapur]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weiterer fester Punkt ist auf unserer Reise in unseren Terminkalender gerutscht.
Um nicht ganz den Halt zum heimischen Hamburg zu verlieren, fliegen zwei Freunde uns nach, um uns auf dem Laufenden zu halten und nebenbei auch gleich noch ihren Jahresurlaub mit uns zu verbringen. Ziel der gemeinsamen Reise wird die Ostküste Malaysias sein. Startpunkt hingegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiterer fester Punkt ist auf unserer Reise in unseren Terminkalender gerutscht.<br />
Um nicht ganz den Halt zum heimischen Hamburg zu verlieren, fliegen zwei Freunde uns nach, um uns auf dem Laufenden zu halten und nebenbei auch gleich noch ihren Jahresurlaub mit uns zu verbringen. Ziel der gemeinsamen Reise wird die Ostküste Malaysias sein. Startpunkt hingegen ist aufgrund von Flugkosten für die beiden Anreisenden Singapur. Da auch wir noch nie in dieser pulsierenden Metropole waren, haben wir jetzt einen Flug eben dort hin gebucht. Planerisch kommen wir von Laos irgendwie nach Kuala Lumpur, um von dort dann am 10. Februar für den verschwenderischen Betrag von 17.90 EUR für 2(!) Personen nach Singapur zu fliegen. Und wenn wir uns entscheiden, auf ´nem Esel da runter zu reiten, wird es uns kaum jucken, wenn die Tickets verfallen. Air Asia sei dank!</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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