nubra03

Wenn man sich im Hochgebirge alleine und ohne Guide in die Wildnis wagt, widerfahren einem Dinge, die man aus dem ach so sicheren Alltag daheim nicht mehr kennt.

Das Nubra-Valley, eingeklemmt zwischen Pakistan und China, ist im Norden Ladakhs eine auf ca. 3.000 Meter gelegene Ebene. Knapp 130 km von Leh entfernt, wagten wir uns, wieder mit unserer 350ccm-starken Royal Enfield „Bullit“, dort hin.

18. September 2010

einladung_leh

Bergluft macht hungrig. Während in Indien die Luft sonst nicht gerade zum Essen anregt, ist es hier oben auf 3.600 Metern Höhe anders. Wer wie wir, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in den Bergen unterwegs ist, dem knurrt irgendwann mal so der Magen, dass Yak-Käse, Tomaten und Chapati als Wegzehrung nicht ausreichen.
Gut, wenn man dann abends einen Ort kennt, an dem es leckeres indisches Essen gibt. In Leh fanden wir den Laden recht einfach: das einzige Restaurant, in dem man nach Sonnenuntergang keinen freien Platz mehr findet.

18. September 2010

tiere_essen

Reisen verändert. Auch uns. Ob wir´s wollen oder nicht. Manche Veränderungen überraschen uns.

Es dürfte jetzt ca. zweieinhalb Monate her sein, dass wir das letzte Stückchen Fleisch zu uns genommen haben. In Deutschland wäre dies eine unvorstellbar lange Zeit. Und ein Ding der Unmöglichkeit. In Indonesien, Sri Lanka und Indien ist das aber einfach so passiert. Ohne Absicht. Wir haben es nicht mal gemerkt.

17. September 2010
khardungla_04

die dünne fast waagerechte Linie ist der Pass

Nördlich von Leh schlängelt sich eine ganz besondere Straße durch die Berge. Auf der Spitze des Khardung La-Passes standen wir am höchsten Punkt der Welt, den wir mit einem motorisierten Gefährt überhaupt erreichen können: auf 5.606 Meter.

17. September 2010

einladung_khandungla01

Auch wenn wir unsere Reise noch nicht beendet haben, ist unserer Meinung nach jetzt genau der Moment gekommen, uns mit einem ganz besonderen Beitrag noch mal bei allen zu bedanken, die uns mit ihren kleinen Geldspenden imaginär zum Essen eingeladen und uns so auf der Reise unterstützt haben.

Der Grund, warum wir alle „Spender“ auf einmal bei uns „am Tisch“ hatten, begründet sich in der Einzigartigkeit und Besonderheit des Ortes, an dem wir Euch alle gerne in „echt“ bei uns gehabt hätten.

16. September 2010

Ohne viele Worte, aber mit ganz viel toll:

DSC01407

16. September 2010

Aufgrund vermehrter Nachfrage, wie wir denn nun nach 8 Monaten Lotterleben aussehen, ob die Rasta-Zöpfe sprießen, sich irgendwelche Piercings oder Tattoos eingefunden haben oder der Drei- einem Dreißig-Tagebart gewichen ist, haben wir uns entschieden, nun doch ein tagesaktuelles Foto von uns hier zu veröffentlichen.

Wir hoffen, all Eure Fragen damit zu beantworten:

foto_hum

schild08

Fahrer eines Versorgungs-LKWs im Himalaja zu sein, ist kein Leichtes. Hunderte Kilometer Serpentinen, miserable Pass-Straßen, mal Regen, mal Schnee, mal Hitze, oft dünne Luft, kein Radioempfang.
Kein Wunder, dass die Fernfahrer auf diesen einsamen Strecken gerne mal zur Alkoholaufmunterung greifen. Die Folgen konnten wir sehen: verrostete LKW-Skelette, hunderte Meter in Schluchten gefallen.

9. September 2010

himalaja

Knapp einen Monat nach den verheerenden Erdrutschen in Ladakh, einem Gebiet in Nordindien und unserer Entscheidung, nicht in die Region zu reisen, haben wir uns aufgrund des unbändigen Verlangens doch entschieden, uns auf nach Leh in den Himalaja zu machen. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich zeigte.

Der Weg in das 3.600 Meter hoch gelegene Leh forderte von uns und den Maschinen einiges.

8. September 2010

einladung_rothang02

Christoph hätte bestimmt seine Freude daran gehabt, mit uns bei dem kleinen Essenstand ein typisch indisches Frühstück – Aloo Paratha (mit Kartoffeln gefüllten Teigfladen) mit Curd und Dhal – zu sich zu nehmen.

zuletzt inspiriert

verlinkt

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Bloggeramt.de frisch gebloggt Das Blog Verzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop blogtotal