14. November 2010

campur_garage

Auf unserer Mopedtour über Bali haben wir es dann doch noch geschafft, den touristischen Pfaden zu entkommen und freundliche Balinesen zu treffen, denen nicht die Dollarzeichen in den Augen blinkten, wenn sie uns sahen.
Irgendwo am Kratersee, unweit des Gunung Angun, an der dritten Kreuzung rechts, dann die zweite links und 500 Meter gerade aus – da fanden wir eine Art Garage. Zumindest sah er auf den ersten Blick so aus, der Warung.

13. November 2010

doa24

12. November 2010

kokos_tuna

Kulinarisch bewegen wir uns in den letzten Tagen unserer Reise auf einer Gradwanderung zwischen indonesischer und westlicher Küche. Leider gelingt dieser Gang nicht jeder Köchin gut, so dass jede Mahlzeit ein Stückchen Überraschung darstellt.

tuna_steak01

Zurück in Indonesien. Nach 4 Monaten fühlte es sich merkwürdig und doch vertraut an, durch die Straßen zu laufen und eine bekannte Fremdsprache zu hören und den Blick in vertraute Speisekarten zu werfen.

4. November 2010

urlaub

Nach elf Monaten Reisen ist jetzt, kurz vor der Heimkehr, Zeit für Urlaub. Dazu haben wir uns einen ruhigen Strandstreifen weit entfernt von jeglicher massentouristischen Belagerung an der Ostküste Balis ausgesucht. Bei derzeit 36°C Luft- und knapp 30°C Wassertemperatur machen wir – entgegen der letzten 11 Monate – nichts.

21. Juni 2010

map_indonesia

Unsere 60tägige Aufenthaltserlaubnis ist erloschen und wir müssen das Land verlassen. Noch nie hatten wir den Eindruck, so wenig von einem Reiseziel gesehen zu haben, so riesig ist Indonesien – von den Abmessungen und der Anzahl an Highlights. Von Anfang an war klar, dass wir ganz gezielt zu einigen auserwählten Orten fahren/fliegen, um nicht im Transportchaos des Landes wertvolle Zeit zu verlieren. Tatsächlich ist der Transport einer der Highlights des Landes, denn noch nie haben wir soviel Inlandsflüge gehabt, wie hier.

Hatten wir das medial gezeichnete Bild von Terroranschlägen auf Bali und contra-westlichen Moslems vor Augen, haben uns die Indonesier mit ihrer offenen, freundlichen und interessierten Art völlig überrascht. Ungefähr 276.323 Mal wurden wir mit „Hello Mister“ begrüßt. In keinem anderen Land haben die Menschen so offen versucht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Kein Wunder also, dass wir versuchten, uns ein wenig „Bahasa Indoenisia“ (Indonesisch) beizubringen, um die Standardfragen in Landessprache beantworten zu können.

Das haben wir gelernt:

  • Um von A nach B zu kommen, sollte man C, D, E und F als Zwischenstop einplanen.
  • Es gibt neben Waschen, Duschen und Baden auch Schöpfen als Form der Körperpflege
  • Preise sind sehr flexibel – manchmal sollten wir für Dinge zahlen, die es nicht gab

Wie geht´s weiter?

Hektisch, laut, staubig, bunt, lecker, verrückt und männerlastig. Wir kehren nach 4jähriger Abstinenz nach Indien zurück. Wir fliegen nach Kalkutta von wo wir uns in unser nächstes Abenteuer stürzen. Schon jetzt wissen wir, dass es ein ganz besonderer Aufenthalt wird, wir landen nämlich in der Hauptregenzeit.

Es wird hektisch!

public_viewing_IIjpg

Schon kurz nach unserer Ankunft auf Gili Meno, der kleinen Schwester-Insel von Gili Air, wusste jeder Einheimische, für welches Land unser Herz schlägt. Was so ein Insellauf im Trikot der Deutschen Nationalmannschaft ausmacht! Entsprechend waren die Augen der Indonesier auf uns und Jogi´s Mannschaft gerichtet.

Anlässlich des ersten Spiel der Deutschen Fußballnationalmannschaft starten wir hiermit unsere hoffentlich 7teilige Serie „Public Viewing“. Wo haben wir die Daumen gedrückt, uns die Haare gerauft, gejubelt, geschimpft und alles besser gewusst?

2:00 Uhr nachts klingelte der Wecker und riss uns aus dem Tiefschlaf. Noch bis kurz vor zwölf haben wir Ghana die Daumen gedrückt, uns dann aber eine Runde auf´s Ohr gehauen, um mitten in der Nacht unseren Jungs beizustehen.
Schlaftrunken taumelten wir einsam über Gili Air, der zu Lombok gehörenden Insel, zur Strandbar in der man uns vorher versicherte, bis spät in die Nacht durchzuhalten. Andere Bars hatten schon den Betrieb eingestellt und den Schlaf aufgenommen.
Kurz nach zwei fanden wir uns in Gesellschaft von einem weiteren deutschen Pärchen (er – wie ich – ebenfalls im Nationaltriko) und fünf Einheimischen beim Public Viewing ein.

kokos

Fünf Monate der Reise durch Asien liegen hinter uns und so langsam hat sich aus dem Hinterhalt das Gefühl angeschlichen, auch mal Urlaub zu machen. Während sonst der innere Unruhequell in uns brodelte und uns zu immer neuen Zielen trieb, hat uns jetzt die Faulheit gepackt und wir sind auf Urlaub.

30. Mai 2010

In den letzten Wochen, als wir uns abseits des Touristenstroms in Indonesien aufhielten, kamen wir mit vielen Reisenden ins Gespräch, die lange unterwegs sind und viele Länder erlebt haben. Wir waren überrascht über die Vielfältigkeit ihrer Reisrouten und die Einheitlichkeit in ihrer Aussage, bloß nicht nach Bali zu fahren. Alle verließen die Insel deutlich schneller, als sie ursprünglich geplant hatten.

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