Dogs of Asia





Aufgrund der in Japan vorherrschenden extrem schnellen Anbindung an das WeltWeiteWeb, haben wir ein paar Videos der letzten Zeit online gestellt. Neben einer ausführlichen Dokumentation unseres Treffens auf den Dalai Lama findet ihr einen Mitschnitt unseres Besuchs bei den Mönchen im Thiksey-Kloster und einer ganz normalen Fahrt mit einer Fahrrad-Rickscha durch Varanasi.
Viel Spaß.

Unser zweiter Besuch in Indien ist vorüber.
Wie schon beim letzten Mal hat uns das Land auch jetzt wieder mächtig zugesetzt. Auf der einen Seite mit unglaublich beeindruckenden Landschaften, abgefahrener Kultur und leckerstem Essen. Auf der anderen Seite mit unglaublich schlechter Hygiene, beängstigenden Menschenmassen und ohrenbetäubendem Lärm.

…Paris liegt an der Seine. Aber da waren wir ja nicht.
In Indien kann man schnell 18 Stunden im Zug zubringen, wenn man 760 Kilometer zurücklegen möchte. Aber das macht nichts, da die indische Bahn den Luxus bietet, dabei ein, zwei oder drei Nickerchen machen zu können. Der „Punjab Mail“ brachte uns von Varanasi nach Kalkutta. Über Nacht und im Schlaf. Dank extrem komfortabler Klappbetten im 4er-Abteil und leckerem indischen Essen unterwegs, verflog die Zeit wie im Schlaf und am Ende wurden wir vom Bahnhof Kalkuttas begrüßt. Wie die Ameisen strömten die Reisenden aus allen Öffnungen des kolonialen Gebäudes. Draußen ging es nicht weniger turbulent zu. Warum?

Zugegeben, es war wieder ein Kulturschock, den wir uns da angetan haben. Morgens in der kristallklaren Luft von Leh in den Flieger steigen und Mittag in der stinkenden Hitze Varanasi´s ankommen.
Wir waren zur falschen Zeit am richtigen Ort und wurden mit einer ganz besonderen Einladung belohnt.
Im Rahmen einer Motorradtour wollten wir die Klöster am Indus-Tal besuchen und das Thiksey-Kloster von Innen kennen lernen. „Pünktlich“ fünf Minuten vor der Mittagspause erschienen wir im Kloster. Also hieß es 30 Minuten ausharren, bis wir unsere Besichtigung starten konnten. Ein sonniges Plätzchen direkt vor der Kloster-Kantine schien der geeignete Ort zu sein, um einen ersten Blick auf die Mönche zu werfen und den Ausblick ins Tal zu genießen.

Bergseen sind generell etwas Besonderes, verfügen sie nicht über die sonst übliche Vegetation und Tierwelt. Als spannend kann man Bergseen bezeichnen, die auf 4.200 Metern Höhe, hinter dem dritthöchsten Pass (Chang La) der Welt verborgen sind und mit beeindruckenden 180 Kilometern Länge von Indien bis tief nach Tibet in China hineinreichen. Willkommen am Pangong-See.