20. April 2010

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Als wir im Verlauf der Reiseplanung auf Borneo als Ziel festlegten, hatten wir schnell ein Bild vor Augen wie es hier so aussieht: dichter Dschungel und wilde Tiere die uns bedrohen. Wir dachten, die Luft ist allerorts feuchtigkeitsgeschwägert und wir schwitzen von Morgens bis Abends. Wir sahen uns tagein tagaus mit dem Boot durch die Gegend fahren. Die Zivilisation wollten wir hinter uns lassen und vom Internet nichts wissen.

Was ist nach fünf Wochen Borneo von unseren Vorstellungen geblieben, was haben wir gelernt?

20. April 2010

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Das letzte Essen auf Borneo war eines der besten typisch-malayischen Gerichte, dass meinen Gaumen berührt hat. Alex´ Einladung folgend, besuchte ich einen Food-Court, der von Aussen nicht unbedingt zum Näherkommen einlädt. Aber aus Erfahrung wissen wir, dass gerade in diesen Food-Courts bestes Essen zubereitet wird, denn wer schlechte Qualität abliefert, fliegt raus.

20. April 2010
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Essen beim einigen Araber Borneos

Wieder fand sich in unserem E-Mail-Konto eine Einladungsbenachrichtigung von PayPal. Nicole verfolgt unsere Abenteuer und fand, dass wir uns mal wieder was Ordentliches hinter die Kiemen schieben sollten. Diesem Wunsch sind wir sehr gerne nachgekommen und haben uns zudem noch einen ganz besonderen Platz ausgesucht, um der Einladung von Nicole zu folgen.

Es ist angeblich das einzige arabische Restaurant auf ganz Borneo. „Little Lebanon“ trennt in Kuching Chinatown und Little India voneinander. Man läuft, um in die Stadtteile zu gelangen quasi durch das Restaurant, da es eine Ansammlung von Lounge-Sofas und Tischen unter einem offenen Durchgang ist.

Eine willkommene Abwechslung zu Nudel- und Reisvariationen im restlichen Malaysia boten uns die Lamm- und Hühnchen-Spieße, die Lamm-Frikadellen und der außergewöhnlich gewürzte Salat. Auch ein Pita-Brot kann im Land der Nudeln eine angenehme Alternative sein. Beeindurckt waren wir von der mittel-großen Portion Knobibrot, die als Hauptspeise schon fast gereicht hätte.

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garantiert drogenfrei und lungenfreundlich: Sheesha-Pfeife

Wie in arabischen Ländern, bietet „Little Lebanon“ als „Nachtisch“ eine bunte Variation an Geschmackrichtungen für die bereitstehenden Sheeshas an. So lagen wir mit kugeligen Bäuchen bis spät in die laue Nacht, die Fruchtmischung paffend, in unserem Sofa und wünschten, Nicole wäre mit ihrer Kurzen bei uns.

Für sagenhafte und utopisch teure 60 Ringit (14 EUR) rollten wir uns nach Hause.

Terima kasih Nicole

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Der Bako Nationalpark, knapp 25 Kilometer nördlich von Kuching, ist einer der ältesten Nationalparke Malaysias. Auf einer Halbinsel gelegen ist er zudem bekannt dafür, einer der wenigen Orte zu sein, wo man sich als Besucher ohne Guide auf den Weg in und durch den Regenwald machen kann. Zudem locken einsame Strände zum Entspannen.

12. April 2010

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9. April 2010

Bei schwül-heißen Temperaturen vergeht uns manchmal der Appetit nach dem ewigen Standardgetränk. Die einzige Abwechslung beim Wasser ist die Temperatur oder der Chlorgehalt.
Also greifen wir hin und wieder in die Kühlschränke und holen geschmackliche Besonderheiten heraus. Weit verbreitet in Malaysia ist der isotonische Durstlöscher 100Plus sowie „Fanta“-Imitate, die aus purem Zucker zu bestehen scheinen.

8. April 2010

Unbekannterweise kontaktiert uns John vor einiger Zeit und fragte uns nach hilfreichen Tipps für seine eigene Reiseplanung. Wie Bolle haben wir uns darüber gefreut, ihm unsere eigenen Erfahrungen, Empfehlungen und Ratschläge mitzuteilen. Als Dankeschön folgte aus Hessen eine Einladung zum Essen.

8. April 2010
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Zikade

Da sind wir raus aus der Großstadt: keine Flugzeuge, kein Autolärm, keine Handies – und dann lärmen hier in der Natur permanent Zikaden rum. Würde man nicht an Romantik glauben, man würde durchdrehen.

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Deer Cave

Nachdem wir drei Monate pausenlosem Sonnenschein und Temperaturen jenseits der 25°C ausgesetzt waren, stand nun ein etwas schattigerer Ausflug an.

Im malaysischen Bundesstaat Sarawak befinden sich umgeben von Regenwald beeindruckende Höhlen. Die Reise zu den Höhlen im Mulu Nationalpark beginnt dabei in Miri, einer kleinen Stadt an der Küste, die den notwendigen Flughafen aufweisen kann, denn ohne Flieger keine Höhlen! Die einzige Alternative zum Flugzeug stellt die atemberaubend teuere Anreise mit dem Boot dar. Dieser finanziellen Herausforderung haben wir uns nicht stellen wollen.

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Ort des Geschehens: Hajah Halimah Restaurant

Schon vor einiger Zeit fand sich unverhofft eine Einladung zum Essen von Peter-Friedrich bei uns ein. Weil uns auch diese Einladung riesig gefreut hat, warteten wir einen ganz besonderen Moment ab, um diese einzulösen. Nun kam der richtige Zeitpunkt:

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