social-network-experiment

Soziale Netzwerke sind der Hype des Jahres: “Facebook, Twitter, StudiVZ und Co. sind DER neue Markt, um Produkte zu bewerben, Produktinformationen zu streuen und neue Kunden zu aquirieren” – so begründen Unternehmen und Web2.0-Aktivisten ihre neuen Tätigkeitsfelder.

Aber stimmt das wirklich? Wir HASENFARMer möchten es genauer wissen und starten darum an dieser Stelle das “große Social-Network-Experiment“. Wir möchten wissen, ob und wie schnell man den Besucherstrom auf einen Online-Shop steigern kann – einzig und allein mit Hilfe der sozialen Netzwerke.

Um die Werbewirksamkeit nachzuweisen, haben wir uns ein kleines Spiel ausgedacht, mit dem wir ableiten wollen, ob auch kleine, finanzschwächere Unternehmen auf die Dynamik der sozialen Netzwerke zählen können.
“Opfer” der Attacke soll unser eigener T-Shirts-Shop unter http://www.hasenfarm.com sein. Bisher bewerben wir ihn eher zurückhaltend in diesem Blog, auf Twitter und Facebook. Zusätzlich haben wir ihn in Form von Interviews auf versch. Plattformen gepusht. Seit Kurzem nutzen wir die kostenpflichtigen “Adwords” von Google.

Die Aufgabe des Experimentes ist, den Besucherstrom der durch die gesteigerte Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken entsteht, zu erhöhen und zu messen. Für die Auswertung nutzen wir die Google-Analytics-Statistiken und möchten zusätzlich auch die aktivsten Socializer befragen. Natürlich mag man jetzt denken, wir machen das nur, damit wir unsere Conversion Rate erhöhen. Doch wer uns kennt und dieses Blog liest weiß, dass wir aus Interesse am Neuen handeln und nicht, um billig an Klicks zu kommen.

Der Lohn der Arbeit: Der Gewinner erhält aus unserem Shop

  1. drei exklusiv für ihn gestaltete T-Shirts
  2. einen Einkaufsgutschein i.H.v. 20 EUR
  3. fünf exklusive Hasenfarm-Pins.
    Das ganze Paket hat einen Wert von ca. 100 EUR.

So einfach machst du mit:

  1. Du schreibst einen Artikel über unser Experiment INKL. einem Trackback auf diesen Artikel (manueller TB ist auch ok),
  2. in dem Artikel MUSS der Link zu http://www.hasenfarm.com gesetzt sein,
  3. Du nutzt deine anderen sozialen Netzwerke (Facebook, Twitter, StudiVZ…), um auf DEINEN Blogartikel hinzuweisen.

So ermitteln wir den Gewinner:

  • Wir identifizieren dich anhand deines Trackbacks auf diesen Beitrag,
  • wir zählen die Trackbacks zu deinem Blogartikel,
  • wir zählen die Zugriffe auf hasenfarm.com, die aus deinem Artikel heraus entstanden sind und multiplizieren sie mit 2,
  • gewonnen hat, wer die höchste Punktzahl hat

Die Doppelwertung der Zugriffe ist nötig, damit wir deine Aktivitäten in den Netzwerken messen können. Leider ist es (noch) nicht möglich, zu erkennen, wer einen Twitter- oder Facebook-Zugriff auf unsere Ziel-Seite hervorgerufen hat. Darum messen wir auch nur die Aktivitäten, die aus deinem Blogbeitrag kommen. Links, die direkt aus Facebook oder Twitter auf hasenfarm.com landen, bleiben unberücksichtigt.
Dein Vorteil: du erhöhst mit deiner Aktivität auch gleich noch den Traffic auf deinem Blog.

Da wir den Gewinn aus der eigener, desertifizierten Tasche zahlen und ein aussagefähiges Ergebnis präsentieren möchten, schütten wir den Gewinn erst aus, wenn die Mindestteilnehmerzahl von 40 eingehenden Trackbacks erreicht ist. In die Wertung fließt nur der ein, der die o.g. Anforderungen erfüllt hat.

Das Experiment endet am 30. September 2009. Auf geht´s! Wir sind gespannt!

Jepp. Kann man wählen.

(via Text&Blog)

30. Juli 2009

Ich bin mal wieder dabei, meinen ungebrauchten Hausrat in Goldtaler umzuwandeln. Viel bekommt man ja bei der Online-Plattform eBay nicht mehr für seinen gebrauchten Kram – aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. Und wie oft habe ich mich darüber gefreut, für wenig Geld ein dringend benötigtes Gadget von einem Käufer zu erwerben, der nichts mehr damit anfangen kann. Quasi “materielles Socializing”.

Was aber haben sich die Verantwortlichen bei eBay dabei gedacht, mir als Verkäufer in die Betriebswirtschaft zu pfuschen? Wenn ich 20 Minidiscs versteigere (die meiner Einschätzung nach keine 5 EUR Umsatz erbringen), muss ich kostenlosen Versand anbieten. Die Post nimmt ca. 3,60 EUR für ein Päckchen. Bleiben mir noch zwei Kugeln Eis übrig.

Warum sagt eBay nicht gleich, dass wir KrimsKrams-Verkäufer uns zum Teufel scheren sollen. Nach dem Lesen der Begründung, musste ich jedenfalls laut lachen.

Wichtig: Seit dem 15. Juni 2009 müssen Verkäufer in einigen Zubehör- und Accessoires-Unterkategorien kostenlosen Versand als erste nationale Versandart anbieten.

Zu hohe Versandkosten sind für viele Käufer der häufigste Grund, doch nicht online einzukaufen. Im eCommerce-Bereich hat sich daher zusehends kostenloser Versand als Marktstandard durchgesetzt. Wir haben uns dazu entschlossen, auch auf unserem Marktplatz in einigen Zubehör- und Accessoires-Kategorien kostenlosen Versand innerhalb Deutschlands einzuführen, damit wir auch in Zukunft ein attraktiver Handelsplatz bleiben.

(Quelle: eBay)

Was sagst du dazu?

Das Aufbäumen hat nichts zu verhindern gewusst. Heute hat der Bundestag das stark umstrittene Gesetzt zur Internetzensur durchgewunken. Bereits ab 1. August ist es dann möglich, polizeilich veranlasst, Webseiten zu zensierensperren.

Ich sag da nichts mehr zu und schüttele nur noch meinen Kopf.

7. Juli 2009

eternalmoonwalk

Der ewige Moonwalk ist eine großartige Idee, Michael Jackson mit seinem legendärem Moonwalk Tribut zu zollen. Einfach ein eigenes Video von sich beim moonwalken hochladen und die virtuell rückwärts zurückgelegte Strecke verlängern. Unendlich verlängern.
http://www.eternalmoonwalk.com/

Deadly birthday 2 u,
deadly birthday 2 u,
deadly birthday, dear Counter-Strike,
deadly birthday 2 u!

Am 19. Juni 1999 erschien die erste Beta-Version des Online-Taktik-Shooters. Wohl kaum ein anderes Computerspiel – mal abgesehen von Pong und Tetris – hat einen solchen Kultur-Status erworben. Millionen von Spieler sitzen weltweit vernetzt vor Ihren Rechnern und jagen einander durch die virtuelle Landschaft. Weltweit wurden mehr als 11 Millionen Exemplare verkauft, die Dunkelziffer illegaler Downloads dürfte die Fangemeinde sicher auf mehr als 20 Millionen einschwellen lassen.

Kaum ein Spiel hat den Sprung in den medialen Mainstream geschafft. Selbst Tante Erna auf Wanne-Eikel kennt es.

Counter-Strike, dass generalisiert als “Killerspiel” eingestuft wird, stand in den zurückliegenden Jahren oft am Pranger, wenn wieder einmal jugendliche Amokläufer Blutbäder anrichteten. Einen Diskurs über dir Abwegigkeit solcher geführten Diskussionen möchte ich an dieser Stelle nicht beginnen – auch wenn ich es nicht hoffe, ergibt sich in den kommenden Monaten und Jahren die Gelegenheit, wenn einmal mehr ein ausgegrenzter Jugendlicher mit einer Waffe in der Hand um Aufmerksamkeit bittet.

Counter-Strike hat mit seinen Verkaufszahlen und seinem Fan- und Kultstatus gezeigt, wie eine Generation international zusammenwächst und welche Möglichkeiten sich Online bieten. Es ist trotz seines polarisierenden Charakters weit sozialisierender, als manch ein politischer Schachzug, den die Herren in Nadelstreifen dieser Tage begehen.

In diesem Sinne! Auf die nächsten 10 Jahre!

20 Jahre nach dem Zusammenbruch des Überwachungsstaates DDR und dem Verschwinden der letzten deutschen Diktatur, im Zeitalter der Zensurpolitik von “Schurkenstaaten” und China, haben sich 62,2 Millionen wahlberechtigte Deutsche dafür entschieden, in einem staatlich zensierten Land zu leben. Denn nur knapp 134.000 haben ihre Stimme gegen die geplante Zensur des Internets erhoben. Es hätten aber Millionen sein müssen!

Man mag jetzt “Panikmache” rufen, aber wer im Geschichtsunterricht aufgepasst hat, weiß wie Dikataturen entstanden sind: es waren kleine, unauffällige Schritte, die dem Staatsapparat zunehmend mehr Einfluß sicherten. Als die Mehrheit des Volkes gemerkt hat, welche Konsequenzen daraus erwuchsen, war es für einen Richtungswechsel und Protest zu spät. So glauben auch heute noch zu viele Teile der Bevölkerung “Das Internet geht mich nix an” – oder so ähnlich.
Dabei ist das Internet das mit Abstand am stärksten und schnellsten wachsende Medium in der Geschichte der Menschheit. Das Internet ist die Stahlindustrie der Zukunft. Ganze Branchen existieren nur vom Netz, Milliarden-Umsätze werden Online erzielt und keine Information ist Privilegierten vorenthalten – noch.

Und wir Deutschen gestatten dem Staat, zensierend in dieses Medium einzugreifen? Erinnert ihr euch noch, als es verboten wurde, jüdische Bücher zu lesen? Wusstet ihr, dass es bei Strafe verboten war, George Orwells “1984″ in der DDR zu lesen? Wer garantiert, dass das Gesetz nicht zukünftig zur Einstufung und Beschränkung von regierungskritischen Seiten missbraucht wird? Das wäre Zensur in einem Staat, der einst informelle Selbstbestimmung und Pressefreiheit in seinem Grundgesetz verankert hat.

Im Falle des Themas “Kinderpornografie” glaubt nun jeder, dem Staat die Legitimation für Zensur als Mittel zu Bekämpfung geben zu müssen. Wie aber verhält es sich auf Deutschlands Straßen? Rasen ist verboten. Wie reagiert der Staat in diesem Fall? Er kontrolliert und zieht die Gesetzesbrecher gezielt aus dem Verkehr. Um bei diesem Bild zu bleiben: Die Zensurpläne von Frau von der Leyen würden die rechte Fahrspur überwachen und ggf.  sperren. Alle, die auf der Überholspur unterwegs sind, rasen weiter wie die Besenkten.

Ich gebe zu, die Diskussion über Anlass und Tragweite des Gesetzes ist weitaus komplexer, aber es ist in meinen Augen sehr erschreckend, dass es nur knapp 134.000 Leute gibt, die erkennen, welche Gefahren von den Lügengeschichten der Ministerin und ihrem Gefolge ausgehen – gegen die Freiheit, gegen die Demokratie.

Das was sich Frau Uschi v. d. Leyen dieser Tage erlaubt, steht dem Verhalten eines Ahmadinedschads und Kim Jong Ils in nichts nach:

Nun ist es amtlich: Ursula von der Leyen hat gelogen. Öffentlich. Oder aber die Bundesregierung hat gelogen – in einer Antwort auf eine offzielle Bundestagsanfrage.

Es geht um den Versuch, mit gezielten Falschinformationen die Internetzensur in Deutschland einzuführen. Nachzulesen beim Handelsblatt.

Ich kann´s ja ehrlich gesagt kaum glauben.

(via Holgi)

11. Juni 2009

Na das nenne ich doch mal einen netten, finalen Schachzug der Müsli-Verschicker. Gerade noch über die mysteriöse Postkarte berichtet, dann eine Papp-Box Müsli vom Postboten und jetzt ein Dankes-Flyer im Briefkasten. Besonders nice – wir sind eine der 12 Blogger, die es auf die Postkarte geschafft haben.

Nicht dass wir besonders mediengeil sind, aber diese kleine gedruckte Danksagung setzt der Aktion das Sahnehäubchen auf und schmeichelt der Blogger-Seele.

Well done müsli.de.

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Ohhhh, was für eine individuelle Überraschung?

Liebe Marketing-Verantwortliche der oben gezeigten Aktion, ich bedanke mich recht herzlich für Berücksichtigung bei der anstehenden Übermittlung von leckeren Frühstückscerealien. Damit Sie maximalen Nutzen aus der Kampagne ziehen können, möchte ich Ihnen im Folgenden einen Überblick über meine Frühstücksgewohnheiten geben. Ich bitte Sie, diese Aufstellung als Anhaltspunkt bei der Zusammenstellung meines Paketes zu berücksichtigen.

Als Basis verwende ich feine und grobe Haferflocken zu gleichen Teilen. Zur Auflockerung und Strukturergänzung greife ich gerne zu Fitnessflakes aus dem Angebot eines Discounters. Das Topping und den geschmacklichen Charakter der Zusammenstellung bilden abwechselnd Schoko- oder Maispops. Die Zusammenstellung erfolgt individuelle nach Gefühl. Zum Verzehr ergänze ich das Müsli stets mit einem halben, in Würfel geschnittenen Apfel. Grundsätzlich esse ich mein Müsli nicht mit Milch, sondern mit Naturjoghurt.

Ich hoffe, Ihnen hiermit einen Anhaltspunkt gegeben zu haben, in welche Richtung sich meine Geschmacksnerven entwickelt haben.

In hoffnungsvoller Erwartung des Monatsvorrates an Müsli verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Ihr Zielgruppen-Blogger

verlinkt

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