22. September 2009

yearbook_yourself

Oh heavy. Auf yearbookyourself.com kann man seine eigene Visage in den Style prähistorischer Jahrbuchaufnahmen konvertieren. Kollege Catchy ist der Übeltäter, der wissen wollte, wie ich so aussehe, wenn ich mich in die visuelle Time-Machine setze. Das Ergebnis, “Vogelnest” trifft “Limal” ist zwar schaurig, aber…..!

Aber wenn ich einen Blick in die auf stayfriends.com vorhandenen Klassenfotos werfe, dann muss ich mit Erleichterung und Erschrecken gleichermaßen feststellen, dass die beiden oben gezeigten Exemplare ästätischer Entgleisung noch lange nicht das untere Ende der Gesichts-Fünfen-Skala abbilden.

Wow. Warum haben unsere Eltern nicht besser auf uns aufgepasst? Oder wussten wir´s besser? Oder?

chinchilli-day

Ich möchte ab sofort keine lahmen “Montage-sind-Mist”-Sprüche hören, denn ab sofort ist klar, was Montags abgeht: Montag ist “Chinchilli”-Tag, der Feiertag zur Huldigung der kleinen Fellknäule, die uns in heroischer Selbstaufopferung von Repression und Unterdrückung und so zur Befreiung aus den Fesseln von Banditen beigetragen haben.
Also, geht zu Eurem Chef und erklärt ihm, dass Ihr Montags den “Chincilli”-Tag zelebriert. Und falls er fragt, wie ihr feiert: “Party in Vegas!”.

(via Galoclandestino)

Gibt es eigentlich kein anderes Gadget mit dem sich SEO-Wettbewerbe im Netz realisieren lassen. Ging es im letzten Jahr unter dem Motto “BefreiPhone” schon um ein iPhone, nennt man das Kind in diesem Jahr “VolksPhone“. Inhaltlich geht´s um´s Selbe:
Derjenige, der die SEO-Register am besten zieht und am 23.09. dadurch bei Google mit dem Suchbegriff “VolksPhone” on Top of the Index ist, bekommt das vertragsfreie iPhone geschenkt.

Da mich das iPhone momentan nicht sonderlich interessiert und ich von den SEO-Wettbewerben auch nicht sonderlich begeistert bin, fokussiert sich mein Interesse auf das parallel stattfindende Gewinnspiel: Durch geschicktes Setzen eines Trackbacks“Volksphone” besteht die weitaus realistischere Chance, einen Bannerplatz auf Blogtotal.de zu erhalten. Und jeder Werbetreibende im Onlinebereich wird mir beipflichten, dass ein Werbeplatz z.T. mehr Wert haben kann, als so ein iPhone, was inzwischen sowieso jeder hat.

yeah

Es ist inzwischen beängstigend, wie schnell Netzthemen in die Wiklichkeit überspringen. Heute Abend war wieder so ein Ereignis in Deutschlands schönster Stadt, Hamburg.

Doch zuerst ein kurzer zeitlicher Abriss der sich überschlagenden Ereignisse:

Schwer beeindruckend, wie ein eigentlich banales Fotos im Netz zu einem Happening gepusht wird, welches in der Realität sein großartiges Finale findet. Mehr davon!

photo-34

Mal wieder flatterte heute eine virulentevirale Postkarte in meinen Briefkasten. Beeindruckend ist die auffällig gute Handschrift. Die Frage an sich regt zum Plaudern und Nachdenken an und ist – anders als bei anderen Kampagnen – inhaltsvoll.

Da ich aber noch nicht weiß, wer hinter der Aktion steckt, halte ich mich mit ausführlicher Themenbearbeitung vorerst zurück. Sobald sich der unbekannte Versender zu erkennen gibt, beziehe ich an dieser Stelle … Stellung.

Hier noch weitere Empfänger auf deren Beiträge man sich freuen darf:

Ich habe bereits über das großartige Kurzvideo “Du bist Terrorist“ geschrieben. Nun legt der Macher, Alexander Lehmann, noch mal ordentlich Zunder nach. Herauskommen ist das Video “Rette Deine Freiheit”:

“RetteDeineFreiheit” ist eine Antwort auf die nicht nachvollziehbare Politik der Bundesregierung in Bezug auf die Internetsperren. Entgegen allen Expertenmeinungen und der erfolgreichsten “Online-Petition” in der Geschichte von Deutschland mit über 132.000 Mitzeichnern, wird in Deutschland ein grundgesetzwidriges und dazu noch vollkommen sinnloses Gesetz verabschiedet.

Kritiker werden in der Diskussion diffamiert, haarsträubende und falsche Argumente gebetsmühlenartig wiederholt – von einer lebendigen und gesunden Demokratie keine Spur.

“Rette deine Freiheit” ist keine Parteienwerbung sondern genau wie “Du bist Terrorist”, ein von mir privat finanzierter und in meiner Freizeit erstellter Kurzfilm.

(via netzpolitik.org, bigod, fefe u.v.m.)

Anschaupflicht:

13. September 2009

Faulheit bei Tieren sieht irgendwie viel sympathischer aus, als selbiges Phänomen beim Menschen.

dsc09305

Logo Twittnight Hamburg

Cem Basman hat eine exzellente Idee. Und diese exzellente Idee braucht etwas visuelle Unterstützung. Seinem Aufruf, ein Logo für die TwittNite zu gestalten, bin ich auf und an dieser Stelle nachgekommen.

Wie findet Ihr es?

no_ie

Darf man als Webdesigner eigentlich noch von Anwender sprechen, wenn jemand mit einem Internet Explorer der Generationen 5 bis 6 im Internet unterwegs ist?

In zyklischen Abständen empört sich die Gemeinde der Aktivisten, Seitenbetreiber, Webdesigner & Coder darüber, wie Nutzer so weit hinter dem Mond leben können und ihren Browser nicht updaten. Besonders interessant sind die dann auf dem Programm stehenden Sanktionen gegenüber den Seitenbesuchern. Diese reichen von schwarz/weiß-Layouts über vollflächige Hinweisseiten bis zur kompletten Zugangsverweigerung.

Bullshit rufe ich den Verfechtern zu! Alle sind sie auf dem Holzweg.

Zugegeben, die Entwicklung von Webanwendungen für die veraltete Browser-Generation von Microsoft ist umständlich und kostet einen Haufen zusätzlichem Geld. Aber sollte nicht hinterfragt werden, warum immer noch eine beträchtlich hohe Quote der Surfer mit Oldtimern unterwegs ist?
Wirft man einen Blick in Unternehmen, sieht man nicht selten sechste Generation des Browsers. Die systemseitige Infrastruktur orientiert sich ggf. an den innerbetrieblichen Anforderungen und nicht an den Leistungsansprüchen des Redmonder Monsters in der 8. Version. Der Weg zu Open Source-Browsern wird teilweise durch Wartungsverträge und Lizenzvereinbarungen versperrt.
Und auch im privaten Segment scheut so manch ein Gelegenheitssurfer den ressourcenfressenden Umstieg. Selbstverständlich gibt es auch einen nich unerheblichen Anteil an Unwissenheit, die ein Update verhindert.

Wirft man alle drei Szenarien zusammen, kommt man zu dem Schluß, dass es keinen Sinn macht, Nutzer auszuschließen oder zum Wechsel zu zwingen. Gerade für Unternehmen bietet sich hier die Chance, den Kunden mit Service zu begegnen.

Wir von “HASENFARM – Manufaktur für Fellersatzstoffe” haben uns lange überlegt, wie wir zur Ausrottung des Oldies beitragen können ohne unsere Besucher mit Updateforderungen zu verschrecken. Unsere Lösung heisst Aufklärung. Jeder Internet Explorer – Nutzer findet einen kleinen Button oben rechts auf der Webseite. “INTERNET EXPLORER – NEIN DANKE!” steht dort geschrieben. Beim Anklicken gelangt er zu einer integrierten Infoseite, die ihm die Nachteile des IEs erklärt und zugleich Lösungen präsentiert. Dennoch ist das gesamte Angebot voll funktional und grafisch angepasst.

Wir finden, unseren Kunden fair und verständnisvoll gegenüber zu treten und zugleich unsere Ablehnung gegenüber alten Browsern zum Ausdruck zu bringen.

31. August 2009

Da sage noch einer, Spam ist Müll. Wenn man folgende Mail Montag Morgen in seinem Postfach findet, kann die Woche doch nur noch gut werden:

 Hallo. Dein hat profil sehr mir gefallen! Ich wollte dich kennenlernen. Meinen Namen Irina. mir 34 Jahre! Ich werde froh sein, dich besser zu erfahren. Schreibe mir, erzahle mir mehr uber dich! Moglich du suchtest dessen selbe Mann ich nach ganzem seinen Leben!!!! Ich will dir gestehen, ich bin zu den ernsten Beziehungen fertig! Hier suche ich seine zweite Halfte. Ich werde sehr froh sein, wenn wir einander gefallen werden!

Bitte antworten Sie nur, um meine personliche E-Mail: xxxspammail.net.tr

Ich verspreche, dass ich dir antworten werde und, dass ich meine neuen Fotografien senden werde!
Kusse
Grusse Irina

verlinkt

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