erste Twittnite in Hamburg
“Virtuality meets Reality” konnte man heute Abend im Layback meinen. Die erste Twittnite lud allerlei Volk in das Layback nach Hamburg ein. Im Focus – wie der Name verrät – stand Twitter. Im weitesten Sinn Synonym für das, was es als neue Strömungen im Netz gibt. Neben Kurzvorträgen, die sich allesamt um die individuelle, business-orientierte Nutzung der Applikation drehten, stand das Face-2-Face-Netzwerken im Vordergrund.
Sehr spannend zu erleben war die offensichtliche Vernetzung von realer und digitaler Welt. Da wurde parallel zum Gespräch das Gegenüber per mobiler Device “gecheckt” und ggf. gleich gefollowed. Selten trifft man auf Menschen, die Online und Offline so konzentriert und begeistert verzahnen. In diesem sehr angenehmen Rahmen ist derartiges Verhalten sogar recht amüsant, im normalen Tagesablauf würde mir das befremdlich vorkommen.
Zweifelsfrei das Highlight des Abends: Roland Kühl-von Puttkamer berichtet, wie er die letzten Tage des durch seinen werbeblogger.de-ausgelösten Jack-Wolfskin-Abmahn-Diss erlebt hat.
Fazit: Eine sehr spannende Veranstaltung, der es sehr gut gelingt, den Bogen aus Nerd-Kultur, Business, Privatem und Persönlichem zu spannen. Ich freue mich auf die nächste Twittnite am 02.12.2009.
ein Herz für Blogs reloaded
Die Wiederbelebungsmaßnahme der deutschen Blog-Landschaft geht in die 2. Runde. Kai vom Style-Spion hatte bereits Anfang des Jahres die Idee, dass man seinen Bloglesern 5 interessante Blogs näher bringt, um so etwas Bewegung im eigenen Feedreader auszulösen. Die Aktion fand riesige Resonanz und so war es nur eine Frage der Zeit, bis sich Teil II ankündigte. Heute ist´s wieder soweit und ich öffne für dich meinen Feedreader und verrate dir, wo ich super-gerne unterwegs bin.
An sich kein klassisches Blog in dem sich der Schreiber zu unterschiedlichen Themen äußert. Vielmehr ist 1song/day eine Fundgrube für phantastische Songs, die ich z.T. viele Jahre nicht mehr gehört habe oder noch gar nicht kannte. Die elektronische Ausrichtung der Musikauswahl kommt mir dabei sehr gelegen. 1song/day liefert meine täglichen 4 Minuten garantieren Zufriedenseins.
“Social advertising and non-profit campaigns from around the globe” – ist der Untertitel des Blog. Da mühe ich mich nicht ab, um eine andere Formulierung zu finden. Ich verfolge dieses Blog bereits sei ca. 2 Jahren. Es gräbt beeindruckende Werbung und Aktionen aus, die auf die sozialen und umweltrelevanten Missstände aufmerksam machen. Ich bin stets beeindruckt mit welche aufwändigen Spots Umwelt- oder Menschenrechtsorganisationen für ihre Belange eintreten. Osocio ist mein tägliches Stück Wachrütteln und Augenöffnen.
Die Stadt lebt. Urban Prankster spottet “pranks, hacks, participatory art, flash mobs, and other creative endeavors that take place in public places in cities across the world.”. Wenn Menschen beginnen den urbanen Lebensraum auf ihre eigene, kreative Art zu nutzen, kommen meist beeindruckende Aktionen dabei heraus. Wer Flashmobs mag, dem bietet Urban Prankster den geeigneten Aggregator. Urban Prankster ist mein tägliches Stück Rebellion gegen Normen.
Was gibt es geileres (verzeiht den Ausdruck, aber is´doch wahr!) als sich die Showreels von Künstlern aller Couleur anzusehen. Geballte Kreativität in opto-akkustischer Synerie. Wie ein kleines Kind sitzt man da vor seinem Bildschirm und bekommt den Mund nicht mehr vor Staunen zu. Das Showreelarchive sammelt eben jene Präsentationsfilme und stellt damit einen Ort erstklassiger modern Art dar. Showreelarchive ist meine tägliche Ration Kreativität.
Flo Hauck sammelt in seinem Blog diverse Themen moderner Netz- und Lebenskultur und trifft dabei meinen Geschmack sehr gut. Er legt sich – ähnlich wie ich – nicht auf ein spezielles Thema fest, sondern schreibt, was ihm gefällt. Das Layout der Seite gefällt mir sehr gut und auch der sehr prekär gewählte Name zeugt von Mut zum Anders sein. XFuckerX ist mein täglich Ausflug nach Süddeutschland.
trotz Terror keine Nutzung der Vorratsdatenspeicherung
Die taz vermeldet heute:
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat seit Inkraftreten der BKA-Novelle am 1. Januar keine einzige Online-Durchsuchung durchgeführt. (…) Das BKA habe auch keinen entsprechenden Antrag bei Gericht gestellt. “In Zeiten der terroristischen Bedrohung halten wir die Online-Durchsuchung dennoch für ein unverzichtbares polizeiliches Instrument”, sagte der BKA-Sprecher.
(via fefe)
Seit 9 Monaten sind die Provider zur umfangreichen Datenspeicherung gesetzlich verpflichtet. Diese Speicherung kostet die Provider (und damit irgendwann auch uns Konsumenten) einiges:
Der VATM errechnet 50-75 Millionen Euro Kosten allein für erforderliche Hardware, der BITKOM schätzt dieselbe Zahl für reine Telekommunikationsanbieter “also ohne reine Mailanbieter etc.” Der eco findet das alles viel zu niedrig und errechnet mindestens 332 Millionen Euro für die Internetwirtschaft.
Da steht in den deutschen Rechenzenten also eine milliardenteure Infrastruktur und kein BKA nutzt sie.
Was also muss noch passieren, damit das als so unbedingt notwendig erachtete Gesetz auch in der Realität angewendet wird? Oder kann es sein, dass sich so langsam zeigt, dass der “Terror” nur ein Vorwand war, die Volks-Bespitzelungsmöglichkeiten durch den Staat per Gesetz zu ermöglichen?
Dabei müsste doch gerade jetzt das BKA auf Hochtouren arbeiten und Eilanträge zur Anwendung der Datenabfragen einreichen, denn die Chronik der terroristischen Bedrohung Deutschlands spricht dafür:
- 24.09.2009: USA geben Reisewarnung für Deutschland aus
- 25.09.2009: Erneute Terrordrohung der El Kaida gegen Deutschland
- 13.10.2009: Mehr Polizei auf Bremer Freimarkt
- 21.04.2009: Warnung “mit islamistischer Dimension”
- 19.01.2009: Neue Terror-Qualität im Droh-Video
- u.s.w.
The next level of Sandmalerei
Krass!!! Mehr kam mir nicht über die Lippen, als ich sah, was die Ukrainerin Kseniya Simonova aus Sand malen kann. Mit beeindruckender Dramatik zeichnet sie mit Sand auf einer Glasscheibe offenbar die Geschichte der Ukraine. Untermalt von u.a. Metallica´s “Nothing else Matters” lässt Sie aus Bildern immer neue Bilder entstehen. Krass, krass, krass!
(Via Franziskript)
Is there anybody out there?
Heute ist Tag des anonymen Blog-Lesers.
Die modernen Statistik-Tools verraten, dass täglich eine ganze Menge Leute auf diesem und anderen Blogs unterwegs sind. Einige von den Besuchern kommentieren fleißig, andere kommen, lesen und surfen weiter. Viele der Besucher lesen ausschließlich. Man weiß dass sie da sind, aber man kennt sie nur als Zugriffszahl in den Statistikfeldern der Analyse-Tools.
Darum rufe ich heute jedem Leser unter Euch zu: Schreibt heute einen Kommentar!
Hinterlasst einen Beweis Eurer Existenz -- und wenn es nur ein kurzes “Hallo!” ist.
Zeigt, dass ihr nicht nur eine Zugriffszahl seid.
Zeigt, dass ihr aus Fleisch und Blut seid.
Knight Rider reloaded
Warum hat man denn ausgerechnet am Sound-Ingenieur gespart, der für die Umsetzung der einst so prägnanten technoiden Stimme von Kit, dem sprechenden Auto verantwortlich gewesen wäre. Herausgekommen ist eine Weichspühlerstimme, die bestens in die Liga von Schwarzwaldklinik und Denverclan passen würde. Ekel, brech, würg!
Fazit: Mit dem ersten Wort von Kit ist die Wiedergeburt der Kultserie für mich gescheitert.
exploding Plüschtiere

Als Kinder haben wir mit Chinaböllern zu Silvester regelmäßig dafür gesorgt, dass Briefkastenproduzenten ihre Luxuskarossen auch im Folgejahr finanzieren konnten. So ein explodierender Briefkasten wirkt auf Kiddies hypnotisch.
Marc Chiat hat sein Feuerwerk offenbar häufiger in den Popos seiner Plüschtiere gezündet. Anders als wir (hoffentlich) macht er dies heute auch noch, filmt es in Zeitlupe und nennt es Kunst. Und was für welche! Interaktiv kann man auf seinem virtuellen Schießstand der Kuscheltiere die Plüschis zerfetzen. Aber hey, Finger weg von dem Hasen! Verstanden?!
Überhaupt beschäftigt sich der Künstler mit Momentaufnahmen von explodierenden Gegenständen. Ein Blick auf seine Webseite ist zu empfehlen: http://www.marcchiatgoodandplenty.com/
(via Kfmw)
sportics.net = Sport2.0
Nachdem ich dank eines von sportlich ambitionierten Freunden erstellten Trainingsprogrammes zum Halbmarathon gelaufen bin, stieß ich jetzt auf sportics.net. Wow dachte ich beim ersten Blick auf die grafisch ansprechende Seite. WowWowWow dachte ich beim Begreifen der umfangreichen Angebote, die mir nach der Registrierung kostenfrei zur Verfügung stehen.
Sportics.net ist die ideale Sportplattform für all jene, die ihr Ausdauertraining präzise koordinieren, dokumentieren und auswerten wollen. Dabei berücksichtigt Sportics Individualsportler ebenso wie Mannschaftssportler – es gibt kaum eine Sportart, die nicht erfasst werden kann.
Kern der Plattform ist die Verwaltung des eigenen Trainingstagebuchs. Kennt man von anderen Plattformen das nerven- und zeitraubende Eingeben z.T. unvollständiger Trainingsinformationen, beeindruckt sportics.net durch die Implementierung von modernen Technologien zur Erfassung von Trainigsdaten sowie die Unterstützung modernster Trainingsgeräte. So können Trainingsdaten von gängigen Sportcomputer und Datenformate (z.B. von Polar, Ciclo, Garmin, Suunto, hrm, tcx, gpx, kml) eingelesen werden. Das lästige manuelle – und z.T. ungenaue – Erfassen der Traininigsdaten entfällt somit. Die erfassten Trainingsdaten können dann mit individuellen Streckenplanungen und Notizen ergänzt werden.
Wen der innere Schweinehund regelmäßig auf der Couch fest- und damit vom Sport fernhält, dem bietet Sportics.net zwei einfache Möglichkeiten, aus dieser verfahrenen Situation heraus zukommen. Durch Motivationsaktionen werden die Mitglieder animiert, einzeln oder gemeinsam bestimmte Ziele zu erreichen. So wird der Individualsportler plötzlich zum Mannschaftssportler – oder Teams messen sich räumlich getrennt mit anderen Teams.
Weiterhin ermöglicht Sportics.net durch seinen „Live Sport“ ein einzigartiges Feature der Leistungs- und Motivationsüberwachung. Man kann in dieser Funktion Nutzern, die es anderen Nutzern gestatten, bei ihrem Training in Echtzeit über die Schulter schauen oder das Training nach Abschluß wie im Film nachverfolgen. Und wer sieht, dass jemand die eigenen Laufstrecke nur knapp schneller absolviert als man es selber schafft, der wird schneller in den Laufschuhen stecken, als er denkt.

Selbst Apple´s iPhone wird mit „Live Sports“ zum “Personal Trainer”. Beim Sport werden die aktuellen Strecken- und Leistungsdaten in Echtzeit in dein Sporttagebuch übermittelt. Die aktuelle Position wird auf einer Karte sichtbar, die Leistungswerte werden in Grafiken und Zahlen aufbereitet. Ebenso ist es Beobachtern (z.B. deinem Trainer) möglich, dir Nachrichten zukommen zu lassen, um deinen Trainingserfolg positiv zu beeinflussen. Ebenso ist die Kommunikation über Twitter und Blogs möglich.
Herzstück der gesamten, stark vom Leistungssport übernommenen telemetrischen Datenverarbeitung ist der Sportics Smart Agent. Das Programm überträgt die Daten und Dateien vieler Sportcomputer und Ergometer direkt in dein Sporttagebuch – mit Sportics Delayed Telemetry nach dem Sport und mit Sportics Realtime Telemetry in Echtzeit.
Bei einer derartig umfangreichen Erfassung von z.T. persönlichen Daten ist es wichtig, dass der Datenschutz entsprechend gestaltet ist. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, Daten explizit für verschiedene Nutzergruppen freizugeben.
Fazit: All jene, die Spaß am Sport haben, sich selber zu neuen Leistungsspitzen treiben möchten und gerne modernste Technologien nutzen bietet sportics.net ein beeindruckenden Leistungsumfang und die ideal Plattform zum erreichen der Ziele. Ich habe mir bereits einen Account eingerichtet und werde in Zukunft meine Lauferfolge bei sportics managen.
Dem kann ich nichts mehr hinzufügen
Danke Johnny. Du bringst die Sauce auf den Punkt.
zuletzt kommentiert
- Mia: Naja, die gibt es ja überall. Nicht nur schöne und schlanke Menschen...
- Katharina: Hallo, ich denke vieles davon hängt auch mit den Medien zusammen....
- tommy: hey ho habs nicht geglaubt als mir davon erzählt wurde und musste fast...
- Iris: Sehe die meisten Appleprodukte als ein schönes (teils nützliches)...
- To: Da muß man eigentlich gar nichts mehr hinzufügen. Eine Lebenseinstellung...
zuletzt inspiriert
- fluidnetwork: Kaminski. Die Idee hat er im betahaus Hamburg diese Woche...
- fluidnetwork: Die Agentur der Zukunft
- der fluidacademy II | fluidnetwork: Reverse Sales Pitch
- 52.000 Facebook-Nutzer von falscher H&M-Aktion getäuscht …: hier...
- Das hat Hamburg gerade noch gefehlt. Social Media Kampagne “HH-WG” abgebrochen. | Werbeblogger – Weblog über Marketing, Werbung und PR: ...



















