Das war es also, mein erstes Barcamp. Mein Arbeitgeber OTTO stellte erneut seine Räumlichkeiten zur Verfügung, um 400 registrierten Webworkern eine Plattform zu bieten, um locker, ungezwungen und kreativ Know-How zu tauschen. Gesundheitlich konnte ich leider nur dem 2. Tag der Veranstaltung persönlich beiwohnen. Obwohl mir die Räumlichkeiten von meinem Arbeitsalltag bekannt sind, fühlte es sich jedoch sehr abstrakt an, mich plötzlich in der Freizeit dort in einem ungezwungenen Rahmen wiederzufinden. Schnell kam man beim Frühstück mit anderen Besuchern in Kontakt und tauschte sich über Motivation, Kenntnis und Erkenntis aus. Dank sehr guter WLAN-Abdeckung und 90%iger Laptop/iPhone-Ausrüstung der Besucher kommunizierte man nicht nur offline sondern auch online. Und so meldeten sich via Twitter unbekannte Bekannte, die ich endlich auch in der realen Welt treffen konnte. Eine völlig neue Erfahrung!
Im Mittelpunkt des Barcamps standen wie üblich die sog. Sessions, 30minütige Panels in denen man zuhören, diskutieren und agumentieren kann. Leider kann man sich bei der Fülle an interessanter Sessions nicht teilen. Ich traf die Qual der Wahl und war bei folgenden Panels dabei: Wireframes – was sind WF etc. / Was ist Google Wave? / Affiliate Marketing – alles Betrug oder was? / E-Commerce im Wandel – Trends & co.Lawblog – Technik, Wordpress etc.. Interessiert hätten mich noch die zeitgleich angebotenen Sessions Onlineshop gründen – was beachten? / Oxid vs. Magento / Facebook Connect. Um die Produktivität der Session zu erhöhen, würde ich mir die Protokollierung – wie von Business-Meetings bekannt – wünschen.
Fazit: Ein Barcamp ist für all jene mit persönlicher und/oder geschäftlicher Motivation im New-Media/Online-Segment eine Pflichtveranstaltung. Das “nerdige” Grundrauschen verschwindet aufgrund der bunten Mischung unterschiedlicher Motivationen recht schnell und so bleiben spannende Kontakte und neue Erfahrungen hängen. Wie pflegte ein Chef von mir zu sagen: Kommst du mit einer Idee von einem Kongress wieder, war dein Besuch erfolgreich. Dann war das Barcamp für mich ein voller Erfolg.
Hier einige Eindrücke vom Ort des Geschehens:

Kulinarische Höchstleistungen erbrachte das Kochwerk von OTTO.

The Great Twitterwall, zeitweise mächtig offline.

Session-Board offline. Das Session-Board online gab´s hier

Vorstellungsrunde der Session-Initiatoren

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Florian Holzhauser plaudert über seine Erfahrungen als Admin des LawBlogs.