Spreadshirt, Europas größter Anbieter für individuelle T-Shirts, hat mich gefragt, ob ich in einem Gastbeitrag zum Thema “Social Media” meine Erfahrungen mit Facebook & Twitter niederschreibe.
Da ich als digitaler Konsument Informationen von anderen wertschätze und diese für mich nutze, habe ich der Anfrage sehr gerne zugestimmt. Nur im Informationsaustausch ergibt sich Dynamik.

Was können Facebook & Twitter leisten? Was ist zu beachten? Welche Fallstricke lauern? Und am Ende: bringt´s was? Diese Fragen werden von mir mit Antworten im Gastbeitrag, im Blog von Spreadshirt unterfüttert.

Ich bin gespannt auf Eure Sicht der Dinge.

[Trigami-Review]

mymat_vortuer

Fußmatten haben mittlerweile ihren festen Platz in der Raumgestaltung gefunden. Auf http://www.mymat.de kann man sich seine eigene Fußmatte designen. Neben vorgefertigten Matten im Mattenshop gibt es im Mattendesigner keine Grenzen für deine eigene Kreativität. Du kannst aus einem Archiv Logos, Bilder, Symbole, Farbflächen und Schriftzüge einfügen und nach belieben colorieren. Aber auch eigene Bilder kannst du hochladen und auf die Matte drucken lassen.

sir_pimp
(CC) by andrewbrain

Mal wieder locken großer Ruhm, schnöder Mammon und Geschenke.

Also UNS lockt Ruhm und Geld und DICH locken Geschenke in Form eines T-Shirts aus unserem Hause.

Das machst du:
Twittere den Satz: “Bitte RT: Mit diesem Tweet kann ich ein T-Shirt von der @HASENFARM gewinnen. #spreadvent http://ow.ly/3oMKs”

Du gewinnst, wenn wir gewinnen:
Haben bis zum 15.12.2010 (Mitternacht) mehr als 50 Personen mitgemacht, landen wir in der großen “Ruhm und Ehre”-Lostrommel. Ist Fortuna gnädig, bekommen wir 10.000 Flyer, die deutschlandweit auf unseren tollen, kleinen Online-Shop hinweisen.

Danke für Deine Hilfe!!!!

Als ich im lauen Schatten einer Palme an der Westküste Lomboks saß, kam mir eine Idee, die ich gerne auf meinem Facebookprofil umsetzen möchte. In Ermangelung spezifischer und allgemeiner Kenntnisse beim Erstellen von Facebook-Applikationen, bin ich auf Unterstützung bei der Umsetzung angewiesen.

Die Idee klingt einfach: die App soll in Form einer Grafik und eines Links in der Seitenleiste des Nutzers erscheinen.

Ich nehme an, es gibt clevere Leute, die auf Anhieb wissen, ob die Umsetzung rechtlich und technisch möglich ist und – was ich hoffe – mir bei der Umsetzung behilflich sind.

Ich würde mich über eine Unterstützung sehr freuen!

So erreichst du mich: wir (at) hasen-farm (punkt) de
– oder –
per Kontaktformular im Blog.

6. März 2010

Die frohe Botschaft erreichte mich via Telefonat aus Deutschland. Ich habe gewonnen. Mein erster gerichtlich angestrebter Prozess wurde mit einer klaren Verurteilung des Angeklagten zu meinen Gunsten beendet. Dabei ging es um weitreichende politische-soziales Einschnitte. Und ich war nicht alleine. Mit mir haben knapp 35.000 Mitkläger in der Verhandlung “gesessen”.

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe beschloss am Dienstag, dem 2. März 2010, in einem Urteil, dass das Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung gegen das deutsche Grundgesetz verstößt und somit verfassungswidrig ist. (Quelle: Netzwelt)

Zur Verdeutlichung: Dank des Engagements von einer deutlichen Minderheit deutscher Bürger hat der oberste Gerichtshof festgestellt, dass ein verabschiedetes Gesetz unserer Bundesregierung nicht mit unserem Grundgesetz vereinbar ist.

Viel erschreckender als das Versagen unserer Abgeordneten, finde ich die Reaktionen, die ich in Gesprächen mit Mitmenschen zur Zeit der Beteiligung an der Sammelklage erleben musste. Eine kleine Gruppe wusste um die Bedeutung der geplanten Eingriffe, die Mehrheit interessierte sich jedoch einen feuchten Dreck kaum für die Eingriffe in ihre Privatsphäre. Manche diskutierten mit mir sogar darüber, dass sich mein Engagement eh nicht lohnt, da man als Einzelner doch nichts bewegen kann.

Beobachtet man die Reaktionen aus Brüssel, wird die Tragweite der Entscheidung in Karlsruhe klar:  die EU-Justizkommissarin kündigte an, die maßgebliche EU-Richtlinie, die für die deutsche Gesetzgebung ausschlaggebend war, zeitnah zu überprüfen. Es bestehe die Gefahr, dass die Richtlinie “jedermanns Grundrecht auf Privatsphäre einschränkt” und daher mit der verbindlichen EU-Grundrechtecharta nicht vereinbar ist.

Ich gebe zu, dass es mich ein wenig stolz macht, Teil derer gewesen zu sein, die diese Entwicklung zu verantworten haben.

Um die Diskussion um die GEZ-Abgabe auf´s Internet noch etwas ad absurdum zu führen, erhielt ich heute, als ich mir den Jahresrückblick in der ZDF-Mediathek ansah, szenenweise folgende Werbeeinblendung:

zdf_internetsperre

Und solange ich sowas noch sehe, braucht mir kein staatliches Zentralorgan mit Zusatzgebühren um die Ecke zu kommen.

Die Türkei möchte EU-Mitglied werden. Seit Jahren buhlen Politiker um die Gunst der Befürworter. Händeschütteln, große Gesten und Zugeständnisse von beiden Seiten sind an der Tagesordnung, wenn es um den baldigen Beitritt geht.

Jetzt, so scheint es, hat die Türkei plötzlich ihr Ziel aus den Augen verloren und orientiert sich an Staaten wie Iran, Irak und Afghanistan. Die Türkei will nicht mehr in die EU? Anders kann man die neuen Beschlüsse der staatlichen Internet-Technologiebehörde BTK nicht deuten.

„Anaposta“, so der Name des Projektes,  sieht vor, dass Neugeborene in der Türkei eine staatliche Email-Adresse mit zehn Gigabyte Speicherplatz erhalten, die auch in den Ausweis eingedruckt wird. Die restliche türkische Bevölkerung wird nach und nach mit der staatlichen Email-Adresse ausgestattet.  Die Idee, diese E-Mail als Kommunikationsmittel für Behörden und andere staatliche Orange zu nutzen, mag auf den ersten Blick ein Schritt in die Zukunft zu sein. Doch die Idee hinter dieser E-Mail ist ein Schritt ins Mittelalter, denn die Türkei stört sich zunehmend daran, dass der Mailverkehr über Server im Ausland läuft. Laut BTK Chef Tayfun Acarer ist dieser Umstand nicht hinnehmbar. Yahoo, Google oder andere Mail-Dienste werden laut Acarer zukünftig nicht mehr genutzt.

Damit ist zu befürchten, dass die Türkei die “Zwangs-Adresse” gezielt zur systematischen Einschränkung der Informations- und Meinungsfreiheit und dem Recht auf Selbstbestimmung einsetzen wird. Ob und wie unsere Regierung diese drastische Zensur interpretieren wird, bleibt abzuwarten.

3. Dezember 2009

…dieses neue 10″ NetBook Pro von Apple stand heute auf meinem Schreibtisch.

netbookpro

Leider war es nur ein Traum.

3. Dezember 2009

Heute versammelten sich knapp 250 aktive Twitter-Nutzer in der Rösterei im Levantehaus in Hamburgs Zentrum, um zum zweiten Mal im Rahmen der TwittNite rund um das Medium Twitter & Web 2.0 zu diskutieren & philosophieren.

Acht Referenten berichteten in 5minütigen Stand-Ups über ihre Erfahrungen rund um Twitter. Im Anschluß eröffneten sich bei Speis und Trank zahlreiche Möglichkeiten alte und neue Bekannte zu treffen oder kennen zu lernen.

Als Phänomen des Online-Treffens in der Offline-Welt zeigte sich mir als Nutzer eines nicht-twitterfähigen Handys die fehlende Möglichkeit, die aus der Onlinewelt bekannten Gesichter in der Wirklichkeit zu begegnen. Dank old-schooliger “@twitter-username”-Zettel gelang es mir dann aber doch das ein oder andere Gesicht wieder zuerkennen und den dazugehörigen Menschen zu begrüßen.

Als Manko eines offenen Meetings scheint sich ein hoher Drang zum Networken mit mangelndem Interesse an den Referenten zu paaren, der in seiner Konsequenz zu z.T. undurchdringbarem Stimmengewirr und Übertönen des Vortragenden führte. Hier kann man sich zukünftig für a) eine dickere Stereoanlage oder b) rücksichtvolleres Verhalten und Respekt entscheiden.

Dennoch ist die TwittNite eine spannende Veranstaltungsreihe, die einen Besuch lohnend macht – egal ob Profi-PRler oder Hobby-Tweeter.

Hier ein paar Eindrücke aus der Rösterei:

TwittNite

TwittNite

TwittNite

TwittNite

TwittNite

TwittNite

15. November 2009

Das war es also, mein erstes Barcamp. Mein Arbeitgeber OTTO stellte erneut seine Räumlichkeiten zur Verfügung, um 400 registrierten Webworkern eine Plattform zu bieten, um locker, ungezwungen und kreativ Know-How zu tauschen. Gesundheitlich konnte ich leider nur dem 2. Tag der Veranstaltung persönlich beiwohnen. Obwohl mir die Räumlichkeiten von meinem Arbeitsalltag bekannt sind, fühlte es sich jedoch sehr abstrakt an, mich plötzlich in der Freizeit dort in einem ungezwungenen Rahmen wiederzufinden. Schnell kam man beim Frühstück mit anderen Besuchern in Kontakt und tauschte sich über Motivation, Kenntnis und Erkenntis aus. Dank sehr guter WLAN-Abdeckung und 90%iger Laptop/iPhone-Ausrüstung der Besucher kommunizierte man nicht nur offline sondern auch online. Und so meldeten sich via Twitter unbekannte Bekannte, die ich endlich auch in der realen Welt treffen konnte. Eine völlig neue Erfahrung!

Im Mittelpunkt des Barcamps standen wie üblich die sog. Sessions, 30minütige Panels in denen man zuhören, diskutieren und agumentieren kann. Leider kann man sich bei der Fülle an interessanter Sessions nicht teilen. Ich traf die Qual der Wahl und war bei folgenden Panels dabei: Wireframes – was sind WF etc. / Was ist Google Wave? / Affiliate Marketing – alles Betrug oder was? / E-Commerce im Wandel – Trends & co.Lawblog – Technik, Wordpress etc.. Interessiert hätten mich noch die zeitgleich angebotenen Sessions Onlineshop gründen – was beachten? / Oxid vs. Magento / Facebook Connect. Um die Produktivität der Session zu erhöhen, würde ich mir die Protokollierung – wie von Business-Meetings bekannt – wünschen.

Fazit: Ein Barcamp ist für all jene mit persönlicher und/oder geschäftlicher Motivation im New-Media/Online-Segment eine Pflichtveranstaltung. Das “nerdige” Grundrauschen verschwindet aufgrund der bunten Mischung unterschiedlicher Motivationen recht schnell und so bleiben spannende Kontakte und neue Erfahrungen hängen. Wie pflegte ein Chef von mir zu sagen: Kommst du mit einer Idee von einem Kongress wieder, war dein Besuch erfolgreich. Dann war das Barcamp für mich ein voller Erfolg.

Hier einige Eindrücke vom Ort des Geschehens:

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Kulinarische Höchstleistungen erbrachte das Kochwerk von OTTO.

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The Great Twitterwall, zeitweise mächtig offline.

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Session-Board offline. Das Session-Board online gab´s hier

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Vorstellungsrunde der Session-Initiatoren

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Netzwerken

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Florian Holzhauser plaudert über seine Erfahrungen als Admin des LawBlogs.

verlinkt

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