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	<title>HASENFARM &#187; Netzwelt</title>
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	<description>Das Leben ist schön. Blog für Dinge des Alltags.</description>
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		<title>Hier geht es nicht um Technik</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/10/25/hier-geht-es-nicht-um-technik/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 08:07:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mir flatterte auf Facebook folgendes Zitat auf die Pinnwand:
&#8220;Alleine wenn man sich die technischen Details im Überblick anschaut, verstehe ich nicht warum Menschen in ein iPhone 4S investieren. &#8220;
Darunter ein tabellarischer Vergleich vier verschiedener Smartphones aus dem Hause Samsungs. 
Meine Antwort: 
&#8220;Bei Apple geht es nicht um die Technik!!! Und genau dieser Umstand macht den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/einfache_technik.jpg" alt="einfache_technik" width="500" height="130" class="attachment wp-att-5331 " /></p>
<p>Mir flatterte auf Facebook folgendes Zitat auf die Pinnwand:</p>
<blockquote><p>&#8220;Alleine wenn man sich die technischen Details im Überblick anschaut, verstehe ich nicht warum Menschen in ein iPhone 4S investieren. &#8220;</p></blockquote>
<p>Darunter ein tabellarischer Vergleich vier verschiedener Smartphones aus dem Hause Samsungs. </p>
<p>Meine Antwort: </p>
<blockquote><p>&#8220;Bei Apple geht es nicht um die Technik!!! Und genau dieser Umstand macht den Erfolg der Produkte aus.&#8221;
</p></blockquote>
<p><span id="more-5330"></span><br />
Die Reaktion darauf: </p>
<blockquote><p>&#8220;Aber ich kaufe doch nichts was einfach nur schön ist. Zumindest keine Technik. Bei einem Bild = Ja, ein Tisch = Ja aber ein Arbeitsgerät?&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich gebe dem Kommenatator Recht, ABER:<br />
ich glaube, 90% der Konsumenten wollen einfach nur konsumieren.<br />
Sie wollen kein Nerd sein.<br />
Sie wollen sich nicht durch technischen Firlefanz lesen.<br />
Sie wollen nicht studieren, bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.<br />
Sie haben keine Zeit, sich durch Leistungsvergleiche zu lesen.<br />
Sie sind verwirrt über die Fülle an Funktionen.<br />
Sie wollen am technischen Fortschritt teilhaben ohne Angst zu haben.</p>
<p>Und genau hier liegt das Problem der &#8220;young, digital Natives&#8221;: es gibt in ihren Augen nur eine Welt &#8211; die der Ihrigen. Und in dieser Welt:<br />
Gibt es keine 70jährigen, die Bock haben, im Netz zu surfen.<br />
Gibt es keine Hausfrau, die in der Küche Rezepte online lesen will.<br />
Gibt es keine Menschen, die nicht wissen, was eine MP3 ist.</p>
<p>Aber die erschreckende Antwort ist: doch, es gibt diese Menschen und es sind verdammmt viele.</p>
<p>Apple hat &#8211; bewusst oder unbewusst &#8211; das gemacht, was sich eben diese Menschen wünschen: Simplizität. Das Design und die Funktion tritt in den Vordergrund, die Technik rückt in den Hintergrund. </p>
<p>Wenn ich mit meinen Kunden über die Zukunft des e-Commerces rede oder die Zielgruppe eines Onlineshops diskutiere, erlebe ich immer wieder, wie sich die Unternehmen auf die Nutzergruppen festlegen wollen, die 10 Accounts in diversen sozialen Netzwerken betreiben, bei Foursquare einchecken und Paypal als Zahlungsmittel in- und auswendig beherschen.<br />
Fast immer frage ich dann, was wohl mit den 90% der restlichen Bevölkerung ist, die einfach nur etwas einkaufen wollen aber Angst vor der Bezahlung im Netz haben.<br />
Ok, ich bin abgeschweift. Setzen wir die Diskussion in den Kommentaren oder bei einem Rotwein im Leben da draußen fort&#8230;.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Ende vom Katalog &amp; der Zeitschrift</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/10/15/das-ende-vom-katalog-der-zeitschrift/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 19:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich Zeitungsverleger wäre oder mit Katalogen mein Geld verdienen würde, ich bekäme es beim Ansehen dieses Videos mit der Angst zu tun:

Das Video zeigt in meinen Augen eindrucksvoll, welch geniale Entwicklung von Apple mit der Fingersteuerung der iPads und iPhones auf den Markt geworfen wurde. Die Bedienung scheint selbst Babys so spielend einfach von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich Zeitungsverleger wäre oder mit Katalogen mein Geld verdienen würde, ich bekäme es beim Ansehen dieses Videos mit der Angst zu tun:</p>
<p><!-- Smart Youtube --><span class="youtube"><object type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/aXV-yaFmQNk&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/aXV-yaFmQNk&amp;rel=1&amp;color1=d6d6d6&amp;color2=f0f0f0&amp;border=0&amp;fs=1&amp;hl=en&amp;autoplay=0&amp;showinfo=0&amp;iv_load_policy=3&amp;showsearch=0" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="wmode" value="transparent" /></object></span><a href="http://www.youtube.com/watch?v=aXV-yaFmQNk"><img src="http://img.youtube.com/vi/aXV-yaFmQNk/default.jpg" width="130" height="97" border=0></a></p>
<p>Das Video zeigt in meinen Augen eindrucksvoll, welch geniale Entwicklung von Apple mit der Fingersteuerung der iPads und iPhones auf den Markt geworfen wurde. Die Bedienung scheint selbst Babys so spielend einfach von der &#8220;Hand&#8221; zu gehen, dass die Frage gestattet sein muss, wie sich derartige Entwicklungen auf die Zukunft von blätterbaren Analogmedien auswirken. </p>
<p>Warum sollte das Baby im Jahr 2027 Zeitschriften oder Versandhauskataloge durchblättern, wenn es doch daran gewöhnt ist mit dem Finger zu wischen?</p>
<p>Ich sehe in dem Video den bemerkenswerten Beginn eines neuen Zeitalters im Umgang mit Papier.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>#twocktail im Hadley´s</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/09/29/twocktail-im-hadley%c2%b4s/</link>
		<comments>http://www.hasen-farm.de/2011/09/29/twocktail-im-hadley%c2%b4s/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 15:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[twocktail]]></category>

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		<description><![CDATA[
#Twittnite, #Twittwoch, #Twocktail&#8230; diesem Twitter entspringen immer neue Formen des Netzwerkens. Eines gemeinsam haben sie alle: die Zusammenkunft von virtueller in der realen Welt. Gestern erreichte mich der Aufruf, im Hadley´s Cocktails zu trinken.

Mit halbstündiger Verspätung erreichte ich die kleine Gruppe bekannter und unbekannter Twitternutzer in einer gemütlichen Ecke des alten Sanatoriums sitzend und schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="attachment wp-att-5282 " src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/twocktail.jpg" alt="twocktail" width="500" height="392" /></p>
<p>#Twittnite, #Twittwoch, <a href="http://www.twocktail.de">#Twocktail</a>&#8230; diesem <a href="http://www.twitter.com">Twitter</a> entspringen immer neue Formen des Netzwerkens. Eines gemeinsam haben sie alle: die Zusammenkunft von virtueller in der realen Welt. Gestern erreichte mich der Aufruf, im Hadley´s Cocktails zu trinken.<br />
<span id="more-5281"></span><br />
Mit halbstündiger Verspätung erreichte ich die kleine Gruppe bekannter und unbekannter Twitternutzer in einer gemütlichen Ecke des alten Sanatoriums sitzend und schon angeregt im Gespräch vertieft. Ankommen, vorstellen, auf 4square einchecken, Tweets checken, den Anwesenden im Bedarfs- und Idealfall followen, Cocktail bestellen (Gin-Rhabarber, aber ohne Rhabarber), ins Gespräch kommen.</p>
<p>Aus der Frage eines Anwesenden: &#8220;hat hier jemand Erfahrung mit der Berufsgenossenschaft?&#8221; begann ein stundenlanger Austausch über Kontoführung, Gewerbescheine, Fotoausrüstung, Webdesign, Zielgruppenbestimmung, Podiumsdiskussionen, Selbstmarketing, Weltreisen und noch Vielem mehr.</p>
<p>Und doch fühlt es sich noch sehr ungewöhnlich an, kurz vor Mitternacht aus einer Kneipe zu kommen und festzustellen, mindestens drei wertvolle Kontakte gefunden zu haben, mit denen zukünftige Geschäfts-Projekte abgewickelt werden können. War das jetzt Arbeitszeit oder Vergnügen? Ich muß meinen Steuerberater nochmal dazu befragen.</p>
<p>Nie war ein Cocktail so sozial-produktiv.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>achtung! Mirko Kaminski im betahaus &#124; Hamburg</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/09/20/achtung-mirko-kaminski-im-betahaus-hamburg/</link>
		<comments>http://www.hasen-farm.de/2011/09/20/achtung-mirko-kaminski-im-betahaus-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 21:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mirko Kaminski, CEO von achtung! (links), Foto: @bernstein_foto

Der heutige betaclub no 6 fand mit dem Gründer und heutigen CEO der Hamburger Agentur achtung!, Mirko Kaminski, statt. Kaminski betreibt auf Youtube seinen eigenen Kanal indem er unter dem Motto &#8220;Auf ein Gespräch vorm Regal&#8221; seiner Meinung Raum gibt, sich medial zu entfalten. Mit der Ausgabe &#8220;Liebes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="imageframe " style="width:500px;"><a href="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/kaminski.jpg" rel="lightbox[pics5264]" title="kaminski"><img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/kaminski.jpg" alt="kaminski" width="500" height="229" class="attachment wp-att-5265" /></a>
<div class="imagecaption">Mirko Kaminski, CEO von achtung! (links), Foto: <a href="http://twitter.com/bernstein_photo">@bernstein_foto</a></div>
</div>
<p>Der heutige <a href="http://hamburg.betahaus.de/2011/09/05/betaclub-no-6-mit-mirko-kaminski-ceo-achtung/">betaclub no 6</a> fand mit dem Gründer und heutigen CEO der Hamburger Agentur achtung!, Mirko Kaminski, statt. Kaminski betreibt auf Youtube seinen <a href="http://www.youtube.com/user/MirkoKaminski">eigenen Kanal</a> indem er unter dem Motto &#8220;Auf ein Gespräch vorm Regal&#8221; seiner Meinung Raum gibt, sich medial zu entfalten. Mit der Ausgabe &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=2wIuunNnEZA&#038;feature=BFa&#038;list=UUbVhwhSTTIPzH1pb6PICthg&#038;lf=plcp">Liebes Unternehmen X, da mache ich nicht mit!</a>&#8221; wirbelte er internationale Beachtung auf, kritisiert er darin plakativ die absonderliche Erwartungshaltung von Kunden im Pitchverfahren.<br />
<span id="more-5264"></span><br />
Nachgelegt hat Kaminski mit einem für die Branche doch recht ungewöhnlichen Statement. Im Video &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=cjim8r-Le80&#038;feature=BFa&#038;list=UUbVhwhSTTIPzH1pb6PICthg&#038;lf=plcp">Nicht ständig immer mehr!</a>&#8221; ruft er auf, mal runterzufahren, Rücksicht auf die Leistungsgrenzen von Mitarbeitern zu nehmen. Ja, er nimmt sogar das Wort &#8220;Burn-Out&#8221; in den Mund.</p>
<p>Und so einen Mann muß man mal live im Gespräch erleben.<br />
WTF? Mal ehrlich: Wie weit ist es schon gekommen, wenn jemand, der die Belange des Mitarbeiters in den Blickpunkt rückt, Aufmerksam erntet. Schöne <del datetime="2011-09-20T20:58:31+00:00">neue</del>kranke Welt nennt man das!</p>
<p>Zynismus beiseite: Im Gespräch mit den Freelancern, Angestellten und Kindererziehern im betahaus kristallisierten sich recht souverän einige Eckpunkte heraus, die sicher sehr leicht auch auf andere Unternehmen in jeder beliebigen Branche anwendbar sind (selbst Behörden und andere staatliche Organe mit vorgeschriebener 35-Stunden-Woche sind betroffen).</p>
<p>Die Ursachen für Mitarbeiterüberforderung, Leistungsabfall und Burn-out finden sich in den Bereichen</p>
<ul>
<li>innerbetrieblicher Strukturlosigkeit</li>
<li>mangelder Wissenstransfer</li>
<li>Unzulänglichkeit der Führungskräfte</li>
<li>fehlende Disziplin/fehlende Disziplinierung des Kunden</li>
</ul>
<p>Ich für meinen Teil und diesen Beitrag halte den Punkt &#8220;Unzulänglichkeit der Führungskräfte&#8221; für eine Hauptursache. Warum?</p>
<p>Die Frage lässt sich recht einfach mit einer Gegenfrage beantworten: Wer wird Führungskraft? All jene, die sich im Unternehmen ein Standing erarbeitet haben, die Qualität abgeliefert haben, die leistungsbereit waren, die geackert haben, die fachlich jede Schlacht gewonnen haben.</p>
<p>Aber sind diese Menschen automatisch geeignet, Menschen zu führen? Mitarbeiterführung setzt andere Anforderungen voraus. Ein hohes Maß an Organisationsvermögen und Sozialkompetenz gehören dazu. Haben diese &#8220;Fachexperten&#8221; das notwendige Maß dieser Fähigkeiten an Bord?</p>
<p>War ein Bogenschütze im Mittelalter gleich auch ein guter Feldherr? Muß ein Feldherr sicher mit dem Bogen schießen können? Sicher ist es für den Ausgang eines Gefechtes eher von Bedeutung, dass der Feldherr geschickte strategische Entscheidungen trifft und der Bogenschütze den Pfeil präzise in der Brust des Gegners platziert. Warum wird dann in unserer Gesellschaft sooft der Bogenschütze zum Feldherr über so unzählige Studienabsolventen gemacht?</p>
<p>Ich hoffe, Mirko Kaminski stößt mit dem Ansprechen heikler Themen andere Kollegen an, über ihre unternehmensinterne Positionierung nachzudenken. Der Leistungsfähigkeit, Kreativität und Mitarbeiterzufriedenheit wäre es gedankt.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>52.000 Facebook-Nutzer von falscher H&amp;M-Aktion getäuscht</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/09/09/52-000-facebook-nutzer-von-falscher-hm-aktion-getauscht/</link>
		<comments>http://www.hasen-farm.de/2011/09/09/52-000-facebook-nutzer-von-falscher-hm-aktion-getauscht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 14:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[H&M]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute explodierte auf Facebook eine Seite, die versprach: &#8220;Für die ersten 50.000 Fans: kostenloser 15€ Gutschein &#8211; H&#038;M&#8221;

Innerhalb kurzer Zeit kletterte die Fanzahl straff in die Richtung 50.000. Bei knapp 52.000 kappte Facebook die Seite, offenbar aufgrund der Meldungen einiger Nutzer, dass es sich um eine Betrugsseite handelte, die NICHTS mit H&#038;M zu tun hatte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute explodierte auf Facebook eine Seite, die versprach: &#8220;Für die ersten 50.000 Fans: kostenloser 15€ Gutschein &#8211; H&#038;M&#8221;<br />
<img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/facebook_hundm.jpg" alt="facebook_hundm" width="500" height="387" class="attachment wp-att-5254 " /></p>
<p>Innerhalb kurzer Zeit kletterte die Fanzahl straff in die Richtung 50.000. Bei knapp 52.000 kappte Facebook die Seite, offenbar aufgrund der Meldungen einiger Nutzer, dass es sich um eine Betrugsseite handelte, die <strong>NICHTS mit H&#038;M</strong> zu tun hatte. Dennoch ist es ein hervorragendes Beispiel, um zu zeigen, welche Hürden Datenschutzpolitik in Deutschland nehmen muß, um wirkungsvoll zu funktionieren.</p>
<p>Und ich meine damit nicht, Facebook abzuschalten.</p>
<p><span id="more-5253"></span></p>
<p>Das heutige Beispiel zeigt, wie schmerzbefreit Nutzer im Netz umherklicken. Zucken die meisten doch schon zusammen, wenn auf der Straße von einem Fremden nach dem Weg gefragt werden, sympathisieren sie im Netz mit einer Seite, deren Titel grammatikalisch falsch ist und die keinen Inhalt hat. Warum sollte H&#038;M eine DREIVIERTEL MILLION ausgeben, um Käufer anzulocken? Was macht der Seitenbetreiber mit mir, wenn ich sein Fan geworden bin?</p>
<p>Warum finde ich nur eine leere Seite vor und keinen ansprechend gestalteten Auftritt, wie ich sowas von einem Internationalen Modekonzern mittlerweile gewohnt bin?</p>
<p>Naja, vielleicht sind das doch zu viele Fragen für manche Nutzer. Es ist also nicht nur Facebooks/Googles/[andere Firmennamen hier einfügen] Datensammelwut, die uns beschäftigen sollte. Es braucht auch Anwender, die diese Daten bereitwillig liefern. Es gilt also die Sensibilität der Nutzer gegenüber dem leichtfertigen Klick zu schärfen. Und dieses Schärfen beginnt mit Aufklärung. In der real-existierenden Welt.</p>
<p>Ich glaube, man kann sich mit Facebook/Google/[andere Firmennamen hier einfügen] zusammensetzen und über deren Datenschutzpolitik diskutieren, man kann auch ganze Landstriche internetfrei machen, aber solange innerhalb von Minuten 52.000 Menschen wie die Lemminge all ihre Hemmungen verlieren, ist die Baustelle ganz woanders zu suchen.</p>
<p><a href="http://fbwatchblog.de/hm-warnt-vor-gefaelschter-gutscheinaktion-auf-facebook-09092011">H&#038;M hat übrigens auch offiziell vor der gefälschten Aktion gewarnt.</a></p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitbombe Internet Lesebefehl</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/09/08/zeitbombe-internet-lesebefehl/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 13:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das habe ich nun davon, dass ich nach dem mäßigen Diskussionsabend mit den Autoren von &#8220;ZEITBOMBE Internet&#8221; hier im Blog geschrieben habe: &#8220;Das Buch werde ich nicht lesen!&#8220;. Heute lag´s im Briefkasten.
Aber keine Angst, ich lasse mich sehr gerne auf das Experiment ein, welches so sympathisch von Gesine eingefädelt wurde. Der ehrliche Lesebericht folgt hier&#8230; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/18f8527879774b64b402fd7cfc95cedb_7-e1315486974986.jpeg" alt="Zeitbombe Internet" width="500" height="500" class="attachment wp-att-5250 " /></p>
<p>Das habe ich nun davon, dass ich nach dem mäßigen Diskussionsabend mit den Autoren von &#8220;ZEITBOMBE Internet&#8221; hier im Blog geschrieben habe: &#8220;<a href="http://www.hasen-farm.de/2011/09/06/zeitbombe-internet-im-betahaus/">Das Buch werde ich nicht lesen!</a>&#8220;. Heute lag´s im Briefkasten.</p>
<p>Aber keine Angst, ich lasse mich sehr gerne auf das Experiment ein, welches so sympathisch von Gesine eingefädelt wurde. Der ehrliche Lesebericht folgt hier&#8230; später.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitbombe Internet im betahaus</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/09/06/zeitbombe-internet-im-betahaus/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 10:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[betahaus]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern Abend lud das Team des betahaus &#124; Hamburg wieder zu einer spannenden Veranstaltung mit Explosionspotential. Die ZEIT-Stiftung präsentierte im Rahmen ihres „Vernetzt Leben“-Projekts unter Moderation von Katharina Borchert (Spiegel Online) die beiden Autoren des Buchs „ZEITBOMBE Internet“, Thomas Fischermann (stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT) und Götz Hamann (ebenfalls stellvertretender Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts).  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/zeitbombe.jpg" alt="zeitbombe" width="500" height="301" class="attachment wp-att-5243 " /></p>
<p>Gestern Abend lud das Team des <a href="http://hamburg.betahaus.de/">betahaus | Hamburg</a> wieder zu einer spannenden Veranstaltung mit Explosionspotential. Die ZEIT-Stiftung präsentierte im Rahmen ihres „Vernetzt Leben“-Projekts unter Moderation von Katharina Borchert (Spiegel Online) die beiden Autoren des Buchs „<a href="http://hamburg.betahaus.de/2011/08/04/warum-das-internet-eine-zeitbombe-sein-soll-diskussion-mit-gotz-hamann-und-thomas-fischermann/">ZEITBOMBE Internet</a>“, Thomas Fischermann (stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT) und Götz Hamann (ebenfalls stellvertretender Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts).  Vor und mit versammelten „digital Workers“ und Interessierten sollte es ein – sagen wir mal – netter Diskussionsabend werden.<br />
<span id="more-5239"></span><br />
Vorweggeschickt: ich habe das Buch nicht gelesen. Und werde es nicht lesen. Ich schreibe den Abend nieder, nicht das Buch. Wobei „nieder“ hier nicht als „in Grund und Boden“ verstanden werden darf.</p>
<p>Die Autoren begleiten die Entwicklung des Netzes seit vielen Jahren in Schlüsselpositionen. Durch ihre Tätigkeit erhielten Sie Zugang zu Protagonisten und richtungweisenden Personen der technologischen Entwicklung. Entsprechend fundiert glaubt man den Titel „<a href="http://zeitbombeinternet.wordpress.com/?p=292&amp;preview=true">Zeitbombe Internet</a>“ ausgewählt.</p>
<p>Nachdem die <a href="http://zeitbombebetahaus.tweetwally.com/">Twitterwall</a> im betahaus eingerichtet war, begannen die Autoren ihre Sicht auf das Netz von heute darzulegen. Obwohl ihr Fokus im Buch nicht ausdrücklich auf das „normale“ Netz der Endanwender ausgerichtet sei, landeten sie erstaunlich schnell bei der Datenschutzdiskussion um Facebook, Google und Co. „Das Netz ist gefährlich“. Es folgte eine für meine Vorstellung sehr unstrukturierte und teils stark abdriftende Diskussion um technische Details. Nach konkreten Ideen gefragt, zündeten die Autoren dann aber eine echte Bombe, die die Diskussion anfeuerte:</p>
<ul>
<li>Wir müssen uns mit den 5 großen Playern an einen Tisch setzen,</li>
<li>Wir brauchen für jede Anwendung einen eigenen Rechner,</li>
<li> Netzwerkgestützte Haushaltselektronik ist ein No-Go,</li>
<li>Es braucht mehrere Netze, die unabhängig voneinander existieren</li>
</ul>
<p>so lauteten sinngemäß die Grundideen.</p>
<p>Rückschrittlich, innovationshemmend, teuer – die Vorschläge stießen auf Unverständnis aus den Reihen der digital Natives.</p>
<p><strong>Die reale Welt als Vorbild?</strong><br />
Wirft man einen Blick auf unsere „echte“ Welt, jenseits der Netzwelt, stellt man fest, dass wir noch heute kaum verbraucherfreundliche, einheitliche Regelungen zum Umgang mit vertraulichen Daten vorweisen können. Wer weiß schon, was im Supermarkt mit seiner Kreditkarte bei der Zahlung passiert? Wer liest die AGBs immer vollständig? Wer hat schon einmal einen Nachsendeantrag bei der Post gestellt und danach viele neue Brieffreunde bekommen? Sind Daten nicht das moderne Kapital globaler Wirtschaftsunternehmen? Besteht daher nicht ein Grundkonflikt zwischen unternehmerischen und persönlichen Zielen zum Thema Datenschutz?</p>
<p><strong>Lösungen anyone?</strong><br />
Aus dem Publikum und dank aktiver Twitter-Kommunikation kristallisierten sich dann aber doch einige Thesen heraus, die einen Weg zeigen, den Zünder der Zeitbombe doch noch rechtzeitig abzustellen zu können.</p>
<ul>
<li>Apps! Im Fensterdschungel Redmonder Betriebssysteme hat es Schadsoftware leicht, unerfahrene Anwender anzuzocken. Die neuartigen Endgeräte (iPhone, Android) mit ihren Apps schränken den Funktionsumfang auf´s Wesentliche ein. Klare Programmstruktur und Kommunikation mit dem Endanwender können helfen, das Nutzerfehlverhalten zu reduzieren.</li>
<li>„Problem exists between keyboard and chair“ (Zitat @FrankS). Solange dieser Ausspruch Gültigkeit hat, gilt es weiterhin dem Nutzer zu verdeutlichen, welche Risiken bei Fehlverhalten drohen. Jeder Bankkunde weiß, dass er die Pin nicht auf die EC-Karte schreiben sollte. Warum also geben Menschen diese geheimen Daten achtlos auf togeischen Webseiten ein?</li>
</ul>
<p><strong>Ende gut, alles gut?</strong><br />
Mitnichten. Mit ihrer These, innerhalb der kommenden 5 Jahre wird die Zeitbombe im Internet explodieren und drastische Vermögensverschiebungen bewirken – sollte man sich nicht an ihre Handlungsempfehlungen im Buch orientieren, beendeten die Autoren die offene Diskussion mit den Anwesenden.</p>
<p>Spätestens in diesem inhaltlichen Kontext erscheint der Buchtitel marketingtechnisch geschickt gewählt. Man nehme die „ZEIT“ als seriös-geprägtes Synonym für das gleichnamige Printerzeugnis und kombiniere es mit springerscher „Wir werden alle sterben&#8221;-Panikmache und heraus kommt ein Wortmonster, welches perfekt in die derzeit geführte nationale Panikmache in Punkto Facebook-Parties, Oslo-Internet-Killer und Anonymous-Hacks schlägt. Eine Bomben-Verkaufsstrategie.</p>
<p>Dennoch begrüße ich die angestoßene Diskussion. Denn nur wer über Themen redet, beschäftigt sich mit ihnen (meistens). Aber ich halte es für unglücklich, sich ohne konkrete, realistische Ideen in einer Diskussion öffentlich zu äußern.  Nicht selten werden sich die Autoren einem weniger fachkundigen Publikum wie es im betahaus gestern vertreten war, gegenübersehen. Und so mancher Outsider glaubt in den Ideen sinnvolle Vorschläge zu sehen. Und dann wird´s gefährlich.</p>
<p>Update: Hier gibt es das Buch übrigens zu kaufen: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/357906682X/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=h0e0-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=357906682X">Zeitbombe Internet: Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=357906682X" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /><br />
 (Amazon-Partnerlink)</p>
<p><em>Update:</em><br />
Hier ein kleiner Interview-Zusammenschnitt, der schön die verschiedenen Meinungen des Abends zeigt:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/28658654?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/28658654">kommunikation.vernetzt# 2</a> from <a href="http://vimeo.com/vernetzterleben">.vernetzt#</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sascha Lobo über neue Arbeitswelten</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/06/28/sascha-lobo-uber-neue-arbeitswelten/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 08:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern Abend lud das betahaus &#124; hamburg in Zusammenarbeit mit OTTO ein, um Sascha Lobo´s Sicht der Dinge auf die &#8220;Neue Arbeitswelt&#8221; zu erfahren.  &#8220;Wie die digitale Generation und Großkonzerne zusammenfinden können&#8221; bot gerade aufgrund der Anwesenheit einiger Vertreter von OTTO teils unterhaltsames aber sehr viel Substanzielles.
Obwohl das Betahaus mit 60 Anwesenden gut gefüllt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.hasen-farm.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/lobo.jpg" alt="lobo" width="500" height="259" class="attachment wp-att-5228 " /></p>
<p>Gestern Abend lud das <a href="http://hamburg.betahaus.de/">betahaus | hamburg</a> in Zusammenarbeit mit OTTO ein, um Sascha Lobo´s Sicht der Dinge auf die &#8220;Neue Arbeitswelt&#8221; zu erfahren.  &#8220;Wie die digitale Generation und Großkonzerne zusammenfinden können&#8221; bot gerade aufgrund der Anwesenheit einiger Vertreter von OTTO teils unterhaltsames aber sehr viel Substanzielles.</p>
<p>Obwohl das Betahaus mit 60 Anwesenden gut gefüllt war, gab es doch eine Reihe von Interessierten, die eben nicht die Möglichkeit hatten, den Auftritt live zu erleben. Selbst der Twitterstream war im Vergleich zu anderen Veranstaltungen eher schmal. Herr Lobo ließ den Anwesenden dank Art und Inhalt des Vortrags kaum Möglichkeiten, sich in die virtuellen Tastaturen ihrer Smartphones zu verkriechen. Er sagte soviel Essentielles, dass ich es &#8211; ohne Anspruch auf Vollständigkeit &#8211; hier dokumentiere. Auch als ewige Notiz an mich selbst.<br />
<span id="more-5224"></span><br />
Das Zusammentreffen von Freischaffenden und Großkonzernen ist quasi die Begegnung von zwei unterschiedlichen Kulturkreisen, die für den Projektzeitraum harmonisiert werden müssen. Sascha Lobo beschreibt anhand von Fehlern und Lösungen, wie sich Freischaffende gegenüber Konzernen positionieren, ich beschreibe das mit meinen Worten, wie ich es interpretiere:</p>
<ul>
<li><strong>Klare Leistungen und Produkte:</strong><br />
Wenn man selbst schon Probleme hat, seine eigene Dienstleistungen zu beschreiben, wie soll dann der potentielle Neukunde das erst verstehen? Hier gilt es sich zu fokussieren und sein Leistungsportfolio klar und deutlich aufzubauen, so dass es jeder ohne lange Erklärungen begreift.</li>
<li><strong>Spezialisierung, Professionalität, nicht Preis:</strong><br />
Der Auftraggeber kauft Spezialisten ein, keine Bauchläden. Und schon gar keine Billigheimer. Der Preis ist gerade in Großkonzernen nicht der Schlüsselfaktor für die Entscheidung für oder gegen eine Zusammenarbeit. Natürlich wirken völlig astronomische Vorstellung als Türöffner nach draußen. Man sollte sich vor Augen führen, dass Unternehmen bestimmte Leistungen einfach nicht selber erbringen können &#8211; und eben darum auf die Unterstützung der digitalen Generation angewiesen sind. Diese Spezialisierung hat ihren Preis und den sollten sich die Freelancer untereinander nicht gegenseitig mit Dumpingpreisen zertrümmern.</li>
<li><strong>Verhandlung: Klarheit und Selbstbewußtsein:</strong><br />
Eine Anwesende von OTTO schilderte, dass manch Freelancer  sich und seine Leistung so präsentiert, dass er &#8211; würde er sich um einen Ausbildungsplatz bewerben &#8211; gleich wieder rausfliegen würde. Die Regel ist so banal wie einfach: sei überzeugt von dem was du tust, verkaufe nicht nur dein Produkt professionell, sondern auch dich. Unternehmen wollen Sicherheit. Gib sie ihnen schon mit deinem Auftreten.</li>
<li><strong>Fehlende Größe/Erfahrungen: Offenheit, Erklärung des Netzwerks:</strong><br />
Wenn ein spezialisierter Grafiker plötzlich komplexe Fähigkeiten in PHP, Java und Serverwartung vorzeigt, wird´s brenzlig, da es o.g. Regeln widerspricht. Niemand kann alles, schon gar nicht professionell. Dabei haben die Freelancer ein Ass im Ärmel: ihr Netzwerk. Es braucht nur die Stärke, zu sagen &#8220;ich kann das nicht aber ich kenne einen Spezialisten der das kann&#8221;. Sascha Lobo erklärte an sich selbst, dass er nicht gebucht wird, weil er so ein großer Programmierer ist, sondern weil seine Kunden wissen, dass er ein extrem professionelles Netzwerk hat und einen passenden Programmierer &#8220;auftreiben&#8221; wird.</li>
<li><strong>Indirekte Überzeugung: Munitionierung der Ansprechartner, Wir-Bezug, Vorteile klären:</strong><br />
Selten sitzt man während eines Projektes den tatsächlichen Entscheidern gegenüber. Meist arbeitet man mit Mitarbeitern jenseits der Führungsebene zusammen. Da bedarf es Geschick im Weiterreichen von Vorschlägen, Änderungen und Projektspezifischem. Dabei heißt &#8220;Munitionierung&#8221; nicht anderes, als das der Freelancer sein Gegenüber so mit schlagkräftigen Fakten ausstattet, das dieser diese selbstständig, selbstbewusst und gut vorbereitet  weitertragen kann. Herr Lobo führte das Beispiel an, in dem er einen Ansprechpartner mit einem Frage/Antwort-Katalog ausstatte, so das dieser im Gespräch mit dem Vorstand schon alle Antworten auf die auftauchenden Fragen parat hatte. Sicher ein plakatives Beispiel. Aber es zeigt, wie´s gehen kann.</li>
<li><strong>Angst auf Kundenseite: Zuverlässigkeit durch Kommunikation und Transparenz</strong><br />
Man muss sich das einfach nur selber vorstellen: man investiert eine Stange Geld in eine andere Person und die meldet sich wochenlang nicht. So geht es Unternehmen, wenn sie Freelancern Jobs übertragen. Im Großkonzern ticken die Uhren genauer. Wenn ein Dokument 11:00 Uhr abgegeben werden muss, dass bedeutet das nicht 11:01 Uhr. Ist dies nicht möglich, muss mit Vorlauf darüber klar kommuniziert werden. Eben jene konzerninterne Kommunikationsstruktur sollte sich der Freischaffende angewöhnen, um das Gefühl der  Angst auf Kundenseite zu minimieren.</li>
<li><strong>Anspruch und Verfügbarkeit: klar kommunizierte Regeln</strong><br />
Wer nicht Samstag Nacht vom Kunden angerufen werden möchte, der muss dies &#8211; im besten Fall vor Projektbeginn &#8211; klar kommunizieren. Niemand wird ernsthaft Projekte ablehnen, bei denen der Freelancer eben nicht 24/7 erreichbar ist.</li>
<li><strong>Projektprobleme: Kommunikation, Dokumentation der eigenen Leistung, Evaluation (Auswertung)</strong><br />
&#8220;Was machst du eigentlich den ganzen Tag?&#8221; &#8211; solche oder ähnliche Fragen der Ahnungslosigkeit sind keine gute Basis für vertrauensvolles Miteinander. Es ist essentiell, Arbeitsschritte zu dokumentieren, Ergebnisse zu kommunizieren und Abschnitte abzuschließen. Transparenz und Verbindlichkeit schaffen Sicherheit auf Konzernseite.</li>
<li><strong>Unklare Erwartung: Kommunikations-Routine</strong><br />
Regelmäßige Projektmeetings &#8211; egal ob nötig oder nicht &#8211; sorgen für Sicherheit, klare Kommunikation und helfen, überhöhte Erwartungen auf ein realistisches Maß zurück zu fahren. Auch wenn solche Meetings eher als Last angesehen werden, gehören sie zum professionellen Miteinander zwischen Großkonzern und Freischaffendem. Sie sind Teil der Unternehmenskultur und die muss berücksichtigt werden.</li>
<li><strong>Fremdheit und Unverständnis: Botschafter einer neuen Welt</strong><br />
Jeder Freelancer sollte sich das groß an die Wand schreiben. Der USP ist &#8220;die neue Welt&#8221;, die Kunst ist es, Großkonzernen eine Brücke in diese Welt zu schlagen und sie nicht ratlos am anderen Ufer stehen zu lassen. Erst wenn das Gegenüber das leise Gefühl hat, zu verstehen, was geht, wird es beginnen, sich zu entspannen und das Klima für ein produktives Miteinander zu schaffen.</li>
<li><strong>Irgendwas: Vorbereitung, Freundlichkeit</strong><br />
Eigentlich logisch und dennoch ein häufiger Grund für das Scheitern von Geschäftsbeziehungen. Gestern Abend zu lange gefeiert, keine Ahnung, was der Inhalt der letzten Mails war und das 1&#215;1 der Freundlichkeit zu Hause gelassen: so macht man sich seine mühsam erarbeitete Geschäftsbeziehung kaputt.</li>
</ul>
<p>Mit Sicherheit eine ganze Menge wahrer Worte, die Herr Lobo gestern Abend gesprochen hat. Ich kann seine Schilderungen über die Strukturen und Gewohnheiten von Großkonzernen nach 10jähriger Tätigkeit in einem selbigen nur bestätigen. Seine Handlungsempfehlungen sind, seien sie noch so &#8220;banal&#8221;, wertvoll.</p>
<p>Abschließend noch 2 Weisheiten, die in die Analen des literarischen Leistungsverzeichnisses der deutschen Sprache aufzunehmen sind:</p>
<p style="text-align: center;">Generation ist eine Haltungsfrage und keine Altersfrage.</p>
<p style="text-align: center;">Es ist wichtig, was man nicht gemacht hat als das was man gemacht hat.</p>
<p style="text-align: left;">Denkt mal drüber nach.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Virtual Graffiti lässt Sprayen legal werden</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/05/22/virtual-graffiti-lasst-sprayen-legal-werden/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2011 13:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Graffiti]]></category>

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		<description><![CDATA[Schade. Bald keine liebevoll besprühten Wände, kunstvoll verzierte Nachverkehrstransportmittel oder optische Leckerbissen an Stromkästen mehr. Jetzt darf der Sprayer zu Hause bleiben und dort sprühen. Virtuell-digital versteht sich:

Picturae 2.0 from Picturae 2.0 on Vimeo.
Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schade. Bald keine liebevoll besprühten Wände, kunstvoll verzierte Nachverkehrstransportmittel oder optische Leckerbissen an Stromkästen mehr. Jetzt darf der Sprayer zu Hause bleiben und dort sprühen. Virtuell-digital versteht sich:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/23498061?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="300" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/23498061">Picturae 2.0</a> from <a href="http://vimeo.com/user7032170">Picturae 2.0</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Du hast Hamburg gerade noch gefehlt: Die #hh_wg</title>
		<link>http://www.hasen-farm.de/2011/05/20/du-hast-hamburg-gerade-noch-gefehlt-die-hh_wg/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 11:24:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning &#38; Melanie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend wurde ich zur Präsentation der &#8220;Hamburg WG&#8221; eingeladen. Die Hamburg Marketing GmbH sucht für die Metropolregion junge Talente mit Affinität zu Social Media. Getreu dem Motto &#8220;Mit Speck fängt man Mäuse&#8221; ist das Projekt entsprechend Social-Medial aufgebaut.
Zur Vorstellung der Idee, des Konzepts und der finalen Webseite wurden ca. 50 Aktive aus Hamburg Social-Media-Umfeld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend wurde ich zur Präsentation der &#8220;Hamburg WG&#8221; eingeladen. Die Hamburg Marketing GmbH sucht für die Metropolregion junge Talente mit Affinität zu Social Media. Getreu dem Motto &#8220;Mit Speck fängt man Mäuse&#8221; ist das Projekt entsprechend Social-Medial aufgebaut.</p>
<p>Zur Vorstellung der Idee, des Konzepts und der finalen Webseite wurden ca. 50 Aktive aus Hamburg Social-Media-Umfeld geladen. Eine sehr weise Entscheidung, wie sich im Laufe des Abends zeigte. Doch zuerst eine kurze Vorstellung, was &#8220;Die Hamburg WG&#8221; überhaupt ist und kann:<br />
<span id="more-5179"></span><br />
In einer deutschlandweit angelegten Plakat-Kampagne werden 4 junge Nachwuchskräfte gesucht. Drei von ihnen winken attraktive Eintrittsjobs in den Partnerunternehmen OTTO, Radio Hamburg und der Sparda-Bank. Einer von ihnen erhält eine Wildcard. Alle 4 landen, wenn sie aus der Flut der Bewerber durch eine Jury bestimmt wurden, in einer echten WG &#8211; mit allem Drum und Dran. Ein Jahr lang werden sie ihre ersten Schritte in Hamburg über Twitter, Facebook &#038; Co. dokumentieren und und die Community an ihrem Leben teilhaben lassen.</p>
<p>So sieht das Promo-Video zur Aktion aus:</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/NOZIzmGGy0c?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/NOZIzmGGy0c?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Feedback &#038; Reaktion:</strong></p>
<p>Gestern konnte man vor Ort und im Twitter-Live-Stream erkennen, wie polarisierend dieses Projekt wirkt. Von <a href="http://twitter.com/#!/sinnprovinz/status/71266067112144896">verdammt</a> <a href="http://twitter.com/#!/HASENFARM/status/71276047064244224">schlecht</a> bis hin zu <a href="http://twitter.com/#!/HendricRuesch/status/71268376365903872">smartem</a> <a href="http://twitter.com/#!/kathrynsky/status/71276278837297152">Lob</a> war alles dabei.</p>
<p>Die Online- und Offline-Kritiken fokussierten sich in erster Linie auf den nach wie vor hart umkämpften Arbeitsmarkt für Fachkräfte (die es in Hamburg m.E.auch im Moment gibt), das Lohndumping im Kreativbereich und die dazu im starken Gegensatz stehenden Mietpreise, die auf Rekordniveau liegen. Da kommt ein Angebot, 200qm WG-Fläche für lau zu bekommen, nicht gerade gut an.</p>
<p>Andererseits &#8211; und jetzt nähern wir uns meinem Resümee des Abends &#8211; kann auch eine Stadt wie Hamburg nicht an den sich ändernden Anforderungen an zeitgemäße Werbung &#038; Marketing vorbei gehen. Auch wenn hier auf den ersten Blick 4 Personen eine perfekte Infrastruktur geboten wird, so verbirgt sich hinter der Idee doch mehr. Es scheint um zeitgemäße Präsentation einer Metropole zu gehen. Haben Berlin mit &#8220;Be Berlin&#8221; und Stuttgart mit &#8220;Stuttgart 21&#8243; <img src='http://www.hasen-farm.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  vorgelegt, geht Hamburg sozial-mediale Wege. Und das finde ich mutig &#038; richtig.</p>
<p>Die Motivation, Hamburg gehen junge, qualifizierte Talente aus, sehe ich hingegen kritisch. Denn Talente gehen von alleine dort hin, wo die beruflichen und sozialen Bedingungen für sie optimal sind. In Hamburg gibt es eine Vielzahl attraktiver Unternehmen, die nationale und internationale Market-Leader sind. Doch im Moment scheint die Schere zwischen Gehaltsniveau und Mietenwucher so weit auseinander zu gehen, dass andere Städte besser punkten können.</p>
<p>Aus dem gestrigen Feedback dürften sich die Verantwortlichen der Hamburg Marketing GmbH eine To-Do-Liste für die kommenden Projekte zusammengeschrieben haben.</p>
<p>Aller Unkenrufen zum Trotz bin ich gespannt, wie das Projekt ankommt, wie es sich entwickelt und freue mich schon auf die Umzugsparty und das Followen der WG-Bewohner.</p>
<p>Infos zum Projekt und der Bewerbung findest du hier: <a href="http://www.hh-wg.de">http://www.hh-wg.de</a></p>
<hr /><small>Bitte besuche doch auch unseren Shirt-Shop: <a href="http://www.hasen-farm.de/shop">HASENFARM - Manufaktur für Fellersatzstoffe</a><br /> </small>]]></content:encoded>
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