einfache_technik

Mir flatterte auf Facebook folgendes Zitat auf die Pinnwand:

“Alleine wenn man sich die technischen Details im Überblick anschaut, verstehe ich nicht warum Menschen in ein iPhone 4S investieren. “

Darunter ein tabellarischer Vergleich vier verschiedener Smartphones aus dem Hause Samsungs.

Meine Antwort:

“Bei Apple geht es nicht um die Technik!!! Und genau dieser Umstand macht den Erfolg der Produkte aus.”

Wenn ich Zeitungsverleger wäre oder mit Katalogen mein Geld verdienen würde, ich bekäme es beim Ansehen dieses Videos mit der Angst zu tun:

Das Video zeigt in meinen Augen eindrucksvoll, welch geniale Entwicklung von Apple mit der Fingersteuerung der iPads und iPhones auf den Markt geworfen wurde. Die Bedienung scheint selbst Babys so spielend einfach von der “Hand” zu gehen, dass die Frage gestattet sein muss, wie sich derartige Entwicklungen auf die Zukunft von blätterbaren Analogmedien auswirken.

Warum sollte das Baby im Jahr 2027 Zeitschriften oder Versandhauskataloge durchblättern, wenn es doch daran gewöhnt ist mit dem Finger zu wischen?

Ich sehe in dem Video den bemerkenswerten Beginn eines neuen Zeitalters im Umgang mit Papier.

29. September 2011

twocktail

#Twittnite, #Twittwoch, #Twocktail… diesem Twitter entspringen immer neue Formen des Netzwerkens. Eines gemeinsam haben sie alle: die Zusammenkunft von virtueller in der realen Welt. Gestern erreichte mich der Aufruf, im Hadley´s Cocktails zu trinken.

kaminski
Mirko Kaminski, CEO von achtung! (links), Foto: @bernstein_foto

Der heutige betaclub no 6 fand mit dem Gründer und heutigen CEO der Hamburger Agentur achtung!, Mirko Kaminski, statt. Kaminski betreibt auf Youtube seinen eigenen Kanal indem er unter dem Motto “Auf ein Gespräch vorm Regal” seiner Meinung Raum gibt, sich medial zu entfalten. Mit der Ausgabe “Liebes Unternehmen X, da mache ich nicht mit!” wirbelte er internationale Beachtung auf, kritisiert er darin plakativ die absonderliche Erwartungshaltung von Kunden im Pitchverfahren.

Heute explodierte auf Facebook eine Seite, die versprach: “Für die ersten 50.000 Fans: kostenloser 15€ Gutschein – H&M”
facebook_hundm

Innerhalb kurzer Zeit kletterte die Fanzahl straff in die Richtung 50.000. Bei knapp 52.000 kappte Facebook die Seite, offenbar aufgrund der Meldungen einiger Nutzer, dass es sich um eine Betrugsseite handelte, die NICHTS mit H&M zu tun hatte. Dennoch ist es ein hervorragendes Beispiel, um zu zeigen, welche Hürden Datenschutzpolitik in Deutschland nehmen muß, um wirkungsvoll zu funktionieren.

Und ich meine damit nicht, Facebook abzuschalten.

8. September 2011

Zeitbombe Internet

Das habe ich nun davon, dass ich nach dem mäßigen Diskussionsabend mit den Autoren von “ZEITBOMBE Internet” hier im Blog geschrieben habe: “Das Buch werde ich nicht lesen!“. Heute lag´s im Briefkasten.

Aber keine Angst, ich lasse mich sehr gerne auf das Experiment ein, welches so sympathisch von Gesine eingefädelt wurde. Der ehrliche Lesebericht folgt hier… später.

6. September 2011

zeitbombe

Gestern Abend lud das Team des betahaus | Hamburg wieder zu einer spannenden Veranstaltung mit Explosionspotential. Die ZEIT-Stiftung präsentierte im Rahmen ihres „Vernetzt Leben“-Projekts unter Moderation von Katharina Borchert (Spiegel Online) die beiden Autoren des Buchs „ZEITBOMBE Internet“, Thomas Fischermann (stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT) und Götz Hamann (ebenfalls stellvertretender Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts). Vor und mit versammelten „digital Workers“ und Interessierten sollte es ein – sagen wir mal – netter Diskussionsabend werden.

lobo

Gestern Abend lud das betahaus | hamburg in Zusammenarbeit mit OTTO ein, um Sascha Lobo´s Sicht der Dinge auf die “Neue Arbeitswelt” zu erfahren. “Wie die digitale Generation und Großkonzerne zusammenfinden können” bot gerade aufgrund der Anwesenheit einiger Vertreter von OTTO teils unterhaltsames aber sehr viel Substanzielles.

Obwohl das Betahaus mit 60 Anwesenden gut gefüllt war, gab es doch eine Reihe von Interessierten, die eben nicht die Möglichkeit hatten, den Auftritt live zu erleben. Selbst der Twitterstream war im Vergleich zu anderen Veranstaltungen eher schmal. Herr Lobo ließ den Anwesenden dank Art und Inhalt des Vortrags kaum Möglichkeiten, sich in die virtuellen Tastaturen ihrer Smartphones zu verkriechen. Er sagte soviel Essentielles, dass ich es – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – hier dokumentiere. Auch als ewige Notiz an mich selbst.

Schade. Bald keine liebevoll besprühten Wände, kunstvoll verzierte Nachverkehrstransportmittel oder optische Leckerbissen an Stromkästen mehr. Jetzt darf der Sprayer zu Hause bleiben und dort sprühen. Virtuell-digital versteht sich:

Picturae 2.0 from Picturae 2.0 on Vimeo.

Gestern Abend wurde ich zur Präsentation der “Hamburg WG” eingeladen. Die Hamburg Marketing GmbH sucht für die Metropolregion junge Talente mit Affinität zu Social Media. Getreu dem Motto “Mit Speck fängt man Mäuse” ist das Projekt entsprechend Social-Medial aufgebaut.

Zur Vorstellung der Idee, des Konzepts und der finalen Webseite wurden ca. 50 Aktive aus Hamburg Social-Media-Umfeld geladen. Eine sehr weise Entscheidung, wie sich im Laufe des Abends zeigte. Doch zuerst eine kurze Vorstellung, was “Die Hamburg WG” überhaupt ist und kann:

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