19. April 2009

Leidenschaft, als Wochenthema des Projekt 52, setzt sich bekanntlich aus den Worten “Leiden” und “schaft” zusammen. Es ist also etwas, dass im alten Sprachgebrauch Leiden schafft. Dennoch assoziieren wir mit dem Begriff das Positive.
Viel spannendert, als das Foto, ist möglicherweise die Interpretation des Leidenschaftlichen an sich, lässt sich doch alles, was wir tun, ins Leidenschaftliche steigern.

Dem Klassiker von Leidenschaft – die zwischenmenschliche Beziehung – musste in unserer Bildwahl die Leidenschaft nach guter Musik weichen. Besonders jetzt, wo die Festivalkalender den Feier-Campern die Sommerplanung auferlegen, schien es uns das passendesMotiv zu sein, einen Blick über den Campingplatz beim SPLASH-Festival 2007 auf der Halbinsel Pouch vorzustellen.
Während im Hintergrund die phatten Hip-Hop-Beatz über das flache Grasland wummerten, lagen die erschöpften Homies in ihren Zelten. Und wenn man sich dieses Foto in seiner Anmutung eines geräumten Schlachtfeldes ansieht, kann man von wahrer Leidenschaft für Musik und Festivals sprechen, denn wer tut sich so was schon aus 08/15-Laune an?

leidenschaft

tonematrix

ToneMatrix ist das neueste Projekt von André Michelle und in ihrer Art als Audio-Sequenzer an Einfachheit kaum zu überbieten. Doch sie beeindruckt neben der akkustischen besonders durch eine neue, visuelle Kraft.

Jedes Kästchen der Matrix repräsentiert einen speziellen Ton, der angeschlagen wird, wenn der im Hintergrund druchlaufende Loop das Feld passiert. Soweit so gut, würde der angeschlagene Ton nicht zeitgleich mit einer subtil-minimalen optischen Druckwelle visualisiert werden.

Das Tool mag wirklich sehr, sehr einfach aufgebaut sein und lässt auch keinerlei Modifikationen zu, dennoch macht es unheimlich Spaß, die Felder zu belegen und neben einer klanglichen auch eine visuelle Performance zu erreichen.

ToneMatrix erinnert in seiner Funktionsweise an den von Yamaha produzierten Synthesizer “Tenorion”. Das 16x16 Pixel große Interface ermöglicht ebenso wie ToneMatrix das Setzen von Klangpunkten und visualisiert die erzeugten Klänge ebenso eindrucksvoll. Die Variations- und Modifikationsmöglichkeiten sind bei der Hardware-Lösung jedoch weit umfangreicher. Was man mit diesem Synthesizer so anstellen kann, zeigt dieses Video:

(via Doobybrain)

Da lese ich schon seit Monaten die Geschichten des Kraftfuttermischwerks und verpasse in einem Moment der Unachtsamkeit, dass sich die Macher ihres guten Geschmacks besonnen haben und in drei Mix-Sessions einen Querschnitt durch die Schaffenskraft des Netlabels “Thinner” vertonen. Wie das Label so die Mixe – eine Reise irgendwo zwischen Dubtechno, House, Minimal, Techno mit einem Schmetterling Trance. Diese drei Mixe sind definitv ein Download wert, wenn man mit Marco Fürtsenberg, dem Basic-Channel-Umfeld und Dub-Techno überhaupt etwas anfangen kann.
Gigantische Klangflächen, unendlich tiefe Räume und mystisch klickende und klackende Sounds versorgen alles, dem Trommelfell Nachgelagerte, mit Adrenalin!
Vinyl-Sammler aufgepasst: Es handelt sich um die Werke eines Net-Labels, die also nicht in Form von schwarem Gold erhältlich sind. Aua!

Mehr Infos & Download

Und wir dachten schon, die Jungs und Mädels von MTV hättens nicht mehr drauf. Zumindest scheint in Übersee noch Einiges jenseits von Jamba & Co. zu gehen, wie dieses Werbevideo von MTV in Argentienien beweist.

(via AdsOfTheWorld)

nosliw

Man braucht schon eine ganze Menge Rhythmus im Blut, um als Deutscher arschwackeligen Reggae/Dancehall zu produzieren. Nosliw hat demnach eine Extraportion davon in seinem Blut zu schwimmen, ist er doch seit Jahren neben Gentleman einer der ganz großen Vertreter des Reggae-Genres. Mit seinen ersten zwei Alben “Mittendrin” (2004) und “Mehr Davon” (2007) hat er erstklassige Musik mit phänomenalen Texten geliefert. Unvergesslich ist für mich sein Wortspiel in dem Song “Nur Dabei”: “Ihr habt die Wahl doch ihr geht nicht hin!”

In seinem dritten Album “Heiss & Laut” scheint Nosliw etwas weniger sozialkritisch, dafür feierwütiger daherzukommen. Neben Song-Text wird aber in erster Linie die Musik den Ton angeben und so verpflichtete Nosliw hinter den Reglern neben Dancehall-Producer-No. 1 Teka auch den aus Drum´n´Bass-Zeiten bestens bekannten Bassface Sascha. Garanten für dicken, hüftschwingenden Sound.
Aber auch die Gastauftritte können sich hören lassen. Ronny Trettmann, der sächsische Jamaikaner und Olli Banjo sorgen für vokale Unterstützung.

Reggae/Dancehall ist Geschmackssache, weil nicht so mainstreamig verbreitet. Zudem braucht es für diese Musik neben dem richtigen Wetter (heiß), der passenden Location (Beach) auch die korrekte Anlage (phattes Soundsystem). In Deutschland ist es meistens schwer, alle drei Komponenten gleichermaßen auf die Reihe zu bekommen. Sollten sich aber alle drei Bedingungen erfüllen, ist man mit dem Sound von Nosliw auf jeden Fall bestens beraten.

Als kleinen Vorgeschmack gibt es hier den Track “EyJjau”

Trackliste:
1. Intro
2. Pramm pramm
3. Action
4. Yeah yeah yeah yeah yeah
5. Hör nicht auf
6. In da club
7. Ey jau
8. Heiss & laut
9. Blockparty
10. Angst ist deren Business
11. Ihr könnt mir garnichts
12. Maul auf
13. Sista Sabine
14. Wass ged aab?!
15. Immer nur bergauf

Das Album “Heiss & Laut” gibt es hier zu kaufen.

Mehr Infos: die Offizielle Nosliw-MySpace-Seite und Nosliw auf Vimeo

Es klang wie ein Aprilscherz über den niemand lachen kann, nicht einmal die, die ihn inszenierten. Das Videoportal YouTube und die GEMA, die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, erlangten keine Einigung bei Verhandlungen über die Verlängerung des Lizenzvertrags.

Die GEMA wird von Künstlern beauftragt, für die öffentliche Aufführung von urheberrechtlich geschützten musikalischen Werken Lizenzvergütungen einzunehmen und diese nach einem komplexen Verteilerschlüssel an die Künstler auszuschütten.

Während in den zurückliegenden 18 Monaten anhand einer Pauschalvergütung abgerechnet wurde, erhebt die GEMA nun angeblich die Forderung von zwölf Cent je Stream. Wirft man einen Blick auf die Zugriffs- und Abspielzahlen mancher Videos, so kann man leicht überschlagen, dass es um richtig viel Geld geht.

Auch wenn YouTube, inzwischen von Google gekauft, derzeit an Modellen zur Refinanzierung arbeitet – z.B. das Einblenden von Werbebannern und Links zu Kaufmöglichkeiten der Songs – dürfte die geforderte Summe nur schwer einzutreiben sein. Als Konsequenz kündigte YouTube an, auf der deutschen YouTube Plattform – ähnlich der Vorgehensweise in Großbritannien vor zwei Wochen – Videos der Tonträgerfirmen zu sperren, obwohl die GEMA YouTube gegenüber ausdrücklich ihre Bereitschaft zur Fortführung der Vertragsverhandlungen signalisiert hat.

Dieses Säbelrasseln zeigt zwei Seiten einer noch neuen und glänzenden Medaille. Zum einen hat YouTube die Art und Weise des “Musikfernsehens” neu definiert. Jeder kann sich jeder Zeit nahezu jedes Video ansehen. Videos unbekannter Künstler werden dank Einbettungstechnologie und Social-Media-Verknüpfung in Windeseile weltweit bekannt. Alte, längst verschollene Klassiker, die kein Musik- oder Radiosender spielen würde, tauchen auf YouTube auf und erlangen neue Aufmerksamkeit. YouTube ist ein Archiv der Musik- und Videogeschichte. Jedoch, und so fair muss man sein, profitieren die jeweiligen Künstler nicht unmittelbar.

Die GEMA sieht sich dieser neuen und unkalkulierenbaren Plattform gegenüber. Ohne konkrete Vorstellungen über den Nutzen, die Wirkung und die Chancen, scheint es, als wolle man schnellstmöglich maximalen Ertrag generieren. Es scheint, als sehe die GEMA nur mit dem Auge, welches für die Monetarisierung verantwortlich ist. Das Chancen-Auge bleibt verschlossen. Auch wenn ein Signal zur Verhandlung gegeben wurde, bleibt fraglich, ob die GEMA von ihrer traditionellen Strategie abrückt und YouTube als Chance für Künstler begreift.

Solange sich beide Parteien ums Geld zanken, bleiben YouTube-Nutzer und Künstler auf der Strecke, da die Videos sukzessive gesperrt werden. Was die Nutzer dazu sagen, dürft jedem klar sein. Mich würde jedoch interessieren, was betroffene Künstler über diese Diskussion denken.

Als ich diesen Beitrag vorbereitet habe, saß ich in meinen alten Tapes kramend vor dem Rechner und suchte meine MitschnitteSicherheitskopien von alten Rave-Compilations und plötzlich hielt ich eine Trance-Nation-Kassette in Händen, an die ich erstaunlich viele Erinnerungen habe. Es handelt sich um jene Ausgaben, die den Anfang der Happy-Melody-Zeiten bildeten. Kaum zu glauben, dass wir damals diese Musik als Grenzgänger zwischen Over- und Underground betrachteten. Heute werden viele den Kopf und die Geschmacksnerven schütteln, anno 1994 -- also vor 15 (!!!) Jahren war das der Sound, der den Weg für all das ebnete, was wir wenig später “Ausverkauf” nannten und weswegen wir uns in Looptechno und Minimal stürzten. Aber es lässt sich nicht verleugnen -- die Tracks entlocken mir noch heute Gänsehaut und ein breites Lächeln.
Und weil es so viele alte, emotional bedeutende und gute Tracks gibt, wird dieser erste Teil der Klassiker-Sammlung -- sei gewarnt -- sicher nicht der letzte sein. Beschäftigen wir uns an dieser Stelle mal mit den Jahren um 1993 und 1994. In diesem Sinne: Put ya hands in the air!!!

U96 -- “Das Boot”
Die Frage, ob dieser Track Rave ist, sollte unbeantwortet bleiben. U96 hat mit “Das Boot” sicher einen Meilenstein geschaffen, um elektronische Musik aus dem Underground in den Overground zu bewegen. Kritiker schreien “Ausverkauf”, dennoch ist der Track deutsche Musikgeschichte.

Microwave Prince -- “Trancemitter Online”
Ich glaube, dieser Track hat damals kurz nach seinem Erscheinen irgendwo in mir etwas substanziell verändert. Ich habe ihn gut 12 Jahre nicht mehr gehört, aber als sich jetzt die Frequenzen jetzt durch meine Köpfhörer borten, fand ich mich an einem Ort, lange vor dieser Zeit wieder. Riesenhit, den uns dieser Mikrowellenherd beschert hat.

Cherry Moon Trax 1 -- “The House of House”
Heisser Shit aus Holland -- so ging es damals durch das Feiervolk. Einer der großen Eckpfeiler des holländischen Rave-Engagements jenseits von Gabber.

Westbam -- “Celebration Generation”
Das waren noch Zeiten, da nahm man dem Westbam seine Pionierfunktion für die Techno-Szene noch ab. Es gab sogar Leute, die hielten ihn zum damaligen Zeitpunkt noch für Underground. Menschen können sich irren und ändern, aber ihre Musik vor der Persönlichkeitsänderung bleibt davon unberührt. Gut so.

Scooter -- “Rhapsody in E”
Ja, es ist nahezu unglaublich, die textbomenden Kirmestechnotiker haben ihre Ursprünge in astreinem Trance & Rave. Und obwohl dieser Style meilenweit von ihrem Krach des 21. Jahrhunderts entfernt ist, verdienen Scooter deswegen noch heute Respekt und der Sound ist nach wie vor großartig!

Sunbeam -- Outside World
Dank dieser hammerfetten Bassdrum, die unsere Autolautsprecher regelmäßig zum Bersten brachte, war das sicher eine der Hymnen der Rave-Zeit Anfang der 90er-Jahre. Wir existierten wirklich in einer Welt ausserhalb. Und was war das für ein Label: Suck me Plasma!!!

Alien Factory -- “Beta Music”
1993 auf Generator Music erschienen, hört man diesem Track seine technologischen Kinderschuhe noch förmlich an. Dan des Sequenzerlaufs jedoch testete er schon mal wunderbar die Dähnungsfähigkeit der Synapsen an.

Community feat. Fonda Rae -- “Parade (Waiting for Spring)”

The Jeyenne -- “Time Warp”

Infrequent Oscillation -- “Burning Phibes”

RMB -- “Redemption”

DJ Tom & Norman -- “Tales of Mystery”

Welche Tracks haben dich in deiner Jugend geprägt? Wann überströmt dich die Gänsehaut? Jetzt, wo wir “die Hosen runtergelassen” haben, sind wir wir auf deine Nennungen gespannt!

rega

Ok, wenn du einen oder mehrere Technics1210er besitzt, dann dürftest du eigentlich schon beim Anblick des knallbunten Plattenspielers das Weite gesucht haben. Dennoch beweist die englische Soundschmiede REGA Mut und wurde damit sogar belohnt. In Zeiten der digitalen Tonabnahme, erhielt das Basismodel, das P3, die Auszeichnung “Produkt des Jahres”. Clou der analogen Abspielvorrichtung ist sicher ihre auffällige Färbung. Den Rega P3 – gibt es in insgesamt 24 Farben – von schlichtem weiß und schwarz bis hin zu rosa und grün.

Unter der hochglänzenden Farbplatte verbirgt sich jedoch ein angeblich vollwertiger Plattenspieler, der laut Hersteller folgende Eigenschaften auf sich vereint:

  • No unnecessary frills
  • High performance
  • Outstanding musical sound performance for cost price
  • Rugged reliability
  • High quality components
  • A long life time
  • High performance motor

Und wem das neben Technik noch nicht genug Farbe ist, der hat die Möglichkeit mit farbigen Slipmats jeden Sehnerv zum Erblinden zu bringen.

Fazit: Nettes Gimmick, aber keine ernst zu nehmende Konkurenz zu einem Technics1210er.

(dran erinnert von Julius)

Mit dem Einzug der digitalen Musik ging es all den analogen Aufzeichnungsgeräten an den Kragen. Videokassette, Tonband und Kassette sind Reliquien vergangener Zeit magnetischer Übertragung. CD, DVD und MP3 haben ihren virulenten Siegeszug angetreten. Wie die Bewohner eines kleinen gallischen Dorfes, trotzt eine ganze Riege von Designern dem Aussterben Musikkassetten mit allen Mitteln verhindern. Stefano Pertegato, Massimiliano Rampoldi, Eloisa Tolu, Francesco Schiraldi & Giovanni Mendini haben ein MP3-Tape entwickelt, was es in sich hat.

Die NVDRS Tapes sehen äußerlich zwar wie alte Magnetkassetten aus, haben in sich aber einen astreinen digitalen MP3-Player. Selbst die Notwendigkeit, die richtigen Titel auszuwählen, wurde nachgebildet. So gibt es die Tapes mit Speicherplatz für  45/60/90 Minuten. Man hat, wie mein Oldschool-Tape auch, die Qual, 10/15/20 Songs auszuwählen und mittels USB auf die Player zu laden.

Auch in Punkto Haptik sind die MP3-Tapes völlig auf Retro eingestellt. Erinnerst Du dich noch, was du gemacht hast, wenn du ein Tape für den Walkman vorspulen wolltest? Richtig, du hast einen Finger oder Bleistift in ein Transportrad gesteckt und gedreht. Und genau so funktioniert das Spulen. Die Bewegung wird jedoch digital abgegriffen und umgesetzt. Das Aufladen funktioniert übrigens ebenfalls durch Drehen des Transportrades. Eine kinetische Batterie im zweiten Spulrad sorgt für schnelles Aufladen. Eine kleine Diode zeigt den Ladestatus der Batterie an.
Optisch hilfreiches Gimmick ist die Darstellung der Spieldauer. Dort wo bei Magnetkassetten das kleine Fenster war, in dem man erkennen konnte wieviel Band bereits auf- bzw. abgerollt war, zeigt jetzt ein digitales Display den Spielfortschritt an.

Hier die Features in optischer Form:

3 verschiedene Speichergrößen:
nvrd_4

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Vor- und Zurückspulen durch Drehen mit dem Finger:
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Oldschool-Tape-Hülle als Tronsporttasche:
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bequemer Dateiupload mittels USB-Verbindung:
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einfaches Laden durch kinetischen Akku, inkl. digitaler Ladestandsanzeige:
nvrd_9

(via Yanko Design)

Das Italiener nicht nur gute Pasta hervorbringen, wissen wir, seit uns Maurizio Miceli zum ersten Mal begegnet ist. Seine Selektion erstklassiger Dub-Tunes brachte schon so manchen Tieftoner in verzückende Vibrationen.

Jetzt präsentiert der Italiener einen exklusiven DJ-Mix für das INQ-Magazin. 110 Minuten groovender Dub-Techno nimmt uns mit auf eine Reise zurück in die Zeit, als Dub willkommene Abwechslung zum schnellen und überladenen Ravesound darstellte. Mit seinem exzellenten Set verweist er nebenbei auf ein anderes Phänomen. Alle verwendeten Tracks sind unter Creative-Commons-Lizes frei lizensiert.  So entsteht eine beachtliche Werkschau von Künstlern, die unter CC-Lizens ihre beeindruckenden Arbeiten für jedermann zugänglich ins Netz stellen. Ein vertiefender Blick in die Playlist sei demnach empfohlen.

Playlist und Download-Link des Mixes.

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