4. August 2007

Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat die Ermittlungen in dieser Angelegenheit eingestellt. Damit ist mal wieder ein Vollidiot auf dieser Welt davongekommen. Ich hab inzwischen meinen Selbstbehalt bezahlt, die Versicherung hat auch ordentlich in die Tasche gegriffen. Falls Du der Verursacher warst – fuck you and die!

Manchmal möchte ich wirklich mal in die Köpfe anderer Menschen schauen. Heute Nacht ist ein Vollidiot mit Schwung in mein Auto geknallt. Entweder er hat die Länge seines Autos unterschätzt oder war so besoffen, dass er dachte, mein Auto sei ein Drive-In-Spirituosenladen. Kann ja mal passieren. Menschen machen halt Fehler. Aber wer nun denkt, da klemmte ein Zettel unter dem Scheibenwischer oder irgendwo sonst hat sich der Täter zu erkennen gegeben, der irrt.
Und jetzt beginne ich darüber nachzudenken, was in dem Kopf des unbekannten Flüchtigen vor sich geht. Hat er bedacht, was seine Fahrerflucht für mich und den Steuerzahler bedeutet?
Einmal abgesehen von der Rennerei die ich dankenswerter Weise heute hatte, kostet es den Steuerzahler erheblich mehr, dass sich jetzt hochbezahlte Ermittler von der Kripo der Sache angenommen haben, um den Flüchtigen zu ermitteln. Man stelle sich erst den zuständigen Sachbearbeiter der erst vor vier Wochen auserwählten Vollkaskoversicherung vor, der sich nun der mit den imensen Kosten der Reparatur konfrontiert sieht. Und dass sich der SF-Rabatt in astronomische Höhen verabschiedet, scheint dem Gehirn des Schwanzeinkneifers entgangen zu sein. Gibt es etwas Peinlicheres, als nicht zu seinen Fehlern zu stehen und andere die Suppe auslöffeln zu lassen?
Habe ich mich gefragt, warum er den Schwanz eingekniffen hat und abgehauen ist? Ja! Aber ich bin niemandem ins Auto geknallt und feige abgehauen und darum beantworte ich diese Frage auch nicht.

Geschehen beim Bundesvision Songkontest: Liveschalte in die Hansestadt Hamburg zu Olli D. und zwei weiteren namentlich unbedeutenden Personen, ein Männlein, ein Weiblein. Fängt die Dame an, Hamburgs intellektuelles Niveau ganz Deutschland zu präsentieren, indem sie fragt, wie sich Jan Delay vor seinem Auftritt wohl fühlt. Ja fass ich´s noch? Fragt sie da nicht den Falschen? Gibt es keinen Leitfaden für anspruchsvolle Interviews? Muss man denn auf diesem Weg sagen, dass Radio Hamburgs Moderatoren eben genau dieses Unterhaltungsniveau pflegen (meine ganz persönliche Meinung!)?

Herr D. antwortet, wie ich´s nicht hätte besser machen können: “…Fragen, die die Welt nicht braucht…”. Danke! Endlich mal jemand, der es sich erlaubt, Fragen in ihrem Sinn auch mal zu kommentieren statt stumpf zu antworten.

31. Januar 2007

…nur manche bergen Gefahren. So steht zu lesen:
“…aufgrund einer Gesetzesänderung müssen von nun an nicht nur Geschäftsbriefe in Papierform, sondern auch entsprechende Geschäftsbriefe in E-Mail-Form erweiterte Angaben zum Unternehmen beinhalten. Danach müssen in Geschäfts-E-Mails nun auch die entsprechenden Angaben zum
- Sitz der Gesellschaft,
- dem Registergericht,
- der Nummer, unter der die Firma im Handelsregister eingetragen ist,
- den Geschäftsführern und
- dem Aufsichtsratsvorsitzenden, falls ein Aufsichtsrat existiert,
enthalten…”
Findige Geschäftsleute mahnen auch schon Firmen ab,die bisher noch nicht der neuen Regelung nachgekommen sind. Also, es gibt mal wieder leicht verdientes Geld zu holen. Auf! Auf!

Ach, die Sache mit dem Echo kommt zwar nur in Bergen, dort häufig, aber an sonsten sehr selten vor. Aber die Kommission für Jugendmedienschutz beginnt sich jetzt auch für Diddhaas” herbe Sprüche zu interessieren. Die Begründung des KJM bringt es sehr schön auf den Punkt: “Antisoziales Verhalten wird hier von einer Identifikationsfigur wie Bohlen als cool und Erfolg versprechend dargestellt, Respektlosigkeiten im Umgang miteinander gehören zur Machart der Sendung.”
Da schließ ich mich an und sage Danke. Aber ich möchte auch nicht die Einschaltquoten der Sendung unerwähnt lassen.

16. Januar 2007

Schade. Bisher hielt ich mich für einen friedliebenden, sozial erträglich erzogenen Menschen. Die EU sieht die von meinen Eltern angewendeten Maßnahmen und Freiräume jedoch kritisch. So ist das Thema Killerspiele und daraus resultierende Kinderaggression mal wieder Diskusionsthema. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass es kleinen Jungen vor 15-20 Jahren noch nicht verboten war, “Räuber und Gendarm” oder Cowboy mit Wumme am Halfter zu spielen. Auch das Benutzen von selbstgebauten Catchies (=Zwillen) war noch nicht verboten. Warum? Weil´s ans Levitenlesen ging, wenn man richtig Unfug machte. Und von wem? Papa oder Mama!

31. Dezember 2006

Das eine kommt, das andere geht. Manchmal gibt es ein Wiedersehen. Manchmal nicht. So wird es auch mit dem Jahr 2006 sein. Vielleicht ereignen sich Dejavus aus selbigem Jahr, aber aller Voraussicht nach wird es der Wissenschaft nicht gelingen, eine Zeitmaschine zu entwickeln.
Also, tschüß 2006. Es war schön mit dir.

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Die SPARDA-Bank HH hat offenbar jeglichen Sinn für Kundennähe- und Verständnis verloren, wie man am Foto erkennen kann. Man sieht die EC- und die Mastercard. Stelle man sich vor, dass die vordere MASTERCARD normalerweise im Etui steckt, begreift man schnell, was hier faul ist. Man muss die Karte erst rausziehen, bis man merkt, welche man in Händen hält. Geht nicht, sowas!

6. September 2005

Killermilchschnitte

Manisch sammle ich jede Postkarte in öffentlichen und halböffentlichen Lokalitäten ein. Verschicken tue ich die nie. Nur mein Schrank wird voller. Warum ich das mache, weiß ich nicht genau. Ich denke es hat was mit unterbewusstem Neid auf die Kreativität der Macher zu tun. Hier und heute kann ich auch endlich mal einen direkten Verbund herstellen. www.bildblog.de geht seit jetzt mit o.abg. Bild sowohl online als auch offline auf Werbetour. Gemacht hat dies Timo F. Also, Gehirn auf und ab zu www.bildblog.de.

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