13. September 2009

Eine -- wenn auch brutale -- Möglichkeit, die Zahl zukünftiger Demonstranten zu reduzieren: Angst verbreiten.

Hintergrund ist, dass der Fahrradfahrer im blauen Hemd Anzeige gegen einen anderen Polizisten erstatten wollte, weil der einen Freund von ihm unter unfreundlichen Umständen festgesetzt wurde.

(via Kfmw, tutsi und spreeblick)

Und mit der Zivilcourage sieht es momentan auch eher tödlich aus.

Krank!

3. Juli 2009

Warum muss ein 28-Jähriger, der sich bei einem Wettsaufen fast nur Wasser, dem 16-Jährigen jedoch Tequila einschenkt, nur 3 1/2 Jahre hinter Gitter, wenn der 16-Jährige danach im Koma stirbt?

Manche Dinge verstehe ich einfach nicht.

toter Stoffhase

Furchtbar!! Zum Glück gibt es diese und diese Figuren nicht zu kaufen.

(via DasistdasEnde)

25. November 2008

Hätte ich das vorher gewusst, ich hätt´ ´ne Serie drauß gemacht.

Nach gut 3 Jahren habe ich mich neu verliebt. In BradAlice, ihr sexy Mobilfunk-Tarif hat mich erwischt. Ich erhalte zu meinem bestehenden Festnetzanschluss kostenfrei bis zu 4 SIM-Karten mit denen ich untereinander kostenfrei telefonieren kann. Anfang des Jahres musste ich diesen folgenschweren Entschluß meinem bisherigen Mobilfunkanbieter MOBILCOM mitteilen. Die Kündigung tritt Ende Dezember in Kraft.

Als Kündigungsbestätigung erhielt ich die obligatorischen Trauerbekundungen. Im Januar!

Im März rief der erste CallCenter-Mitarbeiter an und fragte mich nach den Gründen des Wechsels aus. Wir waren uns schnell einig, dass Mobilcom meiner Entscheidung nichts entgegenzusetzen hat. Er selbst nutzt Alice-Mobil. Er notierte meine bereitwillige Auskunft in seinem System und wir wünschten uns ein schönes Leben.

Im Juni erhielt ich den nächsten Anruf von Mobilcom. Man wolle mir ein neues Handy anbieten, da ich schon so lange dabei bin. Von meiner Kündigung wusste die Dame leider nix. Macht nix, ich wies darauf hin, dass dies das letzte Gespräch sein soll. Ich bin ein geduldiger Mensch.

Im September zeigte sich, wie Mobilcom “letztes” Gespräch definiert. Ein Herr wollte mich nach Gründen zu meinem Wechsel befragen. Super! Gab´s zwischenzeitlich einen Datencrash bei Mobilcom, der meine Bitte nach Unterlassen weiterer Belästigung gefressen hat? Gesäuert miefte ich den Mitarbeiter an, dass jetzt aber wirklich Schluß zu sein habe.

Letzte Woche platzte mir der Kopf, als mitten im Meeting mein Handy mit unterdrückter Nummer um Aufmerksamkeit bettelte. Ich ging ran und mir stand eine Mobilcom-Telefonterroristin vorm Ohr. Sie hatte Glück, ich wollte meinen Geschäftspartner nicht erleben lassen, wie es ist, wenn ich ausraste. Freundlich und bestimmt drehte ich ihr den Hahn ab.

Ich freue mich schon darauf, wenn mich am letzten Tag vor Inkrafttreten der Kündigung Mobilcom ein letztes Mal belästigt und versucht, mich von meinem Vorhaben abzubringen. Hoffentlich bin ich dann nicht zufällig in der Nähe des CallCenters. Sonst….

Waffenunglücke in den USA
“Terrorism in the U.S.A” by Mike Licht, NotionsCapital.com

Ohne Worte!

26. September 2008

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat die bislang geheime Übereinkunft zur Auslieferung von Informationen über Deutsche an die USA veröffentlicht. Der Entwurf wurde ohne parlamentarische Beteiligung, hinter verschlossenen Türen und im deutschen Alleingang von Wolfgang Schäuble (CDU) und Brigitte Zypries (SPD) ausgehandelt und bringt in Deutschland lebende Menschen in die Gefahr systematischer Menschenrechtsverletzungen durch die USA.

Ich glaube, der Leser dieses Blogs ist mit ausreichend Intelligenz bewaffnet, um anhand der nun folgenden Ausschnitte des Entwurfs zu erkennen, welche Gefahr von diesem Vorhaben ausgeht:

11. September 2008

Ich empfehle, dringend Taschentücher bereit zu legen, bevor der Film läuft:


DirektLink

“Globare Klimaerwärmung. Wenn wir aufgeben, geben sie auf. www.quercus.pt

Im Zoo freut man sich wie Bolle, wenn der kleine Eisbär “Kurt” tapsig durch den Knast eiert. Kinder wollen Plüschnachbauten und selbst hartgesottene Kerle werden sentimental. Zurück nach Hause geht es dann im S.U.V. mit 5-Liter-Turbo-Maschine und Allrad. Nicht durch´s Gelände, sondern durch den Stau auf der Asphaltpiste. Was ist nur los in unserer kranken Welt?

(via Osocio)

 

Im Zweifel für den Angeklagten – was im juristischen Umfeld gilt, muss noch lange nicht gesellschaftlich gelten.

Insbesondere Verkäufer im Einzelhandel scheint dieser Grundsatz nicht bekannt zu sein. Man findet sich als  Kunde, der ein zuvor erworbenes Produkt zwecks Reklamation in den Laden zurück bringt, schnell in der Rolle des Angeklagten wieder.
Nachdem ich erst Kürzlich schlechte Erfahrungen mit mangelnder Kundenorientierung gemacht habe, durfte ich mich nun erneut bei Karstadt Sport vorstellen, was bei mir bereits in der Vergangenheit zu Missmut führte.
Auch bei diesem Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Interessengruppen zeigte sich das Personal von KS nicht sonderlich kundenfreundlich. Bereits beim ersten, augenscheinlichen Begutachten des Mangels an meiner neuen Radhose (60 EUR) mutmaßte der Mitarbeiter umgehend das vernichtende Urteil über die Verursachung des Defektes: ich, sein Kunde sei schuld. Na klar. Wer denn sonst?
Dumm nur, dass er damit absolut daneben lag. Aber das änderte sich auch nach meinen Ausführungen, die ein Ausschluss meiner Person als Verursacher bewiesen, nicht. Jetzt bin ich die Hose los und die Entscheidung, wie mit dem Verarbeitungsfehler umgegangen wird, trifft…der Hersteller persönlich. Danke für diesen objektiven und neutralen Entscheidungsträger.

Ich erwarte von Unternehmen der Handelslandschaft keine Unterwürfigkeit in Bezug auf Reklamationen. Es ist mir durchaus bewusst, dass es manchmal schwer ist, die genaue Ursache für einen Defekt im Geschäft und mit fehlender Fachkenntnis zu ermitteln. Aber proforma dem Kunden die Schuld für den Defekt zuzuschieben, zeugt nicht von einem fairen Umgang mit dem Handelspartner.

Biotonne mit Plastikmüll

Da möchte man doch am liebsten laut “Hilfe” schreien. Plastiktüten in der Biotonne. Was glauben die Menschen, sind Plastiktüten? Biologisch wertvolle, verrottende Produkte, die dem Kompost zugeführt werden müssen? Oder herrscht der Glaube, dass bei der Stadtreinigung ein Team aus usbekischen 1-EUR-Jobbern den ganzen Biomüll Hamburgs nochmal durchsortiert.
Einfach bescheuert!

Vor anderthalb Monaten habe ich in einem kleinen Szenelanden ein Paar Sneakers von Kostum erworben. Heute war ich wieder im Laden, mit den Schuhen. In der Hand. Die Sohle löste sich bereits, obwohl noch nicht einmal die Schnürsenkel ihre Weißfärbung eingebüßt hatten. Miese Qualität für 60 EUR.
Aber es scheint, als werde ich in dem Landen nicht glücklich. Die Verkäuferin bot mir an, die Schuhe nach Frankreich einzuschicken – was aber 8 Wochen dauert oder ich solle zum Schuster und die kleben lassen.
Fassungslos rang ich um eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Ich verlange nicht´s Unmenschliches, ich verlange keinen Kniefall. Aber ich verlange, ernst genommen zu werden.
Jetzt sind meine Schuhe auf dem Weg nach Frankreich. Und ich werde wohl nur noch einmal in meinem Leben den Laden in der Schanzenstraße betreten – wenn ich bei herbstlichen Regenstürmen meine Sneakers abhole.

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