Tolle Werbung, die die Geschichte der Olympus PEN erzählt:

This is the PEN Story in stopmotion. We shooted 50.000 pictures, developed 8.000 and shooted again over 1.800 pictures for this little movie. No post production!

Link: The PEN Story

Journalisten schnappen sich Kameraleute und reisen an die Hotspots dieser Welt, um aufregende, investigative Reportagen zu recherchieren und mit heißen Bildern zurückkommen. Im Fall von “The War Tapes” lief es anders. Die beauftragte Journalistin Deborah Scranton nahm jedoch nicht einen Kameramann in den Irak mit, sondern übergab die Kameras an drei Soldaten im Kampfeinsatz.
Auf den Aufzeichnungen sieht man brennende Autos, verbrannte Körper von Zivilisten, Kinder, die Zigaretten verkaufen. Aus den mehr als 1000 Stunden Material entstand ein etwas anderes “Touristenvideo”. Besonders hart ist der Beginn des Films, erinnert er mit der angeschnittenen Waffe am unteren Bildschirmrand doch so sehr an Duke Nukem – nur das die Bilder echt sind.

(via Kraftfuttermischwerk)

Dass ein Jeep dorthin fährt, wo kein anderes Auto hinkommt ist bekannt, bzw. soll durch die neue Werbekampagne verdeutlicht werden. Und wie stellt man unwegbares Gelände und unbekannte Landstriche im Jahr 2009 dar? Mit Google. Die Suchmaschine bietet mit Google Maps einen detaillierten Blick auf unseren Planeten bereit. Aber manchmal, wenn die Region uninteressant, ländlich, abseits, offroad – also am Arsch der Heide ist – da verweigert Google das Anzeigen von detaillierten Satellitenbildern. Anstelle dessen erscheint eine graue Fläche mit dem freundlichen Hinweis: “Grafiken mit diesem Zoomwert stehen für diese Region leider nicht zur Verfügung”.

Und genau da, wo die digitale Erkundungsreise aufhört, fährt in den Printwerbungen der Jeep ins Unbekannte. Eine sehr internetaffine Werbung, wie ich finde. Ob sie die Zielgruppe erreicht, bleibt abzuwarten.

jeepjungle

jeepsnow

jeepdesert

Advertising Agency: BBDO Canada
Creative Director: Ian MacKellar
Art Directors / Copywriters: Andrew Hart / Adam Bailey
Illustrator: Andrew Hart
Photographers: Michael Fay, James Balog, Adalberto Rios Szalay
Published: September 2008

Alle Jahre wieder geben sich die Menschen Mühe, ihren Mitmenschen am 1. April einen Streich zu spielen. Die Bandbreite reicht von lustig über gemein bis hin zu makaber. Makaber konnte man denken, als man am 1. April das Video der Flashmobs von “Improve Everywhere” sah. Einige Mitglieder der Gruppe planten, die Familienmitgliedern eines Verstorbenen auf der Beerdigung zu schocken. Sie suchten sich für ihren makaberen April-Scherz eine Person, die nicht viele Angehörige hatte und so standen plötzlich bei der Beerdigung eine ganze Menge in Schwarz gekleidete Menschen, die die Familienangehörigen nicht ansatzweise kannten.

Hier das Video, der Stein des Anstoßes:

Das Video landete bei YouTube und in den Nachrichten des Fernsehsenders CW 11. Skandal schrien tausende YouTube-Nutzer, Skandal schrien die geifernden News-Macher con CW11 und zeigten das YouTube-Video im TV. Als “neues Level” der Aprilscherze wurde die Aktion betitelt. Im Sturm der Entrüstung und im mangel der Recherche ging jedoch unter, dass ALLES, selbst die Beerdigung selber von “Improve Everywhere” inszeniert wurde. Kein Toter, keine Beerdigung, keine Angehörigen -- alles ein Aprilscherz.

Nun jedoch, legt der TV-Sender nochmal nach und strapaziert die Lachmuskeln erneut -- jedoch auf eigene Kosten. Während der Sender am 1. April das makabere Video von “Improve Everywhere” ohne Erlaubnis der Macher im Fernsehen ausstrahlte und damit eine Verletzung geltenden Urheberrechts beging, veranlasste der Sender nun die Löschung des Sende-Mitschnitts, den “Improve Everywhere” auf YouTube stellt und den Sender so vorführte. Die Begründung lautet lapidar: Verletzung von Urheberrecht.

Die Frage der Macher von “Improve Everywhere” bezeichnet das Dilemma treffend:

It’s “fair use” for the news to take a video off of YouTube and broadcast it, but it’s not “fair use” for a citizen to expose their poor reporting on his own content?

Und hier ist das Video, in dem sich der Sender zum Horst macht:


CW 11 News Falls for Fake Improv Everywhere April Fool’s Mission -- video powered by Metacafe

Mehr Infos zum Aprilscherz

Es klang wie ein Aprilscherz über den niemand lachen kann, nicht einmal die, die ihn inszenierten. Das Videoportal YouTube und die GEMA, die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, erlangten keine Einigung bei Verhandlungen über die Verlängerung des Lizenzvertrags.

Die GEMA wird von Künstlern beauftragt, für die öffentliche Aufführung von urheberrechtlich geschützten musikalischen Werken Lizenzvergütungen einzunehmen und diese nach einem komplexen Verteilerschlüssel an die Künstler auszuschütten.

Während in den zurückliegenden 18 Monaten anhand einer Pauschalvergütung abgerechnet wurde, erhebt die GEMA nun angeblich die Forderung von zwölf Cent je Stream. Wirft man einen Blick auf die Zugriffs- und Abspielzahlen mancher Videos, so kann man leicht überschlagen, dass es um richtig viel Geld geht.

Auch wenn YouTube, inzwischen von Google gekauft, derzeit an Modellen zur Refinanzierung arbeitet – z.B. das Einblenden von Werbebannern und Links zu Kaufmöglichkeiten der Songs – dürfte die geforderte Summe nur schwer einzutreiben sein. Als Konsequenz kündigte YouTube an, auf der deutschen YouTube Plattform – ähnlich der Vorgehensweise in Großbritannien vor zwei Wochen – Videos der Tonträgerfirmen zu sperren, obwohl die GEMA YouTube gegenüber ausdrücklich ihre Bereitschaft zur Fortführung der Vertragsverhandlungen signalisiert hat.

Dieses Säbelrasseln zeigt zwei Seiten einer noch neuen und glänzenden Medaille. Zum einen hat YouTube die Art und Weise des “Musikfernsehens” neu definiert. Jeder kann sich jeder Zeit nahezu jedes Video ansehen. Videos unbekannter Künstler werden dank Einbettungstechnologie und Social-Media-Verknüpfung in Windeseile weltweit bekannt. Alte, längst verschollene Klassiker, die kein Musik- oder Radiosender spielen würde, tauchen auf YouTube auf und erlangen neue Aufmerksamkeit. YouTube ist ein Archiv der Musik- und Videogeschichte. Jedoch, und so fair muss man sein, profitieren die jeweiligen Künstler nicht unmittelbar.

Die GEMA sieht sich dieser neuen und unkalkulierenbaren Plattform gegenüber. Ohne konkrete Vorstellungen über den Nutzen, die Wirkung und die Chancen, scheint es, als wolle man schnellstmöglich maximalen Ertrag generieren. Es scheint, als sehe die GEMA nur mit dem Auge, welches für die Monetarisierung verantwortlich ist. Das Chancen-Auge bleibt verschlossen. Auch wenn ein Signal zur Verhandlung gegeben wurde, bleibt fraglich, ob die GEMA von ihrer traditionellen Strategie abrückt und YouTube als Chance für Künstler begreift.

Solange sich beide Parteien ums Geld zanken, bleiben YouTube-Nutzer und Künstler auf der Strecke, da die Videos sukzessive gesperrt werden. Was die Nutzer dazu sagen, dürft jedem klar sein. Mich würde jedoch interessieren, was betroffene Künstler über diese Diskussion denken.

Googelt man sich durch die Beiträge über die GEZ, liest man selten Positives. Wie auch, will diese Zwitterorganisation aus staatlicher Institution und privatwirtschaftlichem Unternehmen doch an unsere schwer verdienten Einkünfte. Auch die Erhebung von Gebühren auf Computer und neuartige Empfangsgeräte sorgt bei kontinuierlicher Verschlechterung des gebotenen Rundfunk- und Fernsehprogramms für weiteren Unmut.
Ist man dann auch noch so schmerzbefreit und schaut sich die Werbekampagnen der GEZ an, überfällt dem Betrachter spontan mit Hass gepaarter Würgereiz. Da wird profan der potentielle Nichtzahler psychisch unter Druck gesetzt. Da wird die negativ-besetzte Farbe Schwarz verwendet und sich drohend gebärdende Jungendliche schauen finster in die Kamera. Anti-Werbung at it´s best.

Nun aber sind wir auf eine neue Form der GEZ-Werbung gestoßen, die uns – man glaube es kaum – völlig begeistert hat. Gehört haben wir den Werbe-Jingle auf Radio Fritz, dem Jungendradio des rbb.

GEZ-Spot “Plattenboss”:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Diese Werbung für die Zahlung der Rundfunkgebühren ist aus unsere Sicht erstmals eine Werbung, die nicht den drohenden Zeigefinger hebt und mit Psychodruck zur Kasse bitten will. Sie zeigt knallhart die Konsequenzen des Nicht-Zahlens auf: Kein Geld, keine Qualität!
Gerade bei musikinteressierten Radiohörern, die keinen Bock auf die üblichen Deppen-Sender a la “die größten Hits der 70er, 80er 90er, 2000er und dem Besten von heute” haben, wirkt dieser Spot. Zeigt er doch auf profane Art und Weise, wie Musik in die Radios kommt, wenn das Geld nicht durch die öffentlich-rechtliche Hand verteilt wird. Da wir Radio Fritz aufgrund seiner hervorragenden Musikauswahl und seinen Formaten für junge, unbekannte Künstler in unseren Augen einer der besten Radiosender ist, passt dieser Spot für die Zahlung der Rundfunkgebühren hervorragend ins Konzept.

Was hältst du von dieser Art der Werbung?

Ein beeindruckendes Video hat der Fotograf Vincente Sahuc von einer der größten Städte des Erdballs erstellt. New York gilt als busy, hektisch und laut. Was aber Erstaunliches passiert, wenn man den Film “Leben” plötzlich einfach mal in Slow-Motion ablaufen lässt, zeigt das Video auf beeindruckende Art. Sehr groß ist auch die Wahl des Songs, der der Zeitlupenstudie zusätzlich Stimmung einhaucht: U2 – “Numb”.
Und wer glaubt, das Video sei mit einer hochtechnisierten HD-Kamera produziert worden, der irrt. Er wurde nur in 512×384 Pixel auf einer CASIO EXILIM EX-F1 aufgezeichnet.
Und nun zurücklehnen und genießen:


New York 2008 from Vicente Sahuc on Vimeo.

(via MC Winkel)

dancecrew

© 2009 MTV Networks, © and TM MTV Networks.

Hierzulande lief gerade die erste Staffel von Randy Jackson´s “Americas Best Dance Crew” auf MTV. Fragen wir uns bei den aus Amerika importierten Showformaten des Öfteren, wer sich diese Flachintelligenz ansehen soll, verhält es sich bei der Tanz-Show völlig anders. Wer nun bei dem Begriff “Tanz-Show” an das deutsche Abwrack-Format “Let´s Dance” mit abgehalfterten Politikern und abgeschobenen Ex-Prominenten denkt, der sei vor dem gewarnt, was uns die Amerikaner da über den Teich schicken. Jedoch hinken wir in Punkto Aktualität stets hinterher. Denn zeitgleich zu der ersten in Deutschland ausgestrahlten Staffel, endete in den USA bereits die Dritte. Doch Rettung naht: Dank MTV.com kann man sich die ganze Staffel ohne Werbung ansehen.

Stelle dir genug zu trinken hin, wenn du dir die Folgen 305 bis 307 anschaust, denn dein Mund wird offen stehen bleiben und austrocknen! Unglaubliche Körperbeherrschung, extreme Moves, beeindruckende Choreografien gepaart mit bouncenden Beats machen das Gesehene zu einem Highlight.
Besonders H-H-Hot sind die Performances von den “Beat Freaks” in den Folgen 305 und 306 und die beiden Gewinner-Choreo`s von der “Quest Crew”, eine Gruppe Anfang- bis Mitzwanziger Aus Los Angeles.
Leider lassen sich die Aufzeichnungen hier nicht einbinden, daher verweisen wir an dieser Stelle direkt auf die Folgen 305, 306 und 307.

Als absoluten Wahnsinn empfehlen wir in Folge 307 die Szene in Minute 36:10 sowie 36:30. Check das!

3. März 2009

spielzeugland

Zu später Stunde strahlte das öffentlich-rechtliche Fernsehen den oscar-prämierten Kurzfilm “Spielzeugland” aus. Über die Gründe, warum der ausgezeichnete Film nicht zu besserer Sendezeit ausgestrahlt wurde, spekulierte man schon hier.

Der Film erzählt die Geschichte des deutschen Jungen Heinrich, dessen bester Freund, ein Jude, deportiert wird. Die Mutter lügt, ihm in gutem Glauben zu lassen, er fahre ins Spielzeugland. Da für Kinder Spielzeuge gleich nach dem Schlaraffenland auf der Beliebtheitsskala rangieren, setzt Heinrich alles daran, mit seinem Freund auf die Reise zu gehen.
Am Morgen der Deportation der jüdischen Familie ist auch Heinrich verschwunden. Seine Mutter macht sich verzweifelt auf die Suche und scheint am Bahnhof in einem mit Juden vollgeferchten Wagon ihren Sohn wiedergefunden zu haben. So scheint es…

Gekonnt springt der Film zeitlich zwischen unterschiedlichen Zeitpunkten hin und her. Es gelingt ihm nicht nur die komplexe und mit überraschender Wendung versehene Handlung in nur 14 Minuten begreifbar zu machen, er führt dem Zuschauer auch auf erschreckende Art die Unmenschlichkeit der NS-Diktatur anhand der Geschichte unschuldiger Kinder vor Augen. Der Film ist ein emotionales Mahnmal für die Betroffenen, die Mutigen und die Schuldigen dieser Zeit.

Es ist sehr bedauerlich, dass die Programmdirektoren nicht die Courage besitzen, wie die Hauptdarstellerin am Ende des Films. Wer wissen möchte, was sich hinter den rätselhaften Andeutungen verbirgt, der suche in seinem örtlichen Independentkino nach Vorführungsterminen oder schreibe an die Intendanten von ARD und ZDF. Einen Link auf eine Kopie des Film vermeiden wir aus Respekt vor der hervorragenden Leistung aller Mitwirkenden.

Am 21. Februar 2009 wurde zum 18. Mal der größte deutsche Musikpreis, der ECHO, verliehen. Die deutsche Phono-Akademie, das Kulturinstitut des Bundesverbandes Musikindustrie, zeichnete in diesem Rahmen die erfolgreichsten deutschen Künstler aus.

Während der ECHO in den vergangenen Jahren eher zum Programmwechsel motivierte, hatte man schon im Vorfeld der diesjährigen Verleihung den Eindruck, man besinne sich auf mehr Internationalität. Schon das Rahmenprogramm versprach Extraklasse. Neben Ur-Rocker Udo Lindenberg waren internationale Stars wie Katy Perry, Amy MacDonald, Razorlight, U2 und Depeche Mode angekündigt.

Und so war´s: U2, Start-Act, rocken wie in vergangenen Tagen und präsentierten live-gesungen und gespielt ihre erste Single “Get on your boots” aus dem bald erscheinenden Album. Aber auch die Toten Hosen lieferten mit ihrem gefühlvollen, instrumentalem Song eine beeindruckende Performance. Ernsthaft zweifeln, ob der ECHO wirklich in Deutschland stattfindet, konnte man beim Duett von Lionell Richie und Stefanie Heinzmann, die den Motown-Klassiker “Ain´t no mountain high enough”.
Florian Silbereisen, als Laudator für den besten Newcomer National hatte einen durchaus schweren Auftritt, wollten die Fans ihn nicht so bejubeln, wie eigentlich in seiner sonstigen Zielgruppe, der Gehwagenracer. Dennoch schaffte er es, mit einem gekonnten Gag in Richtung Oliver Pocher für Stimmung zu sorgen. Depeche Mode, die nebenbei Stefanie Heinzmann die Show stahlen, als sie während der Preisübergabe auf die Bühne kletterten und so die Fans in Aufregung versetzten, sorgten für Gänsehaut. Präzise Synthies und beeindruckende Stimme von Dave Gahan. Das Warten auf ihr neues Album “Sound of the Universe” fällt so sehr schwer.

Aber wo Licht ist, da war auch in diesem Jahr Schatten. Alex C sorgte 1a für eine Vergewaltigung der Ohren indem er Swing mit Beklopptenmukke kreuzte. Einen weiteren dicken Minuspunkt heimsten sich all jene Promis und Pseudo-Promis ein, die im Publikum sitzenden ihre Lachmuskeln an der Garderobe abgegeben haben und unsere deutschen Komiker in der Luft hängen ließen.

Aber den größten Respekt des Abends verdienen die folgenden Künstler, die nominiert waren und all jene, die in der Gunst der Jury und der Voter gewannen:

Kategorie “Künstler National Rock/Pop”
gewonnen: Udo Lindenberg
Herbert Grönemeyer
Thomas Godoj
Peter Maffay
Schiller

Kategorie “Künstlerin National Rock/Pop”
gewonnen: Stefanie Heinzmann
Sarah Connor
LaFee
Annett Louisan
Ina Müller

Kategorie “Bester Hip-Hop/Urban”
gewonnen: Peter Fox
Bushido
Culcha Candela
Fettes Brot
Sido

Kategorie “Best Newcommer National”
gewonnen: Thomas Godoj
Peter Fox
Michael Hirte
Stefanie Heinzmann
Adorno

Kategorie “Künstler International Rock/Pop” Männer
gewonnen: Paul Potts
David Garrett
Jack Johnson
Lenny Kravitz
Kid Rock (wieviel Kohle hat er für die Nominierung gezahlt, würde mal interessieren)

Kategorie “Künstler International Rock/Pop” Frauen
gewonnen: Amy Winehouse
Amy MacDonald
Duffy
Leona Lewis
Madonna

Kategorie “Gruppe National Rock/Pop”

gewonnen: Ich + Ich
beFour
Rosenstolz
Scooter
Söhne Mannheims

Kategorie “Künstler/Künstlerin/Gruppe National Rock/Alternative”
gewonnen: Die Ärzte
Der W.
Die Toten Hosen
In Extremo
Schandmaul

Kategorie “Gruppe International Rock/Pop”
gewonnen: Coldplay
Maroon 5
One Republic
Pussycat Dolls
Yael Naim & David Donatien

Kategorie “Bester Live-Act National”
gewonnen: Die Toten Hosen
Söhne Mannheims
Ich + Ich
Fettes Brot
Clueso

Kategorie “Deutschsprachiger Schlager”
gewonnen: Helene Fischer
Howard Carpendale
Semino Rossi
Michael Wendler
Amigos

Kategorie “Künstler/Künstlerin/Gruppe Volkstümliche Musik”
gewonnen: Kastelruther Spatzen
Captain Cook und seine singenden Saxophone
Hansi Hinterseer
Monika Martin
Nockalm Quintett

Kategorie “Beste Jazzproduktion des Jahres”
gewonnen: Till Brönner
E.S.T.
Melody Gardot
Jazzkantine
Lyambiko

Kategorie “Bestes Video National”
gewonnen: Rosenstolz “Gib mir Sonne”
Beatsteaks “Hey du”
Eisblume “Eisblumen”
Peter Fox “Alles neu”
Lafee “Ring frei”
Polarkreis 18 “Allein, allein”

Kategorie “Bester Newcomer International”
gewonnen: Amy MacDonald
Gabriella Cilmi
Zisterzienser Mönche
Duffy
Leona Lewis

Kategorie “Erfolgreichstes Produzententeam National”
Gewonnen haben Peter Fox und The Krauts für ihr Album “Stadtaffe”. In der Begründung heisst es: “…Auf geradezu kongeniale Weise ist es ihnen gelungen, Texte und Kompositionen in eine zeitgemäße, authentische Klanglandschaft einzubetten. Sie haben eindrucksvoll vor Ohren geführt, wie Berlin und viele andere Großstädte in Deutschland heute klingen.” WORD!

Kategorie “Bester nationale DVD-Produktion”
gewonnen: Helene Fischer
Söhne Mannheims
Howard Carpendale
Bushido
Die Toten Hosen

Kategorie “Bester Song des Jahres”
Kid Rock “All summer long”
Duffy
Katy Perry
Schnuffel
Amy MacDonald

Kritikerpreis
Peter Fox

Lebenswerk
Die Scorpions

Abräumer des Abends war also Peter Fox mit seinen insgesamt 3 Auszeichnungne, gefolgt von der Schlager-Sahne Helene Fischer. Auch wenn man irritiert zu sein scheint, die Zielgruppe für volksnahe Musik ist weitaus größer als man zu denken scheint. Schließlich ist unsere Bevölkerungspyramide nicht ohne Grund gekippt. Und so ziehen wir den Hut vor dieser speziellen Musik.
Auch einen Hut ziehen durften wir vor den Stylingeskapaden der Barbara Schöneberger. Als Gegentrend zu Hungerhaken im deutschen Fernsehen zeigte Frau Schöneberger, dass man Leibesfülle auch gewagt verpacken kann.

Kannst du die Entscheidungen der Jury teilen? Wer hätte deiner Meinung nach abräumen sollen/müssen?

verlinkt

bloggerei.de - deutsches Blogverzeichnis Bloggeramt.de frisch gebloggt Das Blog Verzeichnis Blog Top Liste - by TopBlogs.de BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor blogoscoop blogtotal