Während mich die meisten Videos, die sich in den entsprechenden Plattformen tummeln, kalt lassen, hat sich das Video von Amnestie International sogar eine Einbindung an dieser Stelle verdient.

Danke an Ehrensenf für die geistige Bereicherung.

Kostarika
Wo bitte liegt das Land denn? Die Früchte gibt´s bei Real am Berliner Tor.

3. Juli 2007

Heute seltsames Verhalten von Autofahrern. Eine zweispurige Straße wird auf eine Spur reduziert. Also die einscherenden Autos im Reißverschluß (Paragraph 7 Abs. 4 StVO) einordnen lassen.
Was muß im Leben der Frau im Auto neben mir geschehen sein, dass Sie so verunsichert und sichtbar überrascht darauf reagiert, dass ich sie vor mir einscheren lassen möchte. Ich musste sie förmlich dazu drängen.

2. Juli 2007

Lautes Lachen schallte durch das Großraumbüro. Taschentücher wurden zum Wegwischen der Tränen ausgepackt. Gott sei dank, es gibt Spammer und die sitzen offensichtlich in Rußland. Ein Versuch der Völkerverständigung:

Hallo!!! Ich bitte dich, sich uber meinen Brief nicht zu verwundern. Ich sah dein Profil auf “Singles.freenet.de” oder auf “Friendscout24″. Und ich wollte dir den Brief schreiben. Du der schone und sexuelle Mann. Ich will dich besser und naher sehr erfahren. Ich habe solches Gefuhl dass du ein Mann meines Traumes sein darfst. Aller ist in dieser Welt moglich. Du bist einverstanden? Ich glaube dass wir unsere Bekanntschaft beginnen werden.

29. Juni 2007

Was gibt es Besseres, der Arbeitswoche in angenehmer Umgebung und leckerem Essen “Auf Wiedersehen” zu sagen. Eher zufällig fanden wir uns heute bei Tapame wieder. Ein Zufall, der belohnt wurde. Angenehmes Ambiente, eine äußerst zuvorkommende und sehr freundliche Bedienung schafften ideale Voraussetzungen zum Genuß der leckeren Tapas. Beeindruckend in Variation und Umfang, sollte man sich nur mit gehörigem Appetit an die Tapasplatte für 2 Personen heranwagen. Ein Stück warmes Spanien im stürmischen Hamburger Sommer.

26. Juni 2007

Hat mein Anrufbeantworter ein Eigenleben und verfügt er über künstliche Intelligenz? Fragen, die mir heute panisch in den Kopf schossen, als ich neben meinem Anrufbeantworter stehend, den Monolog eines Anrufcomputers mit meinem schweigenden Anrufbeantworter verfolgte. Was hat das Telefonsystem auf der Gegenseite wohl für Antworten vermerkt? Bin ich nun Internetnutzer? Verwende ich DSL? Willige ich ein, an der Verlosung von einem Haufen Geld teilzunehmen und gleichzeitig zukünftig wieder so charmat belästigtfragt zu werden? Warum kam nie die Gegenfrage: “Ich habe Sie nicht richtig verstanden!”. Merkwürdig. Telefonterror, der zum Lachen ist. Noch.

Hier gibt es das Tondokument.

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22. Juni 2007

Was hat sich eigentlich der von sovielen gelobte Schöpfer bei der Erfindung von Erkältungen gedacht? Was soll uns das bringen?
Durch krankheitsbedingte Langeweile hervorgerufen, beginne ich jetzt, mir über so absurde Fragen Gedanken zu machen. Ohne Erkältung hätte ich jetzt das BIP steigern können. Aber nein, der Herr liegt flach.

12. Juni 2007

Vor dem Kauf steht die Entscheidung. Und wie diese Entscheidungsfindung aussehen kann, aber nicht sollte, zeigt heute erlebtes Beispiel. Hauptakteure sind neben meiner noch vier weitere Personen. Ich nenne sie “A” bis “D”. Und da ich von der Sache um die es ging, sowas von keine Ahnung habe, gehe ich da nicht näher ins Detail sondern erwähne bloß, dass ich für mein immer noch defektes Rad einen neuen großen Kranz benötige.

  • Person A empfiehlt mir, 2 der 3 abgenutzten Blätter auszutauschen und den Umwerfer beizubehalten,
  • Person B meint, ich müsse nur 1 Blatt wechseln und den Umwerfer austauschen,
  • Person C (Verkäufer 1) schlägt mir die große Komplettreparatur vor und weil das so verdammt teuer ist, soll ich mich bei ebay umschauen,
  • Person D (Verkäufer 2) weiß, dass der Umwerfer für alle Blätter passt, empfiehlt den Wechsel beider Blätter und bietet mir an, dass ich den Tausch direkt vor´m Laden selber machen kann.
  • Auswertung: 50% Volltreffer, 25% blaues Auge, 25% Vollkatastrophe. Ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege, dem Rat von Person A und D zu folgen, zeigt sich, wenn ich die ersten Kilometer mit der neuen Ausstattung hinter mir habe und sich die Kette nicht komplett um die Kränze gewunden hat.

    Aufgrund technischer Unzulänglichkeiten meines Fahrrades, bin ich seit ca. 2 Wochen gezwungen, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Beziehungsbedingt habe ich zwei verschiedene Ausgangsorte. Der eine liegt ca. 4 km, der andere gut 10 km vom Ort des Schaffens entfernt. Beide haben eines gemeinsam: scheinbar fährt jeder Hamburger diesen Weg. Somit ein durchschnittlicher Weg für folgende, erstaunliche Dokumentation.
    Mein Auto verfügt dank Hochtechnisierung über eine Durchschnittsgeschwindigkeitsanzeige. Mein Rad ebenfalls. Als ich mal wieder an einer roten Ampel, kurz vor Erreichen der Arbeitsstätte, verharrte, klickte ich mich durch die Statusanzeigen des Bordcomputers und fand heraus, dass ich die zurückgelegte Strecke mit sagenhaften 23 km/h absolviert hatte. Auch bei der abendlichen Heimfahrt zeigte mir die Anzeige stolze 22,5 km/h im Durchschnitt. Erstaunlich. Selbe Werte erreiche ich mit meinem Rad auch – trotz fahrradfeindlicher Radwege und Ampelschaltungen.
    Fragt man die Mitglieder der alltäglichen Autokorsos nach Gründen ihrer Partizipation an den Blechversammlungen, bekommt man schnell als Grüne Schnelligkeit, Bequemlichkeit und Unabhängigkeit genannt. Das mit der Schnelligkeit kann ja nicht sein (siehe oben). Bequemlichkeit akzeptiere ich als Grund. Aber auch bei Unabhängigkeit kann ich nur ein Veto einlegen. Schließlich kann ich als Radfahrer frei entscheiden, ob ich langsam oder schnell, links- oder rechtsrum fahre, wann ich spontan am Straßenrand anhalte, um einer hübschen Frau einem neuen Sportwagen hinterher zuschauen. Manch ein Auffahrunfall wurde druch die Polizei schon, so verursacht, erfasst. Ähnliche Unfälle bei Radfahrern sind mir nicht bekannt.
    Jetzt werden aber mindestens die Hälfte der Leser sagen: “Ja, aber bei der Geschwindigkeit auf dem Rad musst du aber gut trainiert sein.”. Ja, ihr habt Recht. Aber vom Schaltknüppelbedienen bekommt ihr keine Beinmuskeln. Es ist eine Frage der Kontinuität, seinen Körper an die neue Fortbewegung zu gewöhnen. Und auch der Geist muß verarbeiten, dass man sich nicht mehr an der CO2-Diskussion beteiligen muss. Es ist nur eine Frage des Wollens, nicht des Könnens.

    6. Juni 2007

    Vom Rhein an die Elbe. So stand zu lesen, dass am 16.06.2007 die erste Ehrensenf-Party am Strand bei Oevelgönne stattfinden wird. Ich bin gespannt.

    verlinkt

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